10/05/2026
Das sind Partho, seine beiden älteren Geschwister und seine Mutter.
Als Teil der hinduistischen Minderheit leben sie im muslimisch geprägten Bangladesch. Innerhalb des hinduistischen Kastensystems zählt seine Familie zu den sogenannten „Kastenlosen“ – einer Gruppe, die stark diskriminiert wird und oft in großer Armut lebt.
Doch Parthos Familie kämpft sich durch – und seine Mutter kämpft für eine bessere Zukunft für ihre Kinder. ❤️ So arbeitet sie täglich in drei verschiedenen Haushalten und auch seine Geschwister sparen eisern, um das alte, baufällige Blechhaus durch ein neues Zuhause mit gemauerten Zimmern zu ersetzen 🏡.
Partho ist das frühere Sorgenkind der Familie: Bereits von klein auf leidet er an Epilepsie. Aufgrund von Entwicklungsverzögerungen waren seine kognitiven und motorischen Fähigkeiten in seinen ersten Lebensjahren sehr eingeschränkt.
Seine Mutter sorgte sich, ob er jemals zur Schule gehen könnte.
Mit vier Jahren kam Partho in das Daycare unseres Partners MATI, wo er gezielte Unterstützung durch Erzieher und Physiotherapeuten erhielt. Drei Jahre später konnte er in die Grundschule wechseln. Heute singt er morgens in der Schule stolz die bengalische Nationalhymne mit und spielt nach der Schule mit seinen Freunden und seinem Hund.
Zum Muttertag möchten wir Frauen wie Parthos Mutter sichtbar machen:
Mütter, die trotz Armut, Ausgrenzung und schwerer Herausforderungen jeden Tag für ihre Kinder kämpfen. Die Hoffnung geben, Stärke zeigen und niemals aufhören, an eine bessere Zukunft zu glauben. ✨
Parthos Geschichte zeigt außerdem, wie wichtig langfristige Begleitung, Fachwissen und verlässliche Unterstützung sind – durch engagierte Partner wie MATI und durch Menschen, die Kindern echte Chancen ermöglichen.