21/08/2026
Kommunale Information muss alle erreichen – Druckausgabe bleibt entscheidend.
Die Fraktion GEMEINSAM für BAUNATAL hat einen Antrag eingebracht, der den Magistrat beauftragen soll, verschiedene Modelle für eine flächendeckende und langfristig finanzierbare Printausgabe der Baunataler Nachrichten zu prüfen. Hintergrund sind strukturelle Veränderungen der vergangenen Jahre, die Reichweite und Umfang des Mitteilungsblatts deutlich reduziert haben.
Die Baunataler Nachrichten hatten über Jahrzehnte eine zentrale Rolle für die kommunale Information: Sie bündelten Inhalte aus Rathaus, Politik, Vereinen, Verbänden, Kirchen, Kultur und Ehrenamt. Durch mehrere Beschlüsse zwischen 2024 und 2025 wurden jedoch Funktionen verändert, digitale Angebote gestärkt und die Verteilung neu organisiert. Haushalte mit Werbesperrvermerk werden seitdem nicht mehr erreicht, und der Umfang der städtischen Inhalte wurde reduziert.
Der Antrag sieht vor, verschiedene Modelle zu prüfen, darunter:
- Zustellung an alle Haushalte
- Verteilung unabhängig von Werbesperrvermerken
- Wiederherstellung eines angemessenen Umfangs
- wirtschaftlich tragfähige Vertragsbedingungen
- zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten
Ziel ist eine sozial gerechte, zuverlässige und wirtschaftlich tragfähige Lösung, die sicherstellt, dass kommunale Informationen wieder alle Bevölkerungsgruppen erreichen – auch jene, die digitale Angebote weniger nutzen.
Mehr Information und Download gibt es hier: https://gemeinsamfuerbaunatal.de/aktuelles/