Mücke Notfallrettung

Mücke Notfallrettung Die MNR Mücke Notfallrettung gem. GmbH setzt sich für den Betrieb von Notarztstandorten und Rettun

In einer Zeit, in der sich durch den demografischen Wandel und die Neustrukturierung der medizinischen Versorgung neue Herausforderungen für eine adäquate medizinische Versorgung der Bevölkerung auf dem Land ergeben, setzt sich die MNR Mücke Notfallrettung gem. GmbH für den Betrieb von Notarztstandorten und Rettungswachen ein. Aktuelle medizinische und ökonomische Forschungsergebnisse und interna

tionale Behandlungsleitlinien stellen die moderne notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung vor neue Herausforderungen: Enge zeitliche Behandlungsfenster, die für das Überleben und die spätere Lebensqualität von Notfallpatienten von enormer Bedeutung sind sowie die zunehmende Zentralisierung medizinischer Spezialkliniken setzen für eine optimale Patientenversorgung ein schnelles und effektives arztgestütztes Rettungssystem voraus. Gemeinsam mit den Landkreisen und Kommunen, regionalen Krankenhäusern und bestehenden Luftrettungszentren möchten wir so zur Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung ohne Kompromisse beitragen.

02/06/2016
17/05/2016

Teamarbeit am Notfallort



Jeder Handgriff muss sitzen, wenn Rettungskräfte arbeiten. Deshalb sind die Aufgaben klar verteilt: Am Einsatzort helfen beide dem Patienten und halten per Funk den Kontakt zur Leitstelle. Und in einigen Fällen kommt sogar der Plüschbär zum Einsatz.



Auf dem Weg zum Einsatzort ist der Beifahrer des Rettungswagens – ein Rettungsassistent/Notfallsanitäter – für die Kommunikation mit der Leitstelle zuständig. Dies geschieht im Wagen per Funk, später am Einsatzort per Handy.



Mit Vorwissen zum Einsatzort

Wenn sie am Einsatzort ankommen, kennen die Rettungskräfte bereits die Verdachtsdiagnose des Patienten, die der Disponent in der Leitstelle aufgrund des Notrufs am Telefon gestellt hat. Zum Patienten nimmt das Team dann Notfallrucksäcke samt umfangreicher Ausstattung und Medikamenten, Sauerstoff und ein EKG mit. In einigen Fällen wird auch parallel ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zum Einsatzort geschickt: Wenn zum Beispiel das Bewusstsein, die Atmung oder der Kreislauf des Patienten beeinträchtigt ist.



Bei der Behandlung orientieren sich die Rettungskräfte an Algorithmen. Diese werden regelmäßig an den aktuellen Stand der Medizin angepasst und weiterentwickelt.



Eigenschutz am Einsatzort

An erster Stelle steht für Rettungskräfte der Selbstschutz. Der Grund ist klar: Ein Rettungsassistent oder Notfallsanitäter, der am Einsatzort verunglückt, kann nicht mehr Patienten helfen und benötig selbst Hilfe. Der Einsatz in privaten Wohnungen und Häusern ist meist ungefährlich. Ausnahmen bestätigen die Regel: Vor Infektionskrankheiten müssen sich Rettungskräfte beispielsweise speziell schützen.



Nicht immer ist eine Straße gesperrt, wenn der Rettungsdienst an einer Unfallstelle ankommt. Solche Situationen fordern höchste Konzentration und gute Ausrüstung: Auffällige Schutzkleidung und gut sichtbare Fahrzeuge helfen, Unfälle zu vermeiden.



Bei Einsätzen auf dem Werksgelände von Industriebetrieben sind oft Schutzhelme und säurebeständige Schuhe Pflicht – beides gehört zur persönlichen Schutzausrüstung im Rettungsdienst. Wichtig ist die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Rettungskräften, etwa der Feuerwehr.



Gut versorgt auf dem Weg ins Krankenhaus

Die Rettungskräfte können Patienten im Fahrzeug wie auf einer Intensivstation behandeln, also zum Beispiel künstlich beatmen. An Bord befinden sich auch lebensrettende Medikamente. Bei Kindern darf die Mutter oder der Vater mit in den Rettungswagen. Um die ganz jungen Patienten zu beruhigen und das Eis zwischen Patient und Rettern zu brechen, gibt es in den meisten Rettungswagen einen Plüschbären für die Kinder.

Notruf 112 – eine Nummer für Europa und die Rettungskette beginnt Die Notrufnummer 112 kennt wohl jeder. Aber in welchen...
17/05/2016

Notruf 112 – eine Nummer für Europa und die Rettungskette beginnt



Die Notrufnummer 112 kennt wohl jeder. Aber in welchen Fällen wählt man sie? Und was passiert danach? Worauf müssen Anrufer achten? So funktioniert die Rettungskette von der Leitstelle bis zur Ankunft der Helfer am Einsatzort.



In einem medizinischen Notfall sollte niemand zögern, die 112 zu wählen. Der Anruf landet dann automatisch in der zuständigen Leitstelle. Das System erkennt den Standort des Anrufers im Festnetz an der Vorwahl, im Mobilfunknetz an der Position des Funkmastes – auch wenn die Übermittlung der eigenen Rufnummer ausgeschaltet ist. Nicht einmal Deutsch oder Englisch müssen die Anrufer können: Wer beispielsweise Türkisch oder Polnisch spricht, wird mit einem sprachkundigen Disponenten in einer anderen Leitstelle zwischen Passau und Flensburg verbunden, auch wenn solche Fälle eher die Ausnahme sind.



Frage: Wo sind Sie?

In der Regel klingelt es höchstens dreimal, bis ein hochspezialisierter Disponent den Anruf (Notruf) entgegennimmt. Disponenten sind Rettungsassistenten mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung und haben eine neunwöchige Zusatzausbildung absolviert. Eines ist dabei immer gleich: Zuerst fragt der Disponent nach dem genauen Standort des Anrufers. Denn sollte die Verbindung abbrechen, kann er trotzdem sofort einen Rettungswagen (RTW) losschicken.



Die Technik hilft auch bei einem Notfall in freier Natur oder in unbekannten Gebieten. Die Mobilfunkzellen sind zwar auf dem Land sehr groß, doch zusammen mit Positionsbeschreibungen des Anrufers lässt sich der Einsatzort bestimmen. Wichtige Informationen für den Disponenten sind zum Beispiel Wald- und Bebauungsgrenzen, Gewässer oder Hochspannungsleitungen, Fluss- und Straßenkilometer. Und: Wer ein Smartphone dabei hat, kann über das Ablesen der Koordinaten seinen Standort relativ genau bestimmen. Eine Fernortung durch die Leitstelle ist derzeit nicht überall möglich.



Besteht Lebensgefahr für den Patienten?

Anschließend versucht der Disponent mit gezielten, strukturierten Fragen herauszufinden, ob Lebensgefahr besteht: Was genau ist passiert? Atmet der Patient normal? Blutet er? Hat er starke Schmerzen? Durch ein standardisiertes Fragesystem ist sichergestellt, dass jeder Patient im Notfall schnell die optimale Hilfe erhält. Meist dauert es höchstens 60 Sekunden, bis der Disponent den Einsatz per Funk an das Rettungsteam schickt. Einen Atemstillstand sollen geübte Disponenten in der Regel sogar schon nach 20 Sekunden erkennen und die Anleitung zu einer Herz-Druck-Massage beginnen.



Während die Helfer unterwegs sind, kann der Disponent am Telefon Anweisungen zur Ersten Hilfe erteilen. Das gehört zu ihrer Ausbildung. Nur mit schneller Erster Hilfe haben einige Patienten überhaupt eine Chance zu überleben, zum Beispiel bei einem Herzstillstand. Die telefonischen Anleitungen sind speziell für die Umsetzung durch medizinische Laien konzipiert.



Stress-Situation für Anrufer – Disponenten beruhigen

Dass die Anrufer dabei unter großem Stress stehen, wissen die Disponenten. Sie sind psychologisch geschult und können beruhigen. Gut zu wissen: Anrufer müssen keine Angst haben, einen Fehler zu machen. Auch Ungeübten gelingt eine Herz-Druck-Massage (HDM) unter telefonischer Anleitung. Der größte Fehler wäre, nicht zu helfen. Denn schon wenige Minuten können über Leben, Tod oder erhebliche Folgeschäden entscheiden – bis die Rettungskräfte am Einsatzort eintreffen, kann effektiv geholfen werden.

17/05/2016

Der Weg ist das Ziel
Die MNR Mücke Notfallrettung gem. GmbH versteht sich als lernendes Unternehmen. Was kompliziert klingt basiert aber letztendlich auf zwei strategische Sicht- und Arbeitsweisen. Zum einen beobachten wir permanent unsere Branche und die Gesellschaft und entwickeln unsere Kernkompetenzen den Anforderungen entsprechend weiter, dieses haben wir die vergangenen 16 Jahre intensiv getan. Das schafft dauerhafte Zukunfts- und Handlungsfähigkeit ganz im Sinne unserer Philosophie die existenzsichernden Rechte der Bevölkerung und Daseinsfürsorge zu gewährleisten.

11/05/2016

16 Jahre ist es her das wir den Bedarf an weiteren Rettungsmitteln in Arnsberg erkannt haben, den Ausbau der notärztlichen Versorgung nunmehr kam nach eben dieser Zeit ein Gutachten zu demselben Ergebnis. Besser spät als nie. Dieses bestätigt uns, dass wir bereits damals der Zeit weit voraus waren.

10/05/2016

MNR Mücke Notfallrettung schafft zwei NEF und einen RTW von WAS Wiethmarscher Ambulanz und Sonderfahrzeuge zur Gewährleistung der existenzsichernden Rechte und Daseinsfürsorge gegenüber der Bevölkerung in den Versorgungsgebieten an.

09/05/2016

Antrag auf Einbindung in den öffentlichen Rettungsdienst im Westerwaldkreis

MNR Mücke Notfallrettung gem. GmbH hat derzeit mit Stand April 2016 bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreis einen Antrag auf Einbindung in den öffentlichen Rettungsdienst als 24-Stunden Rettungswache mit 19 Mitarbeitern ( Rettungsassistenten/Notfallsanitäter und Notärzte) in Bad Marienberg mit RTW (Rettungswagen) und NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) sowie der Bereitstellung von Notärzten gestellt.

09/05/2016

Antrag auf Einbindung in den öffentlichen Rettungsdienst im Hochsauerlandkreis

MNR Mücke Notfallrettung gem. GmbH hat derzeit mit Stand April 2016 bei der Kreisverwaltung des Hochsauerlandkreis einen Antrag auf Einbindung in den öffentlichen Rettungsdienst mit einem 24-Stunden Notarztstandort mit 13 Mitarbeitern (Rettungsassistenten/Notfallsanitäter und Notärzte) in Arnsberg-OT Arnsberg, Notärzten sowie mit einem NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) gestellt.

Adresse

Arnsberg
59821

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