Feuerwehr Bayreuth

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Siebenschläfer im BadezimmerUnerwünschter Eindringling im Haus eines älteren Ehepaars in Laineck: Ein zunächst unbekannt...
02/09/2026

Siebenschläfer im Badezimmer

Unerwünschter Eindringling im Haus eines älteren Ehepaars in Laineck: Ein zunächst unbekanntes Tier hatte sich offenbar über ein Dachflächenfenster in das Badezimmer im Dachgeschoss verirrt.

Da das Tier bereits die Tür angenagt hatte, riefen die Bewohner verständlicherweise beunruhigt die Feuerwehr. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr Bayreuth Abteilung Ständige Wache und der Feuerwehr Laineck suchten das Badezimmer ab und stießen schließlich auf einen flinken Siebenschläfer. Mit dem Plan diesen einzufangen hatten die Kameraden zunächst alle Mühe, nach etwa 10 Minuten konnte das Tier aber dann doch erfolgreich in eine Transportbox getrieben werden. Nur kurze Zeit später wurde der Nager unbeschadet wieder in der Natur ausgesetzt.

Offizielle Verabschiedung von Stadtbrandrat a.D. Ralph Herrmann29. April 2026 – Ein wahrlich besonderer Tag in der Gesch...
22/08/2026

Offizielle Verabschiedung von Stadtbrandrat a.D. Ralph Herrmann

29. April 2026 – Ein wahrlich besonderer Tag in der Geschichte der Feuerwehr Bayreuth: Ralph Herrmann schied nach sage und schreibe 18 Jahren aus dem Amt des bestellten Stadtbrandrats der Stadt Bayreuth aus. Eine Ära ging zu Ende. Zuvor hatte er sich bei der turnusmäßigen Wahl des Kommandanten im Rahmen einer Dienstversammlung nicht mehr zur Wiederwahl gestellt – aus verschiedenen aber vor allem persönlichen Gründen.

Am vergangenen Montag, den 10. August, wurde Herrmann im Rathaus standesgemäß aus seinem ehemaligen Amt verabschiedet. Und zwar so, wie es einer der prägendsten Figuren in der Geschichte der Feuerwehr Bayreuth würdig ist, nämlich im Rahmen einer Feierstunde und im Beisein des Oberbürgermeisters, Vertretern der Stadtratsfraktionen, der Feuerwehrführung, seiner Abteilungsführer und seiner Frau Angela.

Schon mit seinen ersten Sätzen traf OB Andreas Zippel das Credo des Anlasses perfekt: Es ist ein Abschied mit einem weinenden aber auch mit einem lachenden Auge. Nach 18 Jahren des unermüdlichen Einsatzes und der immerwährenden Verantwortung für die Feuerwehr, die Kameradinnen und letztendlich auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, ist so manches zu kurz gekommen. So kann die neugewonnene Zeit nun endlich in adäquatem Umfang für die Familie oder für Hobbys genutzt werden.

OB Zippel stellte richtigerweise fest, dass in 18 Jahren „unglaublich viel passiert“ ist und damit eine Zusammenfassung schwierig, ja geradezu unmöglich sei. Letztendlich nannte er die Großeinsätze beim Brand der Rosenau und der Werkstatt für Behinderte Menschen, bei denen er selbst den Einsatz der Feuerwehr miterlebt und den koordinatorischen Aufwand bewundert hatte. Der Posten des SBR sei „nichts für seichte Gemüter“ summierte er anerkennend. All das ging nicht ohne die Arbeit im Team, mit den Ehrenamtlichen, deren Wille und Motivation gelenkt aber auch unterstützt und weiterentwickelt werden muss. Doch was hilft der motivierte Helfer ohne adäquates Gerät? Die stetige Modernisierung der Ausrüstung lag Herrmann sehr am Herzen, was leider „nicht immer ohne Nachdruck“ bei den entsprechenden Stellen im Rathaus möglich war, wie OB Zippel mit einem Augenzwinkern zugeben musste. Darunter zählten auch die baulichen Maßnahmen, wie der Neubau des Gerätehauses Süd inklusive der Zusammenlegung der drei Einheiten Thiergarten, Oberkonnersreuth und Wolfsbach. Ein Vorgang, der sehr viel Fingerspitzengefühl für die menschlichen Befindlichkeiten der Beteiligten bedeutete, so OB Zippel.

Mit „tiefster Bewunderung“ drückte OB Zippel abschließend seinen herzlichen Dank für das Geleistete zum Wohl der Feuerwehr Bayreuth und damit der Bürgerinnen und Bürger aus. Als kleine Aufmerksamkeit überreichte er von Seiten der Stadt ein Präsent, welches er explizit gerne gemeinsam mit seiner Frau Angela genießen dürfe. Auch ihren Beitrag ließ OB Zippel nicht unerwähnt, stärkte sie ihrem Mann doch über all die Jahre stets den Rücken.

Danach übernahm Lucas Lauerbach, der es sich als Nachfolger Herrmanns im Amt des Stadtbrandrats nicht nehmen ließ, Herrmanns über 40-jährigen Werdegang in der Feuerwehr sowie die Weitsicht und Bedeutung seiner Leistungen herauszustellen. Hatte er doch über 18 Jahre „mit Herzblut und Ausdauer wie kein anderer“ die Feuerwehr stetig weiterentwickelt und auf einen herausragenden Stand gebracht.

Herrmann trat 1984 in die Jugendfeuerwehr Bayreuth ein und mit der Volljährigkeit in den Einsatzdienst der Abteilung St. Johannis über, wo er 2003 den Posten des Abteilungsführers übernahm.1991 begann er seine berufliche Tätigkeit in der Abteilung Ständige Wache. Am 10. April 2008 wurde er zum Stadtbrandrat gewählt. Die Liste der geleisteten Aus- und Fortbildungen sprengt jeglichen Versuch der Aufzählung.

Lauterbach beschrieb Hermann als Gestalter, als Macher, der stets voran ging – strategisch wie operativ. Dabei habe er „Feuerwehr nie vom Schreibtisch aus gedacht“, sondern stets die praktische Seite im Sinn gehabt. Besonders beeindruckt und nachhaltig geprägt haben Lauterbach seine Führungsqualitäten: Ruhe bewahren, Überblick verschaffen, Entscheiden – und im Zweifel selbst mit Anpacken. Gemeinsam Arbeiten – im Miteinander – das war und ist das größte Ziel. Zu keiner Zeit ging es um irgendeine Art von Selbstdarstellung oder die Sicherung eigener Vorteile.

Ferner lobte Lauterbach den strategischen Blick für das große Ganze. Noch zu seiner Zeit als Abteilungsführer in St. Johannis habe er die Zusammenlegung zum Löschzug Ost erlebt und aktiv mitgestaltet. Die Entscheidungen und Erfahrungen von damals konnte er bei der Zusammenlegung des Löschzug Süd gut einbringen. Ein Prozess, der einen langen Atem und Entschlossenheit verlangte. Eben jene Pläne werden auch in Lauterbachs Amtszeit weiterverfolgt werden, versicherte er, weil sie zukunftsorientiert und alternativlos seien.

Aus Herrmanns Amtszeit stellte Lauterbach weiterhin die Einführung der Integrierten Leitstelle heraus, in deren Rahmen er maßgeblich an der „sehr gut durchdachten“ Alarmierungsplanung beteiligt war, die größtenteils bis heute noch wirksam ist. Auch im Bereich Personalführung hatte er voran gedacht und die Einführung von zwei Stadtbrandmeistern für das Stadtgebiet angestoßen. Eine Maßnahme von vielen, die im Rahmen des Feuerwehrbedarfsplans 2019 von externer Seite in ihrer Notwendigkeit bestätigt und zur weiteren Fortführung bzw. sogar Intensivierung motiviert wurden. Dies betraf auch den Bereich Fahrzeuge und Technik, der während Herrmanns Amtszeit notwendigerweise in nahezu vollem Umfang modernisiert wurde. Dabei hatte er „mit hohem Sachverstand“ stets im Sinne der Feuerwehrdienstleistenden gedacht, aber nie den Weitblick für den Gesamtkontext der Feuerwehr Bayreuth und die Effizienz aus den Augen verloren. War das Wort Digitalisierung in der Feuerwehr Bayreuth vor seiner Zeit scheinbar noch ein Fremdwort, hat er auch hier – mit viel Ausdauer – den Weg in die heutige Zeit bereitet und seinem Nachfolger damit einen gut strukturierte Datenstand überlassen, wie Lauterbach dankend würdigte.

All das musste in bestehende Strukturen implementiert werden, wofür nicht selten um Akzeptanz geworben werden musste. Alle Leute mitzunehmen, das sei eine seiner größten Stärken gewesen, so Lauterbach. Als bestes Beispiel hierfür nannte er das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr Bayreuth auf dem Volksfestplatz, das in seiner Größe und seinemPersonalaufwand bis dato unerreichte Maßstäbe setzte.

Auch über die Grenzen Bayreuths hinaus hat sich Herrmann über die Jahre einen Namen gemacht und u.a. die Luftarbeit der Feuerwehren in Bayern vorangetrieben. Mittlerweile zählt die Bayreuther Flughelfergruppe zu den Taktgebern in Bayern und konnte über die Grenzen des Freistaats hinaus bei Großeinsätzen, wie z.B. in der Sächsischen Schweiz, ihr Können unter Beweis stellen – oft unter Herrmanns Führung. Einer seiner Grundsätze, der sich dabei immer wieder bewährte: „Keine Wissenschaft draus machen – Anpacken!“

Zum Abschluss dankte Lauterbach Herrmann noch einmal für all sein Herzblut, seine Ausdauer und seine Kameradschaft. Er habe die Feuerwehr Bayreuth „in einem hervorragenden Zustand hinterlassen.“ Großen Dank richtete er auch an seine Frau Angela, dass sie ihn all die Zeit unterstützt hatte. Zur Würdigung seiner Leistungen wurde Herrmann abschließend zum Ehrenstadtbrandrat der Feuerwehr Bayreuth ernannt.

Nach all den warmen Worten durfte auch die Hauptperson der Veranstaltung noch ein paar Worte verlieren. Er betonte, dass stets der gemeinsame Weg sein Ziel gewesen war! Dank richtete er deshalb zuerst an seine Kameraden, dass sie seinen Weg mit ihm gegangen seien. Auch der Stadt dankte er für die Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bei den Beschaffungen. Seinem Nachfolger wünschte er weiterhin gutes Gelingen und sicherte ihm, wo vonnöten, seine Unterstützung zu.

Im Anschluss an einen kleinen Imbiss im Rathaus wurde Herrmann mit einer Drehleiter des Museumsvereins zum Gerätehaus Ost chauffiert, wo eine Überraschungsfeier im Kreise der Kameradinnen und Kameraden stattfand. Hier wurde ihm im Namen aller Abteilungen ein kleines persönliches Präsent überreicht.

Herzlichen Dank für alles, Ralph!

Drei Einsatzalarmierungen innerhalb kürzester ZeitAm gestrigen Donnerstagabend (13.08.2026) galt es drei Einsatzstellen ...
17/08/2026

Drei Einsatzalarmierungen innerhalb kürzester Zeit

Am gestrigen Donnerstagabend (13.08.2026) galt es drei Einsatzstellen im Bayreuther Stadtgebiet parallel zu bearbeiten.

Innerhalb 25 Minuten erhielten mehrere Abteilungen der Feuerwehr Bayreuth sowie die Freiwillige Feuerwehr Laineck jeweils unterschiedliche Einsatzaufträge.

Die erste Alarmierung der Integrierten Leitstelle Bayreuth-Kulmbach führte 28 Einsatzkräfte der Abteilungen Ständige Wache und Löschzug Süd um 19:14 Uhr auf die Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin. Gemeldet wurde ein rauchender Lastkraftwagen zwischen den beiden Anschlussstellen Bayreuth Süd und Bayreuth Nord. Bei Eintreffen vor Ort bestätigte sich die Lagemeldung glücklicherweise nur zum Teil, im hinteren Bereich des Fahrzeugaufliegers brannte ein Reifen. Durch den schnellen Einsatz zweier C-Rohre konnten die mit Atemschutz ausgerüsteten Angriffstrupps rasch einen Löscherfolg verzeichnen. Das frühzeitige und gezielte Eingreifen der Feuerwehrkräfte verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Teile des LKWs. Abschließend erfolgte eine mehrfache Kontrolle der Brandstelle mittels Wärmebildkamera, um eine potenzielle Brandgefahr endgültig auszuschließen. Während der Löschmaßnahmen sowie der anschließenden Kontrollen wurde die Einsatzstelle vor dem fließenden Verkehr abgesichert. Nach circa einer Stunde konnten die letzten Kräfte die Autobahn verlassen.

Kurze Zeit später, um 19:35 Uhr, erfolgte die zweite Alarmierung des Abends. Im Bayreuther Stadtteil Neue Heimat bemerkten aufmerksame Anwohner eine Taube, welche hilflos in einem Gitter im siebten Obergeschoss eines Wohnhauses feststeckte. Mithilfe einer Drehleiter wurde das Kleintier von Einsatzkräften aus der Situation befreit. Nach kurzer Sichtung des Tieres, bei welcher keine Auffälligkeiten festgestellt werden konnten, flog die Taube bereits selbstständig davon. Diese Einsatzstelle wurde durch die Abteilungen Innere Stadt und Löschzug Ost abgearbeitet.

Nur vier Minuten später ging die dritte Einsatzmeldung in der Integrierten Leitstelle ein: Anwohner meldeten Brandgeruch am Oschenberg. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich diese Meldung zunächst nicht. Aufgrund der langanhaltenden Trockenphase sowie der vergangenen Vegetationsbrände im Landkreis Bayreuth ist aktuell jedoch höchste Vorsicht geboten, weshalb das Gebiet großflächig durch zahlreiche Fußtrupps, ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera, abgesucht wurde. Nach circa 45 Minuten gründlicher Kontrollen konnte im Meldebereich sowie darüber hinaus keine Erhitzung der Vegetation oder Rauchentwicklung festgestellt werden. Somit kehrten die insgesamt 18 Einsatzkräfte der Abteilung Ständige Wache und der Freiwilligen Feuerwehr Laineck wieder an ihre Standorte zurück.

Dank unserer zahlreichen Einsatzkräfte sowie der breiten Verteilung der Standorte unserer Einheiten im Stadtgebiet konnten alle drei Einsatzstellen rasch abgearbeitet werden. Zudem war zu jedem Zeitpunkt eine Absicherung des Stadtgebietes durch weitere Abteilungen der Feuerwehr Bayreuth gewährleistet.

Berufsfeuerwehrtag der JugendfeuerwehrAm Samstag, 01.08.26, startete der Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr pünktlic...
16/08/2026

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

Am Samstag, 01.08.26, startete der Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr pünktlich um 08:00 Uhr in der Feuerwache der Inneren Stadt. Zunächst wurden die 15 Jugendlichen auf die Wachen Innere Stadt und Gerätehaus Süd verteilt, in denen sie jeweils einen Übungsdienst abhielten. Der Schwerpunkt des Standorts Innere Stadt lag auf der Rettung aus Höhen und Tiefen, während sich die Jugendlichen am Gerätehaus Süd mit dem Aufbau eines Faltbehälters befassten. Das Erlernte konnten die Teilnehmer bei darauffolgenden Einsätzen im Laufe des Tages anwenden.

Die ersten Allarmierungen erfolgten für beide Gruppen bereits am Vormittag durch die für diesen Tag zusätzlich eingerichtete „Integrierte Leitstelle“ (ILS). Die kleine ILS wurde von 08:30-23:00 Uhr von jeweils zwei Jugendlichen sowie einem Betreuer besetzt. Die neu angelernten Disponenten nahmen die Notrufe teilweise von sehr höflichen und aufgeregten, aber auch von ungeduldigen und kurz angebunden Anrufern entgegen. Daraufhin suchten die Jugendlichen entsprechende Einsatzstichworte aus, erstellten Alarmzettel und alarmierten ihre Kameraden über den Hausgong oder Funkdurchsage. Zudem managten sie die laufenden Einsätze über Funk und reagierten auf Nachforderungen. Nach etwa drei Stunden gab es regelmäßige Schichtwechsel in der kleinen ILS.

Die gestellten Einsätze umfassten vielfältige Tätigkeiten und forderten die Teilnehmer unter anderem bei der Öffnung einer Tür, der Bekämpfung eines Containerbrands und der Beseitigung eines austretenden Gefahrstoffs. Am Nachmittag boten Personenrettungen und die Bergung hilfloser Tiere ebenfalls viel Action für beide Gruppen.

Obwohl während der Einsätze Betreuer als Maschinisten und Gruppenführer agierten, bekamen die Jugendlichen immer wieder die Möglichkeit eigene Ideen und Lösungsansätze einzubringen und möglichst selbstständig zu arbeiten. Um die Einsatzinszenierungen noch realistischer zu gestalten, unterstützten neben den 16 Betreuern zusätzlich sieben Freiwillige den Aktionstag als Statisten. So trafen die Jugendlichen im Einsatz auf hilfsbereite Hausmeister, aufgebrachte Hausbesitzer als auch auf unbeteiligte Verkehrsteilnehmer und hilfsbedürftige Personen.

Zur Stärkung wurde zwischen den Einsatz- und Übungstätigkeiten jeweils auf beiden Wachen gemeinsam zu Mittag gekocht und gegessen. Gegen Abend trafen sich beide Teams in der Feuerwache zum Grillen, ehe es für die jungen Feuerwehrkräfte zu den nächsten Einsatzstellen weiterging.

Nach getaner Arbeit übernachteten die Jugendlichen aufgeteilt auf die zwei Wachen auf Feldbetten. Aufgrund weiterer Alarmierungen fiel die Nacht aber eher kurz aus. Anstatt zu schlafen, suchte die Besatzung der Wache Innere Stadt im Dunkeln nach einer vermissten Person, während sich die Teilnehmer des Standortes Gerätehaus Süd sich einem PKW-Brand und dessen Ausleuchtung annahmen.

Am nächsten Morgen wurden die Jugendlichen der Wache Innere Stadt vor dem gestellten Wecker von einem Alarm geweckt. Noch vor dem Frühstück rückten sie zum Stichwort „Baum über Straße“ aus.

Danach stand für beide Gruppen das Frühstück an ihrem Standort sowie das Aufräumen ihrer Wache an.

Zum gemeinsamen Abschluss des gelungenen Berufsfeuerwehrtags trafen sich alle Teilnehmer um 08:00 Uhr noch einmal in der Feuerwache. Schnell war klar, dass die Jugendlichen an diesem Wochenende eine Menge Spaß hatten und sich eine Wiederholung der Aktion wünschten.

Großer Dank geht an die Betreuer und Helfer um Stadtjugendwart Daniel Popp für die Organisation und gelungene Durchführung dieser Aktion!

6 Tage im Einsatz – Bayreuther Feuerwehr unterstützt Waldbrandbekämpfung im Müritz-NationalparkAm Mittwoch, den 15.07., ...
07/08/2026

6 Tage im Einsatz – Bayreuther Feuerwehr unterstützt Waldbrandbekämpfung im Müritz-Nationalpark

Am Mittwoch, den 15.07., ging aufgrund eines seit Montag, 13.07., anhaltenden Waldbrands im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern beim Bayerischen Melde- und Lagezentrum eine Anforderung nach Kreisregnern ein. Auf eine Abfrage hin erklärten sich die Regierungsbezirke Mittel- und Oberfranken bereit, ein Fähigkeitsmodul zu bilden, um die regionalen Feuerwehren zu unterstützen.

Noch am selben Abend der Alarmierung wurden die nötigen Einsatzmittel von verschiedenen Feuerwehrstandorten aus Oberfranken zentral nach Bayreuth transportiert und verladen. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte aus Mittelfranken in Bayreuth machte sich das bayerische Fähigkeitsmodul, bestehend aus Einsatzkräften der Feuerwehren Ansbach, Baiersdorf, Bayreuth, Cadolzburg, Ezelsdorf, Hersbruck, Höchstadt an der Aisch, Seybothenreuth, Troschenreuth und Steinachtal, am Donnerstagmorgen (16.07.) auf nach Mecklenburg-Vorpommern.

Das von Kreisbrandrat Matthias Rocca (Mittelfranken) mit Unterstützung von Kreisbrandmeister Stephan Macht (Oberfranken) geführte Kontingent umfasste insgesamt 35 Einsatzkräften, deren persönliche Ausrüstung, Schlauchmaterial, sowie 15 Fahrzeuge, darunter Schlauchwagen und Fahrzeuge des Katastrophenschutzes von Bund und Freistaat Bayern. Zudem brachten die Kameraden 200 Kreisregner an die Einsatzstelle, welche zur großflächigen Ausbringung von Wasser bei der Waldbrandbekämpfung vorgehalten werden, Sie können im Rahmen der Nachlöscharbeiten eingesetzt werden, um ein Wiederaufflammen bereits gelöschter Stellen zu verhindern, oder zum Aufbau einer nassen Widerstandslinie und damit zur strategischen Eindämmung des Feuers zum Einsatz kommen.

Besonders bewegend, schon auf der Anfahrt, beschrieben die Bayreuther Kameraden die Fahrt durch die ansässigen Ortschaften: Viele Menschen standen an den Straßen, winkten ihnen zu und Kinder zeigten Herzzeichen – ein Zeichen großer Dankbarkeit und Wertschätzung, das allen in Erinnerung bleiben wird.

Tätig war das Bayerische Fähigkeitsmodul entlang der Bahnlinie bei Kratzeburg (einer ICE-Strecke) in einem von drei Einsatzabschnitten, welcher am Freitag gänzlich an das Modul übergeben wurde. Unter der Führung der bayerischen Einsatzabschnittsleitung befanden sich auch Einheiten mit zwei Hytrans-Systemen aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Kräfte des Technischen Hilfswerks sowie das EU-Waldbrandmodul GFFF-V aus Niedersachsen.
Zu den Aufgaben der Kameraden zählten die Planung, der Aufbau und die Inbetriebnahme von Förderstrecken und Kreisregnern mit Wasserentnahme aus offenem Gewässer sowie Versorgungsfahrten (z. B. für Kraftstoff). Zu den Tätigkeiten kam erschwerend hinzu, dass manche Segmente des Geländes aufgrund von Munitionsbelastung nicht betreten werden durften. Arbeitsende war an diesem ersten Tag gegen 23:30 Uhr. Anschließend fuhren die Einsatzkräfte zur Unterkunft an der Landesfeuerwehrschule, die rund eine Stunde vom Schadensplatz entfernt lag und den Einsatzkräften über die gesamte Einsatzdauer Herberge bot.

Der Freitag begann bereits um 6 Uhr mit der Abfahrt zur Einsatzstelle, an der die Bayreuther an den zweiten Sammelplatz verlegt wurden. Dort unterstützten sie erneut die Wasserversorgung, bauten mit den Pumpen weitere Schlauchleitungen auf und halfen bei der Versorgung der Einsatzkräfte.

Auch am Samstag zeigte die Mannschaft ab dem Morgen großen Einsatz. Neben der Wasserversorgung wurden die Kräfte für den direkten Löschangriff eingesetzt. Zwei der Bayreuther Kameraden wurden in Schnittschutzausrüstung tief in den Wald gebracht. Gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften entfernten sie dort umgestürzte Bäume, Äste und Stämme, damit die Einsatzfahrzeuge sicher vorankommen konnten. Auch die Brandbekämpfung unmittelbar an der Feuerfront zählte zu ihren Aufgaben. Kontinuierlich flogen Löschhubschrauber über die Einsatzstelle und unterstützten die Arbeiten aus der Luft.
Am Abend ließen die Helfer den langen Arbeitstag beim gemeinsamen Grillen in der Unterkunft ausklingen.

Am Sonntag wurde auf Anfrage einer Einsatzverlängerung der 1:1 Austausch der Einsatzkräfte durchgeführt. Hierfür wurden bereits am späten Samstagabend weitere Kameraden aus unterschiedlichen Wehren von einem Bus der Feuerwehrschule Regensburg eingesammelt. Dieser kam gegen 08:00 Uhr am Müritz-Nationalpark an. Durch die Übergabe trug das bayerische Fähigkeitsmodul weiterhin mit voller Stärke zur Waldbrandbekämpfung bei, während es für die abgelösten Kameradengegen 11:30 Uhr zurück Richtung Heimat ging. Unter herzlichem Empfang trafen sie gegen 18:30 Uhr in der Feuerwache ein.
Die Ablösung führte am Sonntag die Tätigkeiten unverändert fort. Am Montag konnte der Waldbrand, der sich mittlerweile auf eine Fläche von über 400 Hektar ausgebreitet hatte, schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Möglich war dies dank dem großen Eifer aller beteiligten Kräfte sowie einsetzender Niederschläge in der Region.
Aufgrund der Besserung konnten die Geräte am selben Tag zurückgebaut werden, sodass die freiwilligen Helfer am Folgetag samt Fahrzeugen und Gerätschaften die Einsatzstelle verlassen und in die Heimat zurückverlegen konnten. Von Seiten der Feuerwehr Bayreuth waren insgesamt vier ehrenamtliche Helfer der Abteilungen Löschzug Süd, St. Georgen und Altstadt vor Ort.
Im Anschluss an die Heimkehr folgte die Nachbereitung des Einsatzes in Form der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der eingesetzten Fahrzeuge und Gerätschaften. Dies umfasste die Prüfung auf Vollständigkeit und Beschädigungen an Fahrzeugen und eingesetztem Material sowie deren Reinigung. Für den Schlauchwagen-KatS aus Bayreuth übernahmen dies dankenswerterweise die Kameraden der Abteilung Ständige Wache.

Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die überregionale Zusammenarbeit der Feuerwehren ist und dass die Blaulichtfamilie bundesweit zusammenhält. Die Feuerwehr Bayreuth bedankt sich bei allen Kräften für ihren geleisteten Einsatz!


Der Bericht stützt sich überwiegend auf Informationen des Kreisfeuerwehrverbands Bayreuth e.V. sowie auf Informationen eingesetzter Kameraden

06/08/2026

Feuerwehreinsatz durch Lagerfeuer am Oschenberg

Am Dienstagabend (04.08.) kurz nach 21.30 Uhr wurde die Abteilung Ständige Wache zusammen mit der Feuerwehr Laineck in die Carl-Kolb-Straße alarmiert. Zwei Passanten hatten Brandgeruch im Bereich des Oschenbergs festgestellt und daraufhin – vermutlich mit den Bildern der vielen schlimmen Waldbrände aus
den Tagesnachrichten im Kopf – den Notruf gewählt.

Die Feuerwehrkräfte konnten bei ihrer Erkundung die Wahrnehmung der Meldenden bestätigen und sogar vereinzelt leichte Rauchschwaden feststellen. Aufgrund der Größe des in Frage kommenden Bereichs und der einsetzenden Dunkelheit blieb die Ursachenforschung aber auch nach über einer Stunde – trotz Einsatz einer Wärmebildkamera – erfolglos. Im nächsten Schritt entschied sich der Einsatzleiter die Drohne der Feuerwehr-Einsatzleitung an die Einsatzstelle anzufordern, um aus exponierter Lage die Suche nach dem Brandherd zu unterstützen. Tatsächlich konnte nach etwa zehn Minuten Flugzeit über die an der Drohne befindliche Wärmebildkamera eine Wärmequelle mit einer Temperatur von über 120 °C in einem der Schrebergärten identifiziert werden. Die bodengebundene Erkundung ergab schließlich, dass es sich um ein abgebranntes, aber noch leicht glimmendes Lagerfeuer handelte. Offenbar hatte sich der davon ausgehende Rauch durch ungünstige Thermik bodennah hangabwärts ausgebreitet. Das Feuer wurde mit mehreren Eimern Wasser gelöscht, um die Aufnahme des Sachverhalts kümmerte sich eine Streife der Polizei.

Wir bitten in diesem Zusammenhang inständig darum, in der aktuellen Trockenphase auf offenes Feuer in der Natur gänzlich zu verzichten! Dazu zählt auch das achtlose Wegwerfen abgebrannter Zigarettenstummel. Schon kleine Funken können zu großflächigen Bränden und damit Schaden an Mensch und Natur führen. Sollten Sie Brände oder Brandgeruch im Freien feststellen, wählen Sie umgehend den Notruf 112, geben Sie eine möglichst detaillierte Ortsbeschreibung ab und weisen Sie die Einsatzkräfte vor Ort ein.

Brand einer Filteranlage in einem metallverarbeitenden IndustriebetriebAm heutigen Freitagvormittag (24.07.2026) wurden ...
25/07/2026

Brand einer Filteranlage in einem metallverarbeitenden Industriebetrieb

Am heutigen Freitagvormittag (24.07.2026) wurden gegen 10:45 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Blaulichtorganisationen zu einem gemeldeten Brand einer Filteranlage in der Äußeren Badstraße alarmiert.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle zeigte sich bereits eine starke Rauchentwicklung aus dem Lüftungskamin der Filteranlage des Metallbetriebs. Im Verlauf der ersten Erkundungsphase konnte ein Flammenbild rasch ausgeschlossen werden, diese hatten die Mitarbeiter des Betriebes bereits mit einem speziell für Metallbrände geeigneten Pulverlöscher bekämpft. Zudem war eine Evakuierung des gesamten Firmengeländes abgeschlossen, somit bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Angestellten.
Umgehend ging ein Trupp mit Atemschutz ausgerüstet zur eindeutigen Identifikation des Brandherdes in das Gebäudeinnere vor. Für einen schnellen Einsatzerfolg sowie zur Verhinderung einer weiteren Hitzeausbreitung wurde der stark erhitzte Kamin mittels eines C-Rohrs heruntergekühlt. Zur Kontrolle der Kühlungsmaßnahmen wurden entsprechende Stellen wiederholend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Hierzu wurde unter anderem eine Drehleiter in Stellung gebracht, um auch die Temperatur an der Dachdurchführung der Filteranlage messen und entsprechend beurteilen zu können. Durch rasches Eingreifen der Feuerwehreinsatzkräfte konnte ein Übergreifen des Brandes auf angrenzende Vegetation rechtzeitig verhindert werden.
Nach circa 45 Minuten konnten Glutnester sowie weitere Brandgefahren ausgehend von der Filteranlage ausgeschlossen werden, somit erfolgte die Meldung Feuer aus.
Vor Ort befand sich der Rettungsdienst mit zwei Notärzten, zwei Rettungswägen (1x BRK und 1x SKS) sowie der Einsatzleitwagen des BRK und ein Einsatzleiter Rettungsdienst. Es gab keine verletzten oder zu betreuenden Personen. Zur Absicherung des andauernden Feuerwehreinsatzes erfolgte ein Austausch der hauptamtlichen Kräfte durch ehrenamtliche Kräfte. Somit verzeichnete der Rettungsdienst elf Einsatzkräfte vor Ort.
Des Weiteren war eine Streife der Polizei an der Einsatzstelle.
Von Seiten der Feuerwehr waren insgesamt waren 50 Feuerwehrdienstleistende im Einsatz, aufgrund der Lagemeldung befand sich eine Vielzahl von ihnen in dem Bereitstellungsraum am Volksfestplatz. Nachdem sich die Lage vor Ort als weniger groß erwiesen hatte, konnten die Kräfte nach und nach an ihre Standorte zurückkehren. Eine Absicherung des Bayreuther Stadtgebietes wurde zu jedem Zeitpunkt des Einsatzverlaufes durch die groß angelegte Bereitstellung sichergestellt. Alarmiert wurden die Abteilungen Ständige Wache, Innere Stadt, St. Georgen, Altstadt & Meyernberg sowie der Löschzug Süd, zudem befand sich die Feuerwehr Einsatzleitung vor Ort.

Gemeinsame Pressemitteilung BRK Bayreuth und Feuerwehr Bayreuth

Rauchentwicklung in Produktionshalle HindenburgstraßeEine unklare Rauchentwicklung im Produktionsbereich der Brauerei Ge...
30/06/2026

Rauchentwicklung in Produktionshalle Hindenburgstraße

Eine unklare Rauchentwicklung im Produktionsbereich der Brauerei Gebr. Maisel in der Hindenburgstraße hat am Sonntagabend (28.06.) gegen 21.30 Uhr zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr geführt.

Die leichte Verrauchung erstreckte sich bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte über eine gesamte Produktionshalle, die Ursache war zunächst unklar. Die Erkundung in Begleitung von Betriebsmitarbeitern und unter Einsatz einer Wärmebildkamera sowie erfahrenem Geruchssinn verschaffte zunächst aber keine Erhellung. Neben der Aufnahme von Belüftungsmaßnahmen wurde deshalb weiteres Spezialgerät an die Einsatzstelle beordert, u.a. Messgeräte vom CBRN-Erkundungswagen sowie das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) mit seinem Großlüfter.

Bei der parallelen Fortführung der Erkundung wurden die Kräfte vor Ort dann doch fündig: Etikettenreste in einer Maschine hatten den Qualm verursacht, das Risiko einer Brandausbreitung war aber glücklicherweise äußerst gering. Mit einem Kleinlöschgerät wurde das Brandgut abgelöscht und das LUF zur vollständigen Entrauchung der Halle final zum Einsatz gebracht.

Nach etwa eineinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben werden und die 37 Feuerwehrkräfte der Abteilungen Ständige Wache, Innere Stadt und Löschzug Süd sowie der CBRN-Erkundereinheit der Feuerwehr Bayreuth an ihre Standorte zurückkehren. Die Zusammenarbeit mit dem Betriebspersonal lief einwandfrei und hat zum schnellen Einsatzerfolg entscheidend beigetragen. Die Produktion wird von dem Zwischenfall nicht beeinträchtigt. Die angerückten Kräfte des BRK Bayreuth mussten nicht tätig werden, Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.

Einsatzgeschehen 26.06.Mehrere kleinere Einsatzmeldungen sowie ein gemeldeter Gebäudebrand hielten die Wachabteilung B d...
29/06/2026

Einsatzgeschehen 26.06.

Mehrere kleinere Einsatzmeldungen sowie ein gemeldeter Gebäudebrand hielten die Wachabteilung B der Feuerwehr Bayreuth sowie verschiedene ehrenamtliche Einheiten am heutigen Donnerstag auf Trab.

Los ging es mittags gegen 11.15 Uhr mit einem Notarzt-Zubringer, bei dem der Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 20 vom Landeplatz bodengebunden zu einer Einsatzstelle im Stadtgebiet transportiert wurde.
Am Nachmittag nahm das Einsatzgeschehen dann Fahrt auf: Gegen 14.15 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage im Friedrichsforum aus, ein Brand konnte bei der Erkundung aber glücklicherweise nicht festgestellt werden. Eineinhalb Stunden später wurde eine Notfalltüröffnung in Laineck gemeldet. Noch vor Ankunft der Feuerwehrkräfte erfolgte aber der Alarmstopp, da die Tür bereits geöffnet war. Nur 10 Minuten später wurde die Feuerwehr dann doch an der Einsatzstelle benötigt - zur Tragehilfe. Diese wurde von den örtlichen Kräften der Feuerwehr Laineck übernommen.

Weiter ging es gegen 16.40 Uhr in der Nibelungenstraße, dort musste eine Person aus einem Aufzug befreit werden. Wenig später wurde ein Brandgeruch aus einer Wohnung in der Schopenhauerstraße gemeldet. Hierzu wurden neben der Abteilung Ständige Wache auch die Einheiten Altstadt und Meyernberg alarmiert. Nachdem sich mittels Sperrwerkzeug Zugang zur Wohnung verschafft wurde, konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Ein kleiner Schmorbrand war ursächlich für den Brandgeruch und die leichte Rauchentwicklung in der Wohnung. Dieser war schnell gelöscht und die Wohnung mittels Lüfter wieder vom Rauch befreit.

Um 18.30 Uhr wurde das Kleinalarmfahrzeug zu einer Ölspur in die Eremitagestraße beordert. Ein Traktorgespann hatte auf einer Länge von mehreren hundert Metern und etwa einem Meter Breite Hydrauliköl verloren. Da schon mehrere Zweiradfahrer gestürzt waren, entschied der Straßenbaulastträger umfangreiche Reinigungsarbeiten durch eine Fachfirma vornehmen zu lassen und den Bereich bis zur erfolgten Reinigung durch die Feuerwehr sperren zu lassen. Hierzu wurden die Abteilungen Löschzug Ost und Aichig nachalarmiert, die bis 23 Uhr die Absperrmaßnahmen aufrechterhielten.

Schon gegen 20.00 Uhr ging eine Einsatzmeldung über einen brennenden Gabelstapler auf einem Firmengelände in der Hindenburgstraße ein. Dieser war durch die Mitarbeiter mit Feuerlöschern aber bereits gelöscht worden. Die Feuerwehrkräfte kontrollierten das havarierte Fahrzeug mit einer Wärmebildkamera und leiteten dessen Transport aus der Werkshalle ins Freie in die Wege.

Mit einer Notfalltüröffnung im Bereich Storchennest wurde um 20.17 Uhr die dritte parallele Einsatzstelle im Stadtgebiet eröffnet - hier war der Einsatz der Feuerwehr aber nicht erforderlich.

Adresse

An Der Feuerwache 4
Bayreuth
95445

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