24/08/2026
Was für eine Wertschätzung und Anerkennung. 💜 Liebe Frau Staatssekretärin Katrin Hechler vielen Dank für Ihre mitfühlenden Worte und das tiefgehende Gespräch. Für uns als Team war das ein besonderer Moment, einer, der sehr heilsam war und uns viel bedeutet hat. Auf dem Beauner Platz zu stehen, ist für uns nicht immer leicht. Aber genau diesen Ort mit Vielfalt, Toleranz und Zivilcourage zu füllen, ist das, was uns antreibt und erfüllt.
Danke für das Zuhören, das Ernstnehmen und die Anerkennung unserer Arbeit.
Danke für das Vertrauen und die Rückendeckung so wird das Antidiskriminierungsnetzwerk Südhessen gesehen, gestärkt und gefördert und wir können vielen kleinen Initiativen weiter den Rücken stärken, sie miteinander vernetzen und gemeinsam Projekte möglich machen, die sonst vielleicht nie entstehen würden. Aber auch zeigen, niemand muss alleine sein in Südhessen AdiNet Südhessen I Antidiskriminierungs-Netzwerk
Gerade deshalb vergessen wir auch die Anfänge nicht: Im ersten Jahr hat uns Harry Hegenbarth mit seinem Team unglaublich geholfen. Niemand wollte einem Projekt, das immer nur für ein Jahr gefördert wird, einen Mietvertrag geben. Von städtischer Seite bekamen wir damals sogar zu hören: „Selbst schuld, wenn Sie sich so ein Projekt ans Bein binden.“
Harry und sein Team haben dagegen nicht lange geredet, sondern Platz gemacht. Anja unsere damalige Projektleitung bekam damals einen Arbeitsplatz im Büro der Showmaker eine eigentlich kleine Geste, die für uns riesig war.
Denn genau das hat uns Kraft gegeben, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: Vertrauen aufzubauen, Menschen und Initiativen in ganz Südhessen miteinander zu vernetzen und eine verlässliche Anlaufstelle zu werden.
Eine Anlaufstelle, die bei Ungerechtigkeit nicht schweigt. Die Menschen zusammenbringt, Ideen möglich macht und denen den Rücken stärkt, die oft selbst viel zu wenig Unterstützung bekommen. Unser AdiNet-Büro ist für viele ein Sicherer Ort, um Kraft zu tanken und Ideen zu verwirklichen.
2019 sah Antidiskriminierungsarbeit noch ganz anders aus als heute. Seitdem hat sich viel verändert und auch der Gegenwind ist stärker geworden. Trotzdem bleiben wir stabil, auch bei Angriffen und Einschüchterungsversuchen.
Gerade beim CSD haben wir wieder gesehen, warum diese Arbeit so wichtig ist: Vernetzung ist kein Nebenschauplatz. Sie schafft Rückhalt, Schutz, Sichtbarkeit und Handlungskraft.
Und genau deshalb machen wir weiter. Wir vernetzen nicht nur, wir leben Vernetzung. Und wir schweigen nicht, wenn Menschen ausgegrenzt oder ihre Rechte infrage gestellt werden. 💜 (Auf dem Bild fehlt noch unsere Eva :)