28/09/2026
Wenn „Zucht“ zum Albtraum wird … 🇵🇱🐕
Diese Bilder kommen aktuell aus Polen. Bei den Hunden handelt es sich offenbar um Thai Ridgebacks, eine bei uns eher seltene Hunderasse.
Tierschützer machten sich nach Hinweisen auf den Weg, rund 270 Kilometer von Poznań entfernt, um die Haltung zu überprüfen. Was sie dort vorfanden, hatte mit verantwortungsvoller Tierhaltung offenbar wenig zu tun.
Nach Angaben der beteiligten Tierschützer befanden sich dort mehr als 40 Hunde und etwa 13 Katzen. Mindestens ein Hund wurde tot aufgefunden, möglicherweise waren es noch weitere. Die Helfer berichten von Hunger, Angst und Vernachlässigung.
Vor Ort soll ihnen zunächst gesagt worden sein, die Tiere hätten „angemessene Lebensbedingungen“. Die Bilder und Berichte der Helfer zeichnen jedoch ein völlig anderes Bild.
Die Tiere wurden gesichert, Hunde anschließend unter anderem in eine Einrichtung von DIOZ gebracht. Der Einsatz dauerte viele Stunden bis in den nächsten Tag hinein.
Und genau deshalb muss man auch bei vermeintlich „seltenen“ und begehrten Rassen hinschauen:
Ein besonderer Stammbaum schützt keinen Hund vor Vermehrung, schlechter Haltung und Profitdenken.
Thai Ridgebacks sind selten. Umso erschreckender ist es, wenn Tiere unter solchen Bedingungen gehalten oder gezüchtet werden.
Der genaue Ort und der Betreiber wurden bislang offenbar noch nicht öffentlich eindeutig genannt. Auch einen deutschen Pressebericht über diesen aktuellen Fall gibt es bisher kaum beziehungsweise noch nicht. Die beteiligten polnischen Tierschützer haben allerdings angekündigt, weiteres Material zu veröffentlichen.
Das ist kein Vorwurf an ein ganzes Land oder an alle Züchter in Polen. Aber dieser Fall zeigt sehr deutlich, was hinter hübschen Welpenbildern und seltenen Rassen verborgen sein kann.
Bitte schaut genau hin, woher ein Hund kommt und unter welchen Bedingungen seine Eltern leben mussten.
Originalbeiträge bitte teilen, damit solche Zustände nicht im Verborgenen bleiben. 🐾