Bargteheide Zero

Bargteheide Zero Wir wollen Bargteheide Klimaneutral machen!

Klimaschutz in Bargteheide: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit Am 17.06. entscheidet der Hauptausschuss über den Fahrpla...
11/06/2026

Klimaschutz in Bargteheide: 
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit 

Am 17.06. entscheidet der Hauptausschuss über den Fahrplan zur Umsetzung des Klimaschutz-Vorreiterkonzepts.

Das Problem: Viele Maßnahmen sollen erst Jahre später umgesetzt werden. Wenn überhaupt.

Maßnahmen der Priorität „Hoch“ werden erst 2030 erneut beraten, Maßnahmen der Priorität „Mittel“ sogar erst 2034.

Zurückgestellte Maßnahmen sollen 2040 zunächst nur neu bewertet werden.

Einige Beispiele aus der Priorisierung des Hauptausschusses:

🚲 Die Umsetzung des Nahmobilitätskonzepts wurde als „sehr hoch“ eingestuft.

☀️ Die Auswahl geeigneter Flächen für Freiflächen-Photovoltaik wurde als „sehr hoch“ priorisiert.

🏢 Die energetische Sanierung städtischer Gebäude wurde ebenfalls als „sehr hoch“ eingestuft.

🌬️ Die Eignungs- und Wirtschaftlichkeitsprüfung von Windkraftanlagen wurde dagegen zurückgestellt.

⚡ Auch Bürgerenergieprojekte sowie der Ausbau von PV-Anlagen auf Privatdächern wurden zurückgestellt.

🤝 Ebenso wurde die Einführung eines Klimabeirates zurückgestellt. 

Der Hauptausschuss hat einzelne Maßnahmen sogar höher priorisiert als im ursprünglichen Vorreiterkonzept:

Gleichzeitig sollen viele Maßnahmen erst in den 2030er Jahren umgesetzt werden, während zurückgestellte Maßnahmen erst 2040 erneut bewertet werden.

Genau dieser Widerspruch zwischen hoher Priorität und spätem Handeln ist aus unserer Sicht das Problem.

Aus unserer Sicht steht dieses Tempo nicht im Verhältnis zur Dringlichkeit der Klimakrise.

Deshalb haben wir die Beschlussvorlage einmal in Memes übersetzt.

👉 Komm am 17.06.2026 um 19 Uhr (im Ratssaal) zur Sitzung des Hauptausschusses und bilde dir selbst eine Meinung. 

Tag des offenen Heizungskellers 2026 – Wir suchen Gastgeber:innen!Am 21. November 2026 findet wieder der bundesweite Tag...
09/06/2026

Tag des offenen Heizungskellers 2026 – Wir suchen Gastgeber:innen!

Am 21. November 2026 findet wieder der bundesweite Tag des offenen Heizungskellers statt. An diesem Tag öffnen Menschen mit klimafreundlichen Heizsystemen ihre Türen und zeigen Nachbar:innen und Interessierten ganz praktisch, wie die Wärmewende zu Hause funktioniert.

Für Bargteheide möchten wir von Bargteheide Zero möglichst viele spannende Einblicke ermöglichen – und dafür brauchen wir euch!

👉 Ihr habt bereits eine Wärmepumpe im Einsatz? 👉 Ihr seid bereit, eure Erfahrungen ehrlich und unkompliziert zu teilen?
👉 Ihr möchtet anderen die Möglichkeit geben, eine Wärmepumpe einmal „live“ zu erleben?

Dann werdet Gastgeber:in beim Tag des offenen Heizungskellers!

Der Aktionstag lebt vom Austausch auf Augenhöhe:
- Wie läuft die Anlage im Alltag?
- Wie hoch sind die Kosten?
- Was hat gut funktioniert, was waren Herausforderungen?
- Genau diese persönlichen Erfahrungen helfen anderen bei ihren Entscheidungen.

2025 haben deutschlandweit über 200 Gastgeber:innen ihre Heizungskeller geöffnet und gezeigt, dass klimafreundliches Heizen längst Realität ist.

📩 Du möchtest mitmachen oder mehr erfahren? Dann melde dich per Direktnachricht oder unter [email protected] oder [email protected].

Der Stadtbus im Fokus im Ausschuss Planung & Verkehr – kommt vorbei!📅 Mittwoch, 10.06., 19:00 Uhr📍 Ratssaal Bargteheide2...
09/06/2026

Der Stadtbus im Fokus im Ausschuss Planung & Verkehr – kommt vorbei!

📅 Mittwoch, 10.06., 19:00 Uhr
📍 Ratssaal Bargteheide
21. Sitzung des Ausschusses für Planung und Verkehr

Ein wichtiges Thema wird der öffentliche Nahverkehr sein: Der Kreis plant, Geld zu sparen und das Angebot der Ringbuslinien zu verschlechtern. Diskutiert wird unter anderem eine teilweise Zusammenlegung der Linien 8109 und 8106. Gleichzeitig sollen höhere Kosten auf die Stadt verlagert werden – mit der Gefahr, dass das Angebot weiter ausgedünnt wird.

Das steht im Widerspruch zum Klimaschutzkonzept der Stadt Bargteheide. Dort werden die Ringbuslinien und ein attraktiver ÖPNV als eine der wichtigsten Maßnahmen für den Klimaschutz und eine nachhaltige Mobilität vor Ort genannt.

Wer möchte, dass Bargteheide auch in Zukunft gut und klimafreundlich mobil bleibt, ist herzlich eingeladen, die Sitzung zu besuchen und sich zu informieren.

Mittwoch, 10.06., 19:00 Uhr – Ratssaal Bargteheide.

Wir werden da sein und freuen uns über viele interessierte Bürgerinnen und Bürger.

11/03/2026

Klimaschutz braucht Verlässlichkeit und Mut – auch in der Kommunalpolitik.

2022 hat die Stadtvertretung Bargteheide beschlossen, ein integriertes Vorreiterkonzept zu erarbeiten. Dieses Konzept sollte zeigen, wie Bargteheide bis 2035 klimaneutral werden kann.

Grüne, SPD, FDP und CDU hatten diesem Beschluss zugestimmt.

Jetzt steht der Versuch dieses Ziel zu erreichen, auf der Kippe.

Das beauftragte Institut kommt inzwischen zu dem Ergebnis:

Eine vollständige Klimaneutralität der gesamten Stadt bis 2035 ist nach aktuellem Stand nicht erreichbar.

Aber:
Die Analyse zeigt auch, dass erhebliche Reduzierungen der Treibhausgasemissionen möglich sind, wenn die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden.

Ein Teil dieses Ziels ist weiterhin realistisch:

Die Stadtverwaltung selbst kann bis 2035 klimaneutral werden.

In der letzten UKE-Sitzung im Februar 2026 konnte man keinen Konsens finden. CDU, FDP und WfB wollten dieses Ziel grundsätzlich aufgeben und das Vorreiterkonzept ablehnen. Die Grünen wollten die Umsetzung des Konzepts, die SPD war grundsätzlich dafür, aber mit Einschränkungen.

Noch im Januar 2026 erklärte die CDU öffentlich auf Nachfrage von Bargteheide Zero:

„Unser Anspruch bleibt: Bargteheide stark, sicher und klimaneutral bis 2035.“

Diese Aussage steht in deutlichem Widerspruch zu der jetzigen Ablehnung der CDU.

In der Stadtvertretersitzung diesen Donnerstag, 12.03.2026, kommt das Vorreiterkonzept wieder zur Abstimmung.

Nach unseren Informationen wird die Stadtverwaltung einen Kompromissvorschlag vorlegen, der das bisherige Klimaziel deutlich abschwächen würde. 

Für die Erstellung des Klimakonzepts wurden Fördermittel im fünfstelligen Bereich bewilligt. Wenn das Konzept nicht angenommen wird, verwehrt werden.

Klimaschutz bleibt eine zentrale Aufgabe – auch auf kommunaler Ebene.

Gerade das aktuelle Weltgeschehen zeigt, wie riskant unsere Abhängigkeit von fossilen Energien ist – wirtschaftlich, politisch und für das Klima.

Deshalb ist es jetzt wichtig, dass wir zeigen, dass wir politisches Rückgrat und entschlossenes Handel der Bürgermeisterin erwarten. Kommt zur Stadtvertretungsitzung und zeigt, was wir erwarten!

25/02/2026

Heute Abend im Ratssaal 19 Uhr!

Klimaneutralität bis 2035 ist kein abstraktes Ziel, sondern eine konkrete Aufgabe für unsere Stadt. Das Integrierte Vorr...
06/02/2026

Klimaneutralität bis 2035 ist kein abstraktes Ziel, sondern eine konkrete Aufgabe für unsere Stadt.

Das Integrierte Vorreiterkonzept zeigt auf fachlich fundierter Basis, welche Maßnahmen notwendig sind, um Emissionen deutlich zu senken und Bargteheide zukunftsfähig aufzustellen.

Doch ein Konzept allein schützt kein Klima. Entscheidend ist, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen politisch beschlossen und konsequent umgesetzt werden. Jede Verzögerung erschwert die Zielerreichung und verschiebt notwendige Entscheidungen in die Zukunft.

Ein zentraler Moment steht nun bevor:
Am 25.02.2026 wird das Vorreiterkonzept im UKE-Ausschuss behandelt.

Hier zeigt sich, welchen Stellenwert Klimaschutz in Bargteheide tatsächlich hat.

Öffentliche Präsenz ist dabei wichtig. Je mehr Menschen im UKE-Ausschuss anwesend sind, desto deutlicher wird der Politik signalisiert, dass Klimaschutz kein Randthema ist, sondern ein zentrales Anliegen der Stadtgesellschaft.

Hinzu kommt: Die vorgesehenen Fördermittel werden nur gewährt, wenn das Vorreiterkonzept beschlossen wird. Eine Entscheidung gegen oder auf Zeit gefährdet damit nicht nur Klimaschutzziele, sondern auch finanzielle Unterstützung.

Kommt am 25.02.2026 um 19 Uhr zum UKE-Ausschuss im Ratssaal.

Zeigt Präsenz. Zeigt Haltung.
Für wirksamen Klimaschutz in Bargteheide. 💛

Wie hell ist zu hell? Welche Farbe hat gutes Licht? Und wie wirkt sich nächtliche Beleuchtung auf Insekten, Pflanzen und...
06/01/2026

Wie hell ist zu hell? Welche Farbe hat gutes Licht? Und wie wirkt sich nächtliche Beleuchtung auf Insekten, Pflanzen und uns Menschen aus? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt unseres interaktiven Rundgangs.

Diese Zero Talk ist zum Mitmachen und entdecken gedacht.

Licht selbst erforschen:
Mit dem Smartphone messen die Teilnehmer*innen Leuchtstärke und Farbtemperatur verschiedener Beleuchtungstypen – und lernen, woran man gute von schlechter Außenbeleuchtung unterscheidet. 

Fakten und Hintergründe:
Eine erfahrene Lichtplanerin erklärt anschaulich, wie Lichtverschmutzung entsteht, welche Kennzahlen wirklich zählen und warum falsches Licht Insektensterben, Schlafstörungen und gestörtes Pflanzenwachstum fördert.

Dramatisches Beispiel:
Seit den 1990er Jahren ist die Insektenbiomasse in Deutschland um über 75 Prozent zurückgegangen – übermäßige und falsche Beleuchtung gilt als einer der Hauptgründe. 
   
Gemeinsam handeln:
In Kleingruppen entwickeln die Teilnehmer*innen konkrete Ideen, wie sie ihr direktes Umfeld – vom Balkon bis zum öffentlichen Platz – insekten- und sternenfreundlicher gestalten können. Wer möchte, kann sich vernetzen und gemeinsame Projekte starten. 

Mitnehmen und umsetzen:
Jeder Teilnehmer*in erhält ein kleines Utensil, um zu Hause eine Außenleuchte einfach und effektiv umzurüsten – für weniger Lichtverschmutzung und mehr Lebensqualität.

Wir freuen uns auf alle, die mit uns die Nacht wieder dunkler machen wollen!

Wir freuen uns auf euch!

🗓️ 21. Januar 2026 um 19:00 Uhr
📍 Ökologisches Wohnprojekt „Am Krögen“,
Mirjam-Pressler-Weg 10, Bargteheide

Grün statt Grau: Niederländischer Wettbewerb gegen versiegelte FlächenIn den Niederlanden gewinnt der Wettbewerb „Tegelw...
28/12/2025

Grün statt Grau: Niederländischer Wettbewerb gegen versiegelte Flächen

In den Niederlanden gewinnt der Wettbewerb „Tegelwippen“ seit Jahren an Bedeutung. Ziel der Aktion ist es, versiegelte Flächen wie Pflastersteine und Fliesen durch Grünflächen zu ersetzen. Was 2020 als Wettstreit zwischen Amsterdam und Rotterdam begann, hat sich inzwischen zu einer landesweiten Initiative entwickelt, an der über 200 Städte und Gemeinden teilnehmen.

Zwischen Frühjahr und Herbst entfernen Bürgerinnen und Bürger Pflaster aus Gärten, Höfen oder öffentlichen Bereichen und bepflanzen die Flächen neu. Allein 2025 wurden bereits mehr als sechs Millionen Pflastersteine entfernt. Insgesamt sind es seit Beginn der Aktion sogar deutlich mehr als zehn Millionen.

Die Vorteile sind vielfältig: Grünflächen kühlen Städte bei Hitze, lassen Regenwasser besser versickern, entlasten die Kanalisation bei Starkregen und fördern die Biodiversität. Gleichzeitig steigt die Lebensqualität, da begrünte Straßen und Gärten das Stadtbild aufwerten. Viele Kommunen unterstützen die Aktion aktiv, etwa durch kostenlose Abholung der entfernten Steine.

„Tegelwippen“ gilt inzwischen als Vorbild für andere Länder, die ihre Städte widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels machen wollen.

Auch in Deutschland findet die Idee zunehmend Beachtung. Unter dem Schlagwort „Abpflastern“ rufen immer mehr Städte und Initiativen dazu auf, Beton- und Steinflächen zurückzubauen und durch Pflanzen zu ersetzen. Kommunen wie Berlin, Hamburg oder Köln fördern bereits Entsiegelungsmaßnahmen, etwa durch Zuschüsse für begrünte Höfe, Vorgärten oder Dachflächen.

Hintergrund sind ähnliche Herausforderungen wie in den Niederlanden: zunehmende Hitzeperioden, Starkregenereignisse und ein Mangel an urbanen Grünräumen. Der niederländische Wettbewerb „Tegelwippen“ gilt dabei vielfach als Vorbild, wie Klimaanpassung durch einfache, bürgernahe Maßnahmen gelingen kann – und wie aus dem Entfernen von Pflastersteinen ein sichtbarer Beitrag zum Klimaschutz wird.

Frankreich: Erholung von Vogelbeständen nach Verbot von InsektizidenDas Verbot bestimmter Insektizide in Frankreich zeig...
28/12/2025

Frankreich: Erholung von Vogelbeständen nach Verbot von Insektiziden

Das Verbot bestimmter Insektizide in Frankreich zeigt messbare positive Effekte auf die Vogelwelt.

Insbesondere seit dem vor sieben Jahren beschlossenen Verzicht auf Neonicotinoide, die als besonders schädlich für Insekten gelten, nehmen die Bestände insektenfressender Vogelarten wieder zu.

Auswertungen an rund 1.900 Beobachtungsstandorten zeigen Zuwächse von bis zu drei Prozent. Fachleute führen diese Entwicklung auf die Erholung der Insektenpopulationen zurück, die eine zentrale Nahrungsgrundlage für viele Vogelarten darstellen.

Die Ergebnisse stützen die Einschätzung, dass der Verzicht auf hochwirksame Pestizide nicht nur einzelnen Arten zugutekommt, sondern positive Effekte für ganze Ökosysteme haben kann.

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