01/02/2026
Bericht der Schlaraffia Washingtonia
Zur 2.389. Sippung – Mittwoch, 28. im Eismond a.U. 167
Wenn sich zur 2.389. Sippung der Washingtonia Gäste aus Good old Germany einfinden, dann ist klar:
Das ist kein Zufall. Das ist gelebte ReychWeite.
Wir durften zur genannten Sippung Ritter und Knappen des Reyches „Zu den drey Gleichen“ und Feldlager Eisenach begrüßen – aufmerksam, spielfest, humorerprobt. Internationale Schlaraffia in Reinform, ohne Showeffekt, aber mit Substanz.
Ein besonderer Moment dieser Sippung war die Erkürung von Ritter Un‑Bequem zum Ehrenritter der Washingtonia.
Eine Auszeichnung, die nicht laut verkündet werden muss, um Gewicht zu haben: gewürdigt wurden Haltung, Verlässlichkeit, Spielverständnis und gelebte Freundschaft über Reychs- und Ländergrenzen hinweg. Kurz gesagt: Verdienst durch Wirkung, nicht durch Pose.
Die Sippung selbst zeigte erneut, was das Spiel leisten kann, wenn Wort, Witz und Würde im Gleichgewicht stehen. Keine Folklore, kein museales Rascheln – sondern lebendige Tradition mit Gegenwartsanschluss. Gespräche mit Tiefgang, Pointen mit Wirkung, Gelächter mit Langzeitbindung.
Besonders erfreulich war der selbstverständliche Austausch über Ländergrenzen hinweg. Unterschiede wurden nicht erklärt, sondern ausgespielt. Gemeinsamkeiten nicht behauptet, sondern erlebt. So entsteht Vertrauen – leise, wirksam, nachhaltig.
Unser nüchternes, aber herzliches Fazit:
• Schlaraffia funktioniert international.
• Humor ist die stabilste Währung.
• Freundschaft braucht kein Protokoll – nur Offenheit.
Die 2.389. Sippung war damit mehr als ein Termin im Kalender. Sie war ein Beleg, dass das Spiel lebt, verbindet – und verdient ehrt.