29/01/2026
Erste Eindrücke von unserer aktuellen Ausstellung SCHUTZVERSUCHE in der Ecke Galerie bis zum 06. März 2026.
Öffnungszeiten
Donnerstag + Freitag: 12.00 – 18.00 Uhr
Samstag: 11.00 – 17.00 Uhr
Aus der Laudation von Kersten Thieler-Küchle (1. Vorsitzende Kunstverein Schwabmünchen) am 22.01.2026:
„[...]Nach ca. 12 Jahren und nun mehr zum zweiten Mal treten die Künstlerinnen mit Installationen, Objekten, Gemälden und Zeichnungen in einen Dialog.
und haben einen ähnlichen Werdegang: beide studierten Textildesign an derselben Hochschule, beide arbeiteten als Textildesignerinnen und beide arbeiten heute als freie Künstlerinnen.
Regine Wolff lebt und arbeitet am Stadtrand von Osnabrück und zeitweise in Hamburg. Ihre Arbeiten wurden in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und wurden mehrfach ausgezeichnet.
Neben ihrer Arbeit als freiberufliche Künstlerin ist sie Vorsitzende des BBK Osnabrück. Sie zeigt heute groß- und kleinformatige figurative, narrative Ölgemälde und filigrane Zeichnungen. „Meine Beziehung zur Kunst“ sagt sie, „ist poetisch, dramatisch, emotional, manchmal auch komisch und bizarr.“
Turid Schuszter ist in Augsburg eine namhafte Künstlerin, sie hatte zahlreiche nationale und internationale Einzel- und Gruppenausstellungen, sie erhielt mehrfache Auszeichnungen und Kunstpreise. Neben ihrer freien Arbeit am Webstuhl richtet sich ihr Schwerpunkt zunehmend auf die Lithographie. Hier in dieser Präsentation zeigt sie raumgreifende experimentelle Handgewebe und Tierfiguren, Drahtgrotesken, die sie aus verschiedenen Drähten in ihrer einzigartigen Charakteristik formt und die Sie überall entdecken können.
SCHUTZVERSUCHE, das Thema dieser Ausstellung, ist nicht nur in der Deutung der einzelnen Arbeiten zu finden. Die Künstlerinnen schlagen die Kunst selbst als Rückzugsort vor, den Schutzraum Kunst, in dem man sich frei bewegen kann, in dem man sich austauschen und entspannen kann.
SCHUTZVERSUCHE kann der Versuch sein, unsere eigenen Vorstellungen von Schutz, Zugehörigkeit und Vertrauen zu hinterfragen.[…]“