28/03/2026
„Alle müssen wohnen“ 🏠
Unter diesem Motto machte die Talkshow „In guter Gesellschaft“ des letzte Woche im Rahmen der Wochen gegen Rassismus Halt im Café Tür an Tür.
Wir haben uns sehr über die Einladung und die Möglichkeit gefreut, unsere Arbeit vorzustellen und darüber zu sprechen, was es braucht, damit auch wirklich alle Menschen selbstbestimmt wohnen können.
Denn wie wir täglich sehen und auch Studien wie der aktuelle Statistikbericht der zeigen, steigt nicht nur die Zahl der Menschen, die von Wohnungsnot getroffen ist. Steigende Mieten, komplexe Anträge sowie eine Reihe struktureller Hürden und diskriminierender Ausschlüsse führen dazu, dass ein Großteil der Geflüchteten auch Jahre nach der Ankunft noch in einer Unterkunft leben muss.
Mit unseren Angeboten können wir zwar in vielen Fällen Hilfe zur Selbsthilfe leisten, um einige dieser Hürden zu überwinden. All die Hürdenläufe bringen jedoch nichts, wenn am Ende keine Tür zu einer bezahlbaren Wohnung steht, hinter der die Menschen ankommen, bleiben und ein selbstbestimmtes Leben führen können.
Es wurde daher sehr deutlich, dass die Lösung nicht darin liegen kann, dass Geflüchtete ihre ‚Mietfähigkeit‘ unter Beweis stellen und in Form von Bürgschaften oder Mieterführerscheinen attestieren lassen müssen. Was es braucht, sind neben mehr bezahlbarem Wohnraum strukturelle Veränderungen sowie eine gemeinsame Haltung, die einen diskriminierungsfreien Zugang zu angemessenem und bezahlbarem Wohnraum ermöglichen.
🫶Danke daher an .prazak und das , die mit diesem Format eine Bühne geschaffen haben, um Erfahrungen und Perspektiven sichtbar zu machen, die sonst oft nur auf Nebenschauplätzen bleiben.
🎶Special thanks auch an für die wundervolle musikalische Untermalung und das Team vom Café Tür an Tür für die Bewirtung.