Forum Junger Erwachsener

Forum Junger Erwachsener Das Forum Junger Erwachsener (FJE) ist eine Gruppe junger Christen/-innen und Juden/Jüdinnen, die s

Im Forum Junger Erwachsener treffen wir uns mehrmals im Jahr an unterschiedlichen Orten in Deutschland zu spannenden Diskussionen rund um den christlich-jüdischen Dialog und beziehen dabei immer wieder auch den Islam mit ein. Wir organisieren Studientage mit interessanten Vorträgen, Workshops zu Interkulturalität und Interreligiosität und engagieren uns gemeinsam gegen Antisemitismus und Rassismus

. Doch bei all den ernsten Themen, vergessen wir natürlich nicht den Spaß: wir fahren zusammen weg, feiern gemeinsam religiöse Feste, essen und trinken zusammen, lernen uns kennen und tauschen uns aus.

***ZUM HOLOCAUST-GEDENKTAG***Gedenken an den Holocaust - noch aktuell? Natürlich. Aber nicht für jeden selbstverständlic...
27/01/2025

***ZUM HOLOCAUST-GEDENKTAG***
Gedenken an den Holocaust - noch aktuell? Natürlich. Aber nicht für jeden selbstverständlich. Doch die Shoa ist so tief verwurzelt in deutscher und jüdischer Geschichte, der allgemeinen und der persönlichen.
“There isn’t a Jewish student in Europe today whose grandparents or great-grandparents were not impacted by the Holocaust. That legacy creates a desire for justice.”, sagt Alina Bricman, Direktorion des B'nai B'rith International.
Ein guter Artikel zum Holocaustgedenktag:

In 2005, the United Nations designated 27 January as International Holocaust Remembrance Day. We spoke with Holocaust survivor Ivor Perl, Romanian delegate Alina Bricman, and Head of the Delegation of the Netherlands, Aaf Tiems, about why remembrance matters and what it means to them.

"Off-the-Derech" - Auf dem eigenen Weg ***Artikel-Empfehlung***
03/12/2024

"Off-the-Derech" - Auf dem eigenen Weg
***Artikel-Empfehlung***

Vier orthodoxe Männer beschließen, ihre Gemeinschaft zu verlassen. Über Neuanfänge

+++Zoom-Webinar zum NAHOSTKONFLIKT+++Am 25.11. veranstaltet das FJE wieder ein Zoom-Webinar. Diesmal geht es um den prot...
15/11/2024

+++Zoom-Webinar zum NAHOSTKONFLIKT+++

Am 25.11. veranstaltet das FJE wieder ein Zoom-Webinar. Diesmal geht es um den protestantischen Blick auf den Nahostkonflikt - oder eher verschiedene protestantische Sichtweisen. Denn ein kontroverses Thema ist dieser Konflikt wohl immer. Verena Mildner, wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, wird mit uns darüber reden.

Hier geht's zur Anmeldung: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_hizXjduASeK-ipGUJY4RJg #/registration

12/11/2024

👉Programm online! Jetzt anmelden und dabei sein!

26.11.2024, 16:30 – 20:00 Uhr mit anschließenden Empfang und 27.11.2024, 09:00 – 17:30 Uhr

Link zum Programm und zur Anmeldung in den Kommentaren!

Das diesjährige Fachsymposium gibt Einblicke in die zu den Auswirkungen des 7. Oktober auf jüdische und israelische Communities und fragt nach strukturellen Manifestationen des in hiesigen Bildungsinstitutionen. Das Ziel der Veranstaltung ist es, Folgen der Gewalt und die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den Blick zu nehmen und Herausforderungen sowie Perspektiven für die Forschung und auszuloten.

Das Fachsymposium wird ermöglicht durch die Förderung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« und der Landesstelle für Gleichberechtigung – gegen Diskriminierung ( ) Berlin. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der FH Potsdam statt.​​​​​​​




OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung
Marina Chernivsky

09/11/2024

9. November und Bilder von Hetze gegen Juden und Jüdinnen sind in den Medien zu sehen.
9. November und der Schrecken des 7. Oktober steckt in den Knochen
9. November und ich kann diese Worte nicht mehr hören: "Antisemitismus hat keinen Platz in Europa." - denn er nimmt wohl Raum ein.
9. November und das ist dran:
STÄRKE TEILEN, ZUSAMMENHALT LEBEN, HOFFNUNG BEWAHREN, GEDENKEN HOCHHALTEN

SERIENTIPP von der Bildungsstätte Anne Frank
31/10/2024

SERIENTIPP von der Bildungsstätte Anne Frank

Die Serie „Nobody wants this“ bedient sich mit ihrer Darstellung jüdischer Frauen dem misogynen Muster der „Jewish American Princess“. Dieser Stereotyp zeichnet jüdische Frauen aus der oberen Mittelschicht als materialistische, kaltherzige Überfliegerinnen – normschön, oft mit krausem Haar und großer Nase. Der „Jewish American Princess“ begegnet man in Film und Fernsehen schon seit Jahren – zum Beispiel im Klassiker „Dirty Dancing“, oder auch in „Spaceballs“, der Star Wars Parodie des jüdischen Regisseurs Mel Brooks.

Unsere Kollegin Sarah Stemmler hat sich die Darstellung von jüdischen Frauen in Filmen und Serien genauer angesehen: In ihrem Text erfährst du, welche drei Stereotype anscheinend nicht tot zu kriegen sind.

⚫ Romcom-Erfolg: „Nobody wants this“
Die Serie „Nobody wants this“ mit Adam Brody und Kirsten Bell in den Hauptrollen begeistert aktuell die Kritiker*innen: Endlich mal eine Liebesgeschichte, die nicht an der Kommunikation der Protagonist*innen scheitert! Die Podcasterin Joanne und der Rabbi Noah sind fähig, einander ihre Zuneigung zu zeigen, und werden auch schnell ein Paar – nur die äußeren Umstände erschweren es den beiden, zusammenzubleiben. Als Hindernis für die Beziehung wird vor allem die scheinbare Gegensätzlichkeit ihres familiären und ideellen Hintergrunds inszeniert. Während Joanne mit ihrer Schwester im gemeinsamen Podcast offen über S*x und Beziehungen spricht, möchte Noah Oberrabbiner seiner Gemeinde werden. Und insbesondere die Frauen in seiner Familie finden: Das geht nicht an der Seite einer Nicht-Jüdin.

Um die Beziehung von Joanne und Noah zu erschweren, kommen mehrere Stereotype zum Einsatz, wie das jüdische Kulturmagazin Hey Alma feststellt.

⚫ Stereotyp Eins: Jüdische Eltern wollen ihre Kinder nur mit anderen Juden_Jüdinnen verheiraten, interreligiöse Paare sind nicht gern gesehen.
Das stimmt vielleicht in streng religiösen Familien – für die meisten Juden_Jüdinnen sind interreligiöse Beziehungen allerdings eher die Regel als die Ausnahme. Rabbiner*innen, die nicht zu konservativen oder orthodoxen Gemeinden gehören, dürfen auch Partner*innen anderer Glaubensrichtungen heiraten. Die Serie jedoch spitzt den Konflikt um der Dramatik willen stark zu – und lässt es dabei so wirken, als stünden Juden_Jüdinnen interreligiösen Beziehungen generell ablehnend gegenüber.

⚫ Stereotyp Zwei: Jüdische Mütter mischen sich in die Liebesbeziehungen ihrer Söhne ein, sind laut, dominant und grenzüberschreitend.
Noahs Mutter Bina, gespielt von Tovah Feldshuh, versucht konsequent, ihren Sohn wieder mit seiner Ex-Freundin zusammenzubringen. Die erfüllt nämlich die familiären Kriterien – sie ist jüdisch und aus gutem Hause. Bina ist offen feindselig gegenüber Joanne, nennt sie immer wieder „Schickse“, eine abwertende Bezeichnung für Nicht-Jüdinnen. Gleichzeitig ist Bina die Matriarchin der Familie, ihre Söhne haben geradezu Angst vor ihr. Dieser Stereotyp, bei dem sich die Mutter nicht für das persönliche Glück ihrer Kinder interessiert, sondern ihre Lebensentscheidungen möglichst stark beeinflussen will, ist Teil der generell negativen Darstellung jüdischer Frauen in Film und Fernsehen. Sie sind immer „too much“ – übergriffig, anmaßend, anstrengend.

⚫ Stereotyp Drei: Jüdische Frauen aus wohlhabenden Familien sind überspannt und fordernd, sie suchen einen Mann, der ihren Lebensstil finanziert.
Die Serie „Nobody wants this“ bedient sich mit ihrer Darstellung jüdischer Frauen dem misogynen Muster der „Jewish American Princess“. Dieser Stereotyp zeichnet jüdische Frauen aus der oberen Mittelschicht als materialistische, kaltherzige Überfliegerinnen – normschön, oft mit krausem Haar und großer Nase. Das Klischee der „Jewish American Princess“ ist eng mit dem Aufstieg von Juden_Jüdinnen in die US-amerikanische Mittelschicht verknüpft, als jüdische Immigrant*innen versuchten, sich zu assimilieren. Als (Haus)Frauen und Adressat*innen von Werbung wurden Jüdinnen zur Projektionsfläche für Kapitalismuskritik. Ein männliches Pendant zur „Jewish American Princess“ gibt es nicht – das macht den Stereotyp auch so misogyn.

⚫ Von Dirty Dancing bis zu Mrs. Maisel
Der „Jewish American Princess“ begegnet man in Film und Fernsehen schon seit Jahren – zum Beispiel im Klassiker „Dirty Dancing“, der die Schwester der Protagonistin als oberflächliche Ärztetochter darstellt. Oder auch in „Spaceballs“, der Star Wars Parodie des jüdischen Regisseurs Mel Brooks: Die druidische Prinzessin (im Original noch eindeutiger „Druish Princess“) unterzieht sich nicht nur einer Nasen-Operation, sie wird auch als fordernd und versnobt dargestellt. Und erst 2017 lief mit „Marvelous Mrs. Maisel“ eine Serie an, die sich komplett um eine „Jewish American Princess“ dreht. Midge Maisel kommt aus einer wohlhabenden Familie, ist immer gut angezogen, weiß genau, was sie will (was bei einem Mann natürlich kein Problem wäre). Wie es den weniger privilegierten Charakteren geht, kann sie sich nicht vorstellen – ihr geht es nur um ihre eigenen Ziele. Für diese platte Darstellung bekam die Serie zuletzt auch viel Kritik.

⚫ Kann man einen nicht-toxischen Mann nur vor dem Hintergrund toxischer Frauen inszenieren?
Eigentlich haben die Stereotypen der humorlosen, manipulativen jüdischen Frauen doch längst ausgedient. Trotzdem wurden sie für „Nobody wants this“ wieder aus der Mottenkiste hervorgeholt – als hätte man dem durchaus liebenswerten Paar Noah und Joanne keine anderen Hindernisse in den Weg legen können. Statt unerbittlich urteilenden Jüdinnen, die keine „Schickse“ in der Familie wollen, hätte man erzählen können, dass Mutter und Freundinnen nicht mit dem schnellen Übergang von Trennung zu neuer Partnerin einverstanden sind, den Rabbi Noah vollzieht. Statt Jüdinnen als Gegenteil der lustigen, sexpositiven Nicht-Jüdinnen darzustellen, hätte man tiefgründigere Charaktere zeichnen können. Bei den Hauptcharakteren ist das schließlich gelungen – Adam Brody spielt überzeugend einen nicht-toxischen Mann, wie man ihn selten in Romcoms sieht. Aber scheinbar gelingt der nicht-toxische Mann nur, wenn man ihn unterkomplexen Frauenfiguren gegenüberstellt.

JOM KIPPUR, VERSÖHNUNG Wenn Gott sich mit den Menschen versöhnt, wenn Mensch sich mit Mensch versöhnt, wenn Frieden herr...
11/10/2024

JOM KIPPUR, VERSÖHNUNG
Wenn Gott sich mit den Menschen versöhnt, wenn Mensch sich mit Mensch versöhnt, wenn Frieden herrschen kann. Ein Traum, ein Ziel, eine Vision, die wir niemals aufgeben sollten.
Und die Erfüllung fängt damit an, dass wir Verantwortung für unser Handeln übernehmen.
Reflektieren, hinterfragen, bereuen, neu ausrichten - Gott, du bist bei jedem Schritt bei uns!

Heute Abend, am zehnten Tag nach Rosh haShana, beginnt Yom Kippur, der höchste jüdische Feiertag. Dieser Versöhnungstag in Anschluss an eine Zeit der Reflexion erinnert uns Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen.
Der Anschlag in Halle 2019 ereignete sich an Yom Kippur und jährt sich daher nach dem jüdischen Kalender an diesem Tag zum fünften Mal. Dieses Ereignis hat sich fest ins Gedächtnis der Jüdischen Community in Deutschland eingeschrieben. Und Die Bedrohungslage hat sich seit dem 7. Oktober noch einmal deutlich verschärft. Dennoch darf die Bedeutung von Yom Kippur nicht auf die antisemitische Gewalt reduziert werden. Yom Kippur soll ein ernster, aber kein trauriger Tag sein.
Mögt ihr eingeschrieben werden ins Buch des Lebens, für ein gutes Jahr!

גמר חתימה טובה!

***MESCHUGGE***Ein Wort, das unsere sich verändernde, verdreht scheinende Welt beschreiben könnte. Das Jüdisches Museum ...
01/10/2024

***MESCHUGGE***
Ein Wort, das unsere sich verändernde, verdreht scheinende Welt beschreiben könnte. Das Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse unterhält die Gesprächsreihe "Denken ohne Geländer". Der von Hannah Arendt geprägte Satz steht als Überschrift über Begegnungen zum Thema einer sich verändernden Welt und die Gestaltung unseres Zusammenlebens in ihr, die das Jüdische Museum anbietet und streamt. Hier ein kleines Beispiel...

Wir leben in einer sich rapide verändernden Welt, die es zu verstehen gilt. Mit der von Hannah Arendt geprägten Wendung „Denken ohne Geländer“ lädt das Jüdis...

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Bad Nauheim
61231

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