Das Gymnasium Schloss Hagerhof pflegt seit dem Jahr 1996 eine Schulpartnerschaft mit dem Dorf Kienfangué in Burkina Faso. Zur Betreuung und Pflege der Partnerschaft, sowie zur Förderung des entwicklungspolitischen Engagements wurde die AG Entwicklungspolitik ins Leben gerufen. Der Leiter dieser AG ist der Latein/Religionslehrer Jürgen Berg. Die AG besteht aus ca. 15 Schülern, aus den Klassen 9 bis
12. Sie trifft sich jeden Montag für 1 ½ Stunden in der Bibliothek des Schloss Hagerhof. Dort werden aktuelle Themen rund um das Spektrum Afrika, Entwicklungspolitik und Globalisierung erörtert. Außerdem werden unsere Projekte weiterentwickelt und über weiteres Vorgehen in unsere Partnerschaft und den einzelne Projekten besprochen. Weiterhin werden durch die Schüler Wettbewerbe vorbereitet und neue Aktionen geplant, bzw. Wichtig in diesem Zusammenhang zu erwähnen ist unser „AfA“ Arbeiten für Afrika. An diesem Tag arbeiten alle Schüler und spenden ihren Lohn den Projekten. Hierbei kommen jährlich ca. 15.000€ zusammen. Dies bildet den finanziellen Grundstock unserer Arbeit. Jährlich summieren sich die gesammelten Spenden unserer AG auf ca. 30.000€. Ich habe einmal ausgerechnet, dass wenn im Jahr ca. 3,5 Mio. in Burkina Faso durch internationale NGO´s eingesetzt werden, unser Anteil zusammen mit unseren Partnern ,den Altfredeburgern, bei ca. 1 % des Gesamtvolumens liegt. Euro, der weltweit durch NGO´s in Burkina Faso eingesetzt wird, in unsere Projekte im Dorf fließt. Ich denke diese anschauliche Zahl macht einem erst einmal bewusst, dass dieser Beitrag ein nicht unerhebliches Engagement darstellt. Zu den verschiedenen Sammelaktionen kommen viele private Klein- und Großspenden sowie Unterstützungen durch andere Hilfsorganisationen wie der „Weltkinderhilfe“. Einige der Projekte werden zusammen mit anderen Organisationen finanziert und/oder durchgeführt. So unterstützen wir die Landwirtschaftsschule und die Gesundheitsstation mit der Organisation der „Altfredeburger“ und das neue Ausbildungszentrum mit der Asecoation Bangr Nooma und ASW. Alle Projekte werden im Sinne „Hilfe zur Selbsthilfe“ geführt.