Ostfriesische Landschaft

Ostfriesische Landschaft Höherer Kommunalverband für Kultur, Wissenschaft und Bildung Die Ostfriesische Landschaft vertritt dabei die gesamte Bevölkerung Ostfrieslands.

Leitbild

Die Ostfriesische Landschaft ist eine demokratisch-parlamentarisch verfasste Körperschaft des öffentlichen Rechts. Wir nehmen für die Landkreise Aurich, Leer, Wittmund und die kreisfreie Stadt Emden kommunale sowie für das Land Niedersachsen dezentrale staatliche Aufgaben wahr. Wir stehen in einer über 500 jährigen Tradition und haben uns von der ursprünglichen Ständeversammlung – der „L

andschaft“ – zu einem zeitgemäßen höheren Kommunalverband entwickelt. Die Geschichte und der Charakter der Ostfriesischen Landschaft sind einzigartig und unverwechselbar. Geschichte und Tradition bestärken uns darin, zeitgemäß und fortschrittlich zu agieren. Wir sind eine moderne gemeinnützige Dienstleistungseinrichtung mit vielfältigen Tätigkeitsbereichen in den Aufgabenfeldern Kultur, Wissenschaft und Bildung. Wir forschen, gestalten, vernetzen, beraten, initiieren und bieten ein Forum des Austauschs. Die Vielfalt ist unsere Stärke. Wir haben einen hohen Anspruch in Bezug auf die Qualität unserer wissenschaftlichen Arbeit, unserer Veranstaltungen und Angebote. Dabei sind wir regional verankert, überregional vernetzt, mehrsprachig und fördern die niederdeutsche Regionalsprache. Wir arbeiten serviceorientiert und grenzüberschreitend.

Mitarbeiter (m/w/d) für das Plattdüütskbüro gesucht:Zum 1. Februar 2027 suchen wir in Teilzeit (50%) eine Kollegin oder ...
07/09/2026

Mitarbeiter (m/w/d) für das Plattdüütskbüro gesucht:

Zum 1. Februar 2027 suchen wir in Teilzeit (50%) eine Kollegin oder einen Kollegen für allgemeine Bürotätigkeiten, Veranstaltungsplanung, Verwaltung diverser Netzwerke, Mitwirkung bei Projekten sowie für Korrekturen und Übersetzungen ins Hoch- und Plattdeutsche. Wir erwarten u.a. sehr gute Plattdeutschkenntnisse, eine Ausbildung im Bereich Büromanagement oder eine vergleichbare Qualifikation und mehrjährige Berufserfahrung.

Zur Stellenausschreibung:
www.ostfriesischelandschaft.de/stellenanzeigen

Auf dem Foto: Das Team aus dem Plattdüütskbüro.

04/09/2026

Löppt - Ostfriesische Sprichwörter – Folge 7

In der Reihe „Löppt – Ostfriesische Sprichwörter“ erklärt Grietje Kammler die wörtliche Übersetzung der Sprichwörter. Außerdem erläutert sie die übertragene Bedeutung der Sprichwörter und gibt einige Beispiele dafür, wann und wie sie eingesetzt werden können.

Sprichwort in Folge 7:
He is nich good to Biggen fangen.















Im Rahmen des Projekts „KulTour-Innovationen für Ostfriesland“ (KIO) der Ostfriesischen Landschaft und der Ostfriesland ...
03/09/2026

Im Rahmen des Projekts „KulTour-Innovationen für Ostfriesland“ (KIO) der Ostfriesischen Landschaft und der Ostfriesland Tourismus GmbH geht das Ostfriesland-Förderprogramm in seine dritte und vorletzte Runde. Kultureinrichtungen und Kulturtätigen aus Ostfriesland bietet sich die Chance, innovative klimagerechte Lösungen und Angebote im Kulturbereich zu entwickeln und deren Umsetzung finanziell mit bis zu 3.000 Euro fördern zu lassen. Auch eine entsprechende inhaltliche Beratung im Vorfeld durch die KIO-Projektmitarbeiter ist möglich, um erste Ideen gemeinsam zu konkretisieren.

Noch bis zum 30. September können dafür Förderanträge eingereicht werden. Gefördert werden Projekte, die zu mehr Nachhaltigkeit, Klimaschutz oder Klimaanpassung beitragen. Dazu zählen Kulturprojekte aus verschiedensten Bereichen wie Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte, Kunst oder pädagogische Formate, die sich dem Thema Klima inhaltlich widmen. Aber auch Maßnahmen, die den Verbrauch von Ressourcen im Kulturbetrieb senken oder die Anpassung an den Klimawandel verbessern, gehören dazu.

Mehr Infos:

    »Eine nachhaltige und klimagerechte Kultur-Region Ostfriesland entsteht nicht durch die Ostfriesische Landschaft oder die Ostfriesland Tourismus G

Reicht Wissensvermittlung allein gegen antisemitische Einstellungen und Handlungsmuster? Dieser Frage geht der fünfte Fa...
02/09/2026

Reicht Wissensvermittlung allein gegen antisemitische Einstellungen und Handlungsmuster?
Dieser Frage geht der fünfte Fachtag zur Antisemitismusprävention am 23. September 2026 von 9 bis 16 Uhr im Sparkassenforum in Leer nach. Wir freuen uns sehr, dass dieses Jahr Ahmad Mansour den Eingangsvortrag und einen von drei Workshops gestaltet.

Der Fachtag richtet den Blick entlang der Fragestellung auf weitere zentrale Dimensionen antisemitismuskritischer Bildung, die in der schulischen Praxis und in Diskursen häufig weniger Beachtung finden. Dazu widmen wir uns mit dem Vortrag und drei Workshops den Themenfeldern Radikalisierung, Dialog, der Reflexion von Abwehrmechanismen sowie dem Begegnungslernen.

Gemeinsam möchten wir diskutieren, wie schulische Bildungsarbeit Räume schaffen kann, in denen Wissen, Reflexion, Perspektivwechsel und Begegnung zusammenwirken und so einen nachhaltigen Beitrag zur Prävention und Intervention gegen Antisemitismus leisten.

Der Fachtag richtet sich an Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare, Studierende, pädagogische Fachkräfte und Interessierte. Er bietet ein Forum für Fachinformation und Austausch.

Kooperationspartner:
Ehemalige Jüdische Schule Leer
Universität Oldenburg
Regionales Pädagogisches Zentrum Aurich
Studienseminar Leer
Arbeitsstelle für ev. Religionspädagogik Aurich

Der Fachtag wird von der Samson Charity Foundation und dem Landkreis Leer gefördert.

Mehr Infos und Anmeldung:
https://nlc.info/app/edb/event/55848

Die Teilnahmegebühr beträgt: 10,- Euro

„Septembermaant is Plattdüütskmaant.“ Bereits zum 21. Mal gilt das für den plattdeutschen Aktionsmonat September. Mit de...
01/09/2026

„Septembermaant is Plattdüütskmaant.“ Bereits zum 21. Mal gilt das für den plattdeutschen Aktionsmonat September. Mit dem Plattdüütskmaant möchten wir die Menschen ermutigen, im Alltag mehr Platt zu sprechen. Passend zu den anstehenden Kommunalwahlen am 13. September ist das Motto in diesem Jahr „Du hest en mooi Stimm! Wähl Platt!“

Gemeinsam haben das Plattdüütskbüro, die Plattdeutschbeauftragten der ostfriesischen Kommunen sowie weitere Akteure mit über 60 Veranstaltungen ein abwechslungsreiches Programm für den plattdeutschen Aktionsmonat September auf die Beine gestellt.

Ermöglicht wird der Plattdüütskmaant durch die Unterstützung der Regionalen Kulturförderung des Landes Niedersachsen, der ostfriesischen Kommunen, der ostfriesischen Sparkassen und des Vereins Oostfreeske Taal.

Das Veranstaltungsprogramm des Plattdüütskmaants ist online abrufbar unter:
https://platt.ostfriesischelandschaft.de/neues/21-plattdueuetskmaant-im-september-eroeffnet/













28/08/2026

Löppt - Ostfriesische Sprichwörter – Folge 6

In der Reihe „Löppt – Ostfriesische Sprichwörter“ erklärt Grietje Kammler die wörtliche Übersetzung der Sprichwörter. Außerdem erläutert sie die übertragene Bedeutung der Sprichwörter und gibt einige Beispiele dafür, wann und wie sie eingesetzt werden können.

Sprichwort in Folge 6:
Sand schüürt Maag.















Kürzlich wehte ein Hauch von Geschichte durch die Räumlichkeiten der Regionalen Kulturagentur. Der aktuelle Leiter der A...
27/08/2026

Kürzlich wehte ein Hauch von Geschichte durch die Räumlichkeiten der Regionalen Kulturagentur. Der aktuelle Leiter der Agentur, Dr. Welf-Gerrit Otto, empfing eine ganz besondere Pionierin der regionalen Kulturarbeit zum traditionellen Ostfriesentee: Uda von der Nahmer.

Das Treffen war weit mehr als ein rein geselliger Austausch, sondern bildete eine Brücke zwischen den Anfängen und der digitalen Gegenwart der ostfriesischen Kulturförderung. Uda von der Nahmer war im Jahr 1991 die erste Leiterin der damals frisch ins Leben gerufenen Regionalen Kulturagentur. Finanziert aus Mitteln des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, stand sie damals vor der gewaltigen Aufgabe, Kulturarbeit und Kulturtourismus in der Region von Grund auf neu zu strukturieren und strategisch miteinander zu verknüpfen.

Mehr Infos:
https://kultur.ostfriesischelandschaft.de/allgemein/pionierin-der-kulturarbeit-auf-stippvisite-uda-von-der-nahmer-in-aurich

Das Bündnis Archäologie Niedersachsen hat mit einer Petition gegen die geplante Änderung des Niedersächsischen Denkmalsc...
26/08/2026

Das Bündnis Archäologie Niedersachsen hat mit einer Petition gegen die geplante Änderung des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes mehr als 12.000 Unterzeichner gewinnen können. Gestern wurden die gesammelten Petitionsstimmen vor dem Niedersächsischen Landtag an Eva Viehoff, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft und Kultur, übergeben. Bereits innerhalb weniger Wochen hatte die Petition die erforderliche Zahl an Unterschriften in Niedersachsen erreicht. Die hohe Beteiligung zeigt, wie groß das Interesse am Schutz des archäologischen Erbes in Niedersachsen ist. Als Vorsitzender der Archäologischen Kommission für Niedersachsen war auch Dr. Jan F. Kegler bei dem Termin in Hannover.

Die Niedersächsische Landesregierung will mit der Novelle Verfahren vereinfachen und beschleunigen. Das Bündnis Archäologie Niedersachsen kritisiert jedoch zentrale Regelungen des Entwurfs. Aus seiner Sicht würden die vorgesehenen Änderungen den Schutz des kulturellen Erbes in Niedersachsen schwächen und zugleich neue Planungs- und Kostenrisiken für Bauherren schaffen.

Mehr Infos beim Bündnis Archäologie Niedersachsen:
www.archaeologie-niedersachsen.de

Foto:
Bündnis Archäologie Niedersachsen

Wer durch Ostfriesland fährt, hat sie sicherlich schon bemerkt: Knapp 20 Kommunen verfügen über zweisprachige Ortsschild...
07/08/2026

Wer durch Ostfriesland fährt, hat sie sicherlich schon bemerkt: Knapp 20 Kommunen verfügen über zweisprachige Ortsschilder. Darauf ist der Ortsname auf Hochdeutsch und darunter etwas kleiner auf Plattdeutsch aufgeführt. Als Pionier gilt dabei die Stadt Aurich mit der 2004 eingeführten plattdeutschen Übersetzung Auerk. Weitere Beispiele sind Friedeburg mit Freborg, Großheide mit Grootheid oder Wirdum mit Wir´m.

Wie kommt eine Kommune zu einem plattdeutschen Ortsschild? Seit 2004 regelt ein Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, dass unser Plattdüütskbüro die plattdeutschen Namen auf ostfriesischen Ortsschildern festlegt. Dazu reicht ein formloser Antrag der jeweiligen Kommune. Dabei geht es in erster Linie um die korrekte plattdeutsche Schreibweise.

Was einfach klingt, ist es allerdings manchmal gar nicht: Denn sogar innerhalb einer Ortschaft gibt es mitunter verschiedene Aussprachevarianten des Ortsnamens. Zusätzlich muss die Kommune die unter Umständen von der Aussprache abweichende Schreibweise akzeptieren.

Erreicht ein Antrag auf ein plattdeutsches Ortsschild das Plattdüütskbüro, vergewissern sich die Mitarbeiterinnen zunächst vor Ort, welcher Ortsname im gesprochenen Plattdeutsch gebräuchlich ist. Außerdem werden Ortsnamenbücher hinzugezogen, welche die Entstehung, Entwicklung und Bedeutung der Ortsnamen erklären. Zudem muss der plattdeutsche Ortsname der offiziellen Schreibweise der Ostfriesischen Landschaft entsprechen. Die Bearbeitung durch das Plattdüütskbüro ist kostenfrei, so dass auf die Kommunen lediglich die Kosten für die Schilder zukommen.

Einige ostfriesische Orte können übrigens auch mit bestem Willen keine zweisprachigen Ortsschilder einführen. Der Grund dafür ist einfach: Orte wir Moorhusen, Suurhusen, Rechtsupweg oder Möhlenwarf sind schon „heel un dall up Platt“ und haben dementsprechend bereits eine plattdeutsche Beschilderung. ;-)

Auf dem Foto:
Grietje Kammler, Leiterin des Plattdüütskbüros, steht bei dem Ortsschild Aurich / Auerk.

Der Einbaum von Jemgum wird in der Ausstellung „Radbod – der legendäre König“ ab dem 5. September im Fries Museum Leeuwa...
06/08/2026

Der Einbaum von Jemgum wird in der Ausstellung „Radbod – der legendäre König“ ab dem 5. September im Fries Museum Leeuwarden zu sehen sein. 😃 Heute ist der 2009 gefundene Einbaum für den Transport vorbereitet worden. Er ist eins von mehreren Objekten aus dem Bestand der Ostfriesischen Landschaft, die in der Ausstellung präsentiert werden, um die Zeit Radbods (7. und 8. Jahrhundert) aufleben zu lassen.

Ab dem 20. März 2027 wird die Ausstellung dann im Ostfriesischen Landesmuseum Emden zu besichtigen sein.

Das Projekt RADBOD wird im Rahmen des Interreg VI-Programms Deutschland-Niederlande durchgeführt und mitfinanziert von der Europäischen Union, dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, der Provinz Fryslân und der Provinz Groningen.

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De kano uit Jemgum is vanaf 5 september te zien in de tentoonstelling „Radbod – de legendarische koning“ in het Fries Museum in Leeuwarden. Vandaag is de in 2009 gevonden kano klaargemaakt voor transport. Het is een van de vele voorwerpen uit de collectie van de Ostfriesische Landschaft die in de tentoonstelling worden gepresenteerd om de tijd van Radbod (7e en 8e eeuw) tot leven te brengen.

Vanaf 20 maart 2027 is de tentoonstelling vervolgens te bezichtigen in het Ostfriesisches Landesmuseum in Emden.

Het REDBAD-project wordt uitgevoerd in het kader van het Interreg VI-programma Duitsland-Nederland en medegefinancierd door de Europese Unie, het ministerie van Federale en Europese Zaken en Regionale Ontwikkeling van Nedersaksen, de provincie Fryslân en de provincie Groningen.
















Fryske Akademy
University of Groningen
Ostfriesisches Landesmuseum Emden
Learning Hub Friesland

Adresse

Georgswall 1/5
Aurich
26603

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