Regionalverband Deutscher Sinti & Roma Schwaben e.V.

Regionalverband Deutscher Sinti & Roma Schwaben e.V. Der Regionalverband Deutscher Sinti & Roma Schwaben e.V. steht für die Demokratie ein

Wir trauern um den US-Bürgerrechtler und Präsidentschaftskandidaten Jesse L. Jackson. Als enger Weggefährte prägte er di...
18/02/2026

Wir trauern um den US-Bürgerrechtler und Präsidentschaftskandidaten Jesse L. Jackson.
Als enger Weggefährte prägte er die amerikanische Bürgerrechtsbewegung über Jahrzehnte und setzte sich unermüdlich für Würde, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit ein.
Unvergessen bleibt unsere Begegnung 2019 in Auschwitz, wo Jesse Jackson eindringlich an den Völkermord an Sinti und Roma erinnerte und Solidarität über Grenzen hinweg lebte.
Wir verneigen uns in Dankbarkeit vor seinem Lebenswerk. Sein Vermächtnis bleibt Auftrag, weiter entschlossen für Menschenrechte und Demokratie einzustehen.

https://zentralrat.sintiundroma.de/videobotschaft-von-romani-rose-an-jesse-jackson-und-die-rainbow-push-coalition/

Am 5. Februar wurde in der VHS Donauwörth die Ausstellung "Schwäbische Sinti und Roma Vergangenheit und Gegenwart" eröff...
18/02/2026

Am 5. Februar wurde in der VHS Donauwörth die Ausstellung "Schwäbische Sinti und Roma Vergangenheit und Gegenwart" eröffnet.
Sie entstand in Kooperation zwischen der Bezirksheimatpflege des Bezirk-Schwaben und dem Regionalverband Deutscher Sinti und Roma Schwaben e.V.

Die Ausstellung, ergänzt durch das Stadtarchiv Donauwörth, eröffnete eindrucksvolle Einblicke in die Geschichte der national anerkannten Minderheit-geprägt von Selbstbestimmung, Ausgrenzung und bis heute bestehenden Antiziganismus.

Die Eröffnung war ein bewegender Abend des Erinnerns und des Dialogs. Besonders werschätzend und zugleich mahnend waren die Worte von Oberbürgermeister Jürgen Sorrè. Auch Landrat Stefan Rößle bereicherte den Abend durch seine Teilnahme und das anschließende Gespräch.

Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Regionalverband ist bereits geplant-ein starkes Zeichen für nachhaltigen Austausch und gelebte Partnerschaft.

08/11/2025

Forum Sinti und Roma 2025 in Berlin

"Nie wieder darf Hass die Menschlichkeit verdrängen.“
Mahnende Worte von Holocaustüberlebenden
Christian Pfeil

Forum Sinti und Roma 2025 – Berlin☝️„Wo stehen wir? Was zu tun ist!“Auf Einladung von Michael Brand, Parlamentarischer S...
07/11/2025

Forum Sinti und Roma 2025 – Berlin

☝️„Wo stehen wir? Was zu tun ist!“

Auf Einladung von Michael Brand, Parlamentarischer Staatssekretär und Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, fand heute in Berlin das Forum Sinti und Roma 2025 statt.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wo wir in Deutschland in Bezug auf die Gleichstellung, Teilhabe und den Schutz der Sinti und Roma stehen und was noch zu tun ist.
Vertreterinnen und Vertreter des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und seinen Landesverbänden, Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten Wege für eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft.

Für sein jahrzehntelanges Engagement für Demokratie, Menschenrechte und Minderheitenschutz ist George Soros in Berlin mi...
23/10/2025

Für sein jahrzehntelanges Engagement für Demokratie, Menschenrechte und Minderheitenschutz ist George Soros in Berlin mit dem Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma ausgezeichnet worden.
Der Preis, dotiert mit 15.000 Euro und gestiftet von der Manfred Lautenschläger Stiftung, würdigt Persönlichkeiten, die sich auf europäischer Ebene für gleiche Rechte und gesellschaftliche Teilhabe von Sinti und Roma einsetzen.

In diesem Jahr ging die Auszeichnung an den US-amerikanischen Philanthropen George Soros, Gründer der Open Society Foundations. Soros, geboren 1930 in Ungarn als Sohn jüdischer Eltern, überlebte den Holocaust und machte es sich zur Lebensaufgabe, autoritären Regimen entgegenzutreten.
In der vom Sohn Alexander Soros verlesenen Dankesrede erklärte George Soros: „Ich betrachte mich als Europäer, und mein ganzes Leben lang war es mein Ziel, mich gegen jede Form totalitärer Regime zu stellen.“

02/08/2025

Gedenken an die verfolgten Sinti und Roma in Schwaben

Während des Nationalsozialismus wurden auch in Schwaben Sinti und Roma entrechtet, verfolgt, deportiert und ermordet. Ihr Leid wurde lange verschwiegen – ihr Schmerz blieb oft unerhört.

Wir erinnern an die Opfer, an zerstörte Familien, an ausgelöschte Leben. Dieses Gedenken ist Mahnung und Verpflichtung zugleich: Nie wieder dürfen Ausgrenzung, Hass und Rassismus hingenommen werden. Die Würde jedes Menschen ist unantastbar – damals wie heute.

02/08/2025

Gedenken an den Völkermord an den Sinti und Roma

In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau rund 4.300 Sinti und Roma – Männer, Frauen und Kinder – in den Gaskammern ermordet. Insgesamt fielen dem nationalsozialistischen Völkermord über 500.000 Sinti und Roma zum Opfer.

Der 2. August ist heute der europäische Gedenktag an den Völkermord an den Sinti und Roma. Wir erinnern an das unermessliche Leid, an das lange verdrängte Unrecht – und wir sagen klar: Nie wieder!

Die diesjährige Gedenkveranstaltung fand am Gedenk- und Lernort Halle 116 statt – einem Ort der Auseinandersetzung, der Erinnerung und der Verantwortung.

Ein besonderer Dank gilt Bürgermeister Bernd Kränzle für seine eindringlichen und mahnenden Worte.
Ein herzliches Dankeschön an Karla Andrä und Josef Holzhauser für die musikalische Begleitung, die das Gedenken tief berührend untermalt hat.
Und ein besonders bewegender Moment: Der Beitrag des Künstlers Alfred Ullrich, der gemeinsam mit Jugendlichen des Maria-Theresia-Gymnasiums den Opfern durch ein eindrucksvolles Kunstprojekt eine Stimme gegeben hat. Danke für dieses wichtige Zeichen der Erinnerung und Mitmenschlichkeit.

01/08/2025

Berlin, 2. August 2024

„Das Erinnern ist eine Verpflichtung. Es bewahrt uns davor zu vergessen, wohin Hass, Ausgrenzung und rassistische Ideologien führen.“ – Friedrich Merz

Am heutigen Gedenktag sprach Bundeskanzler Friedrich Merz für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas in Berlin. In seiner Rede betonte er die Verantwortung Deutschlands, die Verbrechen der Vergangenheit nicht nur zu erinnern, sondern daraus auch heute Konsequenzen zu ziehen.

➡️ „Antiziganismus ist keine Vergangenheit. Er ist Realität – auch im Jahr 2024. Unsere demokratische Pflicht ist es, klar dagegenzuhalten.“

Mit eindringlichen Worten gedachte Merz der über 500.000 Sinti und Roma, die Opfer des NS-Regimes wurden – und stellte klar: Erinnerung darf nicht verstummen. Sie ist die Grundlage für ein gemeinsames, respektvolles und friedliches Miteinander in der Gegenwart.

☝️Vorbereitung zur Veranstaltung zum Porajmos-Gedenktag 2025am 2. August um 10:00 Uhr vor der „Halle 116“Karl-Nolan-Str....
01/08/2025

☝️Vorbereitung zur Veranstaltung zum Porajmos-Gedenktag 2025

am 2. August um 10:00 Uhr vor der „Halle 116“
Karl-Nolan-Str. 2,
86157 Augsburg

Insgesamt wurden im Deutschen Reich und den von den Deutschen besetzten Ländern Osteuropas während der NS-Zeit bis zu eine halben Million Sinti*zze und Rom*nja ermordet. Noch immer gilt der Porajmos als ein „vergessener Holocaust“, weil er in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist und die Überlebenden lange dafür kämpfen mussten, überhaupt als Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung anerkannt zu werden.

Seit 2015 wird am 2. August an die Opfer des Porajmos (dt. „das Verschlingen“) erinnert, wie dieser Völkermord in der Sprache der Rom*nja genannt wird. Wie jedes Jahr veranstalten der Regionalverband Deutscher Sinti & Roma Schwaben e. V. und die Stadt Augsburg eine öffentliche Gedenkstunde und setzen damit zugleich ein Zeichen gegen neue Formen von Rassismus und Antiziganismus.

Die offizielle Gedenkveranstaltung findet dieses Jahr vor der „Halle 116“ statt. Im Inneren des Erinnerungs- und Lernorts wird eine kleine künstlerische Intervention des Sinto-Künstlers Alfred Ullrich zu sehen sein.

Ein Zeichen gegen das Vergessen: Einweihung der Informationstafeln in Bad BerneckHeute erinnern wir in Bad Berneck an ei...
18/07/2025

Ein Zeichen gegen das Vergessen: Einweihung der Informationstafeln in Bad Berneck

Heute erinnern wir in Bad Berneck an ein grausames Kapitel der Geschichte: die Hinrichtung von 17 Frauen im Jahr 1724 – viele von ihnen waren Sinti. Über 300 Jahre später gedenken wir endlich würdig ihrer Schicksale.

Mit der Einweihung zweier Informationstafeln schließt der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Bayern gemeinsam mit starken Partnern das Projekt über antiziganistische Verfolgung in Oberfranken erfolgreich ab.

Die Tafeln erzählen mehr als bloße Fakten: Sie geben den ermordeten Frauen Namen, Herkunft, Stimme – und stellen die historische Wahrheit klar. Die Mär vom „kriminellen Wandergewerbe“ wird durch die Erkenntnisse der Forschung entlarvt.

Diese Gedenkarbeit ist längst überfällig – und heute nötiger denn je: Angesichts wachsender rechtsextremer und rassistischer Tendenzen braucht es klare Zeichen gegen Antiziganismus und für eine demokratische Erinnerungskultur.

Unser Dank gilt allen Beteiligten – insbesondere der Evangelischen Kirche, dem Freistaat Bayern, den Bezirken, Kommunen sowie der Heimatpflege –, die diesen wichtigen Meilenstein ermöglicht haben.

👉 Sinti und Roma sind seit Jahrhunderten Teil unserer Gesellschaft. Ihre Geschichte ist unsere Geschichte.
Lasst uns diese Erinnerung lebendig halten – für eine gemeinsame, gerechte Zukunft.

Adresse

111708
Augsburg
86042

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