NeuroDivers e.V.

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hat seit 2019 den Zweck, Belange von AutistInnen zu vertreten, sich für ein barrierefreies Umfeld einzusetzen und das Selbstbewusstsein sowie die Selbstbestimmtheit von Menschen aus dem Autismus Spektrum zu stärken.

Sensorische BarrierenUmweltreize, die autistischen Menschen die Teilhabe erschweren, z.B.:- Auditive Reize: Lärm, Hall, ...
05/05/2026

Sensorische Barrieren

Umweltreize, die autistischen Menschen die Teilhabe erschweren, z.B.:

- Auditive Reize: Lärm, Hall, viele Stimmen gleichzeitig, Piepen, Durchsagen, laute Geräte

- Visuelle Reize: grelles Licht, Neonbeleuchtung, flackernde Bildschirme

- Olfaktorische Reize: Reinigungsmittel, Essen, starke Raumdüfte

- Körperliche Reize: Gedränge, Berührungen

- Unvorhersehbare Reize: plötzliche Geräusche

"Dem Paritätischen Gesamtverband liegt ein internes Arbeitspapier vor, das belegt: Bund, Länder und kommunale Spitzenver...
17/04/2026

"Dem Paritätischen Gesamtverband liegt ein internes Arbeitspapier vor, das belegt: Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände diskutieren im Verborgenen drastische Kürzungen bei Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen.

Das 108-seitige Dokument, das heute vom Paritätischen veröffentlicht wird, stammt aus einer Arbeitsgruppe, die abseits der Öffentlichkeit harte Einschnitte für Menschen mit Behinderungen und für Kinder und Jugendliche diskutiert.

Es enthält mehr als 70 Kürzungsvorschläge mit einem bezifferten Volumen von über 8,6 Milliarden Euro. Das tatsächliche Kürzungsvolumen liegt erheblich höher, da knapp zwei Drittel aller Vorschläge gar nicht mit Zahlen unterlegt sind."

Das Pdf findet sich hier:
https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/enthuellung-kahlschlag/

𝗘𝗹𝘁𝗲𝗿𝗻-𝗞𝗶𝗻𝗱-𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗠𝗜𝗭 𝗔𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝗲𝗻𝗯𝘂𝗿𝗴Im MIZ Aschaffenburg findet ein Elterntreff mit ihren Kindern im Autismus-Spektr...
14/01/2026

𝗘𝗹𝘁𝗲𝗿𝗻-𝗞𝗶𝗻𝗱-𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗠𝗜𝗭 𝗔𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝗲𝗻𝗯𝘂𝗿𝗴
Im MIZ Aschaffenburg findet ein Elterntreff mit ihren Kindern im Autismus-Spektrum zum Austausch und gemeinsamen Spiel statt.
𝗗𝗼𝗻𝗻𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮𝗴, 29.01. 𝘃𝗼𝗻 17:00 – 18:00 𝗨𝗵𝗿.
𝗔𝗻𝗺𝗲𝗹𝗱𝗲𝗹𝗶𝗻𝗸: https://lets-meet.org/reg/ce4d4a6ed9fa3c85df

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝗴𝗿𝗶𝗳𝗳 „𝘃𝗶𝗿𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗔𝘂𝘁𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀“ 𝘀𝗰𝗵ä𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗶𝘀𝘁: Der Ausdruck „virtueller Autismus“ wird in der Berichterstattung ...
16/12/2025

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝗴𝗿𝗶𝗳𝗳 „𝘃𝗶𝗿𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗔𝘂𝘁𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀“ 𝘀𝗰𝗵ä𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗶𝘀𝘁:

Der Ausdruck „virtueller Autismus“ wird in der Berichterstattung derzeit vermehrt als Schlagwort für ein Bündel von Auffälligkeiten bei Kindern verwendet, die nach exzessiver Bildschirmnutzung und zu wenig wechselseitigem Kontakt auftreten können. Beschrieben werden dann „autismusähnliche“ Symptome wie wenig Blickkontakt, geringe Reaktion auf Ansprache sowie deutliche Sprachverzögerungen. Manche Beiträge betonen korrekterweise, dass es sich dabei nicht um das Autismus-Spektrum als neurobiologische Entwicklungsvariante handelt, sondern um eine Entwicklungsproblematik, die fälschlicherweise mit Autismus verknüpft wird. Die Überschriften werden dennoch reißerisch mit „virtueller Autismus!“ versehen…

Dass man so etwas im Jahr 2025 ernsthaft als griffige Überschrift nutzt, macht mich wütend. Ich habe den Begriff in den letzten Wochen plötzlich überall gelesen, meist ohne Einordnung und ohne erkennbare Sensibilität dafür, was damit bei autistischen Menschen und ihren Familien angerichtet wird. Denn die Formulierung suggeriert, Autismus sei etwas, das durch Medienkonsum „erzeugt“, „antrainiert“ oder „geheilt“ werden könne. Das marginalisiert autistische Menschen und relativiert die Realität von Autismus.
Wenn überhaupt ein Phänomen beschrieben werden soll, das bei Kindern durch Deprivation, mangelnde soziale und körperliche Anregung, Vernachlässigung oder ungünstige Umgebungsbedingungen entstehen kann, dann wäre eine Anlehnung an Begriffe wie „Hospitalismus“ deutlich treffender. Das ist etwas grundlegend anderes als Autismus.

Besonders problematisch ist, dass solche Schlagworte medial unkritisch übernommen werden. In der breiten Berichterstattung fehlt häufig die Perspektive autistischer Menschen und die fachliche Sorgfalt, die hier nötig wäre.
Und ja: Das wird in den nächsten Jahren noch Kreise ziehen. Viele Eltern autistischer Kinder werden sich anhören müssen, sie seien „bestimmt selbst schuld“, weil „zu viel Handy“.

Autismus ist keine Nebenwirkung von exzessiver Handynutzung, und Entwicklungsauffälligkeiten durch Deprivation sind nicht automatisch „autismusähnlich“, nur weil ein paar wenige Merkmale oberflächlich von außen ähnlich wirken können. Diese diskriminierende Begriffverdrehung „virtueller Autismus“ reproduziert Vorurteile und schadet autistischen Menschen.

⭐ Tipps wie die Feiertage für Kinder und Erwachsene im Autismus-Spektrum zugänglicher gemacht werden können ⭐Die Advents...
30/11/2025

⭐ Tipps wie die Feiertage für Kinder und Erwachsene im Autismus-Spektrum zugänglicher gemacht werden können ⭐

Die Advents- und Weihnachtszeit ist für viele Menschen mit festen gesellschaftlichen Erwartungen verbunden: Familienfeiern und gesellige Gespräche, laute Musik, ein üppiges Festmahl. Für autistische Kinder und Erwachsene kann diese Zeit jedoch mit erheblichem Stress verbunden sein. Denn das, was für viele als „besonders stimmungsvoll“ gilt steht oft im Widerspruch zu den Bedürfnissen neurodivergenter Menschen nach Reizschutz, Struktur und Rückzugsmöglichkeiten.

Nachfolgend sechs praktische Tipps, wie wir die Feiertage für autistische Kinder und Erwachsene inklusiver gestalten können:

⭐ 1. Reize reduzieren: Viele autistische Menschen reagieren empfindlich auf visuelle, akustische oder olfaktorische Reize. Blinke-Lichterketten, Dauerbeschallung mit Weihnachtsmusik und intensive Gerüche können schnell überfordern. Eine reizreduzierte Gestaltung, beispielsweise mit statischen Lichtern und kurzen Musikphasen in angenehmer Lautstärke, hilft, sensorische Überlastung zu vermeiden.

⭐ 2. Klare Abläufe: Unvorhersehbare Tagesabläufe, unregelmäßige Essenszeiten und spontane Programmpunkte sind häufig eine Belastung. Klare Tagespläne geben Sicherheit. Auch Rückzugsmöglichkeiten und geplante Pausen sollten fest eingeplant werden. Für autistische Kinder können bebilderte Tageskarten helfen, Erwachsene profitieren oft von schriftlichen Ablaufplänen.

⭐ 3. Soziale Interaktionen nicht erzwingen: Nicht jeder verträgt lange Gespräche oder Gruppenfeiern. Niemand sollte gezwungen werden, sich an geselligen Runden zu beteiligen. Ein respektvoller Umgang bedeutet auch, ein „Nein“ zu akzeptieren, ohne Druck oder abwertende Kommentare.
⭐ 4. Sind Überraschungen okay? Viele autistische Menschen erleben Überraschungen nicht als positiv, sondern als bedrohlichen Kontrollverlust. Unerwartete Geschenke oder plötzliche Programmänderungen können Überforderung, Rückzug und Meltdowns auslösen. Sprechen Sie vorab ab, ob Überraschungen gewünscht sind. Wunschlisten sind oft eine bessere Lösung.

⭐ 5. Essen ohne Zwang: Viele autistische Menschen haben selektive Essgewohnheiten und feste Essensrituale die Sicherheit bieten. Es ist nicht als persönlicher Affront gemeint, wenn jemand lieber Nudeln mit Butter isst als Gänsebraten. Autistische Kinder sollten nicht gezwungen werden, „wenigstens mal zu probieren“.

⭐ 6. Rückzugsorte schaffen: Einen abgedunkelten Raum anbieten, Noise-Cancelling-Kopfhörer erlauben: Rückzugsräume zu ermöglichen signalisiert Wertschätzung für unterschiedliche Bedürfnisse und beugen Reizüberflutung vor.

Nicht das perfekte Bilderbuch-Weihnachten ist wichtig, sondern gemeinsame positive Erinnerungen, eine schöne Zeit zu erleben, bei der sich alle wohlfühlen konnten.

Eine geruhsame Adventszeit wünscht Ivonne Fernández, Vorsitzende von NeuroDivers e.V.

Das Bild illustriert Masking auf den Punkt 👽
08/11/2025

Das Bild illustriert Masking auf den Punkt 👽

NEURODISKO ✨Für neurodivergente und andere sensible Menschen. Freitag 07. November , 18-22 Uhr- ohne Strobolichter- ohne...
21/10/2025

NEURODISKO ✨
Für neurodivergente und andere sensible Menschen.
Freitag 07. November , 18-22 Uhr
- ohne Strobolichter
- ohne Nebel
- ohne Alkohol
Eintritt frei ✨️

Adresse

Postfach 100237
Aschaffenburg
63702

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