Als Verband der freien Wohlfahrtspflege, Nationale Hilfsgesellschaft und eigenständiger Jugendverband ist der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. Teil internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die 1863 von dem Schweizer Henry Dunant gegründet wurde. Zu ihr gehören weltweit mehr als 125 Millionen Menschen, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen Bedürftigen un
terschiedslos helfen - orientiert allein an dem Maß der Not.
*Daten und Fakten*
Gegründet wurde der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. im Jahr 1928 durch sechs freiwillige Sanitätskolonnen des Roten Kreuzes. Seitdem sind der Kreisverband und damit auch das Aufgabengebiet stetig gewachsen. Aktuell betreibt der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. acht Kindertagesstätten in Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Odenthal undOverath; ist Träger an 16 Offenen Ganztagsgrundschulen in Bergisch Gladbach, Kürten, Overath, Rösrath und Wermelskirchen; betreibt im Auftrag des Rheinisch-Bergischen Kreises die Rettungswachen in Kürten, Odenthal, Overath und Leichlingen; und zeichnet für eine Flüchtlingsunterkunft in Bergisch Gladbach sowie eine Beratungsstelle für Geflüchtete in Overath verantwortlich. Die Erste-Hilfe-Ausbildung, der Hausnotruf-Dienst, die Second-Hand-Läden sowie das Kursprogramm des Familienbildungswerks runden das Angebot des DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. Darüber hinaus unterhält der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. Die DRK-Pflegedienste Rhein-Sieg/Rhein-Berg gGmbH und die DRK-Bonn Pflegedienste gGmbH verantworten den Bereich der ambulanten, stationären und teilstationären Pflege sowie den Mobilen Sozialen Dienst; die DRK-Rettungsdienst Rhein-Berg GmbH übernimmt ausschließlich administrative Dienstleistungen. Insgesamt beschäftigt der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. mit seinen Tochtergesellschaften mehr als 900 Mitarbeiter*innen an 45 unterschiedlichen Standorten. Die Verwaltung ist an der Hauptstraße 261 in 51465 Bergisch Gladbach beheimatet. Im ehrenamtlichen Bereich engagieren sich rund 350 Helfer*innen in acht DRK-Ortsvereinen. Sie stellen das Personal für den Katastrophenschutz im Rheinisch-Bergischen Kreis, organisieren Blutspendetermine und Altkleidersammlungen, besetzen das Kreisauskunftsbüro, sorgen mit dem Sanitätsdienst für Sicherheit bei Ihrer Veranstaltung und vieles mehr. Kurzum: Sie stelnnen ihreZeit in den Dienst der Menschlichkeit.
*Unser Leitbild*
Wir vom Roten Kreuz sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Menschen in der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen hilfsbedürftigen Menschen unterschiedslos Hilfe gewährt, allein nach dem Maß ihrer Not. Im Zeichen der Menschlichkeit setzen wir uns für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen ein.
*Unsere Grundsätze*
Die Grundsätze wurden von der XX. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1965 in Wien proklamiert. Der vorliegende angepasste Text ist in den Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung enthalten, die von der XXV. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1986 in Genf angenommen wurden. Menschlichkeit
Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern. Einheit
In jedem Land kann es nur eine einzige nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben. Neutralität
Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen. Unparteilichkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben. Unabhängigkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig. Wenn auch die nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuzbewegung zu handeln. Freiwilligkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes
Gewinnstreben. Universalität
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.