Forstamt Pfälzer Rheinauen

Forstamt Pfälzer Rheinauen Ein Forstamt von Landesforsten Rheinland-Pfalz.
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Time outIch bin urlaubsreif. Und der, der jeden Tag von mir mit in den Wald genommen wird, damit er Auslauf hat, der Vol...
03/06/2026

Time out

Ich bin urlaubsreif. Und der, der jeden Tag von mir mit in den Wald genommen wird, damit er Auslauf hat, der Volker, der Förster, der auch.
Wir machen uns jetzt mal vom Acker, beziehungsweise aus dem Wald. Bis zum 22. Juni. Machts gut bis denn

Eure Mina

Faszination Wald und Nachhaltigkeit vermittelnAnmeldung zum neuen Kurs für staatlich zertifizierte Waldpädagoginnen und ...
02/06/2026

Faszination Wald und Nachhaltigkeit vermitteln

Anmeldung zum neuen Kurs für staatlich zertifizierte Waldpädagoginnen und Waldpädagogen startet.

Erlebnisse im Wald anbieten und dabei nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur fördern, auf pädagogisch hohem Niveau. Wer das machen möchte, kann sich jetzt für den neuen Kurs „Zertifikat Waldpädagogik Rheinland-Pfalz“ anmelden. Der Zertifikatslehrgang erstreckt sich über mehrere Module, verteilt über zwei Jahre und wird von Landesforsten Rheinland-Pfalz koordiniert.

Zertifizierte Waldpädagoginnen und -pädagogen sind ganz nah dran. Am Wald und an den Menschen. Sie bringen den Wald zu den Menschen, zumindest sinnbildlich. Bei Führungen, Aktionen und anderen Veranstaltungen vermitteln Waldpädagoginnen und Waldpädagogen nicht nur Wissen, sondern lassen die Teilnehmenden auch selbstständig forschen, entdecken und erleben. Sie befähigen die Menschen dazu, Zusammenhänge selber zu verstehen und nachhaltiger zu denken. Die Rucksackschule des Forstamts Pfälzer Rheinauen arbeitet mit zahlreichen zertifizierte Waldpädagoginnen und Waldpädagogen als freie Mitarbeiter zusammen.

Neuer Kurs startet im November 2026 – Anmeldung jetzt möglich
Eine Anmeldung zum Kurs 22 des Zertifikats Waldpädagogik ist vom 01.06. bis 15.08.2026 online möglich. Die Fortbildung zum/zur staatlich zertifizierten Waldpädagogen/-pädagogin startet im November, dauert insgesamt zwei Jahre und ist in fünf mehrtägige pädagogische und forstlich-ökologische Module unterteilt. Die Module finden größtenteils am Walderlebniszentrum in Neupfalz bei Stromberg statt. So lernen Teilnehmende beispielsweise die ökologischen Zusammenhänge im Wald und seine Leistungen für Menschen kennen. Außerdem erwerben sie die Fähigkeit, verschiedene Methoden für unterschiedliche Zielgruppen anzupassen und so ihr Wissen weiterzugeben. Zusätzlich sind drei Wahlmodule, ein 40-stündiges Praktikum sowie eine kleine Projektarbeit Bestandteil des Kurses. Abschließend folgt eine praktische Prüfung. Mit erfolgreich abgeschlossenem Zertifikat Waldpädagogik bieten viele Teilnehmende eigenständig und wirtschaftlich selbstständig entsprechende waldpädagogische Angebote an. Auch eine Förderung vom Land kann für solche Angebote in Anspruch genommen werden.

Der MehltauDie Blätter vieler Eichen sind von einer weiß- grauen Schicht überpudert. Gerade trockene Sommer begünstigen ...
02/06/2026

Der Mehltau
Die Blätter vieler Eichen sind von einer weiß- grauen Schicht überpudert. Gerade trockene Sommer begünstigen den Befall mit Mehltau- einem Pilz.

Für die meisten Eichen ist der Mehltau kein wirkliches Problem. Zwar reduziert der Pilz die Photosynthese Leistung, lässt Blätter sich krümmen oder auch mal absterben, aber der Baum insgesamt kommt damit klar. Ganz junge Bäumchen können vom Mehltau befallen auch absterben. Ein großer Teil der zahlreichen natürlich gekeimten jungen Eichen aus diesem Frühjahr wird den Befall nicht überleben. Eine Bekämpfung des Pilzes findet im Wald nicht statt. Er gehört halt dazu- es kommen auch wieder Jahre mit weniger Befall.

Und dann gibt es noch den Zweiundzwanzigpunkt Marienkäfer! Der und seine Larven fressen den Pilz auf den Eichenblättern. Zumindest für den Zweiundzwanzigpunkt Marienkäfer ist dieses Jahr ein gutes Jahr.

Vogel- Nestwurz  (Neottia nidus-avis)Diese Pflanze hat eine wirklich sehr spezielle Lebensweise. Sie gehört in die Famil...
01/06/2026

Vogel- Nestwurz (Neottia nidus-avis)

Diese Pflanze hat eine wirklich sehr spezielle Lebensweise. Sie gehört in die Familie der Orchideen und kommt in nährstoffreichen Laubwäldern wie unserem Auenwald vor.

Wie kann eine Pflanze völlig ohne Blattgrün überleben? Photosynthese durch Chlorophyll ist der Lebensmotor in der Pflanzenwelt.

Gilt nicht für die Vogel- Nestwurz. Sie ergaunert sich alles, was sie braucht von Pilzen im Boden. Sie ist ein Parasit. Häufig ist es umgekehrt. Zahlreiche Pilzarten leben parasitisch von Pflanzen. Die Vogel- Nestwurz bezieht Nährstoffe, Wasser und Zucker komplett von Pilzen, die sie befällt. Sie zapft diese quasi an. Der Pilz bekommt dabei den Zucker von Bäumen, mit denen sie in Symbiose leben. Dieses Anzapfen eines Lebewesens, das wiederum teilweise andere Lebewesen anzapft, nennt man Epiparasitismus. Daher braucht die Pflanze kein Blattgrün. Parasitiert werden Pilze aus der Familie der Wachskrustenverwandten.

Noch eine Sache ist an der Pflanze besonders. Sie benötigt von Keimung bis zur Blühreife meist neun Jahre. Ein sehr langes Leben völlig im Verborgenen, um dann für kurze Zeit zu blühen.

Auenwaldimpressionen im Mai
31/05/2026

Auenwaldimpressionen im Mai

Das Forstamt Pfälzer Rheinauen wünscht ein schönes Wochenende
29/05/2026

Das Forstamt Pfälzer Rheinauen wünscht ein schönes Wochenende

Unser Held des TagesDer große Eichenbock oder Heldbock. Dieser seltene Käfer braucht Eichen, denen man erlaubt, sehr alt...
28/05/2026

Unser Held des Tages

Der große Eichenbock oder Heldbock. Dieser seltene Käfer braucht Eichen, denen man erlaubt, sehr alt zu werden. Ohne diese alten Bäume, die in Ruhe und Würde alt werden dürfen, bis sie irgendwann zerfallen, gäbe es zahlreiche Pilz- und Insektenarten nicht. Im Forstamt Pfälzer Rheinauen sind Waldteile und Einzelbäume aus der Nutzung genommen um dem Artenschutz zu dienen. Auch das gehört zu verantwortungsbewusster Forstwirtschaft. Die Population des Heldbocks hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Zahlreiche alte Eichen zeigen Vitalitätsverlust, der durch den Klimawandel bedingt zu sein scheint. Davon profitiert der Käfer zumindest temporär.

Die Larven brauchen 3-5 Jahre, bis sie voll entwickelt sind. Sie hinterlassen im Baum sehr breite und Bohrgänge. Das fertige Insekt zeigt sich von Mai bis August, ist aber meist nachtaktiv.

Spannende Stellenausschreibungen bei Landesforsten. Auch in unserem Forstamt.😉
27/05/2026

Spannende Stellenausschreibungen bei Landesforsten. Auch in unserem Forstamt.😉

Lausige Zeitensind es tatsächlich. Überall im Wald und in den Gärten finden sich die vielfältigsten Lauskolonien. Sie si...
25/05/2026

Lausige Zeiten

sind es tatsächlich. Überall im Wald und in den Gärten finden sich die vielfältigsten Lauskolonien. Sie sind nicht überall gerne gesehen.... Sie können Pflanzen schwächen, Krankheiten übertragen, Pilzbefall fördern. Stimmt alles.

Aber eigentlich sind es tolle Lebewesen mit einer enormen Bedeutung für die Natur. Alleine in Deutschland sind fast 1000 Lausarten bekannt. Pflanzenläuse haben die Fähigkeit ihrer Wirtspflanze Saft zu entziehen. Den brauchen sie zum Leben und für ihre Entwicklung. Nicht alles was entzogen wird braucht die Laus. Man entnimmt was der Körper gerade so braucht und gibt den Rest ab. Dieser zuckerhaltige Saft, Honigtau auch genannt, ist eine unglaublich wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Insekten. Läuse ernähren im Wald reichlich viele Lebewesen auf diese Weise.

Der beliebte Waldhonig entsteht indem die Honigbiene diesen Honigtau sammelt und verarbeitet. Ameisen halten sich Lauskolonien als eine Art Haustiere und verteidigen die Herde vor Fressfeinden. Die allermeisten Nutznießer dieser lausigen Tätigkeit erkennen wir jedoch kaum.

Wer sein Auto unter Linden parkt, aber auch unter manch anderer Baumart, kennt das klebrige Vergnügen.

Was soll's:
Läuse gehören dazu. Sie ernähren viele andere Arten, sind selbst Nahrung für viele und selektieren in der Natur die weniger gut Angepassten aus. Greift bitte im Garten nicht zur Giftspritze, es gibt andere Möglichkeiten Läuse einzugrenzen. Oder lasst sie einfach auch leben. meistens verschwinden die Kolonien wie von Geisterhand so schnell wie sie aufgetaucht sind.
Und, wie schrieb die Neue Züricher Zeitung einst in einem lesenswerten Artikel: "Die Blattlaus ist ökologisch wichtiger als der Hirsch"!

Adresse

Am Hasenspiel 33
Bellheim
76756

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Montag 09:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 12:00
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