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AMCHA Deutschland AMCHA: Hilfe für ein Leben nach dem Überleben - Psychosoziale Unterstützung für Überlebende. Unterstützen Sie unsere Arbeit! www.amcha.de

AMCHA bedeutet "eine/r von uns" - ein Codewort jüdischer Verfolgter während und nach der Shoa, um Leidensgenossen zu erkennen. AMCHA wurde 1987 von einer Gruppe engagierter Shoa-Überlebender und Psychologen gegründet. Das Hauptaugenmerk liegt auf einer nicht-materiellen, psychosozialen und stark präventiv ausgerichteten Unterstützung. Ziel war und ist es, ein Zusammenwirken von gegenseitiger Hilfe, bewusster Erinnerungsbearbeitung und Schmerzbewältigung zu erreichen, sowie ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Überlebenden und ihre Familien sicher fühlen und verstanden werden. In Israel gibt es heute noch mehr als 200.000 Überlebende der Shoa. Viele waren bei Kriegsende noch Kinder. Sie alle teilen die Erfahrungen von Verfolgung, Deportation, Selektion, Hunger, Folter, Zwangsarbeit und die Ermordung von Angehörigen. Das sind traumatische Erlebnisse, die auch durch Zeitablauf nicht verloren gehen, sondern zur Gegenwart der Überlebenden gehören. AMCHA Deutschland setzt sich zum Ziel, Überlebenden humanitäre Hilfe zu leisten. Zugleich wollen wir auf die gegenwärtige Situation aufmerksam machen und das Wissen und die Expertise, die AMCHA seit 25 Jahren im Bereich der Trauma-Arbeit leistet, für die Gegenwart und Zukunft weiter zu geben.

Auch 2026 setzen AMCHA Deutschland e. V. und die International Psychoanalytic University Berlin (IPU) ihre gemeinsame in...
13/10/2026

Auch 2026 setzen AMCHA Deutschland e. V. und die International Psychoanalytic University Berlin (IPU) ihre gemeinsame interdisziplinäre Veranstaltungsreihe fort. Unter dem diesjährigen Schwerpunkt „Zeug*innenschaft“ geht es um die Weitergabe von Erinnerung an die Shoah und die Frage, wie eine Erinnerungskultur gestaltet werden kann, wenn immer weniger Überlebende selbst Zeugnis ablegen können.

Der nächste Termin widmet sich der Frage, was es bedeutet, widersprüchliche Familiengeschichten zu erben. Aurélia Kaliskys Vater war Jude und überlebte die Shoah als verstecktes Kind in Belgien. Ihre nichtjüdische deutsche Mutter stammt aus einer Familie, zu der prominente Nationalsozialisten gehörten. Ausgehend von dieser doppelten Familiengeschichte untersucht Kalisky, wie Geschichten und Schweigen, Zugehörigkeiten und Widersprüche über Generationen hinweg weitergegeben werden und individuelle wie kollektive Identitäten prägen. Dabei fragt sie auch, wie die Auseinandersetzung mit der Shoah den Blick auf gegenwärtige Formen von Gewalt, Ausgrenzung und Unrecht schärfen kann.

📅 Dienstag, 17. November 2026, 18:30 Uhr
📍 IPU Berlin

Weitere Informationen und Anmeldung: Link in der Bio! 🔗

Heute vor drei Jahren verübte die Hamas den antisemitischen Terrorangriff vom 7. Oktober 2023. Wir gedenken der Ermordet...
07/10/2026

Heute vor drei Jahren verübte die Hamas den antisemitischen Terrorangriff vom 7. Oktober 2023. Wir gedenken der Ermordeten und erinnern an diejenigen, die verschleppt wurden, ihre Angehörigen und all jene, deren Leben seitdem von Angst, Verlust und Gewalt geprägt ist.

Die Erinnerung an den 7. Oktober steht nicht im Widerspruch dazu, auch das Leid palästinensischer Zivilist:innen wahrzunehmen. Leid wird nicht geringer oder größer, indem wir es mit anderem Leid verrechnen.

Für Holocaust-Überlebende können Erfahrungen von Gewalt, Bedrohung und Verlust traumabezogene Erinnerungen, Ängste und Belastungssymptome verstärken. Zugleich zeigen viele eine große psychische Widerstandskraft. AMCHA Israel begleitet Überlebende und ihre Familien langfristig – gerade auch dann, wenn Vergangenes in der Gegenwart wieder näher rückt.

Vielleicht gehört auch das zum Erinnern: genau hinzusehen, ohne Leid gegeneinander aufzurechnen – und Ambivalenzen auszuhalten, wo einfache Antworten nicht tragen.

Am 30. September sprechen wir über Erinnerung, familiäre Geschichte und die Frage, was es bedeutet, nach der Shoah mit e...
22/09/2026

Am 30. September sprechen wir über Erinnerung, familiäre Geschichte und die Frage, was es bedeutet, nach der Shoah mit einer Geschichte zu leben, die man nicht selbst erlebt hat.

AMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (NeueSynagogeBerlin ) laden in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (Haus der Wannsee-Konferenz ) und der Conference on Jewish Material Claims Against Germany (JewishClaimsCon ) zum Gesprächsabend

„Zwischen Zeugnis und Zumutung. Die Wucht der Erinnerung“

📅 30. September 2026 | 19 Uhr
📍 Repräsentantensaal, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

In den nächsten Posts stellen wir euch die drei Podiumsgäste vor, die mit uns diesen Fragen nachgehen.

Nachdem wir euch in den letzten Posts unsere drei Podiumsgäste vorgestellt haben, möchten wir euch heute die Moderatorin des Abends vorstellen.

Shelly Kupferberg (Shelly Kupferberg )moderiert das Gespräch mit Anita Haviv Horiner, Elieser Zadavsky und Yaar Harell. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie Erinnerung und Geschichte in den nachfolgenden Generationen weiterwirken und was es bedeutet, nach der Shoah mit einer Geschichte zu leben, die man nicht selbst erlebt hat.

🎟️ Eintritt frei

Anmeldung über die Website des Centrum Judaicum – Link in der Bio!

Wir freuen uns auf den Abend und auf euch.

Anlässlich des Yom Kippur wünschen wir allen, die diesen Tag begehen, einen Eintrag im Buch des Lebens und ein gutes Sie...
20/09/2026

Anlässlich des Yom Kippur wünschen wir allen, die diesen Tag begehen, einen Eintrag im Buch des Lebens und ein gutes Siegel. Den Fastenden wünschen wir spirituelle Kraft und Leichtigkeit für diese Fastenzeit und allen anderen einen besinnlichen Versöhnungstag mit Raum für Nachdenklichkeit und innere Einkehr.

In den AMCHA-Zentren in Israel ist die Festtagszeit von Rosh HaShana über Yom Kippur bis zum Sukkot (Laubhüttenfest) geprägt von gemeinsamen Aktivitäten. Sie bieten gerade in dieser Zeit Gemeinschaft und wirken der Einsamkeit im Alter und den schmerzhaften Erinnerungen an Familienangehörige entgegen, die die Shoah nicht überlebten.

Die Shoah-Überlebende Pnina Katsir, die im Juni vergangenen Jahres verstorben ist und langjährige Klientin von AMCHA Israel war, beschrieb die Bedeutung der Gemeinschaftszentren an den Feiertagen so:

„Essen, Trinken sind nicht so wichtig.
Aber was man seelisch bei AMCHA bekommt,
das ist sehr, sehr wichtig.
Es sind dort Leute, die allein sind.
Die Frau ist gestorben oder der Mann ist nicht mehr da.
Da hat man viel Zeit zum Denken.
Sie kommen bei Regen und Schnee und bei Wind.
Sie kommen zu Amcha.
Man lacht. Man tanzt. Man isst.
Es ist wie eine große Familie.“

AMCHA finanziert sich zu großen Teilen durch Spenden. Damit wir auch weiterhin für Überlebende und ihre Familien da sein können, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen.

🔗 Spendenlink in der Bio.

Am 30. September sprechen wir über Erinnerung, familiäre Geschichte und die Frage, was es bedeutet, nach der Shoah mit e...
16/09/2026

Am 30. September sprechen wir über Erinnerung, familiäre Geschichte und die Frage, was es bedeutet, nach der Shoah mit einer Geschichte zu leben, die man nicht selbst erlebt hat.

AMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (NeueSynagogeBerlin ) laden in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (Haus der Wannsee-Konferenz ) und der Conference on Jewish Material Claims Against Germany (JewishClaimsCon ) zum Gesprächsabend

„Zwischen Zeugnis und Zumutung. Die Wucht der Erinnerung“

📅 30. September 2026 | 19 Uhr
📍 Repräsentantensaal, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

In den nächsten Posts stellen wir euch die drei Podiumsgäste vor, die mit uns diesen Fragen nachgehen.

Heute stellen wir euch Yaar Harell vor.
Yaar Harell lebt in Berlin und gehört zur dritten Generation nach der Shoah. Als Game-Designer und Autor beschäftigt er sich mit seiner Familiengeschichte und der Frage, wie Erinnerung weitergegeben wird – unter anderem als Protagonist des Dokumentarfilms Endlich Tacheles, in dem er sich mit der Geschichte seiner Großmutter auseinandersetzt.

Gemeinsam mit Anita Haviv Horiner und Elieser Zadavsky wird er über Erinnerung, familiäre Geschichte und die Frage sprechen, was es für die zweite und dritte Generation bedeutet, mit der Nachgeschichte der Shoah zu leben.

🎟️ Eintritt frei

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Wir freuen uns auf den Abend und auf euch.

Heute Abend, bei Sonnenuntergang, beginnt Rosh ha-Schana und damit das Jahr 5787. 🍎🍯Das Team von AMCHA Deutschland wünsc...
11/09/2026

Heute Abend, bei Sonnenuntergang, beginnt Rosh ha-Schana und damit das Jahr 5787. 🍎🍯

Das Team von AMCHA Deutschland wünscht all unseren Unterstützer:innen und Partnerorganisationen ein gutes und süßes neues Jahr – Shana Tova U’metuka!

Danke für Eure Unterstützung und die wertvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Mit Eurer Hilfe können wir auch weiterhin die psychosoziale Arbeit von AMCHA Israel unterstützen und damit Holocaustüberlebenden Zugang zu wichtiger psychologischer Begleitung und Unterstützung ermöglichen.

Wenn Ihr diese Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über Eure Spende.
Den Link findet Ihr in unserer Bio. 🔗

Shana Tova U’metuka! 🍎🍯

Am 30. September sprechen wir über Erinnerung, familiäre Geschichte und die Frage, was es bedeutet, nach der Shoah mit e...
10/09/2026

Am 30. September sprechen wir über Erinnerung, familiäre Geschichte und die Frage, was es bedeutet, nach der Shoah mit einer Geschichte zu leben, die man nicht selbst erlebt hat.

AMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (NeueSynagogeBerlin ) laden in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (Haus der Wannsee-Konferenz )und der Conference on Jewish Material Claims Against Germany (JewishClaimsCon zum Gesprächsabend

„Zwischen Zeugnis und Zumutung. Die Wucht der Erinnerung“

📅 30. September 2026 | 19 Uhr
📍 Repräsentantensaal, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

In den nächsten Posts stellen wir euch die drei Podiumsgäste vor, die mit uns diesen Fragen nachgehen.

Heute stellen wir euch Elieser Zadavsky vor.

Elieser Zadavsky lebt in Berlin und wird gemeinsam mit Anita Haviv Horiner und Yaar Harell über Erinnerung, familiäre Geschichte und die Frage nach der Zeug:innenschaft der zweiten und dritten Generation nach der Shoah sprechen.

🎟️ Eintritt frei

Anmeldung über die Website des Centrum Judaicum – Link in der Bio!

Wir freuen uns auf den Abend und auf euch.

Am 30. September sprechen wir über Erinnerung, familiäre Geschichte und die Frage, was es bedeutet, nach der Shoah mit e...
07/09/2026

Am 30. September sprechen wir über Erinnerung, familiäre Geschichte und die Frage, was es bedeutet, nach der Shoah mit einer Geschichte zu leben, die man nicht selbst erlebt hat.

AMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (NeueSynagogeBerlin) laden in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (Haus der Wannsee-Konferenz) und der Conference on Jewish Material Claims Against Germany (JewishClaimsCon ) zum Gesprächsabend

„Zwischen Zeugnis und Zumutung. Die Wucht der Erinnerung“

📅 30. September 2026 | 19 Uhr
📍 Repräsentantensaal, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

In den nächsten Posts stellen wir euch die drei Podiumsgäste vor, die mit uns diesen Fragen nachgehen.

Den Anfang macht Anita Haviv Horiner (Anita Haviv-Horiner).

Anita Haviv Horiner lebt in Netanja, Israel, und beschäftigt sich mit Erinnerung, Identität und der Auseinandersetzung mit der Shoah. Als Angehörige der zweiten Generation bringt sie ihre persönliche Perspektive auf die Weitergabe von Geschichte und Erinnerung mit.

🎟️ Eintritt frei

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Wir freuen uns auf den Abend und auf euch.

Sinti-Nachfahr:innen von Holocaust-Überlebenden reisten mit Menda Yek e.V. vom 30. Juli bis 4. August nach Auschwitz-Bir...
06/08/2026

Sinti-Nachfahr:innen von Holocaust-Überlebenden reisten mit Menda Yek e.V. vom 30. Juli bis 4. August nach Auschwitz-Birkenau, um der ermordeten Angehörigen zu gedenken und sich mit ihrer eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen.

Am 2. August, dem Europäischen Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma, nahmen sie an der zentralen internationalen Gedenkveranstaltung in Auschwitz-Birkenau teil. Dort wurde der letzten 4.300 Sinti und Roma gedacht, die in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 – trotz heftigen Widerstands – von der SS ermordet wurden. Der Gedenktag erinnert zugleich an die rund 500.000 Sinti und Roma, die im nationalsozialistisch besetzten Europa dem Völkermord zum Opfer fielen.

Für die Teilnehmenden sind die Orte der Ermordung zugleich die Grabstätten ihrer Angehörigen. Deshalb ist es Menda Yek-Gründerin Margitta Steinbach ein zentrales Anliegen, dass Erinnerung und Gedenken gemeinsam mit den Nachfahr:innen gestaltet werden – „Mit uns, nicht über uns.“

Bei der internationalen Gedenkveranstaltung sprachen unter anderem Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, der Holocaust-Überlebende Dieter Flack, Michael Brand, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, sowie Petra Bayr, Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

Michael Brand betonte die Verantwortung Deutschlands für den Holocaust an über 500.000 Sinti und Roma. Erinnerung bedeute zugleich den entschlossenen Einsatz gegen Antiziganismus und Diskriminierung sowie für eine Gesellschaft, in der Minderheiten geschützt werden und gleichberechtigt teilhaben können.

Gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland.

Michael Brand, Antiziganismusbeauftragter der Bundesregierung

Hinweis zum zweiten Bild:
Foto: Dominik Smolarek (im Auftrag des BMBFSFJ)

Am 30.9. laden AMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (NeueSynagogeBerlin) gemeinsam mit der Ged...
25/07/2026

Am 30.9. laden AMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (NeueSynagogeBerlin) gemeinsam mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (Haus der Wannsee-Konferenz) zum Gesprächsabend „Zwischen Zeugnis und Zumutung" ein. Deutschsprachige Nachkommen von Überlebenden sprechen über ihre Rolle, Position und Biografie als Zeug:innen – zwischen dem Auftrag, Zeugnis abzulegen, und dem Wunsch, sich davon zu lösen.

📅 30. September 2026
📍 Centrum Judaicum, Stiftung Neue Synagoge Berlin

Adresse

Kopenhagener Straße 45
Berlin
10437

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 15:00
Mittwoch 10:00 - 15:00

Telefon

+493028098038

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