Weed - World Economy, Ecology & Development

Weed - World Economy, Ecology & Development W**D steht für Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung - World Economy, Ecology & Development e.V.

Remittances, also grenzüberschreitende Rücküberweisungen von Migrant*innen an ihre Familien, gehören zu den wichtigsten ...
19/08/2026

Remittances, also grenzüberschreitende Rücküberweisungen von Migrant*innen an ihre Familien, gehören zu den wichtigsten Finanzzuflüssen für viele Länder des Globalen Südens. Sie übersteigen die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit deutlich und sichern unzähligen Haushalten in ärmeren Regionen den Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, sozialer Absicherung und vielem mehr. In Krisenzeiten wirken sie oft stabilisierend und tragen zur Armutsbekämpfung bei.

Gleichzeitig kommt nicht alles Geld bei den Empfänger*innen an. Der Markt für internationale Geldtransfers wird von wenigen großen Finanzdienstleistern dominiert. Hohe Gebühren, unzureichende Finanzinfrastruktur und internationale Finanzregeln verteuern Überweisungen und schmälern so ihre Wirkung.

Das UN-Ziel, die Kosten für Rücküberweisungen bis 2030 auf unter drei Prozent zu senken, wird bislang deutlich verfehlt. Gleichzeitig werden remittances im Zuge der Debatten um Migrationspolitik im Globalen Norden auch von rechts politisiert.

Um ihr Potenzial voll auszuschöpfen, braucht es niedrigere Gebühren, mehr Mitsprache für betroffene Länder und den Schutz der Rechte von migrantisierten Arbeiter*innen und ihren Familien.

📖 Mehr dazu in unserem neuen W**D-Briefing „Remittances als globale Lebensader“. Klick einfach und den Link in unserer Bio, um es abzurufen!

Remittances, also grenzüberschreitende Rücküberweisungen von Migrant*innen an ihre Familien, gehören zu den wichtigsten ...
18/08/2026

Remittances, also grenzüberschreitende Rücküberweisungen von Migrant*innen an ihre Familien, gehören zu den wichtigsten Finanzzuflüssen für viele Länder des Globalen Südens. Sie übersteigen die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit deutlich und sichern unzähligen Haushalten in ärmeren Regionen den Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, sozialer Absicherung und vielem mehr. In Krisenzeiten wirken sie oft stabilisierend und tragen zur Armutsbekämpfung bei.

Gleichzeitig kommt nicht alles Geld bei den Empfänger*innen an. Der Markt für internationale Geldtransfers wird von wenigen großen Finanzdienstleistern dominiert. Hohe Gebühren, unzureichende Finanzinfrastruktur und internationale Finanzregeln verteuern Überweisungen und schmälern so ihre Wirkung.

Das UN-Ziel, die Kosten für Rücküberweisungen bis 2030 auf unter drei Prozent zu senken, wird bislang deutlich verfehlt. Gleichzeitig werden remittances im Zuge der Debatten um Migrationspolitik im Globalen Norden auch von rechts politisiert.

Um ihr Potenzial voll auszuschöpfen, braucht es niedrigere Gebühren, mehr Mitsprache für betroffene Länder und den Schutz der Rechte von migrantisierten Arbeiter*innen und ihren Familien.

📖 Mehr dazu in unserem neuen W**D-Briefing „Remittances als globale Lebensader“!

Die   ist enorm ungerecht: Das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt fast die Hälfte des globalen Finanzvermögens...
04/08/2026

Die ist enorm ungerecht: Das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt fast die Hälfte des globalen Finanzvermögens.

Das ist unfair. Wir finden eine andere Welt ist nötig und möglich!

Seit 2001 stellt das einen Gegenentwurf zum neoliberal geprägten und stark exklusiven in Davos.

Im Gegensatz dazu, schlägt es einen selbstverwalteten, offenen und inklusiven Prozess vor, der auf der freiwilligen Teilnahme von Aktivist*innen und Bewegungen basiert, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen. Es schafft einen Raum für Austausch, Debatten und Vernetzung von Initiativen, die sich gegen die vorherrschenden Formen der Ausbeutung und Unterdrückung wenden.

Mit als Gastgeberland rücken dieses Jahr insbesondere Perspektiven aus Westafrika in den Mittelpunkt. Die extraktivistische Rohstoffpolitik der EU geht u.a. auf Kosten von den Menschen und der Umwelt in Abbauregionen in der Westsahara. Themen wie Landrechte, Dekolonisierung und Schuldenkrisen stehen auf der Agenda des diesjährigen Forums.

Das Forum beginnt heute und W**D ist vorort mit dabei! Wenn Euch Diskussionen über solidarische Alternativen zu kapitalistischen und ausbeuterischen Weltwirtschaftsordnung interessieren, folgt uns gern, um unsere Analysen und Eindrücke vom Forum nicht zu verpassen!

Die Weltwirtschaft ist enorm ungerecht: Das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt fast die Hälfte des globalen Fi...
04/08/2026

Die Weltwirtschaft ist enorm ungerecht: Das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt fast die Hälfte des globalen Finanzvermögens.

Das ist unfair. Wir finden eine andere Welt ist nötig und möglich!

Seit 2001 stellt das einen Gegenentwurf zum neoliberal geprägten und stark exklusiven in Davos.

Im Gegensatz dazu, schlägt es einen selbstverwalteten, offenen und inklusiven Prozess vor, der auf der freiwilligen Teilnahme von Aktivist*innen und Bewegungen basiert, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen. Es schafft einen Raum für Austausch, Debatten und Vernetzung von Initiativen, die sich gegen die vorherrschenden Formen der Ausbeutung und Unterdrückung wenden.

Mit als Gastgeberland rücken dieses Jahr insbesondere Perspektiven aus Westafrika in den Mittelpunkt. Die extraktivistische Rohstoffpolitik der EU geht u.a. auf Kosten von den Menschen und der Umwelt in Abbauregionen in der Westsahara. Themen wie Landrechte, Dekolonisierung und Schuldenkrisen stehen auf der Agenda des diesjährigen Forums.

Das Forum beginnt heute und W**D ist vorort mit dabei! Wenn Euch Diskussionen über solidarische Alternativen zu kapitalistischen und ausbeuterischen Weltwirtschaftsordnung interessieren, folgt uns gern, um unsere Analysen und Eindrücke vom Forum nicht zu verpassen!

Heute wird das 18. Weltsozialforum in Cotonou, Benin, eröffnet. Mit 50.000 erwarteten Teilnehmer*innen aus über 150 Länd...
04/08/2026

Heute wird das 18. Weltsozialforum in Cotonou, Benin, eröffnet. Mit 50.000 erwarteten Teilnehmer*innen aus über 150 Ländern ist es eines der wichtigsten Treffen der globalen Zivilgesellschaft. Unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich“ und als Alternative zum Weltwirtschaftsforum in Davos bringt das Weltsozialforum seit 2001 Akteur*innen zusammen, die sich für soziale, ökologische und wirtschaftliche Gerechtigkeit, Menschenrechte und internationale Solidarität einsetzen.

Aus Deutschland nimmt eine der größten Delegationen aus Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen seit über zehn Jahren am Forum teil, darunter Brot für die Welt, Misereor, Werkstatt Ökonomie e.V., Medico International e.V., Attac, Debt for Climate, Afrique-Europe-Interact, das KONE Netzwerk, MeineWelt, W**D, die Kampagnen „Sicherheit Neu Denken“ und „10 % for all“ sowie die Jugendorganisation der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft. Die Delegation wird sich vor Ort mit sozialen Bewegungen, Gewerkschaften sowie Menschenrechts-, Umwelt- und Indigenenorganisationen aus aller Welt austauschen. Über fünf Tage wird das Forum in Cotonou mehrere hundert Veranstaltungen und gemeinsame Proteste umfassen.

Starke Standards werden derzeit zunehmend als „Hindernis“ für wirtschaftliche Entwicklung dargestellt und genau darin li...
02/07/2026

Starke Standards werden derzeit zunehmend als „Hindernis“ für wirtschaftliche Entwicklung dargestellt und genau darin liegt das Problem.

Unter dem Label von „Vereinfachung“ und „Bürokratieabbau“ geraten zentrale Schutzmechanismen unter Druck: Regeln für Umwelt, Gesundheit, Arbeitsbedingungen und Menschenrechte werden infrage gestellt, abgeschwächt oder als überflüssig behandelt.

Das verschiebt Machtverhältnisse spürbar: weg von demokratischer Kontrolle und Gemeinwohlorientierung, hin zu den Interessen weniger, sehr einflussreicher Akteure. Die Folgen tragen am Ende nicht die Profiteure, sondern Gesellschaften weltweit durch schlechtere Umweltstandards, höhere Risiken und wachsende Abhängigkeiten.

Europa steht damit vor einer Richtungsentscheidung: Schutzstandards sind kein bürokratischer Ballast, sondern die Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie und eine resiliente Wirtschaft.

Wirksame und verständliche Regeln sind keine Belastung für unseren Wohlstand. Sie machen faires und nachhaltiges Wirtschaften überhaupt erst möglich, denn sie schaffen Vertrauen, schützen Grundrechte, Gesundheit und Umwelt, sichern fairen Wettbewerb und geben Unternehmen wie Verbraucherinnen und Verbrauchern Verlässlichkeit.

30/06/2026

Wer bei der Hamburg Sustainability Conference teilgenommen hat, konnte sein Bullsh*t-Bingo vermutlich schnell füllen: Blended Finance, De-risking, Private Sector Mobilization oder AI Solutions.

Mit dem Ende der 3. HSC wurde einmal mehr deutlich, wie eng wir global miteinander verbunden sind und wie dringend Multilateralismus gestärkt und verteidigt werden muss.

Gleichzeitig dominierten in den Hallen der Hamburger Handelskammer jedoch erneut die bekannten Scheinlösungen zur Förderung des Privatsektors. Kritische Stimmen waren auf vielen Panels kaum vertreten und notwendige Strukturreformen der internationalen Finanzarchitektur wurden weitgehend ausgeblendet.

Unser Bingo sähe deshalb deutlich anders aus:

Vermögenssteuern statt Blended Finance. Schuldenerlasse statt De-Risking. Klimareparationen, starke Arbeits- und Sozialrechte, demokratische multilaterale Institutionen, eine UN-Schuldenregelung und eine Reform der Ratingagenturen statt immer neuer Rezepte zur Mobilisierung privaten Kapitals.

Bleibt zu hoffen, dass die neu eingesetzte Süd-Nord-Kommission genau diese Debatten wieder auf die Agenda setzt.

Als die UN-Leitprinzipien 2011 verabschiedet wurden, schufen sie erstmals einen global anerkannten Rahmen für die Verant...
16/06/2026

Als die UN-Leitprinzipien 2011 verabschiedet wurden, schufen sie erstmals einen global anerkannten Rahmen für die Verantwortung von Staaten und Unternehmen im Menschenrechtsschutz.

Ihr Kern: Staaten müssen schützen, Unternehmen müssen Menschenrechte achten und Betroffene müssen Zugang zu Abhilfe erhalten.

Die Erfahrungen der vergangenen 15 Jahre zeigen, dass freiwillige Unternehmensverantwortung nicht ausreichend ist. Denn trotz zahlreicher Selbstverpflichtungen, Audits und Nachhaltigkeitsversprechen bestehen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in globalen Lieferketten fort.

Die UN-Leitprinzipien haben den Weg für verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflichten geebnet. Doch während ihre Umsetzung in nationale und europäische Gesetzgebung endlich Fortschritte machte, werden diese Errungenschaften derzeit wieder infrage gestellt.

Die Verwässerung der europäischen Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) sendet ein problematisches Signal: Ausgerechnet in einer Zeit multipler globaler Krisen drohen wirtschaftliche Interessen erneut Vorrang vor Menschenrechten zu erhalten.

15 Jahre UN-Leitprinzipien sind daher nicht nur ein Anlass zum Rückblick, sondern eine Erinnerung daran, dass freiwillige Standards allein nicht genügen. Wer Menschenrechte wirksam schützen will, braucht verbindliche Regeln, wirksame Kontrolle und Zugang zu Recht für Betroffene.

Save the Date: GLOBALE – Das Festival im Berlin Global Village! 🎉 Am Fr, 03. Juli 2026 habt ihr die Gelegenheit, uns und...
10/06/2026

Save the Date: GLOBALE – Das Festival im Berlin Global Village! 🎉

Am Fr, 03. Juli 2026 habt ihr die Gelegenheit, uns und unsere Arbeit kennenzulernen! Für GLOBALE – Das Festival im Berlin Global Village öffnet Deutschlands größtes NGO-Zentrum seine Türen für die Nachbarschaft, für Kunst- und Kulturinteressierte und für alle, die Lust auf Austausch mit den Vereinen, Initiativen und Organisationen des Zentrums haben.

Außerdem erwartet euch ein buntes Programm für Erwachsene und Kinder:

🎶Konzerte & DJ Sets 🖼️ Ausstellungen 🎬 Filmscreenings 🎤 Performances 🎨 Workshops 🙋🏽 ein großes Mit-Mach Angebot für Kinder & Jugendliche und vieles mehr.

Das Festival ist kostenlos und offen für alle.
Merkt euch den Termin jetzt schon vor!

GLOBALE
🕖 Wann: Fr, 03.07.2026 16 – 22:30 Uhr
📍 Wo: , Am Sudhaus 2, Berlin Neukölln (Kindl-Areal)

👉🏿 Mehr Infos Link in Bio
(oder unter https://www.berlin-global-village.de/de/aktuelles/globale/)

Adresse

Am Sudhaus 2
Berlin
12053

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