Pro Quote Bühne

Pro Quote Bühne Wir sind eine wachsende Gruppe von Theaterschaffenden in Deutschland, die sich für eine paritätische

Die Ankündigung der Jury des Theatertreffens, in den Jahren 2027 und 2028 auf die “Frauenquote” zu verzichten, sendet ei...
21/05/2026

Die Ankündigung der Jury des Theatertreffens, in den Jahren 2027 und 2028 auf die “Frauenquote” zu verzichten, sendet ein besorgniserregendes Signal in Zeiten zunehmenden Rechtsrucks und des damit verbundenen antifeministischen Backlashs. Gestützt wird die Entscheidung gegen eine Quote zudem auf fragwürdige Argumente, welche die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Förderung der Geschlechtergerechtigkeit in der Kunst ignorieren.

Die Einführung der “Frauenquote” im Jahr 2019 (für das Theatertreffen 2020) durch Yvonne Büdenhölzer und die damalige Jury war ein entscheidender Schritt, um strukturelle Ungleichheiten zu adressieren. Die Quote hat nicht nur die Sichtbarkeit von Regisseurinnen* erhöht, sondern auch die Vielfalt und Qualität der präsentierten Werke bereichert. Die Vorstellung, dass sich Qualität und Quote gegenseitig ausschließen, ist ein überholtes und patriarchal geprägtes Narrativ, welchem wir entschieden widersprechen. Zahlreiche herausragende Inszenierungen von Frauen* belegen, dass Qualität immer schon vorhanden war – die Quote hat lediglich geholfen, sie sichtbar zu machen. Strukturellen Problemen muss mit der Implementierung strukturverändernder Prozesse begegnet werden. Die Argumentation der Jury, die Quote sei nicht mehr nötig, da sie bereits erfolgreich war, wirkt in diesem Zusammenhang nicht nachvollziehbar, denn sie verkennt, dass Jahrhunderte alte patriarchale Strukturen nicht binnen weniger Jahre überwunden werden können - und erinnert an die seit Jahren regelmäßig benutzte Behauptung, die Gleichstellung sei gesellschaftlich vollzogen, um (wider besseren Wissens) genau diese damit wieder auszuhebeln. Gerade die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre zeigen eindrücklich die Wirkmacht von Quotenregelungen und dürfen nicht als Argument gegen diese verwendet werden. Die Zunahme an weiblicher* Repräsentation ist Ergebnis der Quote und deren Fortführung essentiell, um Rückschritte zu vermeiden.

Dass eine geschlechtsbinäre Quote der Vielfalt des Geschlechterspektrums nur bedingt gerecht werden kann, ist eine wichtige Feststellung. Jedoch sollte sie konsequenterweise zu einer Weiterentwicklung der Quote

Weiter in den Kommentaren

Was bei einer freiwilligen Massnahme zu befürchten war, ist nun eingetreten. Die Jury des Theatertreffens für die Jahre ...
18/05/2026

Was bei einer freiwilligen Massnahme zu befürchten war, ist nun eingetreten. Die Jury des Theatertreffens für die Jahre 27 und 28 wird die bisherige, 2019 von Yvonne Büdenhölzer eingeführte Frauen*quote nicht mehr weiterführen bzw. abschaffen. Wir bereiten gerade ein ausführliches, öffentliches Statement dazu vor. Heute Abend hat unsere Vorstandsmitgliedin, Kerstin Steeb in der Sendung "Fazit" von Deutschlanfunk Kultur mit Marietta Schwarz schon mal darüber gesprochen. (Link in der bio)

Was für eine tolle Erfahrung! Vielen herzlichen Dank an alle, die da waren und mit uns diskutiert, Erfahrungen und Exper...
27/04/2026

Was für eine tolle Erfahrung! Vielen herzlichen Dank an alle, die da waren und mit uns diskutiert, Erfahrungen und Expertise geteilt und in einen produktiven und empowernden Austausch getreten sind!!!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Kooperationspartnern:
vlab

Unseren Sponsoren:



, die über betterplace.org gespendet haben

Und natürlich bei unseren Kompliz:innen: .union / .freischaffendenrat

Desweiteren bei unserer tollen Moderatorin: Benita Sarah Bailey

und unseren Gäst:innen:
Bárbara Luci Carvalho (Workshop/Panel)
Heike Scharpff (Vorstellung Umfrageergebnisse Pro Quote Bühne)
Yagmur Özkan (Keynote/Panel)
Anna Volkland (Keynote)
Leyla Ercan (Keynote)
Raphael Westermeier (Panel)meded Mateja Meded (Panel)

und Performer:innen:
Addas Ahmad Mohhamad und Kaveh Ghaemi plus Assistenz: Luisa Henrich
Johanna Lehnert aka Luzie Fieser plus Technikerin

Beim Geschäftsführer der Hessischen Theaterakademie: Dr. Philipp Schulte

Und dem Projektleitungsteam und Technische Leitung und Team des Frankfurt LAB:
Jenny Flügge, Florian Ackermann, David Bräuer, Ralf Heinze, Barbetreuung und Putzkräfze (ohne die läuft gar nichts)

Ein besonderes gegenseitiges und Kollegiales Dankeschön an unsere Bundesfreiwilligendienstleistende Chiara Lorusso und Mitgliederinnen Maren Schäfer, Heike Scharpff, Regina Busch-Hartmann und Helena Kontoudakis

Wir haben die Konferen audio-visuell dokumentiert und werden die Aufnahmen so bald wie möglich auf unserem Youtube-Kanal zur Verfügung stellen!

Morgen ist es endlich soweit! Wir treffen uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt? Kun...
24/04/2026

Morgen ist es endlich soweit! Wir treffen uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt? Kunstfreiheit vs. Arbeitsrecht”. Damit Ihr wisst, wer alles Teil davon sein wird, haben wir Euch jeweils täglich eine:n unserer Gäst:innen vorgestellt.

Last but not least wird uns folgender Performance Act unterstützen:

“Luzi Fieser”

Johanna Lehnert (sie/ihr), geboren 2002, ist Performerin, Theatertechnikerin und als Luzie Fieser als Stand-Up-Comedian unterwegs. Sie verbindet Theater und Stand-Up mit Witz, Charme und einem feinen Gespür fürs Timing – mal vor, mal hinter den Kulissen. Ihre Bühnenaffinität begann im Jugendchor des Theater Trier, führte über das Junge Theater Freiburg bis zum Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Dort schreibt, spielt und beschäftigt sich mit Technik seit 2022 –zuletzt auf der Bühne in Mia san Mia (Tamira Kalmbach) und als Lichtdesignerin für Save a Horse ride a cowgirl (sandyatemyheart).

Foto: Luzie Fieser

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt...
23/04/2026

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt? Kunstfreiheit vs. Arbeitsrecht”. Damit Ihr wisst, wer alles Teil davon sein wird, stellen wir Euch jeweils täglich eine:n unserer Gäst:innen vor.

Als Performance Act wird uns unterstützen:

“Meerjungmann”

Sie essen gerne Fisch, sind wandlungsfähig, schwimmen schnell und gerne, sie sind schön: Mehrjungmänner und Addas Ahmad Mohammad. “Mehrjungmann” ist ein tänzerisches (Selbst)portrait des Thikwa-Tänzers Addas Ahmad Mohammad. In einem nachdenklichen und humorvollen Abend erzählt er gemeinsam mit dem Tänzer und Choreographen Kaveh Ghaemi mit seinem Körper, was Worte oft nicht vermögen. Sie nehmen uns mit auf eine Reise voller Angst und Mut, Wut und Toleranz, Ungerechtigkeit und Diskriminierung. Welche Masken werden ihm auferlegt und wie sehen seine selbst-kreierten Masken aus? Die Körper der beiden Tänzer werden zum Ausdrucksmittel für die Herausforderungen und Kämpfe, die Addas erlebt und die Momente der Stille, des Lachens und der Liebe, die ihn mit anderen verbindet.

Von und mit: Addas Ahmad Mohammad, Kaveh Ghaemi / Choreographie: Kaveh Ghaemi / Choreographische Beratung: Modjgan Hashemian / Musik: Oliver Doerell, Shahab Anousha / Kostüm: Maria Camorina Bua / Bühne: Isolde Wittke

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt...
22/04/2026

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt? Kunstfreiheit vs. Arbeitsrecht”. Damit Ihr wisst, wer alles Teil davon sein wird, stellen wir Euch jeweils täglich eine:n unserer Gäst:innen vor.

Durch den ganzen Tag moderiert die wunderbare:

Benita Sarah Bailey; Sie ist Schauspielerin, Theater- & Filmemacherin & Lehrbeauftragte. Sie studierte Internationale Beziehungen und Afrika Studien an der Universität Leipzig und an der Hong Kong Baptist University & Schauspiel in Berlin. Für die UN arbeitete sie in New York und für die Deutsche Regierung in Peking und Berlin. Aktuell entwickelt sie ihren ersten Langspielfilm mit ihrer Produktionsfirma Jabeza Films, in der sie Co-Gründerin ist. Außerdem ist sie Teil des Kanadischen Performance Kollektivs Diaspora Kidz. Seit Juli 2020 produziert sie außerdem auf YT, in der sie Schwarze Künstler*innen vorstellt. Im TV ist sie in der Titelrolle “DIE PFLEGIONÄRIN” in der ARD-Mediathek zu sehen. 2022 wurde sie vom Focus Magazin zu den 100 Frauen des Jahres gewählt u.a. auf Grund ihres Einsatzes gegen Alltagsrassismus und 2024 erhielt sie den DEI Achievement Award. Benita ist Gründungsmitglied und im Vorstand des Schwarze Filmschaffende e.V.

Foto: Marco Krüger

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt...
21/04/2026

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt? Kunstfreiheit vs. Arbeitsrecht”. Damit Ihr wisst, wer alles Teil davon sein wird, stellen wir Euch jeweils täglich eine:n unserer Gäst:innen vor.

In unserem Panel mitdiskutieren wird:

Mateja Meded ist eine ghettolektuelle Künstlerin, die als Schauspielerin, Autorin und Regisseurin in den Bereichen Theater, Film und Performance. Ihre Themen drehen sich um Klasse, Identität, Flucht und intersektionalen Feminismus. Mithilfe von Handwerk und der Theorie des Spekulativen versucht sie, Opfernarrative zu umgehen und so gegen einen Mittelschichts-Gaze zu arbeiten. Ihr Monolog "fotzenschleimpower gegen raubtierkaputtalismus" ist Teil des internationalen Prospero Programms. "k.i. essen seele auf" wo sie für die Regie und das Konzept zu Bühne und Kostüm verantwortlich war, ist gerade am Schauspiel Stuttgart zu sehen und "die Theatrmacherinnen" wo sie ebenfalls für Regie, Bühne und Kostüm zuständig war, am Theater am Werk in Wien. Zur Zeit finalisiert sie ihren Film/Serie "welcome to minority report- die Diversität der Ausbeutung".

Foto: Nurith Wagner Strauss

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt...
20/04/2026

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt? Kunstfreiheit vs. Arbeitsrecht”. Damit Ihr wisst, wer alles Teil davon sein wird, stellen wir Euch jeweils täglich eine:n unserer Gäst:innen vor.

In unserem Panel mitdiskutieren wird:

Raphael Westermeier ist Vizepräsident und Gewerkschaftssekretär der Bühnengewerkschaft GDBA.
Er wurde 1982 in Köln geboren und studierte bis 2005 Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Danach war er an den Theatern in Ulm, Tübingen und Dortmund engagiert. Seit 2024 arbeitet er hauptamtlich für die Bühnengewerkschaft und macht nur noch gelegentlich Ausflüge vor die Kamera.

Foto: Sinje Hasheider

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt...
19/04/2026

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt? Kunstfreiheit vs. Arbeitsrecht”. Damit Ihr wisst, wer alles Teil davon sein wird, stellen wir Euch jeweils täglich eine:n unserer Gäst:innen vor.

Eine spannende Keynote über die Intendanzposition als Management- bzw. Care-Arbeit wird uns vortragen:

Anna Volkland (Berlin) studierte Dramaturgie an der HMT Leipzig und Tanzwissenschaft an der FU Berlin. Seit 2010 ist sie als Dramaturgin und Autorin für Theater und Tanz tätig, ab 2014 begann sie zudem als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der UdK Berlin zu ‚Institutionskritik‘ und Demokratisierungsversuchen im Stadttheater seit den späten 1960er-Jahren in der BRD und DDR zu forschen. Seit etwa 2016 Texte und Vorträge zum Verhältnis von künstlerischer Autonomie und Kollektivarbeit bzw. Mitbestimmung im Theater, zur (auch historischen) Rolle von Schauspieler*innen oder Intendant*innen im Machtgefüge arbeitsteiliger Theaterbetriebe; weitere Schwerpunkte sind die ‚vergessene‘ Geschichte von Frauen* im Theater oder Fragen nach einem zeitgenössischen ‚Arbeiter*innentheater‘ sowie offene Rauminszenierungen und -formen im zeitgenössischen Theater („Theater ohne Bühne“). Zudem unterrichtet sie seit 2014 an Kunsthochschulen und Universitäten. Seit 2020 arbeitet sie freischaffend.

Foto: Dorothea Tuch

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt...
18/04/2026

Der Countdown läuft! Am 25.04.2026 treffen wir uns im Frankfurt LAB zu unserer Konferenz: “Von der Kunstfreiheit gedeckt? Kunstfreiheit vs. Arbeitsrecht”. Damit Ihr wisst, wer alles Teil davon sein wird, stellen wir Euch jeweils täglich eine:n unserer Gäst:innen vor.

Eine spannende Keynote betreffend Verfassungsrecht und Kunstfreiheit wird uns vortragen:

Yağmur Özkan hat Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg studiert und ihren juristischen Vorbereitungsdienst am Landgericht Freiburg absolviert. Sie arbeitet
derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin an der Professur für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt, mit den Schwerpunkten Verfassungs- und Antidiskriminierungsrecht. Parallel ist sie als Rechtsanwältin tätig,
mit besonderem Fokus auf Arbeitsrecht.

In ihrem Vortrag „Wenn Kunst auf Recht tritt - Kunstfreiheit im Verfassungsrecht und ihre Verschränkung mit dem Arbeitsrecht“ wird sie die Schnittstellen zwischen künstlerischer Freiheit und rechtlichen Rahmenbedingungen beleuchten.

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