Fabian Salars Erbe e.V.

Fabian Salars Erbe e.V. Der Verein für Vielfalt an der Berstraße. Fabian Salars Erbe - Toleranz und Zivilcourage e.V. Anlass war der tragische Tod von Fabian Salar Saremi am 25.10.2008.

Der Verein „Fabian Salars Erbe – für Toleranz und Zivilcourage e.V.“ wurde im Januar 2009 gegründet. Fabian Salar tat das, was er immer schon getan hat. Er wollte helfen. Auch dieses Mal hat er geholfen, leider kam für ihn am Ende jede Hilfe zu spät. Fabian Salar hat sich für andere eingesetzt, hat anderen Mut gemacht, ihnen zugehört und war ein wahrer Freund. Wir möchten versuchen, das Eintreten

Fabian Salars und seine Überzeugung, die Tugenden Toleranz und Zivilcourage, weiterzuführen. Wir möchten durch die Gründung des Vereins unsere Trauer verarbeiten, dass fortführen, was Fabian Salar begonnen hat und der Wiederholung eines solchen Schicksals vorbeugen. Fabian Salars Erbe soll ein offenes Netzwerk sein! http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/psychologie/gewalt/av_zivil_salarerbe.jsp

Jede:r einzelne kann sich für Fabian Salars Erbe engagieren und einbringen
Mädchen und Jungen, Frauen und Männer, Omas und Opas sind herzlich willkommen! Weder Stand, noch Herkunft spielen eine Rolle. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt! Jede:r einzelne kann sich, entsprechend seiner persönlichen und individuellen Fähigkeiten, in unsere Gemeinschaft einbringen – es sind keine Grenzen gesetzt! Fabian Salars Erbe soll im Prinzip all denen eine Grundlage bieten, die sich zusammen mit anderen für mehr Toleranz und Zivilcourage einsetzen wollen. Das Motto von Fabian Salar: Gute Gedanken – Gute Worte – Gute Taten! Wir wollen sein Erbe weitertragen

In Andacht an Salars Erbe möchten wir verschiedene Aktionen durchführen, um mit all unseren Mitmenschen in Kontakt zu treten. Ziel aller Aktionen und Maßnahmen ist es, auf unseren Verein aufmerksam zu machen, mehr Mitstreiter für die gute Sache zu gewinnen und ein breiteres Bewusstsein für Zivilcourage zu schaffen! Darüber hinaus möchten wir vor allem mit Jugendlichen ins Gespräch kommen, sie aufklären und überzeugen, wie wichtig es ist, solidarisch gegenüber Mitmenschen in Not zu sein und nicht einfach wegzuschauen. Wir möchten Kids in ihrer Freizeit sinnvolle Beschäftigung nahebringen, auf die Risiken von „coolem Dazugehören“ aufmerksam machen und die Maxime der Abgrenzung durch Integration und Gemeinsamkeit ersetzen. Unser Ziel ist, durch soziales Engagement und Einsatz für die gute Sache, positive Veränderungen herbeizuführen und die Welt insgesamt ein bisschen besser zu machen. Für die Realisierung von unseren geplanten Projekten benötigen wir neben tatkräftiger Unterstützung und Ideen natürlich auch finanzielle Mittel. Der Verein finanziert sich daher aus den Mitgliedsbeiträgen (10€ im Jahr) und freiwilligen Spenden, die z.B. bei der Durchführung verschiedener Events und Veranstaltungen gesammelt werden. Damit unser kleiner und junger Verein weiter wachsen kann und unser Vorhaben „grüne Blätter“ und „Früchte“ tragen kann, brauchen wir Eure Unterstützung! Alle Mitglieder unseres Vereins sind ehrenamtlich tätig! Unser Lohn ist kein Geldwert, kommt dafür aber in Freude, Glück und einem guten Gefühl zum Ausdruck.

03/06/2026
03/06/2026

Heppenheim unterstützt einen Bensheimer Verein? 😱

Liebe Bensheimer*innen, das können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen. Also zeigt den Heppenheimern mal, was wir backen können! 🍰😄

Jedes Jahr organisieren engagierte Menschen aus Heppenheim eine Kuchenaktion zugunsten der Workshops und Angebote von Fabian Salars Erbe. Und jedes Jahr freuen wir uns riesig über die Kuchenspenden, die Unterstützung, die Gespräche und die Begegnungen.

Bei aller liebevollen Konkurrenz zwischen Bensheim und Heppenheim zeigt sich hier etwas ganz Besonderes: gelebter Zusammenhalt über die Stadtgrenze hinweg. ❤️

Also: Kuchen backen, vorbeikommen, Menschen treffen und dabei noch etwas Gutes tun.

Denn jeder Kuchen hilft dabei, unsere Arbeit für Toleranz, Zivilcourage und Demokratie zu unterstützen.

Mehr Infos über PN oder Mail an FSE 🎂🍰🥮🥧🧁

Und vielleicht ist Verständigung ja doch wichtiger als die ewige Frage, welche Stadt die bessere ist. 😉🍰

02/06/2026

Zuhören hilft verstehen. Verstehen hilft verändern.

Wenn wir Kindern, Jugendlichen und anderen marginalisierten Gruppen wirklich zuhören, gewinnen wir etwas Wertvolles: Perspektiven, die wir selbst nicht haben.

Zu oft reagieren wir mit „Ja, aber ich …“ und stellen unsere eigene Erfahrung in den Mittelpunkt. Doch echte Teilhabe beginnt dort, wo wir neugierig werden statt zu widersprechen.

Nicht jede Stimme hat die gleiche Reichweite. Nicht jede Person startet mit den gleichen Voraussetzungen. Deshalb ist Zuhören kein Akt der Höflichkeit, sondern eine Frage von Gerechtigkeit.

Weniger „Ja, aber ich …“
Mehr „Erzähl mir mehr.“

Denn wer zuhört, versteht besser.
Und wer besser versteht, kann bessere Entscheidungen treffen.

💛 Zuhören schafft Verständnis.
💙 Verständnis schafft Vertrauen.
💚 Vertrauen schafft Zusammenhalt.

Teilhabe Inklusion Intersektionalität

01/06/2026

Beauner Platz.

Einst Skate-Boden-Legende.
Heute: riesige Fläche, kaum Leben.

Ein Platz für Menschen sollte nicht nur fürs Winzerfest funktionieren.

Warum ist hier so wenig los?
Warum sind Skaten und Fußball eingeschränkt, wenn genau solche Orte Jugendliche, Bewegung und Begegnung brauchen?

Bensheim braucht Plätze, die im Alltag leben. Nicht nur im Kalender.

01/06/2026

TW: ​In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2019 verlor Walter Lübcke sein Leben. Der Kasseler Regierungspräsident wurde auf der Terrasse seines Hauses in Istha aus nächster Nähe niedergeschossen. Ein rechtsextremer Attentäter nahm ihm gezielt das Leben – weil Lübcke als Politiker und als Mensch eine klare Haltung vertrat.
Am frühen Morgen des 2. Juni erlag er im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

​Sein Tod hinterließ eine tiefe Lücke in seiner Familie und erschütterte das ganze Land. Es war das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass ein Politiker wegen seiner demokratischen Überzeugung von einem Rechtsextremisten ermordet wurde.

​Wenn aus Worten Taten werden:
​Walter Lübcke wurde zum Ziel, weil er das tat, was er für seine Pflicht hielt: Er verteidigte im Herbst 2015 bei einer Bürgerversammlung die Aufnahme von Geflüchteten. Als es zu lautstarken Protesten kam, erinnerte er die Anwesenden nachdrücklich an die Werte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten – an Mitgefühl, Menschlichkeit und den Beistand für Menschen in Not. Er machte klar, dass wer diese Werte überhaupt nicht teile, dieses Land auch verlassen könne.

​Diese Worte machten ihn im Netz über Jahre hinweg zum Feindbild. Rechtsextreme Plattformen griffen seine Aussage immer wieder auf, verzerrten sie und starteten eine beispiellose Hetzkampagne gegen ihn. Der Hass im digitalen Raum schürte die Gewalt, die schließlich auf seiner Terrasse in die Realität umschlug.

​Walter Lübcke wird als ein nahbarer, engagierter Mensch vermisst, der den Mut hatte, für das Richtige einzustehen, auch wenn der Gegenwind stark war. Wenn wir heute an ihn erinnern, tun wir das nicht nur in Trauer, sondern auch mit dem Bewusstsein für das, was er uns hinterlassen hat.

Er hat uns vorgelebt, dass es sich lohnt, für ein friedliches und menschliches Miteinander einzutreten und die Stimme gegen Ungerechtigkeit zu erheben. Das Gedenken an ihn mahnt uns, die Menschen im Blick zu behalten, die sich tagtäglich – oft im Kleinen und Ehrenamtlichen – für unsere Gesellschaft engagieren und dafür angefeindet werden.

​Walter Lübcke bleibt als ein Mensch in Erinnerung, der bis zuletzt das gelebt hat, woran er geglaubt hat: eine demokratische Gesellschaft, die von Respekt und Menschlichkeit getragen wird.

Danke 🩷 nach HH…Kleine Held*innen des Alltags. Ihr seid so wichtig und verändert das Leben und Geschichten von Menschen....
30/05/2026

Danke 🩷 nach HH…Kleine Held*innen des Alltags. Ihr seid so wichtig und verändert das Leben und Geschichten von Menschen. Das vergessen wir nicht 🩷

„Dass jemand wie Fouad, der in Hamburg geboren und aufgewachsen ist und bis zu seinem 41. Lebensjahr hier gewohnt hat, nicht in Deutschland bleiben darf, liegt auch am deutschen Staatsbürgerschaftsrecht. Es ist immer noch so geregelt, dass Kinder, die hier geboren sind, nicht automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen. Fouads Eltern vererbten ihrem Sohn bei seiner Geburt die marokkanische.“

Der 49-jährige Fouad ist in Hamburg geboren und zur Schule gegangen. Trotzdem sollte er Ende Juni nach Marokko abgeschoben werden. Sein Chef und seine Kol­le­g*in­nen wollten das nicht hinnehmen.
Wie sie die Abschiebung verhindert haben, lest ihr hier 👉️ https://taz.de/!6181866/

33 Jahre nach Solingen.Wir erinnern an Gürsün İnce, Hatice Genç, Gülistan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç.Aber erinner...
29/05/2026

33 Jahre nach Solingen.

Wir erinnern an Gürsün İnce, Hatice Genç, Gülistan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç.

Aber erinnern allein reicht nicht. Erinnerung bedeutet auch, heute Haltung zu zeigen , gegen Rassismus, gegen Menschenfeindlichkeit und für eine Gesellschaft, in der alle sicher und gleichwertig leben können.

Stabil für die, die nicht mehr unter uns sind.

27/05/2026

Ein Post über einen ermordeten Menschen, über Rassismus und Gewalt und Leute reagieren mit 😂.

Das zeigt leider ziemlich gut, wie abgestumpft, zynisch oder politisch überfordert Debatten inzwischen oft sind.
Aber genau deshalb braucht es Vereine, Haltung und Menschen, die nicht wegschauen.

Heute vor sechs Jahren wurde George Floyd ermordet. Sein Name wurde weltweit zu einem Symbol gegen  ,   und  .Und lasst ...
25/05/2026

Heute vor sechs Jahren wurde George Floyd ermordet. Sein Name wurde weltweit zu einem Symbol gegen , und .
Und lasst uns bitte auch in Deutschland genau hinschauen. Wir müssen nicht nur in die USA blicken, wenn es um Ungleichbehandlung, strukturellen Rassismus und entwertete Leben geht.

Erinnern heißt nicht nur trauern.
Es heißt, unbequeme Realität ernst zu nehmen — auch die vor unserer eigenen Haustür. 🖤Es heißt hinsehen, benennen und Verantwortung übernehmen. 🖤 Teil der Veränderung

Adresse

Mittlere Hasengasse 13
Bensheim
64625

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