21/02/2026
Heiße Phase – zweiter Teil
Zwischen Sonnenschein ☀️ und Sintflut 🌊
Endlich war er da: der Rosenmontag.
Frühmorgens rückten wir an den Platz Faverges aus und stemmten unser Narrendorf aus dem Boden.
Essensstände, Barzelt, Technik – Hand in Hand, jeder wusste, wo er hinlangt – so muss das.
Es regnete zwar nicht wie angekündigt, aber was man so richtig vom Wetter halten sollte, war noch unklar.
Nach getaner Arbeit machte man sich also auf den Weg ins Obertal, und pünktlich zur Umzugsaufstellung ließ sich tatsächlich die Sonne blicken – der Wettergott zeigte sich kurzzeitig doch als echter Bühlertäler. Strahlende Gesichter, beste Laune, der Biertornado 🍻 🌪️ in Lauerstellung.
Aber wie es halt manchmal so ist: Die Freude währte nicht ewig. Der Umzug lief, und ein ordentlicher Schauer erwischte uns mitten im Geschehen und machte uns einmal komplett klatschnass.
Doch echte Fastnachtler kennen kein schlechtes Wetter und schon gar keine schlechte Stimmung.
Gemeinsam mit dem Publikum machte man das Beste aus dem Himmelsguss und feierte, was ging.
Kurz vor Ankunft am Umzugsende hörte der Regen wieder auf, und so konnte man sich – so gut es ging – in trockene Klamotten schälen und unsere Gäste bewirten.
Im trockenen Barzelt herrschte beste Stimmung: Es wurde getanzt, angestoßen und gelacht, als wäre nichts gewesen. Geile Stimmung inklusive.
Irgendwann ging’s dann ans Aufräumen – natürlich routiniert wie immer.
Wer danach noch Reserven hatte, pilgerte abends ins HDG zum Waldmännleball – der letzten großen Sause der Kampagne.
Und ja, man merkte: So langsam, aber sicher ging es für manchen ans Eingemachte.
Der Dienstagmorgen begann traditionsgemäß mit dem Zeltabbau – zwar noch etwas müde, aber zufrieden.
In absoluter Rekordzeit und in voller Mann-/Frau-Stärke versetzte man alles wieder in seinen Ursprungszustand.
Mittags traf man sich dann in Altschweier, um wieder einmal den „längsten Umzug der Welt“ zu laufen. Auch hier spielte das Wetter sein eigenes Spiel: kurzes Regengeplänkel, aber dann wieder Sonnenschein – als wollte man uns einfach noch einmal alles bieten und abverlangen.
Alles in allem wieder ein schönes Auslaufen, garniert mit Musik aus den 80ern – Merci, DJ P.
Später verlagerte sich das Geschehen noch kurz an die Bar der Reblandhalle, wo nochmals ordentlich Stimmung gemacht wurde.
Und dann hieß es: ein letztes Mal das Fässl satteln. Auf zur Hexenverbrennung am Schwimmbad.
Die Fastnacht wurde standesgemäß zu Grabe getragen – wobei man sagen muss: Unsere Hexe ist dieses Jahr eher erstickt als verbrannt. Alles war so nass, dass ordentlich Benzin nötig war, bis sie endlich in Flammen stand.
Aber am Ende loderten der Scheiterhaufen, und mit der nun endlich brennenden Hexe verabschiedete sich die Kampagne 2026.
Abends ging’s noch zu Dimi ins Schwarzwaldmädel zum gemeinsamen Abschlussessen – genau der richtige Rahmen, um sich zu stärken und die Kampagne ruhig ausklingen zu lassen.
Am Aschermittwoch traf man sich traditionell zum Katerfrühstück im Grünen Baum und ließ es sich noch einmal gutgehen – vor der (vermeintlichen) Fastenzeit.
Ein riesengroßes Dankeschön an alle Mitglieder und die Vorstandschaft für diese tolle Kampagne.
Ein besonderer Dank geht an Fahrer Ralf fürs sichere Fässl-Fahren – bei Wind und Wetter – sowie an Jürgen fürs Kümmern um unser schwerstes Mitglied.
Und wie heißt es so schön: Nach der Fasent ist vor der Fasent.
Die Vorfreude auf nächstes Jahr ist jetzt schon da – auch wenn die Kampagne dann sogar noch ein Stück kürzer wird.
Aber eines ist jetzt schon sicher:
Der Biertornado wird wieder durchs Tal rollen – allerdings gern ohne Sturmtief Ricardo und lieber wieder mit Sonnenschein,
so wie man das in Bühlertal gewohnt ist.
Kellergnome: Ihr seid geil ✌️