Feuerwehr Bayreuth

Feuerwehr Bayreuth Facebook Präsenz der freiwilligen Feuerwehr Bayreuth - Wir informieren Sie über aktuelle Nachrichten unserer Presseabteilung.

Unwetterbedingte Einsätze am SamstagnachmittagEiner Schlechtwetterfront mit kräftigen Windböen und Starkregenschauern fi...
31/05/2026

Unwetterbedingte Einsätze am Samstagnachmittag

Einer Schlechtwetterfront mit kräftigen Windböen und Starkregenschauern fielen am Samstagnachmittag (30.05.) ab etwa 14.30 Uhr mehrere Bäume bzw. Äste über das ganze Stadtgebiet verteilt zum Opfer. Deren Beseitigung zur Freihaltung von Verkehrswegen beschäftigte mehrere Einheiten der Feuerwehr Bayreuth bis in den Abend hinein. Teilweise entstanden hierdurch Schäden an abgestellten Fahrzeugen sowie einer Gartenhütte, diese wurden durch die Polizei aufgenommen. In der Innenstadt wurden außerdem Teile eines Dachs abgedeckt. Stand 18.45 Uhr wurden 17 unwetterbedingte Einsatzstellen im Stadtgebiet von der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach erfasst und disponiert. Eingesetzt waren die Abteilungen Ständige Wache, Innere Stadt, St. Georgen, Löschzug Ost und Aichig. Außerdem war die Abteilung Ständige Wache bei einer ausgelösten Gefahrstoffmeldeanlage in einem Objekt im Industriegebiet Wolfsbach längerfristig gebunden, ehe die Lage zusammen mit dem Betreiber geklärt werden konnte.

Rauchentwicklung an Solarmodulen glücklicherweise nur Wasserdampf Zu einer Rauchentwicklung am Dach eines Wohnhauses in ...
22/05/2026

Rauchentwicklung an Solarmodulen glücklicherweise nur Wasserdampf

Zu einer Rauchentwicklung am Dach eines Wohnhauses in der Fraunhoferstraße wurden die Einsatzkräfte der Abteilung Ständige Wache sowie des Löschzuges Süd am heutigen Freitagmittag (22.05.2026) um 11:27 Uhr alarmiert.

Ein aufmerksamer Bewohner stellte eine kleine, jedoch konstante Rauchentwicklung an einem Modul einer Solarthermie-Anlage auf dem Dach des Hauses fest und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle war die weiße Rauchentwicklung gut sichtbar. Direkt erkundete ein Trupp mit Kleinlöschgerät und Wärmebildkamera das Dachgeschoss, in welchem zu keinem Zeitpunkt Rauch oder eine weitere Gefahr feststellbar war. Parallel hierzu wurde
die Drehleiter in Stellung gebracht, um ebenfalls von außen die Rauchaustrittsstelle konkret verifizieren zu können. Dabei stellte sich schnell heraus, dass es sich um keine Rauchentwicklung, sondern um den aus einem Schlauch ausströmenden Wasserdampf der Solaranlage handelte. Damit konnte jegliches Gefahrenpotenzial eines Brandes gesichert ausgeschlossen werden.

Abschließend wurde der Defekt an der Solaranlage einer spezialisierten Firma zur weiteren fachgerechten Kontrolle übergeben. Nach einer Einsatzdauer von circa 20 Minuten konnten die insgesamt 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bayreuth sowie der Rettungswagen des Bayrischen Roten Kreuzes und die Polizei die Einsatzstelle verlassen.

Einsatzreicher Freitag 15.05.2026Eine Einsatzserie von sechs Alarmierung mit teils schwerwiegenderen Einsatzstichworten ...
16/05/2026

Einsatzreicher Freitag 15.05.2026

Eine Einsatzserie von sechs Alarmierung mit teils schwerwiegenderen Einsatzstichworten forderte allen voran die Feuerwehrkräfte der Abteilung Ständige Wache der Feuerwehr Bayreuth am Freitag, den 15.05.2026. Glücklicherweise ging eine Vielzahl hiervon glimpflich aus.

Der Tag startete um 08:11 Uhr mit einer kleinen technischen Hilfeleistung auf dem Gelände der Universität Bayreuth, auf welchem eine verletzte Ente gemeldet wurde. Für die Besatzung des Kleinalarmfahrzeugs war jedoch kein weiteres Eingreifen notwendig, da das Tier bei Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig davonflog.

Rund sieben Stunden später erfolgte um 15:38 Uhr eine weitere Alarmierung. Diese führte die Einsatzkräfte der Abteilung Ständige Wache sowie Innere Stadt zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Objekt am Nordring. Nach einer Erkundung der betroffenden Räumlichkeiten konnte eine Rauchentwicklung ausgeschlossen werden, vermutlich löste Wasserdampf den Alarm aus. Nach kurzer Zeit rückten die Einsatzkräfte wieder ein.

Der dritte Einsatz des Tages lies nicht lange auf sich warten. In der Neckarstraße am Roten Hügel wurde um 16:11 Uhr ein piepsender Rauchwarnmelder zusammen mit Brandgeruch in einem Wohnhaus gemeldet. An der Einsatzstelle konnte die betroffene Wohnung dank eines Schlüssels, über welchen eine Nachbarin verfügte, glücklicherweise direkt betreten werden. Der Angriffstrupp stellte schnell fest, dass sich keine Person in der Wohnung befand. Im Bereich der Küche wurde ein Kleinstbrand vorgefunden, dieser erforderte zum Glück nur minimale Löscharbeiten. Abschließend wurde die leicht verrauchte Küche mittels Überdrucklüfter entlüftet. Gemeinsam mit der Abteilung Ständige Wache waren die Abteilungen Altstadt und Meyernberg im Einsatz.

Der Alarm des wohl größten Einsatzes des Tages ging um 18:06 Uhr in der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach ein. Dieser führte zehn Kameraden der Abteilung Ständige Wache zusammen mit der Feuerwehr Trockau in den Bayreuther Landkreis auf die Autobahn A9 in Fahrtrichtung Süd. Dort ereignete sich ein Verkehrsunfall mit zwei PKWs. Da die Trockauer Kräfte auf ihrer Anfahrt einen weiteren Verkehrsunfall entdeckten, teilten sich die Einheiten nach gegenseitiger Absprache auf. Außerdem wurden weiteren Feuerwehren, u.a. der Löschzug Süd der Feuerwehr Bayreuth, zur Unterstützung bei der Abarbeitung der Einsatzstellen alarmiert.
Die Bayreuther Kräfte unterstützten den Rettungsdienst bei der Patientenversorgung. Zur Landung eines Rettungshubschraubers war eine zwischenzeitliche Vollsperrung der Fahrbahn erforderlich. Während der circa 90-minütigen Einsatzdauer wurde eine Wachbesetzung zur Gebietsabsicherung für die Stadt Bayreuth alarmiert, für diese fanden sich die Einsatzkräfte der Abteilung Innere Stadt in der Feuerwache ein.

Bestätigtes Feuer nach BMA-AlarmWieder einmal hat eine automatische Brandmeldeanlage (BMA) ihren Nutzen eindrücklich unt...
16/05/2026

Bestätigtes Feuer nach BMA-Alarm

Wieder einmal hat eine automatische Brandmeldeanlage (BMA) ihren Nutzen eindrücklich unter Beweis stellen können: Am Donnerstagabend (14.05.) gegen 21.30 Uhr lief in der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach eine Feuermeldung aus einem Bayreuther Krankenhaus über die dort verbaute BMA ein.

Gemäß Stichwort wurden die Abteilungen Ständige Wache und Oberpreuschwitz der Feuerwehr Bayreuth unverzüglich zum Objekt alarmiert.

Mit den in der Brandmeldezentrale erhaltenen Informationen zum Auslösebereich und den zugehörigen Objektplänen des betroffenen Gebäudeteils verlegten die Einsatzkräfte ihre Fahrzeuge gemäß Einsatzplan zur Verkürzung des Angriffswegs. Dort wurden sie bereits von Klinikpersonal in Empfang genommen und über einen bestätigten Brand in einem Patientenzimmer informiert. Aufgrund von Verrauchung wurden mehrere Patienten von Klinik- und Sicherheitspersonal – und im weiteren Verlauf auch der Polizei – vorsorglich in einen sicheren Bereich der Station gebracht. Der Brand selbst war von Ersthelfern bereits bekämpft worden, die Feuerwehrkräfte führten nur noch finale Löschmaßnahmen mit einem Kleinlöschgerät unter Atemschutz durch. Ferner wurde sofort die Entrauchung der Fluchtwege sowie des Brandraums mittels Überdrucklüfter forciert. Ebenso wurden alle gefährdeten Räumlichkeiten auf Personen kontrolliert. Hierfür kam ein weiterer Atemschutztrupp zum Einsatz. Für die 20 Feuerwehrkräfte war der Einsatz nach ca. 45 Minuten beendet.

Dank des schnellen und umsichtigen Handelns des Klinikpersonals kam bei dem Brand kein Mensch zu Schaden, auch größerer Sachschaden konnte verhindert werden. Die Maßnahmen des Vorbeugenden Brandschutzes, wie die automatische BMA sowie Rauchschutztüren, leisteten hierzu einen entscheidenden Beitrag.

Brand einer PV-Anlage in der Königsallee Gegen 14:00 Uhr am heutigen Montagnachmittag (04.05.2026) wurden zahlreiche Ein...
04/05/2026

Brand einer PV-Anlage in der Königsallee

Gegen 14:00 Uhr am heutigen Montagnachmittag (04.05.2026) wurden zahlreiche Einsatzkräfte diverser Abteilungen der Bayreuther Feuerwehr zu einem Brand einer auf einem Wohnhaus installierten Photovoltaik-Anlage in die Königsallee alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte bestätigte sich die Lagemeldung durch leichte Rauchentwicklung ausgehend von einem Solarmodul. Um den Brandherd zu lokalisieren sowie eine Brandausbreitung rasch zu unterbinden, ging umgehend ein Angriffstrupp zur Brandbekämpfung vor. Nachrückende Kräfte stellten weitere Sicherheitstrupps mit Atemschutz in Bereitschaft. Parallel wurde die Drehleiter für einen Außenangriff in Bereitstellung gebracht. Durch effiziente und gezielte Löschmaßnahmen wurde der Entstehungsbrand schnell unter Kontrolle gebracht, noch bevor das Feuer auf den Dachstuhl sowie weitere angrenzende Solarmodule übergreifen konnte. Nach kurzer Zeit gelang es dem Angriffstrupp außerdem die Module der PV-Anlage durch den Einsatz von Elektrowerkzeug zu trennen und damit die Gefahr von Kurzschlüssen an brandgeschädigten Kabeln zu verhindern. Im Anschluss an den raschen Löscherfolg folgten Nachlöscharbeiten mittels eines C-Rohrs, u.a. auch aus dem Korb der Drehleiter, sowie die stetige Kontrolle des Brandherds mittels Wärmebildkamera. Durch Fachkräfte des grundzuständigen Energieversorgers sowie des Installationsbetriebs wurde eine sachgemäße Außerbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage sichergestellt.

Eine reibungslose Abarbeitung der Einsatzstelle erforderte zeitweise eine Vollsperrung der Königsallee, welche nach circa 20 Minuten durch die Polizei aufgehoben wurde. Anschließend wurde der Verkehr für kurze Dauer einspurig an den Einsatzfahrzeugen abwechselnd vorbei gelenkt.

Vor Ort befanden sich zwei Rettungswagen des BRK Bayreuth sowie ein Einsatzleiter des Malteser Hilfsdienstes. Zwei Personen wurden rettungsdienstlich gesichtet, ein Transport in ein Krankenhaus war aber nicht notwendig. Neben 59 Feuerwehr-Einsatzkräften der Abteilungen Aichig, Innere Stadt, St. Georgen, Löschzug Ost und Ständige Wache sowie der Feuerwehr-Einsatzleitung war ebenso ein Fachberater des Technischen Hilfswerks vor Ort. Die Polizei befand sich mit zwei Streifenwagen an der Einsatzstelle. Aufgrund der längeren Einsatzdauer wurde eine Wachbesetzung gestellt, die während der Abwesenheit der Ständigen Wache die Gebietsabsicherung übernahm und die Einsatzbereitschaft für mögliche Paralleleinsätze sicherstellte.

Nach circa 75 Minuten konnten alle eingesetzten Kräfte wieder an ihre Standorte zurückkehren.

Kellerbrand SchwindstraßeAm Sonntagnachmittag (03.05.) kam es gegen 15.10 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Wohngebäude ...
04/05/2026

Kellerbrand Schwindstraße

Am Sonntagnachmittag (03.05.) kam es gegen 15.10 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Wohngebäude in der Schwindstraße. Vier Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt, eine von ihnen musste mittels Drehleiter gerettet werden.

Die Kameraden der Abteilung Ständige Wache waren in der Pottensteiner Straße noch mit der Rettung einer Person aus einem Aufzug beschäftigt, als der Notruf aus der Schwindstraße in der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach einging. Demnach sollte bereits schwarzer Rauch aus dem Keller einer Doppelhaushälfte dringen. Umgehend wurden die örtlich zuständigen Abteilungen Altstadt, Meyernberg und Innere Stadt zur Einsatzstelle alarmiert. Dank zügiger Befreiung konnten die Kameraden der Ständigen Wache nur wenige Minuten nach Alarmierung auch die nahegelegene, zweite Einsatzstelle anfahren. Die erste Erkundung bestätigte die Alarmmeldung: Aus der Haustür drang bereits dichter Rauch, welcher offensichtlich aus dem Keller des Gebäudes kam. Drei Personen hatten sich aus eigener Kraft in Sicherheit bringen können, eine nur bedingt-gehfähige Person hatte sich im ersten Obergeschoss auf den Balkon gerettet.

Nach Eintreffen der ersten beiden Löschfahrzeuge drang umgehend ein Atemschutztrupp mit C-Rohr zur Brandbekämpfung über den Treppenraum in den Keller vor. Ein zweiter Atemschutztrupp bahnte sich parallel den Weg ins Obergeschoss, um die Patientin am Balkon mit einer Fluchthaube zu sichern und zu betreuen. Ein dritter Trupp unter Atemschutz ging über einen äußeren Kellerabgang vor, um ebenfalls den Brandherd auszumachen und den Bereich nach Personen abzusuchen. Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei dem Brandherd um eine Elektroinstallation handelte. Das Feuer war mit wenigen Sprühstößen unter Kontrolle, hatte aufgrund des Rauchs und der Hitzeentwicklung aber bereits erhebliche Schäden verursacht. So hingen bereits abgeschmolzene Kabel von der Decke, was das Vorgehen der Trupps in den ohnehin beengten Raumverhältnissen zusätzlich schwerer und gefährlicher machte. Durch den frühzeitigen Einsatz eines Überdrucklüfter wurde das Vorgehen der Trupps im Inneren unterstützt.

Die Rettung der Patientin vom Balkon erfolgte über die Drehleiter, anschließend wurde sie dem Rettungsdienst übergeben. Alle vier Betroffenen wurden nach Untersuchung durch einen Notarzt mit Rauchgasintoxikation mittels Rettungs- bzw. Krankenwagen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Die zwischenzeitliche Meldung, dass sich noch eine weitere Person im Gebäude befinden könnte, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Von Seiten des BRK Bayreuth und der SKS Ambulanz waren 12 Kräfte vor Ort. Durch die Hitze waren auch Komponenten einer Photovoltaikanlage im Keller in Mitleidenschaft gezogen worden und mussten durch eine Fachkraft außer Betrieb genommen werden. Ein Raum mit einem Öltank war durch eine Brandschutztür gesichert und blieb unversehrt, zwei Gasflaschen wurden zur Sicherheit ins Freie gebracht.

Nach etwa einer Stunde waren die Arbeiten vor Ort beendet und die 41 Feuerwehrkräfte konnten nach dem Rückbau der Gerätschaften zu ihren Standorten zurückkehren. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen angerückt.

Gemeinsame Pressemitteilung BRK und Freiwillige Feuerwehr Bayreuth

26/04/2026

Brand zweier Gartenhütten in einer Wohnsiedlung

Am frühen Sonntagmittag (26.04.2026) meldeten Anwohner den Brand einer Gartenhütte am Roten Hügel im Bayreuther Stadtgebiet, daraufhin erfolgte umgehend eine Alarmierung der Einsatzkräfte der Abteilung Ständige Wache.

Da auf der Anfahrt noch kein Rauch festgestellt werden konnte, wurden die Feuerwehrfahrzeuge durch Nachbarskinder zu der Brandstätte geleitet. An der Einsatzstelle im Bussardweg stellte sich heraus, dass die in Vollbrand stehende Gartenhütte zu zwei Seiten an weitere Objekte, ein Wohnhaus sowie eine weitere Gartenhütte angrenzte. Die nebenstehende Gartenhütte war zu diesem Zeitpunkt auch bereits in Flammen geraten. Das Wohnhaus galt es durch gezielten Wassereinsatz besonders zu schützen, damit eine Brandausbreitung darauf verhindert werden konnte.

Durch die sofortige Vornahme eines C-Rohrs von einem Trupp unter Atemschutz konnten die beiden in Flammen stehenden Gartenhütten mit einer Größe von jeweils fünf Quadratmetern in kürzester Zeit, mittels Wasser gelöscht werden. Nach dem Löscherfolg setzten die Einsatzkräfte Brechwerkzeug ein, um verbliebenen Glutnester freizulegen. Abschließend wurden diese mit einem Schaumteppich aus Druckluftschaum bedeckt, um ein erneutes Entflammen zu verhindern.

Dank frühzeitigen Eingreifens der Feuerwehr konnte so ein schlimmeres Schadensbild, insbesondere die Ausbreitung auf das Wohnhaus verhindert werden. Ebenso gab es glücklicherweise keine Verletzten.

Nach circa 90 Minuten Einsatzdauer konnte die Besatzung der Abteilung Ständigen Wache wieder an ihren Standort zurückkehren. Vor Ort waren zusätzlich ein Rettungswagen des BRK sowie ein Streifenwagen der Polizei. Aufgrund der längeren Einsatzdauer wurde eine Wachbesetzung gestellt, die während der Abwesenheit der Ständigen Wache die Gebietsabsicherung übernahm und die Einsatzbereitschaft für mögliche Paralleleinsätze sicherstellte.

Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr BayreuthAm Freitagabend (17.04.) fand die Dienstversammlung...
20/04/2026

Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth

Am Freitagabend (17.04.) fand die Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth zur turnusmäßigen Wahl des Kommandanten in der Tierzuchtklause Bayreuth statt.

Ralph Herrmann entschied sich nach 18 Jahren als Stadtbrandrat von seinem Posten abzutreten, sodass die Aktiven dazu aufgerufen waren eine neue Führungsperson aus ihren Reihen zu wählen. Im Anschluss wurde die jährliche Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins mit ebenfalls turnusmäßiger Neuwahl der Vorstandschaft abgehalten.

Dienstversammlung

Nach Begrüßung und einleitenden Worten des Oberbürgermeisters in spe Andreas Zippel wurde im Rahmen der Dienstversammlung die Wahl des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth durchgeführt. Ralph Herrmann verzichtete nach 18 Jahren aus persönlichen Gründen wieder zur Wahl anzutreten. Dies war intern bereits im Voraus bekannt gegeben worden, sodass ausreichend Zeit für die Suche eines Nachfolgers bzw. einer Nachfolgerin zur Verfügung stand: In Anbetracht der großen Verantwortung und des nicht minder geringen Arbeitspensums kein leichtes Unterfangen.

Für das fordernde Amt stellte sich mit Lucas Lauterbach letztendlich nur ein Kandidat zur schriftlichen Wahl. Mit sage und schreibe 100 % der Stimmen signalisierten ihm die 130 stimmberechtigten Kameradinnen und Kameraden an diesem Abend eindrucksvoll geschlossenen Rückhalt für seine kommende Amtszeit. Lauterbach ist bereits seit fast zwei Jahrzehnten Mitglied der Feuerwehr Bayreuth Abteilung Innere Stadt, und kümmerte sich in den letzten Jahren im Schwerpunkt um die Flughelfer sowie die Pressearbeit im Stadtgebiet. Im Rahmen seiner beruflichen Laufbahn bei der Bundeswehr bearbeitete er immer wieder zivilmilitärische Querschnittsthemen und absolvierte mehrere Wochen Praktikum im Einsatzführungsdienst bei der Berufsfeuerwehr München. In seiner kurzen Vorstellung betonte er den Gedanken einer einheitlichen Feuerwehr Bayreuth verfolgen und damit die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und Hauptamt stärken zu wollen. Außerdem sieht er im Bereich der Ausbildung Potential für Verbesserungen der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr. Ebenso ist und bleibt die Nachwuchsarbeit elementarer Bestandteile der Zukunftsausrichtung.

Im Laufe der nächsten Wochen wird er vom Oberbürgermeister die Ernennung zum Stadtbrandrat erhalten und damit zum obersten Feuerwehrmann der Feuerwehren der Stadt Bayreuth aufsteigen. Bürgermeister Zippel beglückwünschte Lauterbach zur Wahl und blickt erwartungsfroh auf die anstehende Zusammenarbeit. Des Weiteren bedankte er sich bei SBR Herrmann für die vielen Jahre der verantwortungsvollen Arbeit, was mit langanhaltendem Applaus der Anwesenden honoriert wurde. Eine Verabschiedung in würdigem Rahmen wird folgen.

Mitgliederversammlung und Jahresbilanz 2025

Im Anschluss an die Dienstversammlung wurde die Mitgliederversammlung eingeläutet. Der Bericht des Vorstands Thomas Bauske beinhaltete einen Rückblick auf das Vereinsleben des vergangenen Jahres. Sein Dank galt im Jubiläumsjahr der Jugendfeuerwehr Bayreuth den engagierten Organisatoren der Jubiläumsveranstaltungen. Mit Besuchen in den Partnerstädten Annecy und Rudolstadt sowie im Burgenland konnten außerdem die bestehenden Kontakte gepflegt werden.

Aufgrund des Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze für den Feuerwehrdienst wurden die Kameraden Heinz Dressendörfer (Abt. Thiergarten), Stefan Migenda (Abt. St. Georgen), Stefan Nützel (Abt. Aichig), Willi Lenz (Abt. Seulbitz) und Michael Schamel (Abt. Colmdorf) nach bis zu 49-jähriger Dienstzeit aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Die Gesamtmitgliederzahl betrug zum Jahresende 1.030 Mitglieder.

In seinem letzten Bericht als Kommandanten hob Stadtbrandrat Ralph Herrmann die auf hohem Niveau stabilisierten Mitgliederzahlen der Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet Bayreuth hervor. Derzeit leisten 388 aktive Einsatzkräfte (davon 53 Hauptamtliche) ihren Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth. Zusammen mit den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Laineck ergibt sich für das Stadtgebiet Bayreuth eine Gesamtzahl von 436 aktiven Feuerwehrdienstleistenden. Die Einsatzzahlen stiegen im Jahr 2025 wieder leicht an und bleiben mit insgesamt 1.115 Einsätzen im Stadtgebiet Bayreuth auf vergleichbarem Niveau. Es handelte sich überwiegend um technische Hilfeleistungen (634) und Brandeinsätze (446). Zusätzlich unterstützte die Feuerwehr Bayreuth im Rahmen eines Hilfeleistungskontingents bei einem Waldbrand in Thüringen.

Zum Schluss seines Berichts appellierte Herrmann an den Oberbürgermeister in spe als Stellvertreter der Stadt, den Kommandanten bei Feuerwehrbelangen innerhalb der Stadtverwaltung zukünftig wieder enger mit in die Prozesse einzubinden. Mit dem eindeutigen Wahlergebnis hätte die Gemeinschaft der Aktiven schließlich mehr als deutlich gezeigt, dass sie geschlossen hinter ihrem Kommandanten stünden. Dies müsse sich im Ansehen des Stellenwerts dieser Position von Seiten der Stadtverwaltung auch widerspiegeln. Den Abschluss seiner Rede honorierten die versammelten Mitglieder mit stehenden Ovationen.

Die Berichte der Kassiererin Barbara Endesfelder und der beiden Kassenrevisoren wurden mit einstimmiger Entlastung der Vorstandschaft durch die anwesenden Mitglieder quittiert.

Wahl der Vorstandschaft

Vorstand Thomas Bauske und Kassenwartin Barbara Endesfelder wurden ohne Gegenstimme von den 147 stimmberechtigten Mitgliedern in ihren Ämtern bestätigt. Das Amt des Schriftführers bekleidet zukünftig David Wagner, Fritz Schläger und Fritz Bayer wurden als Kassenrevisoren gewählt. An den ausscheidenden Schriftführer Markus Strömsdörfer widmete Vorstand Thomas Bauske seine herzlichsten Dankesworte für die engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Als Ehrung seiner 17-jährigen Dienste erhielt er das Bayerische Feuerwehr Ehrenzeichen in Silber.

Atemschutzlehrgang 2026Die Freiwillige Feuerwehr Bayreuth darf auch in diesem Jahr wieder neue Atemschutzgeräteträger be...
08/04/2026

Atemschutzlehrgang 2026

Die Freiwillige Feuerwehr Bayreuth darf auch in diesem Jahr wieder neue Atemschutzgeräteträger begrüßen – zehn an der Zahl, darunter zwei Teilnehmerinnen und acht Teilnehmer aus den Bayreuther Abteilungen.

In dem zweiwöchigen Lehrgang, der am 16.03.2026 startete und mit dem 31.03.2026 erfolgreich beendet wurde, erlernten die Einsatzkräfte zunächst die notwendigen theoretischen Grundlagen. Neben den Basics rund um die für die Lehrgangsteilnehmer neue Atemschutzausrüstung wurden wichtige Inhalte zur Abarbeitung eines Atemschutzeinsatzes vermittelt. Hierzu wurden unter anderem die Einsatztaktik bei Einsätzen unter schwerem Atemschutz vorgestellt, diverse Löschtechniken mit ihren jeweiligen Anwendungsfällen näher betrachtet sowie das unverzichtbare Thema „Personenrettung“ theoretisch behandelt.

Im Anschluss an die Theorie ging es direkt in die Praxis, wo die neuen Geräteträger ihr erlerntes Wissen in zahlreichen Übungsszenarien selber erproben und anwenden konnten. In einem leerstehenden Gebäude wurde die zuvor in der Theorie besprochene Einsatztaktik vertieft. Ebenso sammelten die Lehrgangsteilnehmer erste Erfahrungen bei einer simulierten Personenrettung und einem fiktiven Atemschutznotfall des Trupppartners. Nicht nur die Einsatzübungen waren Bestandteil der praktischen Lehrgangsinhalte, auch die körperliche Fitness wurde im Rahmen von Belastungsübungen geprüft.

Zum erfolgreichen Bestehen des Lehrgangs legte jede Einsatzkraft eine schriftliche sowie eine praktische Prüfung ab – mit Erfolg. Herzlichen Glückwunsch an all unsere neuen Atemschutzgeräteträger sowie ein Dankeschön an Lehrgangsleiter Mario Steinlein und sein Ausbilder-Team.

Motorsägenlehrgang 2026Unter der Leitung von Alexander Popp nahmen eine Teilnehmerin sowie vier Teilnehmer erfolgreich a...
08/04/2026

Motorsägenlehrgang 2026

Unter der Leitung von Alexander Popp nahmen eine Teilnehmerin sowie vier Teilnehmer erfolgreich am zweitägigen Motorsägenlehrgang am 27. und 28. März 2026 teil.

Bevor es jedoch in den Wald gehen konnte, wurden zuerst die notwendigen theoretischen Grundlagen vermittelt. Im Theorieunterricht wurden grundlegende Inhalte der Gerätekunde, insbesondere der sichere Umgang mit den Motorsägen sowie deren Pflege, behandelt. Ebenso stand die sogenannte Sicherheitsfälltechnik im Fokus.

Der anschließende Praxisteil im Wald bot den Teilnehmern die Möglichkeit, das erlernte Wissen direkt anzuwenden. Der Schwerpunkt lag auf realistischen und praxisnahen Übungen im Umgang mit der Motorsäge sowie dem fachgerechten und sicheren Fällen von Bäumen entsprechend der zuvor vermittelten Vorgehensweise und Sicherheitsaspekten.

Zum Abschluss des Lehrgangs wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine schriftliche sowie eine praktische Prüfung abgelegt – und erfolgreich bestanden. Gratulation an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Adresse

An Der Feuerwache 4
Bayreuth
95445

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Feuerwehr Bayreuth erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen