18/06/2026
GRANNEN… z.Zt. sind sie wieder überall zu finden. Getreide und Gräser sind jetzt sehr trocken und oftmals bleibt beim Gassigang „ein Mitbringsel“ im Hundefell hängen.
Besonders gefährlich sind die „langen Haare“ des Getreides (=Grannen, siehe Foto), denn sie haben pfeilförmige Spitzen und feine Widerhäkchen. Die Grannen können durch die Widerhaken nicht mehr vom Fell abfallen und bohren sich schnell in die Haut des Hundes. An der betroffenen Stelle bildet sich eine lokale Schwellung, die sich meist in ein paar Tagen entzündet und vereitert.
Langhaarige bzw. Hunde mit Schlappohren sind besonders betroffen und es ist jetzt ratsam, nach jedem Spaziergang das gesamte Fell, aber besonders den Ohrenbereich, die Pfoten (zwischen den Zehen) und die Augen zu untersuchen.
Achten Sie besonders darauf, wenn sich Hunde nach dem Spaziergang extrem an den Pfoten lecken, hinken, wiederholt niesen müssen bzw. häufig den Kopf schütteln oder schief halten und dabei sehr steif stehen, denn dann könnte eine Granne bereits in den Gehörgang gerutscht sein.
Sollten Sie eine Granne entdecken, die sich bereits tief in die Haut gebohrt hat, raten wir Ihnen, den Tierarzt aufzusuchen, um den Fremdkörper entfernen zu lassen.