Kreisfeuerwehrverband Segeberg

Kreisfeuerwehrverband Segeberg Offizielle Facebookpräsenz des Kreisfeuerwehrverband Segeberg

++ Schwerer Verkehrsunfall zwischen drei Personenkraftwagen ++Am heutigen Mittwochmorgen meldeten sich mehrere Notruftei...
03/06/2026

++ Schwerer Verkehrsunfall zwischen drei Personenkraftwagen ++

Am heutigen Mittwochmorgen meldeten sich mehrere Notrufteilnehmer über die 112 bei der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn und berichteten von einem schweren Verkehrsunfall zwischen mehreren beteiligen Fahrzeugen auf der Störstraße (Kreisstraße 38) zwischen den Ortschaften Klein Kummerfeld und Groß Kummerfeld.

Ebenfalls ging eine Unfallmeldung über eine automatische Unfallerkennung, die ähnlich wie ein eCall im Auto funktioniert, von einem Smartphone in der Regionalleitstelle ein.

Aufgrund der Informationen alarmierte die Regionalleistelle um 07:45 Uhr die ersten Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort „TH R5“ (Technische Hilfeleistung, Großeinsatz Rettungsdienst – 3-5 Verletzte) zur Unfallstelle. Noch während sich die Einsatzkräfte auf der Anfahrt zu den Feuerwehrgerätehäusern befanden, wurde das Einsatzstichwort aufgrund weiterer Anrufe auf „TH G R5“ (Technische Hilfeleistung, größer Standard, Großeinsatz Rettungsdienst – 3-5 Verletzte) erhöht.

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle stellten die Einsatzkräfte fest, dass es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem weißen Renault Mégane und einem schwarzen Mitsubishi Pajero kam. Ein schwarzer Suzuki Vitara wurde ebenfalls in den Unfall verwickelt. Alle drei Fahrzeuge kamen infolge des Unfalls von der Straße ab.

Während die Fahrzeugführer und -insassen des Mitsubishi und Suzuki, darunter ein Kind, die Unfallfahrzeuge selbstständig verlassen konnten, wurde der Fahrzeugführer des Renault in seinem Unfallfahrzeug eingeklemmt. Alle verletzten Personen wurden bereits durch Ersthelfer vor Ort betreut.

Durch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rickling wurde der schwer verletzte Fahrzeugführer mittels hydraulischen Rettungsgeräts und in enger Absprache mit dem Rettungsdienst aus seinem Unfallfahrzeug befreit. Diese Maßnahme konnte um kurz nach acht Uhr abgeschlossen werden.

Währenddessen wurde durch die weiteren Kräfte der Feuerwehr die Unfallstelle abgesichert, die Maßnahmen des Rettungsdienstes unterstützt, sowie der Brandschutz sichergestellt.

Die durch den Unfall schwer verletzten Personen wurden mit Rettungswagen und Notarztbegleitung in nahelegende Krankenhäuser transportiert. Der leicht verletzte Fahrzeugführer des Suzuki wurde mit einem Krankentransportwagen in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des Renault wurde schwerverletzt in eine Spezialklinik nach Hamburg geflogen, Lebensgefahr konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Für die Dauer des Einsatzes musste die Kreisstraße in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Unfallursache, Schadenshöhe, zu den Personalien oder zu Verletzungen der Betroffenen gemacht werden.

Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen mit einem Sachverständigen aufgenommen.



Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Groß Kummerfeld
Freiwillige Feuerwehr Klein Kummerfeld
Freiwillige Feuerwehr Willingrade
Freiwillige Feuerwehr Rickling
Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher
Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein: vier Rettungswagen, Krankentransportwagen, Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Leitender Notarzt
Berufsfeuerwehr Neumünster: Rettungswagen
ADAC Rettungshubschrauber: Christoph 67
Bundesministerium des Innern: Rettungshubschrauber Christoph 12
Psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B): Malteser Hilfsdienst Norderstedt mit drei Einsatzkräften
Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E)
Polizei Segeberg und Pinneberg

Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Kreispressewart
Patrick Juschka
E-Mail: [email protected]

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
- Pressestelle -
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
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++ Erster Einsatz der Fachgruppe Höhenrettung ++Am heutigen Donnerstagmittag, dem 28.05.2026 kam es in der Kieler Straße...
28/05/2026

++ Erster Einsatz der Fachgruppe Höhenrettung ++

Am heutigen Donnerstagmittag, dem 28.05.2026 kam es in der Kieler Straße in Kaltenkirchen zu einem medizinischen Notfall mit anschließendem Einsatz des Rettungsdienst.

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten sowie dem Zustand des Notfallpatienten wurde um kurz nach 11 Uhr durch den bereits eingesetzten Rettungsdienst die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen über die Kooperative Regionalleitstelle West mit dem Einsatzstichwort „NOTF 11 ADIP G“ (Notfalleinsatz mit Notarzt, überschwerer / adipöser Patient, größer als Standard) zum Notfallort alarmiert.

Vor Ort wurde in enger Absprache zwischen dem eingesetzten Rettungsdienstpersonal und der Feuerwehr die verschiedenen Rettungsmöglichkeiten besprochen. Da eine Rettung über den Drehleiterkorb nicht möglich war, entschieden sich die Einsatzkräfte um kurz nach 12 Uhr die Kreiseinheit Höhenrettung zum Notfallort nachzualarmieren.

Mit Eintreffen der Höhenretter wurde die Rettung des Notfallpatienten vorbereitet und anschließend durchgeführt. Hierbei befand sich ein Höhenretter im Seil und stets bei der zu betreuenden Person.

Besonders an diesem Einsatz ist neben der fachlichen Rettung des Notfallpatienten, dass es sich hierbei um den ersten Einsatz der neuen Kreiseinheit Höhenrettung handelt welche seit Oktober 2025 offiziell im Dienst ist.

Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zu den Personalien oder zu Verletzungen der Betroffenen gemacht werden.

Für die 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr war der Einsatz nach zwei Stunden beendet.

Während der Rettungsarbeiten kam es zu einer Teilsperrung mit Verkehrsbehinderungen im Bereich der Kieler Straße.

Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen
Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Fachgruppe Höhenretter
Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH: Rettungswagen, Notarzt
Feuerwehr Hamburg: Großrettungswagen

++ Dachstuhlbrand in Kaltenkirchen ++Am Dienstvormittag, dem 26.05.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen so...
26/05/2026

++ Dachstuhlbrand in Kaltenkirchen ++

Am Dienstvormittag, dem 26.05.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen sowie die Freiwillige Feuerwehr Alveslohe als Löschhilfe um 09:47 Uhr in die Dramburger Straße in Kaltenkirchen mit dem Einsatzstichwort „FEU G (Feuer, größer Standard) alarmiert.

Der Kooperativen Regionalleitstelle West wurde in einem zweigeschossigem Neubauobjekt eine Rauchentwicklung im Dachbereich gemeldet.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte bereits eine leichte Rauchentwicklung wahrgenommen werden, die im kurzzeitigen Verlauf zugenommen hat.

Aufgrund der Rauchentwicklung wurde über die Warn-App „Nina“ die Bevölkerung gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klimatisierungsgeräte abzuschalten.

Eine Wasserversorgung wurde aufgebaut und die Brandbekämpfung umgehend eingeleitet. Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden im Gebäudeinneren mittels handgeführter Strahlrohre eingesetzt, parallel dazu wurde weitere Löschmaßnahmen sowie die Öffnung der Dachhaut über das Teleskopmastfahrzeug (TMF) der Freiwilligen Feuerwehr Kaltenkirchen durchgeführt.

Um 10:17 Uhr wurde das Einsatzstichwort auf „FEU 2 (Feuer, zwei Löschzüge)“ erhöht, da das Feuer im Dachbereich zugenommen hat. Mit der Alarmstufenerhöhung wurde die Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg als Löschhilfe sowie die Technische Einsatzleitung des Kreis Segeberg (TEL) mit der Teil-Einheit Drohne alarmiert.
Somit konnte für den weiteren Einsatzverlauf sichergestellt werden ausreichend Atemschutzgeräteträger vorzuhalten sowie eine zweite Drehleiter für die Brandbekämpfung. Diese musste aufgrund der sehr gut verlaufenden Löscherfolges nicht eingesetzt werden.

Um 11:51 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden und die Einsatzkräfte konnten mit dem Rückbau beginnen.

Bei dem Einsatz wurden zwei Einsatzkräfte leicht verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Ein Transport in eine umliegende Klinik war nicht erforderlich.

Für die Dauer der Maßnahmen musste der Durchgangsverkehr in der Alvesloher Straße zwischen Funkenberg und Am Hohenmoor sowie Kallieser Straße bis Krauser Baum vollgesperrt werden.

Zur Schadensursache sowie Schadenshöhe oder Personalien verletzter Personen können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Die Feuerwehr war mit ca. 80 Einsatzkräften vor Ort



Eingesetzte Kräfte:

Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen
Freiwillige Feuerwehr Alveslohe
Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg
Technische Einsatzleitung Kreis Segeberg, Teil-Einheit Drohne
Kreisfeuerwehrverband Segeberg mit einem Pressesprecher
Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH mit einem Rettungswagen
Polizei Segeberg und Pinneberg

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stellv. Kreispressewart
Nils Schöning
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++ Erneuter Vegetationsbrand in Kaltenkirchen ++ Am Pfingstsonntag, dem 24.05.2026 um 13:38 Uhr meldeten mehrere Anrufer...
25/05/2026

++ Erneuter Vegetationsbrand in Kaltenkirchen ++

Am Pfingstsonntag, dem 24.05.2026 um 13:38 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Kooperativen Regionalleitstelle West eine stärkere Rauchentwicklung in einem Waldgebiet zwischen der Alvesloher Straße und dem Waldweg.

Gemäß der gültigen Alarm- und Ausrückeordnung (AA0) wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen mit beiden Löschzügen alarmiert.
Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnte die gemeldete Einsatzlage bestätigt werden.
Die Brandbekämpfung wurde umgehend mit handgeführten Strahlrohren sowie Löschrucksäcken und Feuerpatschen eingeleitet.

Wie bereits bei dem ersten Vegetationsbrand (Einsatz vom 08.05.2026) in diesem Bereich hat es an mehreren Stellen gebrannt.
Für ein Umfangreiches Lagebild aus der Luft wurde die Teileinheit Drohne der Technischen Einsatzleitung des Kreis Segeberg (TEL) durch die Einsatzleitung nachalarmiert.
Um weitere Brandherde auszuschließen wurde das Einsatzgebiet ebenfalls Fußläufig begangen

Aufgrund mangelnder Wasserversorgung an der Einsatzstelle wurde ein 10000 Liter Wasserbecken errichtet und die Wasserversorgung im Pendelverkehr durch das Großtanklöschfahrzeug (GTLF) sichergestellt.

Um 14:04 Uhr konnte bereits Feuer aus gemeldet werden, die Nachlöscharbeiten waren um 15:41 Uhr abgeschlossen und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Durch die Warn-App „NINA“ wurde die Bevölkerung aufgrund einer anfänglich starken Rauchentwicklung aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Für den Einsatzzeitraum musste die Alvesloher Straße in beide Fahrtrichtungen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

An dem Einsatz waren ca. 40 Einsatzkräfte beteiligt.



Eingesetzte Kräfte:

Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen
Technische Einsatzleitung Kreis Segeberg, Teil-Einheit Drohne
Kreisfeuerwehrverband Segeberg mit einem Pressesprecher
Polizei Segeberg und Pinneberg

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++ Gefahrgutaustritt auf Betriebsgelände ++ Am gestrigen Montagabend, dem 18.05.2026 um 22:16 Uhr alarmierte die Koopera...
19/05/2026

++ Gefahrgutaustritt auf Betriebsgelände ++

Am gestrigen Montagabend, dem 18.05.2026 um 22:16 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn die Freiwillige Feuerwehr aus Leezen mit dem Einsatzstichwort „FEU BMA“ (Feuer, Meldung über eine Brandmeldeanlage) zu einem Betriebsgelände für Milch- und Molkeprodukte nach Leezen.

Im Rahmen der Erkundung stellten die Einsatzkräfte vor Ort fest, dass zwei Rauchmelder ausgelöst haben sowie eine leicht verfärbte Verrauchung in einem 50 Quadratmeter großem Raum.

Aufgrund der neuen Erkenntnisse wurde um 22:52 Uhr das Einsatzstichwort auf „TH X“ (Technische Hilfeleistung mit Gefahrstoffen) erhöht und der ABC-Zug des Kreis Segeberg zur Einsatzstelle nachalarmiert.

Durch die Einsatzkräfte des ABC-Zug wurde zuerst ein sogenannter Dekon-Platz der Stufe 2 (Standard-Dekontamination) aufgebaut, die Wetterdaten bis in den Morgen angefordert und anschließend ein Trupp unter schwerem Atemschutz und mit leichten Chemikalienschutzanzügen zur weiteren Erkundung eingesetzt. Ein Abstrich mittels pH-Papier auf einem Feuerwehrhelm des Erkundungstrupp zeigte nach dieser Erkundung einen Wert von Zwei- Drei.
Zur Info: pH-Indikatorpapier (auch pH-Testpapier) ist ein mit speziellen Farbstoffen getränktes Papier, das den pH-Wert einer Flüssigkeit anzeigt. Es verfärbt sich bei Kontakt mit der Lösung. Der genaue pH-Wert wird durch den Abgleich dieser Verfärbung mit einer mitgelieferten Farbskala bestimmt. pH Eins bis Sechs (Sauer): Die Farbe des Papiers zeigte hier einen Rot- oder Orangeton.

Infolge des Erkundungsergebnis wurde ein Trupp mit schweren Chemikalienschutzanzügen in den betroffenen Raum geschickt, um die Austrittsstelle ausfindig zu machen und um ggf. ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Hierzu wurden neben pH-Indikatorpapier auch eine Wärmebildkamera sowie Gasmessgeräte eingesetzt.
In Bodennähe konnte hier ein pH Wert von Eins festgestellt werden.

Aufgrund der vorgefundenen Lage sowie dem Messergebnis bestätigte sich der Verdacht, dass es sich bei dem ausgetretenen Stoff um einen Gefahrstoff handelt, welcher im Betrieb täglich und routinemäßig eingesetzt wird und jetzt aus bisher ungeklärten Gründen ausgegast ist.

Nach Rücksprache zwischen der Einsatzleitung sowie einem fachkundigen Mitarbeiter der Firma wurde um 03:40 Uhr mit den Rückbaumaßnahmen an der Einsatzstelle begonnen. Der betroffene Raum wurde gegen unbefugtes Betreten gesichert und die Einsatzstelle übergeben. Dieser beauftragt eine Fachfirma zur weiteren und endgültigen Beseitigung des Stoffes.

Für die Menschen, Tiere und die Umwelt bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.

Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Schadenhöhe, genauem Stoff oder Ursache sowie zu dem Betrieb gemacht werden.

In Spitzenzeiten waren ca. 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vor Ort.



Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Leezen
Führungsgruppe der Amtsfeuerwehr Leezen
ABC Zug Kreis Segeberg
Kreisfeuerwehrverband: Fachwart Gefahrgut, zwei Pressesprecher
Rettungsdienst Kooperation Schleswig-Holstein: ein Rettungswagen
Deutsches-Rotes-Kreuz: Fachberater, Verpflegungszug Nord
Polizei Segeberg Pinneberg

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Kreispressewart
Patrick Juschka
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++ Anzahl der Vegetationsbrände steigt ++Die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Segeberg verzeichnen in den letzten Tagen...
10/05/2026

++ Anzahl der Vegetationsbrände steigt ++

Die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Segeberg verzeichnen in den letzten Tagen vermehrt kleinere und auch zum Teil größere Wald-und Flächenbrände.

Neben kleineren Bränden, wie z.B. durch Unkrautvernichtung entstandene Brände an Hecken, Büschen oder Bäumen, mussten bereits drei größere Flächenbrände im Wald oder Moorgebiet im Kreis Segeberg durch die Einsatzkräfte bewältigt werden.
Auch die Entzündung durch abgelegten Unrat stellt eine große Gefahr da.

Auch wenn die Feuerwehren auf saisonale Einsatzszenarien wie diese sehr gut vorbereitet sind, ist das umsichtige Tun und Handeln eines jeden Einzelnen erforderlich.

1) In Waldgebieten ist das Rauchen generell im Zeitraum vom 01.03. bis 31.10. verboten.
2) Zigarettenreste nicht unachtsam entsorgen!
3) Offenes Feuer oder Grillen ist in Waldgebieten nur an ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Ansonsten gilt ein Mindestabstand von 100 m. Wenn Sie einen Grill nutzen, achten Sie unbedingt auf eine gute Standfestigkeit sowie einen sicheren Untergrund.
4) Parken Sie Ihr Fahrzeug nur auf befestigten Flächen, die mit Teer oder Schotter ausgelegt sind. Ein heißer Katalysator oder Auspuff kann Gras in unmittelbarer Nähe entzünden.
5) Bei hohen und trockenen Temperaturen auf Arbeiten, die einen Funkenflug auslösen können, verzichten
6) Bei heißen und trockenen Temperaturen auf Aktivitäten wie z.B. die Unkrautvernichtung verzichten, die ein Feuer auslösen können.
7) Besondere Vorsicht ist ebenfalls beim Einsatz von Maschinen oder Geräten geboten, die einen Funkenflug auslösen

Halten Sie Zufahrten zu Waldgebieten jederzeit frei, damit die Feuerwehr im Einsatzfall mit ihren Großfahrzeugen ungehindert Zugang zur Einsatzstelle hat.

Der Waldbrandfeuerindex (WBI) und Graslandfeuerindex (GLFI) beschreibt in fünf Warnstufen (1=Gering bis 5=sehr hoch) das meteorologische Gefahrenpotenzial für Vegetationsbrände. In der trockenen Jahreszeit liegt dieser kontinuierlich in der Stufe 3 und höher
Informationen hierzu finden Sie jederzeit auf den Seiten des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.de)

Sollten Sie eine Rauchentwicklung erkennen, wählen Sie umgehend den Notruf 112.

Sollte es zu einem Feuer kommen, können Sie eigenständige Löschversuche unternehmen. Bringen Sie sich jedoch nicht unnötig in Gefahr!



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++ Feuer in einem Waldgebiet in Kaltenkirchen ++Am Freitagmittag, dem 08.05.2026,wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenk...
09/05/2026

++ Feuer in einem Waldgebiet in Kaltenkirchen ++

Am Freitagmittag, dem 08.05.2026,wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen um 13:35 Uhr mit dem Einsatzstichwort „FEU WALD (Feuer Standard im Waldgebiet)“ zu einem Flächenbrand im Stadtgebiet Kaltenkirchen alarmiert.
Mehrere Anrufer hatten der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn eine stärkere Rauchentwicklung aus einem Waldgebiet zwischen der Barmstedter Straße und dem Sanddornweg gemeldet.

Gemäß der gültigen Alarm- und Ausrückordnung wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen mit beiden Löschzügen alarmiert.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle bestätigte sich die gemeldete Einsatzlage.
Zur Unterstützung der bereits eingesetzten Einsatzkräfte wurde das Einsatzstichwort um 13:52 Uhr auf „FEU G WALD (Feuer größer Standard im Waldgebiet)“ erhöht und die Freiwillige Feuerwehr aus Alveslohe zur Löschhilfe angefordert sowie eine Sirenenalarmierung für das Stadtgebiet Kaltenkirchen durchgeführt.

Vor Ort brannten ca. 500 m² Wald- und Bodenfläche an verschiedenen Stellen.
Mit mehreren handgeführten Strahlrohren sowie Löschrucksäcken und Feuerpatschen konnte das Feuer nach ca. 75 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis 15:50 Uhr weiter an.

Für eine ausreichende Wasserversorgung im Bereich der Einsatzstelle musste ein 5000Liter-Faltbeckenaufgestellt und durch das Großtanklöschfahrzeug (GTLF) im Pendelverkehr befüllt werden, da es in diesem Bereich keinen Zugang zum öffentlichen Hydrantennetz oder einer offenen Wasserstelle gab.

Zur Unterstützung der Kräfte kam ebenfalls eine Drohne zu Einsatz, um ggf. weitere Brandstellen aus der Luft zu erkunden.

Für den Zeitraum der Maßnahmen musste die Barmstedter Straße ab Lindrehm in Fahrtrichtung B4 für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst und die Polizei waren mit ca. 70 Einsatzkräften vor Ort.

Zur Schadenursache können seitens der Feuerwehr keine weiteren Angaben gemacht werden.

Die Feuerwehren appellieren nochmals zur größeren Umsicht. Aufgrund anhaltender Trockenheit sowie Unachtsamkeit kann es sehr schnell zu größeren Wald- und Flächenbränden kommen.



Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen
Feuerwehr Alveslohe
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++ Wohnungsbrand in Bad Bramstedt ++ Am Montagmittag, dem 04.05.2026, gingen um 14:19 Uhr in der Kooperativen Regionalle...
05/05/2026

++ Wohnungsbrand in Bad Bramstedt ++

Am Montagmittag, dem 04.05.2026, gingen um 14:19 Uhr in der Kooperativen Regionalleitstelle West mehrere Notrufe aufgrund einer starken Rauchentwicklung eines Mehrfamilienhauses in der Glückstädter Straße ein.

Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt mit dem Einsatzstichwort „FEU (Feuer Standard)“ zusammen mit einem Rettungswagen alarmiert.
Mit Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle konnte das gemeldete Schadenbild bestätigt werden. Aus dem vierten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses kam es aus ungeklärter Ursache zu einer starken Rauchentwicklung sowie Flammenschlag aus der Wohnung.

Aufgrund der Einsatzlage wurde das Einsatzstichwort um 14:28 Uhr durch den Einsatzleiter umgehend auf „FEU G (Feuer größer Standard)“ erhöht und Vollalarm für die Einsatzkräfte aus Bad Bramstedt ausgelöst.

Die Brandbekämpfung wurde umgehend über die Drehleiter Bad Bramstedt von außen durchgeführt und parallel waren zwei weitere Trupps unter Atemschutz im Innenangriff und zur Erkundung des bereits verrauchten Treppenhauses sowie der Wohnungen oberhalb der Brandstelle eingesetzt.

Um ausreichend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle vorzuhalten, kam es um 14:37 Uhr zu einer weiteren Stichworterhöhung auf FEU 2 (Feuer, zwei Löschzüge) und zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren aus Lentföhrden und Hitzhusen.

In dem mit 36 Personen gemeldeten Wohnobjekt mussten die Wohneinheiten oberhalb der Brandwohnung gewaltsam geöffnet werden, um auszuschließen, dass sich weitere Personen in Gefahr befinden. Nach erfolgter Kontrolle konnten hier keine Personen angetroffen werden.
Durch die Einsatzkräfte wurde ein Großteil der Personen darunterliegender Wohnung sicher ins Freie verbracht.

Bereits um 14:52 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und um 15:49 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden, jedoch waren umfangreiche Belüftungsmaßnahmen im gesamten Wohnobjekt notwendig. Ebenfalls wurden weitere Wohneinheiten durch die Feuerwehr im Einsatzverlauf kontrolliert.

Der Rettungsdienst hat insgesamt durch den Leitenden Notarzt 18 Personen an der Einsatzstelle gesichtet. Zwei Personen wurden durch den Rettungsdienst aufgrund einer Rauchgasvergiftung bzw. Kreislaufbeschwerden in umliegende Krankenhäuser verbracht, eine weitere Person konnte nach medizinischer Versorgung an der Einsatzstelle verbleiben. Weitere 15 Personen gelten als unverletzt.

Besonders positiv hervorzuheben ist, dass ein Katze aus dem Objekt durch die Einsatzkräfte gerettet werden konnte und durch einen Tierarzt begutachtet wurde.

Zur Schadenursache, Schadenhöhe oder Personalien verletzter oder betroffener Personen können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

An dem Einsatz waren ca. 65 Einsatzkräfte beteiligt.



Eingesetzte Kräfte:

Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt
Freiwillige Feuerwehr Lentföhrden
Freiwillige Feuerwehr Hitzhusen
Kreisfeuerwehrverband Segeberg mit zwei Pressesprechern
Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH mit vier Rettungswagen, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Leitender Notarzt
Berufsfeuerwehr Neumünster mit einem Rettungswagen
Polizei Segeberg und Pinneberg

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++ Erneut großer Wald- und Moorbrand im Kreis Segeberg ++Am gestrigen Mittwoch, dem 29.04.2026, gegen kurz vor 15 Uhr en...
30/04/2026

++ Erneut großer Wald- und Moorbrand im Kreis Segeberg ++

Am gestrigen Mittwoch, dem 29.04.2026, gegen kurz vor 15 Uhr entdeckte die Falknerin von der Flugwiese im Wildpark Eekholt aus eine dunklere Rauchentwicklung sowie Flammen im Wald- und Moorgebiet. Sofort informierte Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen welche umgehend den Notruf absetzten.

Um 14:59 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West mit dem Einsatzstichwort „FEU Wald“ (Feuer in einem Wald, Standard) die ersten Einsatzkräfte zum Wildpark.

Während sich die Einsatzkräfte noch auf dem Weg zum Brandort befanden, übernahmen bereits 15 Mitarbeiter des Wildparks erste Löschversuche wie Geschäftsführer Wolf von Schenck mitteilte. „Durch die Mitarbeiter wurden 20 Besucher aus dem betroffenen Bereich evakuiert und anschließend mit einer Pumpe sowie Schläuchen und Feuerpatschen eine erste Brandbekämpfung eingeleitet.“, berichtet Schenk weiter. Anschließend wurden sich in der Nähe befindliche Gehege vorsichtshalber ebenfalls evakuiert.

Bereits auf Anfahrt der Freiwilligen Feuerwehr Großenaspe war eine starke schwarze Rauchentwicklung im gesamten Bereich zu sehen. Aus diesem Grund wurde um 15:15 Uhr das Einsatzstichwort auf „FEU G Wald“ (Feuer in einem Wald, größer als Standard) erhöht und weitere Kräfte zur Unterstützung alarmiert.

Umgehend wurden durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr die bereits durch die Parkmitarbeiter begonnenen Löschmaßnahmen übernommen sowie zusätzliche Feuerpatschen und Schlauchmaterial in den Einsatz gebracht. Parallel wurde damit begonnen, eine Wasserversorgung aus der nahegelegenen Osterau sowie dem Hydrantennetz zum Brandort zu legen.

Im weiteren Einsatzverlauf breitete sich das Feuer auf eine Fläche von vier Hektar (40.000 Quadratmeter) aus. Zwischenzeitlich erreichten die Flammen eine Höhe von drei bis fünf Metern. Beim Brandort handelt es sich um drei leerstehende Tiergehege mit einem teilweise schlecht erreichbaren und unwegsamen Gelände.

Zur Unterstützung der Einsatzkräfte am Boden wurde die Drohne der Technischen Einsatzleitung - Teileinheit Drohne - sowie der Feuerwehrflugdienst Holstein eingesetzt.

Zur Koordinierung der Brandbekämpfung wurden vier Einsatzabschnitte gebildet und das Feuer von mehreren Seiten gleichzeitig bekämpft, ein sogenannter Zangenangriff. Bei einer anschließenden konstanten Wasserversorgung konnte das Feuer mit mehreren handgeführten C-/ und D-Strahlrohren, dem Einsatz von mehreren Löschrucksäcken und Feuerpatschen schnell an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden.

Um 16:11 Uhr konnte der Regionalleitstelle gemeldet werden, dass das Feuer unter Kontrolle ist.

Die Nachlöscharbeiten und Aufräumarbeiten werden noch bis mindestens 20 Uhr andauern.

Menschen und Tiere kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.

Zur Brandursache und Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Die Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften im Einsatz.

Eekholt- Geschäftsführer Wolf von Schenck bedankte sich bereits während des Einsatzes persönlich bei den Einsatzkräften. „Dank dem schnellen Einsatz unserer Mitarbeiter sowie der Feuerwehr kann der Wildpark geöffnet bleiben.“
Besonders stolz ist Schenck darauf, dass zwei Mal im Jahr ein Brandfall im Wildpark zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Großenaspe trainiert wird, damit wie in diesem Fall, alles schnell und reibungslos funktioniert.

die letzten zwei Bilder mit freundlicher Genehmigung von ©Geschäftsführer-Eekholt Wolf von Schenk



Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Großenaspe
Freiwillige Feuerwehr Heidmühlen
Freiwillige Feuerwehr Kleinkummerfeld
Freiwillige Feuerwehr Bimöhlen
Freiwillige Feuerwehr Rickling
Freiwillige Feuerwehr Hartenholm
Freiwillige Feuerwehr Hasenmoor
Freiwillige Feuerwehr Schmalfeld
Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt
Amt Bramstedt-Land Führungsgruppe
Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Kreisbrandmeister, zwei Pressesprecher, Rufbereitschaft mit Wechsellader
Technische Einsatzleitung: Teileinheit Drohne, Einsatzleitwagen 2, Einsatzleitung Segeberger Forst
Feuerwehrflugdienst Holstein
Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH: Rettungswagen
Deutsches-Rotes-Kreuz: Fachberater, Krankentransportwagen
Polizei Segeberg und Pinneberg und Kriminalpolizei

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++ Einsatzkräfte bei größerem Wald- und Moorbrand gefordert ++Am gestrigen Dienstagabend, des 28.04.2026 meldete sich ei...
29/04/2026

++ Einsatzkräfte bei größerem Wald- und Moorbrand gefordert ++

Am gestrigen Dienstagabend, des 28.04.2026 meldete sich eine Reiterin über den Notruf 112 bei der Kooperative Regionalleitstelle West und berichtete von einer Rauchentwicklung sowie Flammenschein in einem Wald- und Moorgebiet im Bereich der Straße Togenkamp in Henstedt-Ulzburg.

Um 20:25 Uhr wurde der Löschzug der Ortswehr Henstedt mit dem Einsatzstichwort „FEU Wald“ (Feuer in einem Wald, Standard) zu der gemeldeten Adresse alarmiert.
Nachdem die ersten Einsatzkräfte vor Ort durch die Reiterin in die Lage eingewiesen wurden, stellte der Einsatzleiter schnell fest, dass es sich hierbei um einen intensiven und kräftezehrenden Einsatz handeln wird. Zu diesem Zeitpunkt standen bereits 1000 Quadratmeter Wald- und Moorgebiet in einem schlecht erreichbaren und unwegsamen Gelände in Vollbrand.

Anhand der neuen Informationen wurde um 20:59 Uhr das Einsatzstichwort auf „FEU 2“ (Feuer, zwei Löschzüge) erhöht und Vollalarm für die Gemeindewehr Henstedt-Ulzburg ausgelöst. Bereits auf der Anfahrt war die schwarze Rauchentwicklung sowie Flammenschein für die Einsatzkräfte sichtbar.

Durch die zuerst eingesetzten Kräfte wurde mittels Feuerpatschen und Löschrucksäcken versucht, den Brand einzudämmen. Aufgrund der aktuell anhaltenden Trockenheit mit einem Graslandfeuerindex von 3 (mittlere Gefahr) breitete sich das Feuer aber schnell über den trockenen Boden aus.

In der Zwischenzeit wurde damit begonnen, von einem Hydranten des örtlichen Hydrantennetz eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke von über 1000 Meter bis zum Brandort zu legen. Aufgrund der örtlichen Beschaffenheiten konnten die Einsatzfahrzeuge die schmalen Feldwege nicht verlassen.

Trotz Windstille und eingeleiteter Löschmaßnahmen breitete sich das Feuer auf insgesamt 4000 Quadratmeter Wald- und Moorgebiet weiter aus.

Mit einer anschließenden konstanten Wasserversorgung konnte das Feuer schnell mit mehreren handgeführten C-/ und D-Strahlrohren, dem Einsatz von mehreren Löschrucksäcken und Feuerpatschen an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden.
Um 22:12 Uhr wurde der Kooperative Regionalleitstelle West „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet.

Während der Löscharbeiten und zur Unterstützung der Nachlöscharbeiten wurde die Drohne der Ortswehr Norderstedt-Glashütte eingesetzt. Mithilfe der an der Drohne angebrachten Wärmebildkamera konnten die Drohnen-Operator die Einsatzkräfte direkt zu den Glutnestern führen.

Im Verlauf des Einsatzes musste ein Feuerwehrmann durch die Besatzung des Rettungswagen medizinisch versorgt und anschließend mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus transportiert werden.

Nachdem um 23:12 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden konnte, begannen die Einsatzkräfte mit dem Rückbau bevor diese um 00:13 Uhr die Einsatzstelle verließen.

Aufgrund der Gefahr eines möglichen Wiederaufflammens von vereinzelten Schwelbränden unterhalb der Erdoberfläche wurde Schlauchmaterial vor Ort belassen, um ggf. schnell eingreifen zu können. Zusätzlich wird seitens der Feuerwehr eine regelmäßige Nachkontrolle angestrebt.

Zur Brandursache und Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Die Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften im Einsatz.



Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg mit den Ortswehren Henstedt, Ulzburg und Götzberg
Freiwillige Feuerwehr Glashütte Norderstedt: Drohnengruppe
Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher
Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH: Rettungswagen
Rettungsdienst-Verbund Stormarn GmbH: Rettungswagen
Deutsches-Rotes-Kreuz: Fachberater
Polizei Segeberg und Pinneberg

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