13/05/2026
Was bedeutet es, „normal“ zu sein – und wer entscheidet das eigentlich?
Dieses Jahr haben sich die „Irren Nächte in Mittelfranken“ mit genau dieser Frage beschäftigt. Der Film „How to be normal – und der Versuch, sich selbst zu verstehen“ von Florian Pochlatko war u. a. in Rothenburg, Dinkelsbühl und am 22.04. auch in Ansbach zu sehen. Rund 150 Besucher*innen füllten die Ansbacher Kammerspiele – ein deutliches Zeichen für das große Interesse an diesem Thema.
Der Film beleuchtet „Normalität“, „psychische Gesundheit und Krankheit“ auf verschiedenen Ebenen – und zeigt dabei deutlich: Es geht nicht um Verharmlosung, sondern um Verständnis. Es werden individuelle Erfahrungen sichtbar, aber auch gesellschaftliche Erwartungen hinterfragt.
Nach der Vorführung gab es Zeit für offenen Austausch: Diskussion, Fragen und persönliche Erfahrungen. Begleitet wurde der Abend von (im Bild von rechts nach links):
Lena Kruse, Sozialpsychiatrischer Dienst des Diakonischen Werkes Ansbach e.V.
Prof. Dr. Mathias Zink, Bezirksklinikum Ansbach
Eva Sill-Schmitt, Krisendienst Mittelfranken
Gemeinsam wurde der Abend mehr als nur eine Filmvorführung: eine lebendige Gelegenheit, eigene Perspektiven zu reflektieren und neue Denkanstöße mitzunehmen.
Foto: Diakonisches Werk Ansbach e.V.