Landschaftspflegeverband Dachau e.V.

Landschaftspflegeverband Dachau e.V. Seit 1993 engagieren wir uns für den Erhalt der Artenvielfalt und Schönheit unserer Kulturlandschaft im Dachauer Land.

Wir pflegen Biotope, renaturieren Gewässer, schaffen Lebensräume und schützen Tiere und Pflanzen.

Wir suchen Dich zum nächstmöglichen ZeitpunktMitarbeiter:In (m/w/d) im Bereich Landschaftspflege und NaturschutzVollzeit...
10/06/2026

Wir suchen Dich zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Mitarbeiter:In (m/w/d) im Bereich Landschaftspflege und Naturschutz

Vollzeit oder Teilzeit (mindestens 32 Std.)

👉Die vollständige Stellenausschreibung findest Du hier:
www.lpv-dachau.de/aktuelles
www.greenjobs.de/a100153228

👉Bewirb Dich bis zum 31. Juli 2026

👉Bewerbungen richtest du bitte schirftlich an: [email protected]

🤩 Wir freuen uns auf Deine Bewerbung 🤩

Familienführung: Dem Biber auf der SpurDatum: So, 22.02.26, 16.30 – ca. 18:30 UhrTreffpunkt: Parkplatz Josef-Effner-Gymn...
20/02/2026

Familienführung: Dem Biber auf der Spur

Datum: So, 22.02.26, 16.30 – ca. 18:30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Josef-Effner-Gymnasium Dachau
Wegstrecke: ca. 3 km
Anmeldungen über:
www.vhs-dachau.de
Email: [email protected]
Tel.: 08131 3378640

Obwohl im Ampertal der Biber gut verbreitet ist, haben viele dieses nachtaktive Tier noch nie gesehen. Die Gebietsbetreuung Ampertal geht mit den Familien entlang der Amper auf Bibersuche und mit viel Glück können wir auch einen Biber entdecken. Auf dem Spaziergang erfahren wir einiges Interessantes über den Biber und seine kleineren Verwandten, mit den er leicht verwechselt wird.

Familienführung: Wintergäste auf der AmperDatum: So, 22.02.26, 10.00 – ca. 11:30 UhrTreffpunkt: Parkplatz Gündinger Brüc...
20/02/2026

Familienführung: Wintergäste auf der Amper

Datum: So, 22.02.26, 10.00 – ca. 11:30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Gündinger Brücke
Wegstrecke: ca. 4 km
Anmeldungen über:
Vhs Schwabhausen e.V.,
www.vhs-schwabhausen.de,
Email: [email protected],
Tel. 08138 – 66 90 33

Die Amper nutzen viele Wasservögel als Winterquartier. Mit der Gebietsbetreuung des Ampertals schauen wir nach Enten und anderen Vö**ln, die aus dem hohen Norden bei uns überwintern.

Der richtige Schnitt - Ökologische Heckenpflege im Landkreis Dachau👍Frost sei Dank! Heckenpflegearbeiten Winter 2025/202...
10/02/2026

Der richtige Schnitt - Ökologische Heckenpflege im Landkreis Dachau

👍Frost sei Dank! Heckenpflegearbeiten Winter 2025/2026 nun abgeschlossen.

Wenn man ins Dachauer Land blickt, fallen sie einem sofort ins Auge: Hecken und Feldgehölze. Sie stellen in vielerlei Hinsicht unersetzliche Lebensräume dar und sind daher geschützt. Doch um diese unersetzlichen Lebensräume zu erhalten bedürfen sie einer regelmäßigen Pflegekur.

Hecken erhält bzw. verjüngt man am besten dadurch, dass man sie regelmäßig abschnittsweise auf Stock setzt. Das heißt, man schneidet sie knapp über dem Erdboden ab, und die Sträucher bilden dann frische, kräftige neue Triebe. Entscheidend ist, dass man für diese Radikalkur die richtigen Sträucher auswählt, da nicht alle Arten diese Behandlung vertragen. Der Stockhieb darf dabei nur in kleinen Abschnitten erfolgen, um den Lebensraum Hecke nicht kurzzeitig komplett zu beseitigen.

👉Und wie bei allen Maßnahmen dürfen die Arbeiten ausschließlich im Zeitraum zwischen dem 01. Oktober und dem 28. Februar des Folgejahres durchgeführt werden.

Um das Biotop Hecke zusätzlich zu bereichern, sollte unbedingt ein Teil des Gehölzschnitts zurückbleiben, um totholzbewohnenden Insekten 🕷🐛eine Nahrungsgrundlage und Arten, wie zum Beispiel dem Igel 🦔, einen Unterschlupf zu bieten.

Der Landschaftspflegeverband Dachau e.V. unterstützt auch in diesem Winter die Gemeinden bei der Bewahrung dieser wertvollen Biotope. Wir erstellen die Konzepte, kümmern uns um die finanzielle Förderung der Pflegearbeiten, beauftragen die Arbeiten und begleiten die Durchführung. Ein 🤩„Rundum-sorglos-Packet“ für unsere Mitglieder.

In diesem Fall kommt die finanzielle Unterstützung aus dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP).

😃👍Wenn man alles richtig macht, erhält man eine verschiedenaltrige, in mehreren Stockwerken aufgebaute Hecke, die durch ihre Strukturvielfalt deutlich mehr Arten Lebensraum bieten kann als ein monotoner, überalterter Gehölzriegel.

Der Waldkauz - Ampertaler des Monats FebruarEinmal im Monat stellt die Gebietsbetreuung Ampertal (ein Projekt der Landsc...
08/02/2026

Der Waldkauz - Ampertaler des Monats Februar

Einmal im Monat stellt die Gebietsbetreuung Ampertal (ein Projekt der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck und gefördert vom Bayerischen Naturschutzfonds und dem Bezirk Oberbayern) einen „echten Ureinwohner“ des Ampertals vor.

Im Februar ist es der Waldkauz:

In den dunklen kalten Winternächten hört man sie: „Hu-Huu-Huuu“ oder „ku-witt“. Dieser nächtlicher Ruf markiert aber nicht den Anfang einer schaurig-gruseligen 😱🥶Geschichte. Es sind Balzrufe der Waldkauze. Denn mit der Brut beginnt der Waldkauz schon im Februar.

Sehen tut man den krähengroßen Waldkauz selten, obwohl sie als häufigste Eule Deutschlands neben Wäldern und Stadtparks auch an der Amper lebt.
Den Tag verbringt er aber in Baumhöhlen 🌳oder im Kronendach.

Erst wenn die Nacht anbricht, wird er aktiv. Auf dem Speiseplan steht nahezu alles, was er überwältigen kann: Mäuse, Kleinsäuger, Frösche, Kröten, Käfer und sogar Regenwürmer. Der Waldkauz überrascht bei der Jagd seine Beute stets unvorbereitet: hervorragendes Sehen bei schwachem Licht, eine hoch ausgeprägte Hörfähigkeit und lautlose Flügelbewegung macht ihn (fast) unschlagbar.

Schwachpunkt? Ausgerechnet die lauten Balzrufe machen ihn zur leichten Beute. Sein gefährlichster Feind ist der deutlich größere Uhu, inzwischen wieder im Ampertal heimisch.

⚡Achtung: Die Jungvögel verlassen die Höhle oft schon, bevor sie richtig fliegen können, und klettern im Geäst umher. Das erhöht ihre Überlebenschancen vor z.B. einem Marder. Solche „Ästlinge“ werden gelegentlich von Erholungssuchenden entdeckt und aus falsch verstandener Tierliebe mitgenommen um sie in eine Auffangstation zu geben – ein fataler Fehler da die Altvögel meist in der Nähe sind und die Jungen weiterfüttern würden.

Vielleicht entdecken sie auf Ihrem nächsten Spaziergang einen Waldkauz. Lauschen sie mal in die Nacht hinein. 🤫

Foto: Manfred Kühn

Kalt 🥶und Trocken?  Wunderbar 🤩Nassflächen sind wertvolle 🐛🕷️🦎🐭Lebensräume, doch für Landschaftspfleger und Landwirte si...
06/02/2026

Kalt 🥶und Trocken? Wunderbar 🤩

Nassflächen sind wertvolle 🐛🕷️🦎🐭Lebensräume, doch für Landschaftspfleger und Landwirte sind Standorte mit hohen Wasserständen eine besondere Herausforderung. Nur bei anhaltender Trockenheit oder bei längeren Frostperioden sind diese nassen Biotope gut bearbeitbar und bodenschonend befahrbar.

⚡Leider werden diese für uns „idealen“ Frosttage im Winter immer weniger und kürzer.

😃In diesem Winter haben wir aber super Bedingungen für die Pflege unserer Nassflächen gehabt und freuen uns über unsere erfolgreich durchgeführten Pflegemaßnahmen, verteilt über den ganzen Landkreis Dachau.

Es gibt ihn wieder – den Veranstaltungskalender für das Ampertal in den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck.Für das ...
04/02/2026

Es gibt ihn wieder – den Veranstaltungskalender für das Ampertal in den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck.

Für das Jahr 2026 haben wir erneut die Broschüre ,,Naturkundliche Exkursionen in das Ampertal‘‘ herausgebracht, die kostenlos in den Landratsämtern Dachau und Fürstenfeldbruck oder den Gemeinden der beiden Landkreise erhältlich ist. Mit insgesamt 28 verschiedenen Veranstaltungen rund um das Thema Natur ist für alle Alters- und Interessengruppen etwas spannendes dabei.

Wir laden alle großen und kleinen Naturfreunde herzlich ein, mit uns die Natur zu ergründen und sie mit allen Sinnen zu genießen!

Die Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck e.V. setzen sich mit großem Engagement für den Erhalt und die Entwicklung der heimischen Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume ein. Zugleich sind sie gemeinschaftlich Träger der Projektstelle ,,Gebietsbetreuung Ampertal‘‘, gefördert durch den Bayrischen Naturschutzfonds und den Bezirk Oberbayern.

Bild: KI-Generiert


Das Hermelin - Ampertaler des Monats JanuarEinmal im Monat stellt die Gebietsbetreuung Ampertal (ein Projekt der Landsch...
03/02/2026

Das Hermelin - Ampertaler des Monats Januar

Einmal im Monat stellt die Gebietsbetreuung Ampertal (ein Projekt der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck und gefördert vom Bayerischen Naturschutzfonds und dem Bezirk Oberbayern) einen „echten Ureinwohner“ des Ampertals vor.

Im Januar ist es das Hermelin:

Das Hermelin ist ein heimischer Jäger im Ampertal und ist, nach dem Mauswiesel, unser kleinstes Raubtier, der sich im Winter weiß färbt.

Gibt es weniger Schnee, wird die Tarnung zum Nachteil. Die Hermeline werden von ihren Beutetieren (wie Mäuse und Rattan) und auch von ihren Feinden (wie Habicht, Waldkauz oder Fuchs) leichter entdeckt.

⚡️Früher war ihr weißes Fell, als wertvoller Pelz, für die Gewänder der Könige und Päpste sehr begehrt. Heute sind die Tiere vor allem durch Straßenverkehr und Lebensraumverluste, wie kleinräumige Heckenstrukturen, bedroht.

Funfact 🤓: Vor der Ausbreitung der Hauskatze waren Hermeline auf Bauernhöfen als Mäusefänger beliebt. Auch als Haustier wurden sie gehalten. Wegen ihres reinweißen Winterfells galten sie als Symbol von Reinheit und Unschuld.

Ein Hermelin in freier Natur zu sehen 😀, bleibt daher ein besonderer Moment im Ampertal.

Foto: Manfred Kühn

Workshop „Heckenpflege“Hecken und Gehölzgruppen bieten Vö**ln, Säugetieren und Insekten einen Lebensraum und schützen an...
02/02/2026

Workshop „Heckenpflege“

Hecken und Gehölzgruppen bieten Vö**ln, Säugetieren und Insekten einen Lebensraum und schützen angrenzende Flächen vor Bodenerosion und Austrocknung. Nebenbei bereichern sie das Landschaftsbild und geben unserer Heimat ihr charakteristisches Gesicht.

Da aber Hecken heutzutage als Rohstofflieferanten keine Bedeutung mehr haben, werden sie oft über viele Jahre nur seitlich zurückgeschnitten. Dadurch werden sie strukturarm und die Gehölze überalterten, wodurch viele wichtigen Lebensraumfunktionen verloren gehen.

Um hier Abhilfe zu schaffen, lud der Landschaftspflegeverband Dachau e.V. am 16. Dezember einen Workshop zum Thema ökologische Heckenpflege ein und über 20 kommunale Mitarbeiter der verschiedenen Kommunen des Landkreises folgten der Einladung.

Neben anschaulichen Erklärungen zur Ökologie und Lebensgemeinschaften in Hecken wurden verschiedene Abschnitte einer Hecke begutachtet, die durch den Landschaftspflegeverband bereits betreut werden. Eindrücklich zeigte sich den Teilnehmern, wie sich in einem bereits auf Stock gesetzten Abschnitt junger Gehölzaufwuchs eine arten- und strukturreiche Krautschicht entwickelte.

Im Rahmen des Workshops wurden die verschiedenen Eigenschaften der Gehölze sowie Besonderheiten der Heckenpflege, etwa das Belassen von stehendem Totholz und die Anlage von Reisighaufen, besprochen.

Auch die technische Umsetzung der Heckenpflege kam nicht zu kurz. Mittels Bagger mit Astschere und Motorsäge wurde vor den Augen der Teilnehmer ein Abschnitt der Hecke fachgerecht gepflegt und ökologisch erneuert.

Angesprochen wurden auch Konflikte, welche durch die fachgerechte Erneuerung und Pflege entstehen. Ohne Hintergrundwissen zum Biotop Hecke und der traditionellen Nutzungshistorie werden Maßnahmen, welche einen teilweisen Stockhieb beinhalten, oftmals als „Heckenzerstörung“ wahrgenommen.

Umso wichtiger ist es, das Wissen um die richtige Pflege wieder breiter in der Gesellschaft zu verankern.

Die Schwanzmeise - Ampertaler des Monats DezemberEinmal im Monat stellt die Gebietsbetreuung Ampertal (ein Projekt der L...
02/02/2026

Die Schwanzmeise - Ampertaler des Monats Dezember

Einmal im Monat stellt die Gebietsbetreuung Ampertal (ein Projekt der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck und gefördert vom Bayerischen Naturschutzfonds und dem Bezirk Oberbayern) einen „echten Ureinwohner“ des Ampertals vor.

Im Dezember ist es die Schwanzmeise:

Die Schwanzmeise fällt im Winter besonders auf, da sie sich zu kleinen Trupps zusammenschließt. Sie trägt ihren volkstümlichen Namen wegen ihres langen Schwanzes. Von den 13–15 cm Körperlänge entfallen bis zu 10 cm allein darauf. Mit kugeligem Körper und winzigem Gewicht von nur 7–10 Gramm ist sie unverwechselbar. Dank ihres leichten Körpers und langen Schwanzes kann die Schwanzmeise präzise an Zweigspitzen nach Nahrung suchen – dort findet sie rund 80 % ihrer Mahlzeiten. Aus dem Norden kommen Unterarten mit weißem Kopf zu uns. Unsere heimischen Schwanzmeisen erkennt man dagegen an schwarzen Seitenstreifen am Kopf. Während sie in der Brutzeit Konkurrenz vertreiben, schließen sich Schwanzmeisen im Winter zu Trupps von bis zu 20 Vö**ln zusammen – für Nahrungssuche und Wärme. Die Hecken, Weiden und Auwälder entlang der Amper bieten ideale Bedingungen. Hier kuscheln sich die Vögel nachts eng zusammen und suchen tagsüber unermüdlich nach Insekten. Naturnahe Gärten und Winterfütterungen helfen den kleinen Vö**ln. Am wichtigsten bleiben aber die natürlichen Lebensräume entlang des Ampertals.

Bildautor: Manfred Kühn

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