21/06/2026
🌈 Biancaneve, Geppi, Rena und Rina haben ihre letzte Reise angetreten... 🖤
✨Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen,
die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache. -
Hermann Hesse ✨
In den letzten Wochen mussten wir uns von gleich vier Rifugio-Bewohnern verabschieden... allesamt Katzen, die niemals auf einer Vermittlungsübersicht auftauchten und Zeit ihres Lebens – abgesehen von der Futternapfseite – unsichtbar blieben. Zwei von ihnen lebten im Gehege, zwei im Park, zurückgezogen, und bis auf Geppi Menschen gegenüber sehr vorsichtig. Für uns waren sie jedoch nicht unsichtbar, sondern Teil der Cat-Community, und wir werden jede von ihnen vermissen... 😢
🐱 Biancaneve kam 2020 gemeinsam mit ihren Geschwistern Ross und Rossana aus Sassari zu uns. Alle drei waren sehr scheu und wurden nach der Kastration im großen Park angesiedelt. Die introvertierte Katzendame war zwischenzeitlich ein halbes Jahr verschwunden, um schließlich wieder ins Rifugio zurückzukehren. Seit einiger Zeit ging es ihr gar nicht gut, sodass sie erst im Gehege und dann im Ambulatorio therapiert wurde, leider ohne Erfolg. Im Tod so selbstbestimmt wie im Leben, nahm sie uns die Entscheidung, ab, sie einschläfern zu lassen, und ging eines Nachts von uns.
🐱 Geppi war ein wenige Wochen altes Kitten, als wir ihn auf Bitte von Einwohnern aus Buoncammino zu uns holten. Das war im Jahr 2013... seither gehörte er zum Empfangskomitee des großen Katzenparks. Besucher begleitete er freundlich und anhänglich, nahm auch gerne einen Snack aus der Hand, aber eine Adoption kam nie infrage; dafür war Geppi viel zu sehr auf seine Freiheit bedacht. Als deutlich wurde, dass er an einem unheilbaren Intestinaltumor erkrankt war, holten wir ihn in eines der Gehege, damit er dort seine letzten Tage in unserer Nähe und natürlich unter Schmerzmedikation verbringen konnte. In diesem Gehege schlief er friedlich ein. Dreizehn Jahre war er bei uns, und wir werden den munteren und freundlichen Parkkater sehr vermissen.
🐱🐱 Die Schwestern Rena und Rina sollten nur ein gutes Jahr im Rifugio verbringen. Da sie beide nierenkrank waren, lebten sie im Gehege 1, dem Gehege für Katzen, die Spezialfutter brauchen. Während ihres Jahres bei uns sollten sie niemals Vertrauen zu Menschen fassen; betrat man das Gehege, versteckten sie sich stets in der hintersten Ecke oder im Katzenhäuschen. Rena war die Erste, die über die Regenbogenbrücke ging, ihre Schwester Rina folgte ihr nicht einmal drei Wochen später. Beide wurden immerhin fast 14 Jahre alt.
Alle vier werden uns fehlen, aber uns tröstet die Tatsache, dass sie einen (großen) Teil ihres Lebens in Sicherheit verbringen durften, mit einem vollen Näpfchen und menschlicher Zuwendung.
Ciao Bianceneve, Geppi, Rena und Rina! Dort, wo Ihr jetzt seid, gibt es weder Alter noch Schmerz... ✨