BUND Naturschutz Aschaffenburg

BUND Naturschutz Aschaffenburg Die Kreisgruppe Aschaffenburg des Bund Naturschutz in Bayern ist mit mehr als 2000 Mitgliedern das

Auch wir vom BN waren am Sonntag bei der Fahrrad-Demo von ADFC und VCD mit unter den 130 Teilnehmern. Unsere message: Da...
16/06/2026

Auch wir vom BN waren am Sonntag bei der Fahrrad-Demo von ADFC und VCD mit unter den 130 Teilnehmern. Unsere message: Das Fahrrad ist für viele Kurzstrecken gerade in den Städten das schnellste Verkehrsmittel und es ist umweltfreundlich und auch platzsparend. Damit mehr Leute vom Auto aufs Fahrrad umsatteln, muss es mehr und bessere Fahrradwege geben!

15/06/2026

Ein paar Eindrücke von unserer Delegiertenversammlung am vergangenen Wochenende. Schwerpunkt war der Angriff auf Umwelt und Naturschutz, Demokratie und Klimaschutz. Umweltminister Torsten Glauber war einer der Gastredner.

Öko-Tipp der Woche 24 – 2026Gute Gründe für mehr WildnisWildnisgebiete sind wertvolle Schatzkammern. Hier darf sich Natu...
10/06/2026

Öko-Tipp der Woche 24 – 2026

Gute Gründe für mehr Wildnis

Wildnisgebiete sind wertvolle Schatzkammern. Hier darf sich Natur frei und ohne direkten menschlichen Einfluss entwickeln. Sie sind beliebte Ausflugs- und Urlaubsziele, stärken ländliche Regionen, ermöglichen ein besseres Verständnis für die komplexen Zusammenhänge in ökologischen Systemen und eine Verbundenheit mit der Natur. Für den BUND Naturschutz ist ihr Schutz der nachhaltige Ansatz nachfolgenden Generationen die Möglichkeit zu erhalten, "natürliche Lebensgrundlagen" erleben zu können: https://www.bund-naturschutz.de/magazin
WILDNIS SICHERT BIOLOGISCHE VIELFALT
Viele bedrohte Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen finden nur in Wildnisgebieten wichtige Lebens- und Rückzugsräume. Vernetzte Biotope erhöhen die Überlebenschancen auch für wandernde Arten.
WILDNIS BELEBT
Je wilder die Natur ist, desto besser gefällt sie vielen Menschen. Wildnisgebiete bieten ein Gegengewicht zur stark genutzten Kulturlandschaft. Körper und Seele kommen zur Ruhe. Deshalb sind Wildnisgebiete weltweit beliebte Ausflugs- und Urlaubsziele und stärken ländliche Regionen.
WILDNIS IST UNSERE AUFGABE
Zu Recht fordern wir den Schutz tropischer Regenwälder oder afrikanischer Savannen. Doch ungesteuerte Natur müssen wir auch bei uns ermöglichen. Zwei Prozent der Landesfläche sollen es bis 2030 sein. So will es auch die Bundes-regierung. Nicht viel im internationalen Vergleich. Das sollten wir schaffen. Nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Enkel. Im Spessart müssten nur 3 % der Fläche als Kernzone, in der der Naturschutz absoluten Vorrang hat, für ein Biosphärenreservat zur Verfügung gestellt werden. Es sollte doch machbar sein, von insgesamt etwa 170.000 Hektar Fläche, 5.000 Hektar als Kernzone festzulegen, da der bestehende Anteil an Wildnisgebieten in Deutschland deutlich niedriger ist als in vielen anderen Ländern.
WILDNIS SCHÜTZT LEBENSRAUM
Überschwemmungen sind oft verheerend für Menschen, Wirtschaft und Infrastruktur. In wilden Flussauen ist Hochwasser willkommen. Dort hat das Wasser genug Platz und bewohnte Gebiete werden geschützt.
WILDNIS HILFT DEM KLIMA
Gesunde Wälder, Moore und Auen wirken ausgleichend auf die extremen Wetterfolgen des Klimawandels und senken dauerhaft die CO2 -Konzentration der Atmosphäre. Sie geben Lebewesen Raum und Zeit, sich an neue Klimaverhältnisse anzupassen.
WILDNIS RECHNET SICH
Trinkwasser, Sauerstoff oder Pflanzenbestäubung - wir sind auf die Leistungen der Natur angewiesen. Wildnisgebiete beherbergen ein unersetzliches Vermögen.
Der BUND Naturschutz setzt sich deshalb für mehr Wildnis auch bei uns ein.
Weitere Infos: https://wildnisindeutschland.de/wir-fuer-wildnis/

"Natur+Umwelt" - das Magazin für den Natur- und Umweltschutz in Bayern: Aktuelles, Hintergründe, Ratgeber, Bildungsangebote, Aktionen... Schauen Sie rein!

08/06/2026

Gleich beide Arten der geschützten Ameisenbläulinge kommen hier in der Kahlaue vor. In der Nähe sind bereits mehrere FFH Gebiete. Ein geplanter Radweg sollte so verlaufen dass er diese Biotope nicht zerstört. Verliert die Natur, verlieren wir alle.

HandsOffNature - Verliert die Natur, verlieren wir alle!***************************************************************I...
08/06/2026

HandsOffNature - Verliert die Natur, verlieren wir alle!
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In der Kahlaue zwischen Schimborn und Königshofen hat die Kreisgruppe Aschaffenburg des BUND Naturschutz für den Schutz der Natur und den Erhalt der dafür nötigen Regeln auf EU-Ebene geworben. Mit großen magenta-farbenen Händen signalisierte sie im Rahmen der europaweiten Kampagne :
Die Wiesen entlang des Flüsschens Kahl sind ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es für den Schutz unserer Natur in Bayern ist, dass er starke Regeln auf europäischer Ebene hat. Der streng geschützte dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist in seiner Entwicklung auf den großen Wiesenknopf in den extensiv genutzten Kahlwiesen angewiesen. Die Kahlauen zwischen Mömbris und Schöllkrippen sind leider immer wieder in Gefahr durch geplante Gewerbeflächen oder Freizeitnutzungen. Das heißt die bestehenden lückenhaften FFH-Gebiete müssten erweitert und deren Schutz keinesfalls abgeschwächt werden.
Mehr dazu lesen: https://aschaffenburg.bund-naturschutz.de/aktuelle-meldungen/artikel/ffh-richtline-bewahren-unsere-umwelt-muss-geschuetzt-werden-im-kahlgrund-und-auf-eu-ebene

Möglichkeit zu unterschreiben und weitere Informationen zur Kampagne : https://www.bund-naturschutz.de/aktionen/hands-off-nature

Artenschutz zum Anfassen: Biotopverbundsystem im Kahlgrund **************************************Am 28.05.2026 fand mit ...
07/06/2026

Artenschutz zum Anfassen: Biotopverbundsystem im Kahlgrund
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Am 28.05.2026 fand mit dem BN-Artenschutzbeauftragten Karlheinz Wissel eine spannende Exkursion zu den vom BUND Naturschutz (BN) geschützten und erhaltenen Biotopen in der Kahlaue bei Schimborn statt. Eine Besonderheit ist die Lage in einem Teil-Kessel, in dem sich gleich drei Gewässer kreuzen: Kahl, Sterzenbach und Reichenbach. So etwas gibt es in ganz Unterfranken nicht noch einmal, erzählt uns Karlheinz. Ausgedehnte Feuchtwiesen und sogar echte Sumpfgebiete sind hier zu finden, mit gleich mehreren Insektenarten, die auf der Roten Liste stehen.
Ein Highlight folgt dem nächsten, und ebenso interessant und spannend sind die Geschichten über den Schutz des Gebietes, die Karlheinz von seinem jahrzehntelangen Aktivismus zu erzählen hat: Eine Schweinezuchtanlage sollte hier entstehen, ein Ausweichsportplatz für die Gemeinde, Gewässerbegradigungen im großen Stil, weiter hinten ein Industriegebiet, eine Freizeitanlage – die Liste ist lang, sehr lang. Fast jedes Jahr war das Gebiet von den unterschiedlichsten Bauvorhaben bedroht. Und immer wieder hat es die Kreisgruppe Aschaffenburg des BN geschafft, das Gebiet zu schützen und diese einzigartige Landschaft vor der Zerstörung zu bewahren. „Ohne den BN wäre das alles nicht möglich gewesen", sagt Karlheinz. Etliche Flächen wurden strategisch aufgekauft, es wurde geklagt, Gespräche mit Politiker:innen geführt, ein sinnvoller Grünflächenmanagementplan erstellt und noch einiges mehr. Alle Teilnehmer:innen sind sichtlich begeistert und erstaunt, was alles möglich ist, wenn der BN als großer Umweltverband mitwirkt. Aber auch eines wird ganz klar: Wären nicht auch aktive Naturschützer:innen wie Karlheinz mit so viel Herz und Verstand dabei, würde es diese Landschaft nicht mehr geben!

Und mit der neuen BN Aktion „Landschaftspflege after work“ werden die Biotope in der nächsten Zeit nochmal aufgewertet. Zum Mitmachen bei der Landschaftspflege einfach der WhatsApp Gruppe beitreten: https://chat.whatsapp.com/Bbyd0RbPUllGUKVqSSKxHP?mode=gi_t

In wenigen Tagen startet das STADTRADELN. Vom 08.06. bis 28.06.2026 dürfen alle, die in der Stadt Aschaffenburg wohnen, ...
04/06/2026

In wenigen Tagen startet das STADTRADELN. Vom 08.06. bis 28.06.2026 dürfen alle, die in der Stadt Aschaffenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, beim STADTRADELN mitmachen. Der BUND Naturschutz ist als Unterteam im Team Radeln für ALLE registriert.
Jetzt ins Team eintreten und ab Montag fleißig Kilometer machen! 🚴🚴‍♀
Die tragt ihr dann auf https://www.stadtradeln.de/home ein. Noch einfacher ist es mit der extra Stadtradeln App, mit der die gefahrenen Kilometer gleichzeitig getrackt werden können.

Öko-Tipp der Woche 23 – 2026                                             Zi******enkippen – Kleine Stummel - große Gefah...
02/06/2026

Öko-Tipp der Woche 23 – 2026

Zi******enkippen – Kleine Stummel - große Gefahr für Umwelt und Gesundheit

Mit dem Rauchen schadet man nicht nur sich selbst und seinen Mitmenschen, sondern schädigt auch ganz erheblich die Umwelt, so der BUND Naturschutz (BN). Schon der Tabakanbau vernichtet Wald und zerstört die biologische Vielfalt. Ein weiteres Problem sind die Zi******enkippen - klein, giftig, unterschätzt - doch ihre Wirkung ist groß - und leider hochgiftig. Sie gefährden unsere Umwelt, verschmutzen Wasser, Boden, Luft und belasten unsere Ökosysteme langfristig. Das Wegwerfen „aus Gewohnheit“ ist deshalb nicht bloß eine Lappalie, sondern eine ernsthafte Gefahr für die Umwelt. Von den weltweit jährlich rund 5,6 Billionen gerauchten Zi******en werden beachtliche zwei Drittel einfach weg geschnippt und landen in der Umwelt.
Dabei stecken im Filter hochgiftige Stoffe und stellen eine hohe ökologische Belastung dar:

Giftcocktail: Eine Zi******enkippe enthält über 7.000 Chemikalien, davon mindestens 50 krebserregend. z.B. Nikotin, Schwermetalle (Blei, Arsen, Cadmium).
Wasserbelastung: Bereits eine einzige Kippe kann bis zu 40 Liter Wasser so stark belasten, dass Kleinstlebewesen darin absterben.
Abbaudauer u. Mikroplastik: Das Celluloseacetat des Filters zerfällt je nach Bedingungen in 10 bis 15 Jahren zu Mikroplastik, das noch länger in Böden und Gewässern verbleibt und Natur und Lebewesen schädigt. Es dringt in die Mägen von Fischen und Vö**ln vor und gelangt so auch in den Nahrungskreislauf der Menschen.
Tierwelt: Vögel und Fische verwechseln Kippenreste mit Nahrung, was zu Vergiftungen oder Verstopfungen im Verdauungstrakt führen kann.
Waldbrandgefahr: Das Wegwerfen von Zi******en ist eine häufige Ursache für Waldbrände.

Auch bei uns sind weggeworfene Kippen ein alltägliches Bild: auf Gehwegen, an Bushaltestellen, auf Spielplätzen oder in Grünanlagen. Mit dem Regen gelangen die Gifte aus den Filtern direkt in den Boden, in die Kanalisation und letztlich in Flüsse und Grundwasser. Damit betrifft das Problem nicht nur die Sauberkeit unserer Straßen, sondern auch unsere Umwelt und Trinkwasserqualität. Höchste Zeit, etwas gegen den unsichtbaren Plastik- und Giftmüll zu unternehmen. Immer mehr Städte und Gemeinden verhängen wegen der erheblichen Mehrkosten bei der Straßenreinigung und der Umweltgefährdung Bußgelder gegen Kippenschnipser – in Nürnberg kostet das Wegwerfen einer Kippe auf einem Spielplatz bis zu 2.500 €.
Auch der BUND fordert: Ordnungsgelder für das Wegwerfen von Kippen in die Umwelt und eine Beteiligung der Industrie an Kosten für Reinigung und Umweltschäden.
Und das können Sie dagegen tun:
• Kippen sind giftig, gehören in den Restmüll und nicht in die Natur.
• Benutzen Sie einen Taschenaschenbecher (Mitnehm-Ascher).
• Nehmen Sie an Müllsammelaktionen teil u. motivieren Sie andere dazu.
• Hilfe zur Rauchentwöhnung anfordern: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) https://www.rauchfrei-info.de/
Infos: https://www.bund-bremen.net/meer/stoppt-kippen-in-der-umwelt/

Foto: Rudolf Kreuzer

Adresse

Danziger Strasse 1
Aschaffenburg
63739

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Dienstag 09:00 - 12:00
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