31/05/2026
🚨Übung des Katastrophenschutz-Einsatzzuges Wasser in Kirchworbis🚨
Am Samstag, den 30. Mai, wurde unter dem Einsatzstichwort „F3 – Brand landwirtschaftlicher Betrieb“ zu einer groß angelegten Übung nach Kirchworbis alarmiert. An der Übung beteiligt war auch der Katastrophenschutz-Einsatzzug Wasser des Landkreises Eichsfeld.
Die Hauptaufgabe des Einsatzzuges bestand darin, eine Wasserversorgung von der Wipper bis zum angenommenen Brandobjekt über mehrere hundert Meter aufzubauen. Darüber hinaus wurde der neue Einsatzleitwagen in die Führungsunterstützung eingebunden. Dem Einsatzleiter standen zudem mehrere Atemschutztrupps für die Bewältigung der Übungslage zur Verfügung.
Aus Arenshausen nahmen drei Kameraden an der Übung teil.
Doch was macht eigentlich ein Einsatzzug Wasser?
Für alle Nicht-Feuerwehrangehörigen hier eine kurze Erklärung: Der Einsatzzug Wasser ist einer von drei Katastrophenschutz-Einsatzzügen im Landkreis Eichsfeld. Er kommt insbesondere bei Großbränden, größeren Unwetterlagen oder Hochwassereinsätzen zum Einsatz. Dabei beschränkt sich sein Einsatzgebiet nicht nur auf den Landkreis Eichsfeld – je nach Anforderung kann der Zug im gesamten Bundesgebiet eingesetzt werden.
Eine besondere Stärke des Einsatzzuges ist der Aufbau von langen Schlauchstrecken zur Wasserförderung über große Entfernungen. Allein auf dem Schlauchwagen befinden sich Schläuche für eine bis zu zwei Kilometer lange Leitung, die während der Fahrt verlegt werden können. Die beiden Löschgruppenfahrzeuge führen zusätzlich jeweils 500 Meter Schlauchmaterial mit, das ebenfalls während der Fahrt verlegt werden kann.
Im Einsatz verfügt der Zug nicht nur über eine beeindruckende Menge an Schlauchmaterial, sondern auch über eine starke Personal- und Fahrzeugausstattung. Insgesamt gehören 27 Einsatzkräfte, zahlreiche Atemschutzgeräteträger, zwei Löschgruppenfahrzeuge mit jeweils 2.000 Litern Löschwasser sowie ein Einsatzleitwagen zum Einsatzzug Wasser.
Solche Übungen sind unverzichtbar, um die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten zu trainieren und die Einsatzbereitschaft für den Ernstfall sicherzustellen.