A.R. Stiftung - Nothilfe für Tiere

A.R. Stiftung - Nothilfe für Tiere Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von A.R. Stiftung - Nothilfe für Tiere, Gemeinnützige Organisation, Neckartalstraße 17, Beerfelden.

25.02.2026Liebe Tierfreunde,heute nehmen wir die Gelegenheit wahr, nochmals 3 neue Mitbewohner in unserem Asyl vorzustel...
25/02/2026

25.02.2026

Liebe Tierfreunde,
heute nehmen wir die Gelegenheit wahr, nochmals 3 neue Mitbewohner in unserem Asyl vorzustellen. Wir haben die Hoffnung aufgrund unseres individuellen Berichtes eines jeden Tieres, neue Halter zu finden.

LALE
Lale sucht neue liebevolle Eltern. Geboren am 19.02.2025, graphitgrau, Gewicht 3,6 kg. Sie ist nunmehr mit 1 Jahr auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Lale ist schmusig und benötigt diese Streicheleinheiten dringend, da in ihrem bisherigen Zuhause ihre beiden Mitbewohnerinnen, 1 Kitten und eine 2jährige Kätzin, bereits neue Eltern fanden. Sie ist gesund, fröhlich und eine Schönheit. Sie ist rundherum medizinisch versorgt, kastriert, Blutuntersuchung, geimpft, erstklassiges Gebiss, schönes Fell, entwurmt und gechipt. Wir würden uns freuen, wenn sie bald in ein neues Zuhause kommen könnte. Wohnungshaltung ist sie gewohnt. Ein wunderschönes Foto anbei.

Maine C**ne-Mischung BEN
Ben ist ca. 2 Jahre alt ist nunmehr seit Herbst 2025 in unserem Asyl. Er ist rundum versorgt, kastriert, geimpft, gut genährt bei einem Gewicht von 4,9 kg und einem herrlichen beige-weißen Fell. Seine Zähne sind rundherum saniert. Er hätte es verdient, neue Eltern zu finden. Er hat ein sanftes Gemüt und könnte in einer ruhigen Einzel-Wohnungshaltung ein klassischer Kuschelbär werden. Foto anbei.

SINA
Sina, eine wunderschöne, ruhige Kätzin lebt in unserem Asyl seit Oktober 2024 und ist 2019 geboren. Sie ist weiß-grau mit dunklem Scheitel mit großen, fragenden Augen. Sie wiegt 5 kg. Sie wurde in einem kleinen Oberzentdorf gefunden und hat sich kurzfristig bei uns eingelebt. Sie blieb jedoch eine ruhige, souveräne Einzelkatze die verdient hätte, einen liebevollen neuen Platz zu finden bei Menschen, die aus ihr ein kuscheliges, hingebungsvolles, ruhiges Wesen machen. Foto anbei.

Alle Tiere, die von uns in neue Hände übergeben werden sind kerngesund, gechipt, kastriert, ständige medizinische Versorgungen im Rahmen der Impfungen.

Seid gegrüßt Euer Mühlenteam…
Mühlenteam und Tierheim Oberzent Odenwald
Beerfelden-Gammelsbach, Neckartalstraße 17, Tel 06068 941 57 45, Mo – Sa von 7 -12 Uhr
Email: [email protected]
Wir sind dringender als je zuvor auf Spenden angewiesen, der kleinste Betrag zählt! Spendenbescheide, die steuerlich verwertbar sind, gehen sofort zu.
Spendenkonto: Sparkasse Heidelberg IBAN: DE40 6725 0020 0009 2378 60
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09.02.2026Liebe Tierfreunde,in Fortsetzung unseres Berichtes vom 28.01.2026 hat uns keine erfreuliche Mitteilung erreich...
09/02/2026

09.02.2026

Liebe Tierfreunde,
in Fortsetzung unseres Berichtes vom 28.01.2026 hat uns keine erfreuliche Mitteilung erreicht, dass sich evtl. interessierte neue Halter gemeldet haben, um jeweils einen der beiden Kater übernehmen können.
Eine Gräueltat erreichte uns bereits vor einigen Wochen, wonach 2 Straßenkater von Menschen, wohnhaft in gutsituiertem Umfeld, gefüttert werden. Diese Mitteilung war gebunden an die Bitte, eine Lebendfalle zur Verfügung zu stellen, um somit beide kastrieren zu lassen. Wir übergaben die Falle im Frühsommer 2024. Die 1. Meldung danach erreichte und Sommer 2025 mit der Mitteilung, dass einer der Kater gefangen sei und man gerne durch den durch uns ermittelten Tierarzt gehen würde. Wir informierten den Tierarzt, erhielten einen Termin mit der Zusage, dass von unserer Seite die entstehenden Kosten übernommen werden. Die Dame verbrachte diesen Kater zum Tierarzt. Der konnte nur noch mit entsetztem Blick feststellen, dass das vor ihm liegende Tier verwundet, vereitert und verelendet liegt in den letzten Zügen seines Lebens. Der Kater wurde in den Regenbogen geschickt. Wir bezahlten die Rechnung, der Tierarzt sagte in zurückhaltenden Worten zur Fütterin der Katzen, warum sie so lange das Tier leiden ließ. Wir unsererseits riefen bei der Halterin an und ermahnten Sie, den 2. Kater dringend zum Tierarzt zu bringen, was auch geschah. Hier spielte sich das gleiche Entsetzen in der Praxis ab, wie o.e.
Wir berichten um diese Situation so deutlich, um unseren Lesern und Tierschützern klarwerden zu lassen, was geschieht, wenn Streunerkatzen so elendig vor unseren eigenen Gärten und Wiesen verelenden.
Die Kastrationsverordnung, gültig seit 2020, ist ein wirkungsvolles Instrument des Hilfsangebotes, Tiere, die gefunden werden, dringend bei den Tierschutzorganisationen zu melden, damit sofort die Blutuntersuchung und Kastration erfolgen kann.
Sobald ein Tier diesen Befund hat und der Mensch den Weg zum Tierarzt fand, ist nach erfolgreicher Absolvierung obiger Voruntersuchung mit Kastration der Weg für das jeweilige Tier frei zu einem besseren Leben.
Leider werden in Folge solcher Untersuchungen Anzeichen von FIP, der Bauchwassersucht oder FIV mit oder ohne Verbindung von Leukose (im Volksmund Aids) festgestellt. Weiterhin die oft erschütternden Erkenntnisse des verfaulten Maul- und Ohrenbereiches und einem grundsätzlich schlechten Körperzustand infolge Unterernährung, ständige Geburten der Kätzinnen und der schmerzliche Trieb der Kater, die sich in ständiger Unruhe befinden und körperlich kurzfristig die vorgenannten Erkrankungen erfahren.
Den Haltern ihrer Hauskatzen sei auf den Weg gegeben, dass ihre Tiere von den Erkrankungen wie o.e. ebenso anfällig sind.
Oft fühlen sich die Ärzte aus Überbeanspruchung ihrer Praxis und Zeitmangel nicht zum Grundsatzhandeln berufen, den Haltern der Katzen den Rat zu geben, im Zuge der Impfung ebenso den Maul- und Ohrenbereich zu untersuchen und ggf. mitzubehandeln. Da dies zu 95 % außer Acht gelassen wird, entstehen endlose weitere Arztbesuche ohne den Bereich des Leidens zu finden. Schade! Die beiden Fotos von F. und Ph. anbei.

Seid gegrüßt Euer Mühlenteam…
Mühlenteam und Tierheim Oberzent Odenwald
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28.01.2026Liebe Tierfreunde,in Fortsetzung unseres Berichtes vom 05.01.2026 haben wir in den letzten 2 Wochen 2 Neuzugän...
28/01/2026

28.01.2026

Liebe Tierfreunde,
in Fortsetzung unseres Berichtes vom 05.01.2026 haben wir in den letzten 2 Wochen 2 Neuzugänge in unserem Asyl aufgenommen, mit jeweils individuellen Lebensgeschichten. Beide Kater aus verschiedenen Bereichen von Oberzent.
Nachstehend die Grunddaten. Die beiden Kater wurden sofort nach der Aufnahme in unser Asyl zur ärztlichen globalen Untersuchung verbracht.
Die üblichen Maßnahmen sind erfolgt: Blutuntersuchung, Kastration, Zähne, Ohren/Milben, Fellpflege, Entwurmung, Impfen mit Pass.
Beide Kater sind gesund, befinden sich jedoch noch in ärztlicher Behandlung in unserer vorerst gesicherten Unterkunft. Beide sind in unserer grünen Quarantäne untergebracht und haben zu unserer großen Überraschung von heute Vormittag gezeigt, dass sie sich in inniglicher körperlicher Zuneigung und Freundschaft verhalten.
Beide Kater sollen an verschiedene neue Eltern übergeben werden, sobald dies aus medizinischer Sicht möglich ist.
Nachstehend die individuellen Grunddaten.
RAFI, ca. 6 – 8 Jahre, grau-beige-weiß gestromtes Fell, liebevolle Gesichtszüge
BEN, ca. 2 – 3 Jahre, ein Maine C**n, möglicherweise eine Mischung.
Von beiden sind die Fotos nachstehend beigefügt. Wir würden uns freuen von Ihnen zu hören, um ggf. Termine in unserem Asyl vereinbaren zu können. Wenn Sie ein neues Zuhause bieten können, so wäre es zu bevorzugen, das jeweilige Tier für längere Zeit im Hause zu behalten, um die Eingewöhnung um das gesicherte liebevolle Neue zu erleben. Bevorzugt wäre ein neues Zuhause ohne 2. oder 3. Katze.

Vor wenigen Tagen erfuhren wir, dass in einem der kleinen Ortschaften des Bereiches Erbach Straßenkatzen gesehen werden. Diese unkastriert und ohne festes Zuhause.
Wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass in diesem Dorfbereich die einhellige Meinung herrscht, dass keine Kastrationsverordnung notwendig wäre.
Erbach hat eine Kastrationsverordnung, die auch auf die umliegenden Dörfer anzuwenden ist.
Die unter diesen Straßenkatzen befindlichen Kater sind nicht kastriert und somit ist schon heute zu erkennen, wie viele Kitten in Richtung Ostern Felder und Wiesen beherrschen.
Es wird eindringlich darauf hingewiesen, dass die Muttertiere, nicht nur Straßenkätzinnen sondern auch sog. Hauskatzen, bis zu 3 x im Jahr gebären und die Überlebenschancen dieser Muttertiere nebst der Kitten zur Folge hat, dass ein qualvolles Sterben eintreten wird. Leider sind weder die Kater noch die Kätzinnen durch gedankenlose und verantwortungslose Halter nicht kastriert. Dies ist im Hinblick auf die obige katastrophale Situation des 2 – 3 x jährlichen Gebärens ein Appell an diese Katzenhalter, ihre Tiere dringend kastrieren zu lassen. Die zuständigen Tierheime, auch der zuständige Magistrat mit dem Ordnungsamt, sind in der Lage, Kastrationshilfen zu bieten. Viele Organisationen bieten diese Notwendigkeit zum gesicherten Leben dieser Tiere kostenfrei an.
Wir sind für Sie jederzeit erreichbar von Mo – Sa 7 – 12 Uhr. Unser Angebot zum Besuch in unserem Tierheim bitte nach genauer vorheriger Absprache.

Seid gegrüßt Euer Mühlenteam…
Mühlenteam und Tierheim Oberzent Odenwald
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05/01/2026

05.01.2026

Liebe Tierfreunde,
wie in unserem Bericht vom 09.12.2025 mitgeteilt, haben wir uns entschlossen, einen Jahresrückblick 2025 zukommen zu lassen. Hierin teilen wir die schlimmsten Ereignisse der in großer Not befindlichen Kitten und älteren Katzen mit.
Zum Jahresende unseren Dank auf diesem Weg an die Tierschützer-Kreise für die ständige finanzielle Unterstützung, um die Not der Tiere weiterhin lindern zu können.
Unsere alten Insassen, teilweise seit Geburt bei uns, die ältesten nunmehr ca. 14 Jahre alt, erfreuen sich noch immer einer guten Gesundheit.
Im Laufe des Jahrs konnten nur wenige Tiere in gute Hände vermittelt werden. Erfreulicherweise hören wir von den neuen Eltern Nachrichten, dass es ihnen gut geht und der örtliche Wechsel gut verlaufen ist. Dies häufig verbunden mit Fotos.
Unsere ununterbrochenen Nachrichten über Facebook oder das örtliche Oberzent Wochenblatt, dass zum Wohle der Tiere dringend Kastrationen notwendig sind, verhallt oft ungehört in unserer Region.
Die Folge ist, dass wir im Laufe der letzten 12 Monate in den umliegenden Oberzent-Dörfern unendlich viel Tierleid auffanden. Wie verschiedentlich mitgeteilt und in Facebook veröffentlicht, herrscht in der gesamten Region der Virus FIV und Leukose, genannt Katzenaids. Dieser Virus wird übertragen durch Bisse und Futter. Die Hauskatzen sind davon nicht verschont. Die herrenlosen Katzenkolonien würden nicht entstehen, wenn die Bürgerschaft die Kastrationsverordnung, gültig seit Januar 2020, ernstnehmen würden und mehr Verantwortlichkeit aufbrächten.
Das nächste große Problem ist der illegale Katzenhandel. Über Ebay oder sonstige Portale werden jüngste Kitten angeboten, die noch nicht einmal nach 8 Wochen Mutterentwöhnung hinter sich haben. Dies mit falschen Angaben, so z. B. höheres Alter (ein Kitten sollte erstmals mit 3 – 4 Monaten vermittelt werden). Vor dieser Vermittlung muss eine Entwurmung erfolgen, die Nahrungsaufnahme bei der Mutter bis zur 8. Woche. In diesen 8 Wochen kann z. B. das Muttertier bereits kastriert werden, der Milchfluss wird dadurch nicht unterbrochen.
Dies alles fehlt bei diesen auf den Markt geworfenen Kitten. Die geforderten Preise liegen bei ca. 350 Euro, natürlich bar, ohne Quittung. Der Personenkreis, der dies tut, handelt gegen das Tierschutzgesetz und versucht, die Gutgläubigkeit der Käufer zu seinem wirtschaftlichen Wohle auszunutzen.
Ein jüngster Fall mit genauem Herkunftsnachweis über die Schleusertätigkeit bis zum neuen Besitzer zeigt deutlich, mit welchen finanziellen Verlusten die neuen Erwerber rechnen müssen, wenn sie ein solches Kitten übernehmen. Die hohen Barzahlungen für ein bereits krankes Tier haben große Folgekosten bei den Tierärzten, denn all die o. a. dringenden Maßnahmen sind nicht erfolgt, führten zu Krankheitsbildern mit laufenden Kosten mit bis zu weit über 1000 Euro.
Dieser illegale Personenkreis vermittelt nicht nur Kitten, sondern mit noch höheren Kosten verbunden sogenannte Zuchttiere. Die neue Modekatze ist die Maine C**n. Den Magistrat, dem Veterinäramt sowie Polizei und Finanzamt liegen Anzeigen durch Geschädigte vor, die solche sog. Maine C**n auf dem gleichen Wege wie voran aufgeführt, erwerben. Es sind durchgängig Haustürgeschäfte ohne Quittung, verbunden mit gefälschten Herkunftsnachweisen und tierärztlichen Untersuchungen. Diese kranken Tiere befinden sich alsdann im Besitz der Erwerber und dem traurigen Erwachen, dass sie durch eine gezielt arbeitende, ansässige Kleinorganisation, kranke Tiere erworben haben. Bis zur Feststellung der Erkrankungen an den Tieren entstehen Kosten pro Tier weit über 1000 Euro. Die illegalen Barzahlungen bei Erwerb liegen durchschnittlich bei 350 – 500 Euro pro Tier.
Dieser grausame Zustand ist seit Dezember 2024 den o. g. Behörden bekannt. Die angeblich überprüfte kriminelle Kleinorganisation hielt Anfang des Jahres 2025 für kurze Zeit mit ihren Vermittlungsveröffentlichungen inne, ist nunmehr jedoch wieder forsch dabei, weitere Tiere aus diesen kranken Inzuchtbeständen im Netz anzubieten. Die neuesten Fotos haben ergeben, dass es sich keineswegs mehr um reinrassige Maine C**n handelt.
Also das Geschäft geht weiter, wo bleiben die Gesetzeslage und die zuständigen Amtsärzte, Veterinäre etc.?
Ein weiterer Anruf erreichte uns September 2025, wonach 2 Familien aus einem kleinen Oberzent-Weiler mitteilen, dass in ihrem Dorf viele Katzen streunend umherirren würden. Wir verteilten an die ansässigen Bürger unsere Einladung zum Gespräch nebst Kastrationsverordnung. Ein solches Gespräch mit jedem erreichbaren Bürger fand statt. Ein Teil der Bürger konnte nachweisen, dass ihre Tiere kastriert sind und demzufolge keine Kittenflut entstehen konnte. Zum Ende des Tages kam die große Überraschung. Vor unseren Augen überquerten ca. 15 – 20 Kleinkatzen die Straße und gingen gezielt zu einem Haus, welches wir noch nicht sehen konnten, da es versteckt in einem Waldgrundstück lag. Wir folgten der Spur und fanden eine Familie die gerade dabei war, die Tiere zu füttern. Wir stellen uns den Bewohnern vor und erkundigten uns um die merkwürdige Katzenflut. In diesem Moment kam der Hausherr und erklärte, dass all diese Katzen nicht seinem Wunsch der Fütterung und Aufenthalt entsprachen, er wünscht dies Verhalten nicht. Es gelang uns in Ruhe zu sprechen und wir erfuhren, dass im letzten Jahr ähnlich viele Kitten dagewesen seien, die verschwunden wären, wohl tot.
Es zeigte sich, dass ein Teil der Familie einverstanden war, da sie keine eigenen Katzen hätten, die Tiere zu fangen. Diese wurden sofort durch uns eingefangen und alsdann in unser Asyl verbracht. Wir hatten alsdann 14 Kitten, 1 trächtiges Muttertier und ca. 4 Halbwüchsige, teilweise Kater in der Altersgruppierung um 5 – 6 Monate.

Alle wurden zu den Ärzten verbracht, kastriert und eine befreundete Tierschutzorganisation konnte die Tiere größtenteils übernehmen und in Pflegestellen aufpäppeln. Noch insgesamt 5 Tiere leben hier bei uns im Asyl, sind schwer erkrankt, 1 Tier FIV Leukose positiv.
Das bestürzende an diesem September-Erlebnis ist der Tatbestand, dass eine gutsituierte Familie noch nie etwas von einem Tierheim gehört haben will und die Tiere wohl zur Freude der Kinder notdürftig versorgt, wohlwissend, dass diese binnen kürzester Wochen, wie bereits erlebt, verschwunden und „wohl tot“ sind.
Von einer Kastrationsverordnung habe man niemals etwas gehört und möchte unbedingt ein Tier aus dem bei uns befindlichen Rudel übernehmen!?
Bei all diesen Erlebnissen bleibt einem so manches Mal der Verstand stehen.
Mit diesem Bericht endet unser Jahresrückblick. Dazwischen fanden viele schlimme Kurzerlebnisse, Rückschläge aus vergangenen Vermittlungen statt.
Positiv ist die Zuversicht, die wir noch nicht verloren haben und Sie, die diesen Brief erhalten, wissen lassen möchten, dass Ihre Hilfe uns immer wieder aufrichtet. So verbleibt die Einsicht, die letzte Hoffnung stirbt zuletzt, auch Dank Ihrer Unterstützung.
Ein gutes neues Jahr, vergessen Sie die Tiere nicht.

Seid gegrüßt Euer Mühlenteam…
Mühlenteam und Tierheim Oberzent Odenwald
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09.12.2025Liebe Tierfreunde,wie in unserem Bericht vom 18.11.2025 mitgeteilt, konnten die beiden Kitten die Narkosen übe...
09/12/2025

09.12.2025

Liebe Tierfreunde,
wie in unserem Bericht vom 18.11.2025 mitgeteilt, konnten die beiden Kitten die Narkosen überleben und befinden sich auf dem Weg der Besserung und einer Gewichtszunahme pro Kitten von 250 g. Die Kitten werden nunmehr nächste Woche die 2. Menge des Spezialmedikaments verabreicht erhalten. Weiterhin wird kommende Woche die große Untersuchung an den beiden Muttertieren erfolgen, die wohl ebenfalls mit Lungenwürmern befallen sind und auf die nächsten 3 Monate alle 4 Wochen mit einem Spezialmedikament versorgt werden müssen.
Solange dieser Lungenbefall nicht kplt. beseitigt ist, kann keines der Tiere z. B. an den alten Ort und die alten Halter zurückverbracht werden. Die beiden Kitten werden nach 100 %iger Gesundheit in ca. 3 Monaten zur Vermittlung angeboten.
Immer wieder finden wir Tiere, die FIV und Leukose infiziert sind. Es sind nunmehr insgesamt 4 solcher armen Wesen, die sich noch hier im geschützten Bereich aufhalten. Hier ist grundsätzlich eines sicherzustellen, dass sie niemals in die Freiheit entlassen werden können und immer eine Wohnungshaltung ohne Ausgang zu gewährleisten wäre.
Wir suchen dringend solche Menschen, die sich vorstellen können, 1 oder 2 dieser befallenen Tiere in Ihren Haushalt aufzunehmen. Hier jedoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass eine Wohnungshaltung gesichert ist und ständige ärztliche Kontrollen erfolgen müssen. Nach einer solch eingehaltenen Lebensform, begleitet von Liebe durch den Menschen, können die Tiere sehr alt werden.
Besonders vorstellen wollen wir heute GARFIELD, der vor ca. 4 Wochen in einem kleinen Oberzent-Stadtteil gefunden wurde. Es erfolgte eine Kastration und Blutuntersuchung mit dem Ergebnis, FIV und Leukose positiv. Garfield ist nunmehr 2 – 3 Jahr alt, lebte immer in Freiheit und kann somit seine neue Lebensform nur schwer ertragen. Sein Leben würde sofort von der freundlichen und besten Seite sein, wenn er in ein einem neuen Zuhause in Geborgenheit und Liebe bei seinen künftigen Eltern leben könnte. Zwei Fotos von Garfield anbei.
Wir erlauben uns einen dringenden Hinweis, auf die nunmehr in den Medien zum Ankauf angebotenen Maine C**n Kitten zu verzichten. Diese sind aus der gleichen illegalen Züchtung, wie in der Vergangenheit immer wieder berichtet. Die bisher angebotenen erwachsenen Tiere aus dieser illegalen Züchtung sind krank. Der geforderte Verkaufspreis von damals wie heute ab 350 Euro pro Tier mit dem Hinweis, dass die Tiere gesund seien und Zertifikate zur Verfügung gestellt sind, sind Lug und Trug.
Seit Dezember 2024 sind wir diesen illegalen Züchtungen auf der Spur und haben alle Institutionen informiert. Nach einem kurzen Stillstand der Veröffentlichungen der Bestandstiere erfolgte ab August 2025 wieder der Aufruf, diese älteren Tiere zu erwerben. Das Unglaubliche ist geschehen. Dieser kranke Bestand hat nunmehr wieder eine Züchtung von Kitten hervorgebracht, die die gleichen kranken Symptome aufweisen werden, wie der desolate Zustand des Bestandes.
Vor Fotos und schmeichelnden Tönen, vor allem um das eigene Krankheitsbild, was zum Verkauf der Tiere zwingt, sei gewarnt.
Hier findet gegen Recht und Ordnung unter der erwähnten Aufsicht durch die zuständigen Institutionen wieder illegales Tun statt. Es handelt sich um einen Personenkreis, der in einer Unverfrorenheit Recht und Ordnung umgeht, Institutionen und Organisationen an der Nase herumführt. Leider fällt immer wieder der Käuferkreis auf solche Missstände herein. Auch wenn Sie ein solches Tier suchen und sich entschlossen haben, trotz Mahnungen und Missachtung auf unsere Hinweise ein solches Tier kaufen, sollten Sie wissen, dass die Zertifikate gefälscht sind und die Tiere krank und verwahrlost.
Vorab-Sicherungszahlungen und Barzahlungen zum Erhalt eines Tieres sind zu vermeiden. Die in der Vergangenheit zwischen Tür und Angel erfolgten Übergaben sollten Sie abhalten, auf solches traurige, tiermissachtende Verhalten hereinzufallen.
Gerade wieder in der Weihnachtszeit suchen Menschen Tiere als Geschenke. Welch absurde Ideen.
So werden Tiere in vollkommener Missachtung ihrer Würde missbraucht.

Seid gegrüßt Euer Mühlenteam…
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18/11/2025

18.11.2025

Liebe Tierfreunde,
wie in unserem Bericht vom 30.10.2025 mitgeteilt, gibt es hieraus Fortsetzungsberichte um den Zustand nicht nur der in Obhut genommenen Tiere, sondern auch den neu hinzugekommenen Fundhinweisen.
9 Tiere gingen aufgeteilt in verschiedene Pflegestellen, sind medikamentös versorgt und zwischenzeitlich gut im Futter.
Von 4 weiteren Tiere, noch hier bei uns im Asyl, kam gestern eine Hiobsbotschaft, dass die beiden Kitten, zwischenzeitlich 5 Monate, starke Lungenprobleme aufweisen. Eine Kastration war angeordnet und nach Erhalt der Narkose zeigten sich Atemprobleme, die ein Überleben in Frage stellten. Wir wurden vom behandelten Arzt darauf hingewiesen, dass möglicherweise 1 Kitten, 2 Pfund Gewicht, nicht überleben wird.
Am späteren Nachmittag bekamen wir die erlösende Nachricht, dass beide Kitten, jedes 2 Pfund, die Kastration überstanden haben, es sich jedoch zeigte, dass das andere Kitten ebenfalls Lungenprobleme hat. Nun beginnt für uns der lange Weg durch die notwendigen Untersuchungen. Wir hoffen jedoch, sie aufgrund einer weiteren Behandlungsunterweisung stabil zur Vermittlung übergeben zu können. Da sie beide noch sehr jung sind ist es jetzt wertvoll die Zeit zu nutzen, sie durch die angewandten Medikamente zur völligen Gesundung zu bringen. Jedes der Kitten hat nach dem Verhalten der Gruppe offensichtlich eine Mama dabei. Diese etwas erwachseneren Kätzinnen sind ca. 1 Jahr.

Eine Nachricht vom gestrigen Tag hat uns wieder zutiefst erschüttert. Im Bereich der Gelita an der Neckartalstraße sind wieder Kitten gefunden worden. Wenn hier nicht große Hilfe durch das zuständige Tierheim eintritt, werden diese nicht überleben. Vor allem ist es völlig unbekannt, wo sich die Muttertiere und auch der Kater im Firmengelände aufhalten. Wir hoffen sehr, dass die Beziehungen zur Verwaltung dieses Gewerbeanwesens so sind, dass in einer gezielten Aktion Fangaktionen erfolgen können.
Gerade jetzt zur Weihnachtszeit bitten wir alle, die sich Gedanken machen über Geschenke an ihre Lieben, doch davon abzusehen, Tiere zu verschenken.
Tiere sind keine Ware, sind schutzbedürftig, da sie zu oft Menschen ausgeliefert sind, die den Umgang mit Tieren noch nicht kennen.
Seit Jahren verfolgen wir die Berichte aus Gut Aiderbichl in Henndorf/Österreich, 14 km von Salzburg.
Hier hat Michael Aufhauser, ein Mensch mit viel Liebe und Verstand in fast 3 Jahrzehnten einen wundersamen Hort zum Schutz und Wohle aller geschundenen Tiere geschaffen.
Jeder tierschutzinteressierte Mensch sollte über die Medien Einblick in das dortige Tierschutzleben der vielen Mitarbeiter haben. Es wird schonungslos gezeigt, in welchem Selbstverständnis so häufig halbtote, verkrüppelte, geschundene Tiere aus Kellern und verwahrlosten Höfen, Messi-Wohnungen, aufgefunden werden. Dies oft zu spät, jedoch jedes einzelne gerettete Wesen hat es verdient, in diesem wunderbaren Ort leben zu dürfen.
Michel Aufhauser hat hierzu einen wunderbaren Satz geprägt, den wir in unserem Asyl tief in unserem Herzen haben:

Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: UNS!

In diesem Sinne hoffen wir, dass gute Gedanken zum Jahresende und daraus folgende gute Taten in Neuen Jahr zu unserem Grundbedürfnis gehören.

Seid gegrüßt Euer Mühlenteam…
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30/10/2025

30.10.2025

Liebe Tierfreunde,
in Fortsetzung unseres Berichtes vom 25.09.2025 haben sich in den letzten 5 Wochen bei uns tragische Tierschicksale aufgetan.
Nun auf Abstand betrachtet, wäre all dieses Unheil um das Überleben der Muttertiere, der Vielzahl von Kitten, deren elendiges Verrecken in stillen Ecken, nicht erfolgt. Wenn die jeweiligen mitleidsvollen Menschen es unterlassen würden, diese Tiere zu füttern, ohne zu bedenken, dass durch die nichtangedachte Kastration diesen unglücklichen Wesen, ein vielfaches Dahinsiechen und Verenden im Gebüsch, in den Ecken usw. erspart bliebe. Mit diesem Aufruf sollen die Tiere nicht verscheucht, sondern gezielt bei den Tierheimen, bei der Polizei gemeldet werden. Eine Idee könnte es auch sein, den Kater, das Muttertier, die Kitten zu versorgen und dann Meldungen zu erstatten. Hilfe erfolgt immer.
Ein solcher Fall hat sich Anfang Oktober in einem Oberzentdorf ereignet. Es erfolgte ein Hilfeanruf von Menschen die dort leben, um mitzuteilen, dass sich im Dorf ungewöhnlich viele Jungkatzen aufhielten. Gemeinsam mit unserer verbündeten TSI gingen wir dieser Meldung Haus für Haus nach und stellten fest, dass der Großteil der Halter nach eigenen Worten die in ihrem Besitz befindlichen Katzen kastriert haben.
Nun kam die große Überraschung. Vor einem normalen Wohnhaus standen vor uns wie vom Himmel gefallen ca. 9 Katzen. Es handelte sich um eine Kittengruppe von ca. 3 Monaten, 6 – 7 Monate, 1 Muttertier, bereits wieder tragend, 1 – 2 Jahr alt und einen sogenannten Dorfstreuner, 2 – 3 Jahre.
Nach einem ausführlichen Gespräch konnten wir hören, dass man die Tiere füttere, aber man nicht gewusst hätte, dass es bei uns ein Tierheim gäbe. Der Gedanke an eine Kastration war zwar vorhanden, aber der Wille dies auszuführen nicht, da aus den vorhergehenden Würfen dieses Rudels viele verschwanden und „gestorben“ sind.
Welch einfache Denkstruktur. Die Wahrheit ist, Kastrationen kosten und somit lässt man dem Schicksal seinen Lauf.
Noch am gleichen Abend übernahmen wir aus diesem Rudel 9 Tiere sowie aus einem Wohnhaus in der Nähe 4 Katzen. Die Mitteilung um das Vorhandensein eines großen streunenden Katers, der wohl niemandem gehöre, aber immer wieder an verschiedenen Stellen Futter bekäme nahmen wir zur Kenntnis. Ob dies so ist, ist bis zur Stunde unklar.
Wir konnten diesen Kater fangen. Auch er befindet sich nun in gesicherter Obhut ist jedoch krank und es muss abzuwarten sein, ob er überlebt.
Das o. e. Muttertier, bereits tragend, war voll infiziert mit FIV und Leukose und wird als Gefahr für die anderen Katzen zur Beobachtung gehalten.
Die kplt. Aktion bis heute, Ende nicht in Sicht, kostete uns und die TSI mind. 2000 Euro. Dies nur zur Veranschaulichung, welche Gelder erforderlich sind, um den Tieren zu helfen und die Menschen dazu zu bringen, jedes Tier kastrieren zu lassen oder den Tierheimen zu melden.
Nach dem Schock dieser insgesamt übernommenen 13 Tiere ist nunmehr eine Ruhezeit notwendig, um die kleinen Tiere in den nächsten Wochen kastrieren zu lassen. Die älteren Tiere wurden bereits kastriert. Danach beginnt die Hoffnung, gute Eltern für diese zu finden.
Am nächsten Tag nach gesicherter Unterkunft, erhielten alle Tiere eine Blutuntersuchung um somit feststellen zu können, ob sie an dem landläufigen Begriff z. B. „Katzen-Aids“ infiziert sind und damit eine tödliche Gefahr für sich selbst und die anderen Tiere sind.
Traurigerweise erhielten wir vor 2 Tagen die Nachricht, dass eine fast identische Situation nunmehr in einem anderen Dorfbereich entstanden ist.
Auch hier erfolgte wie o. e. die gleiche Abwicklung und Betreuung.
Zum Ende dieses Berichtes ist zu sagen, dass das größte Unheil aus den Gehöften kommt, denn die wenigsten Bauern sind gewillt, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Es war immer so, warum anders.
Das weitere Unheil kommt aus sog. tierliebenden, gebildeten Kreisen, die jedoch nie Zeit finden, die Tiere kastrieren zu lassen und erst, wenn alles zu spät ist, Hilfe in Anspruch nehmen, sich jedoch bzgl. der Verelendung dieser Tiere keiner Schuld bewusst sind.
Immer wieder weisen wir darauf hin, dass, wenn Kastrationen aus Eigeninitiativen erfolgen, ein großes Unheil erst gar nicht erfolgen könnte.
Jeder Bürger sollte bedenken, dass diese monströsen Kosten, die in die Tausende gehen, den von den Gemeinden angeschlossenen Tierheimen zur Last fallen, zu zahlen sind und der Magistrat dies aus steuerlichen Einnahmen bestreiten muss. Welch eine Verschwendung, die doch einer aufgeschlosseneren jüngeren Generation zum Nachdenken bringen sollte.
Ein weiteres unwürdiges Verhalten ist das Verscherbeln der Kitten per Ebay und ähnlichen Plattformen. Leider gibt es dafür immer wieder Interessenten, die in der Regel bis 350 Euro zahlen. Diese Tiere sind weder entwurmt, noch untersucht, noch richtig ernährt. Sie werden zu früh von der Mutter genommen. Diese Untaten erfolgen auch in durchaus sog. guten Sozietäten. Die erzielten „Kaufkosten“ ohne Vertrag, ohne Quittung, ohne schlechtes Gewissen, dass es sich um eine kriminelle Handlung handelt, dient dem zusätzlichen Lebensgenuss.
Hallo Bürger, fangt an nachzudenken!

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