05/06/2026
Unsere angehenden Hospizbegleiterinnen haben mit ihrer Praktikumszeit begonnen. Dabei können sie zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen.
Einige haben sich für die Begleitung auf der Palliativstation im Weinbrennerhaus in Ottersweier entschieden. Unsere langjährige Ehrenamtliche, Gertrud Schmälzle, ist dort ein bis zwei Mal in der Woche um Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten. Sie nimmt dabei ihre angehenden Kolleginnen mit. Dabei gab es schon die ersten Rückmeldungen. Wirklich vor Ort zu erleben, wie Menschen mit dem bevorstehenden Tod umgehen, ob sie sich zurückziehen oder offen darüber sprechen, ist noch einmal ganz anderes als in der Theorie. Die Schicksale des Einzelnen berühren tief. So können im persönlichen Kontakt die ersten Erfahrungen gesammelt werden.
Eine zweite Gruppe begleitet unseren Pflegedienst, der auch Patienten mit lebensverkürzenden Erkrankungen betreut. Der größte Teil hat sich für die Begleitung unseres SAPV Teams entschieden. Sie alle möchten die Arbeit unserer Teams kennenlernen und im Gegenzug lernen unsere Teams auch die zukünftigen Hospizbegleiterinnen kennen.
Auch in unserer Tagespflege werden Menschen mit verschiedenen Krankheitsbildern betreut. Hier erleben die angehenden Hospizbegleiterinnen welche Aktivitäten in der Einrichtung oder Zuhause noch möglich sind. Und wie man schwerkranken Menschen, die auch an Demenz erkrankt sind, noch etwas Gutes tun kann.
In den 20 Stunden ihrer Praktikumszeit haben alle den Wunsch so viel wie möglich zu erfahren und mitzunehmen für ihre zukünftige Tätigkeit als ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen. Praktische Erfahrungen mit echten Einblicken zu sammeln sind Gold wert und eine ausgezeichnete Vorbereitung auf das was kommt.
Wir freuen uns für euch über diese wertvollen Impulse und auf die restlichen Wochenenden mit euch!