10/06/2026
Ein Tag im Schwimmbad ist für Kinder wie ein kleines Abenteuer. Schon beim Packen beginnt die Vorfreude. Auch deshalb sollten Eltern gemeinsam mit den Kindern packen und ihre Wünsche anhören. In die Tasche kommen neben Handtuch und Badekleidung vielleicht ein lustiges Wasserspielzeug und auf jeden Fall Sonnencreme und eine Kopfbedeckung, damit die Sonne nicht zu stark auf den Kopf scheint. Bleibt man länger auf der Liegewiese, nimmt man vielleicht einen aufbaubaren Sonnenschutz mit. Hierbei muss man auf die UV-Abschirmung achten. Diese ist auf dem Etikett angegeben. Für kleinere Kinder sind natürlich Badewindeln und Wechselkleidung wichtig, und wer noch nicht so gut schwimmen kann, nimmt Schwimmflügel oder eine Schwimmhilfe mit. Ganz wichtig ist auch etwas zu trinken, am besten Wasser oder Tee, und leckere Snacks wie Obst oder ein Brot, damit man zwischendurch wieder Energie bekommt. Genügend Energie schützt auch vor Auskühlung.
Im Wasser macht es vor allem zusammen mit Freunden besonders viel Spaß . Gemeinsam planschen, tauchen oder sich kleine Spiele ausdenken gehört einfach dazu. Doch auch wenn es so schön ist, sollten Kinder nicht zu lange am Stück im Wasser bleiben, damit sie nicht frieren. Wenn die Lippen bläulich werden, zittern oder die Zähne klappern, ist es Zeit für eine Pause. Vielleicht nicht zu lange in der direkten Sonne aufwärmen. Überhaupt ist ein schattiges Plätzchen auf der Wiese sehr wichtig, damit man sich ausruhen kann und die Haut geschützt bleibt.
Tiefere Becken und Sprungbretter sind Highlights. Mut haben, sich ausprobieren, das ist aufregend, aber man sollte sich dabei immer wohlfühlen und nichts machen, wovor man Angst hat. Und ganz egal, ob im Schwimmbad oder am See: Kinder sollten nie allein ins Wasser gehen und immer gut auf sich und andere achten.
Das Wichtigste an einem Badetag ist aber nicht nur das Schwimmen selbst, sondern der Spaß: Lachen, spielen, mit Freunden Zeit verbringen und einfach den Sommer genießen. Denn genau diese gemeinsamen Momente machen den Tag im Wasser unvergesslich.
Was mitnehmen?
Geschwister und Freunde
Was gehört in die Schwimmbadtasche?
Für Kleinkinder:
Badewindeln (mehrere zum Wechseln)
Wechselkleidung (inkl. Unterwäsche)
Großes Handtuch + ggf. zweites zum Draufliegen
Sonnenhut / UV-Shirt
Sonnencreme (LSF 30–50, wasserfest)
Badeschuhe (heiße Fliesen, Rutschgefahr)
Snackbox & Trinkflasche
Lieblingsspielzeug (z. B. kleiner Ball, Eimer)
Feuchttücher / kleine Reiseapotheke
Für Schwimmanfänger:
Schwimmhilfe (z. B. Schwimmflügel – nur als Unterstützung, keine Garantie für Sicherheit)
Schwimmbrille (nimmt oft die Angst unter Wasser)
Handtuch / Bademantel
Einfache Snacks & Getränke
Optional: Tauchspielzeug für Motivation
Wie lange dürfen Kinder ins Wasser?
Kleinkinder: eher kurz – etwa 10–20 Minuten am Stück, dann aufwärmen
Größere Kinder: je nach Temperatur und Aktivität länger, aber regelmäßige Pausen sind wichtig
Faustregel: Wenn Lippen blau werden, Zähne klappern oder das Kind ruhig wird → raus aus dem Wasser
Wann lieber nicht ins Wasser?
Fieber oder deutliches Krankheitsgefühl
Starke Erkältung (Kreislauf + Ansteckungsrisiko)
Leichter Schnupfen: meist okay, aber beobachten
Ab wann ins „große" Becken?
Sobald Kinder sicher schwimmen können oder sich im Wasser gut orientieren
Oft ab etwa Vorschul-/Grundschulalter, aber individuell sehr unterschiedlich
Wichtig: immer Aufsicht, auch bei guten Schwimmern
Ab wann vom Sprungbrett?
Auf Vorschriften des Bäderbetreibers achten !!!
Anweisungen des Personal Folge leisten
Wenn das Kind:
sicher schwimmt
keine Angst vor Höhe/Wasser hat
die Baderegeln versteht
stark abhängig vom Kind
nie unter Druck setzen
langsam steigern und oft ins Schwimmbad gehen.
Essen & Trinken im Schwimmbad
Gute Optionen:
Wasser oder ungesüßter Tee (kein eiskaltes Getränk)
Obst (Apfelstücke, Melone, Beeren)
Gemüsesticks
Vollkornbrote / kleine Sandwiches
Joghurt oder Quark (in Kühlbox)
Lieber vermeiden:
Sehr zuckerhaltige Getränke (Vielfältige Gründe von Adipositas bis zu Wespen anlockend)
Schwere, fettige Speisen direkt vor dem Schwimmen. Wenn der Blutkreislauf den Darm versorgt, mangelt es an Sauerstoff in den Muskeln.
Warum Schatten so wichtig ist (zuletzt ein guter Artikel im MainEcho, dass die UV-Strahlung immer intensiver wird)
Kinderhaut ist extrem empfindlich → hohes Sonnenbrand-Risiko
Schatten schützt vor Überhitzung und Kreislaufproblemen
Auch im Schatten: eincremen nicht vergessen!
Ideal: Kombination aus Sonnenschirm, Hut und Pausen im Schatten
Text: Paula Print