Trennungsväter e.V.

Trennungsväter e.V. .

03/06/2022

Nach der Ankündigung des neuen Justizministers Dr. Buschmann (FDP) über eine groß angelegte Reform des Familienrechts, die bis zur Sommerpause vorliegen soll, gab es mehrere Interessierte die Herrn Dr. Buschmann persönlich angeschrieben haben und nach den Plänen und den aktuellem Status gefragt haben.

Der diesbezügliche Schriftverkehr liegt uns vor. In einer Anfrage wurde unter anderem nachgefragt, inwieweit die seit Jahren immer wieder zurückgehaltene wissenschaftliche „Petra-Studie“ Eingang in die neue Familienrechtsreform findet. Ebenfalls wurde auf die Entscheidung vom 02.10.2015 der parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg hingewiesen in der alle Mitgliedsstaaten aufgefordert wurden, die Doppelresidenz/Wechselmodell, also die Betreuung von Trennungskindern durch beide Elternteile als bevorzugtes Modell im Gesetz zu verankern. (Die Resolution wurde mit 46 Stimmen dafür, 0 Gegenstimmen und 2 Abwesenden einstimmig verabschiedet und soll von den Mitgliedsstaaten ratifiziert werden.)

Auch hier wurde gefragt, inwieweit diese Resolution Eingang in die Familienrechtsreform findet.

Zusätzlich wurde der Justizminister auf die VN-Kinderrechtskonvention hingewiesen, die letztlich auch Leitbild für den Europarat war.

In der Ministeriumsantwort heisst es (im Original):

„Die die Bundesregierung tragenden Parteien haben sich im Rahmen des Koalitonsvertrags auf eine Vielzahl von Vorhaben zur Modernisierung des Familienrechts geeinigt. Diese lassen sich nicht in einem Schwung verwirklichen, sondern nur Schritt für Schritt. Die ersten Schritte werden wir jetzt gehen. Noch bevor die Sommerferien beginnen, werden wir erste konkrete Reformvorschläge präsentieren.

Bei unseren Reformüberlegungen werden wir auch Studienergebnisse einbeziehen. Soweit Sie die „Petra-Studie“ ansprechen, gehen wir davon aus, das Sie die vom Bundesfamilienministerium 2015 in Auftrag gegebene Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“ meinen. Die Ergebnisse dieser Studie sind hier noch nicht bekannt. Ob die Erkenntnisse aus den Daten für die Finalisierung und Veröffentlichung der Studie genutzt werden dürfen wird derzeit gerichtlich geklärt.“

„Ihr auch in der Resolution 2079(2015) formuliertes Anliegen, eine gleichberechtigte und partnerschaftliche Betreuung der Kinder auch nach der Trennung zu ermöglichen, teile ich. Allen Familien soll eine am Kindeswohl orientierte partnerschaftliche Betreuung minderjähriger Kinder auch nach Trennung und Scheidung der Eltern ermöglicht werden. Dafür sollen die erforderlichen Bedingungen geschaffen werden. Wir haben es uns für diese Legislaturperiode daher zum Ziel gemacht, die partnerschaftliche Betreuung der Kinder nach der Trennung unter anderem dadurch zu fördern, dass die umgangs- und betreuungsbedingten Merhbelastungen im Sozial-und Steuerrecht besser berücksichtigt werden. Gemeinsam mit den Ländern verfolgen wir zudem das Ziel, die Erziehungs, sowie Trennungs- und Konfliktberatung zu verbessern und dabei insbesondere das Wechselmodell in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Ziele zeigen Ihnen unsere Ambitionen für diese Legislaturperiode.“

„Wie sich diese Ziele im Einzelnen umsetzen lassen, werden wir in der nächsten Zeit zunächst auf der Fachebene des Bundesministeriums der Justiz erarbeiten. In unsere Überlegungen werden wir miteinbeziehen, welcher Regelungen es bedarf, um eine partnerschaftliche Betreuung („Wechselmodell“) stärker zu fördern. Wir werden uns auch damit beschäftigen, wie wir sicherstellen können, dass das Kind gesunde Bindungen zu beiden ELtern und weiteren Bezugspersonen aufbauen und erhalten kann, durch welche Instrumente Eltern mehr Autonomie in der Gestaltung der Eltern-Kind-Beziehung erhalten und auf welche Weise Eltern noch besser darin unterstützt werden können, Erziehungskonzepte einvernehmlich zu erarbeiten und Meinungsverschiedenheiten aufzulösen. Bei alledem liegt die Herausforderung des Kindschaftsrechts darin, über die Individualinteressen der Eltern und weiterer erwachsender Personen hinaus in erster Linie das Kind mit seinen eigenen Rechten, Ressourcen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen. Neben der Reform des Kindschaftsrechts arbeiten wir zurzeit übrigens auch an einer Reform des Kindesunterhalts. Die Trennungsfamilien stehen mithin in vielerlei Hinsicht im Fokus dieser Bundesregierung.“

Im Namen unseres Redaktionsteams bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit.
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mit freundlichen Grüssen

Heiner Creydt

ViSdP
Initiative Väter und Mütter für Kinder

Ohne Worte...🙃
26/05/2022

Ohne Worte...🙃

👉 Ü. v. unten : Lassen Sie sich nicht vom System kaputt machen. Bleiben Sie stark, sowohl psychisch als auch mental.👉Den...
24/05/2022

👉 Ü. v. unten : Lassen Sie sich nicht vom System kaputt machen. Bleiben Sie stark, sowohl psychisch als auch mental.
👉Denken Sie öfter daran, als nicht, der Prozess ist ein Marathon, kein Sprint.
👉Und denken Sie daran, dass Ihre Kinder/Babys auf Sie zählen
👉Bild-Text-Übersetzung:
Quellen des Traumas
vom Familiengericht
Gaslighting durch gerichtliche "Profis"...
Das Gefühl, dass sich niemand um die
Sicherheit Ihres Kindes interessiert...

Während der Anhörungen zum Schweigen gebracht werden...
Von Richtern angeschrien werden...
Jahrelange intensive Rechtsstreitigkeiten...
Sich ständig verteidigen...
gegen Lügen, schikanöse Anschuldigungen...
Die starke finanzielle Belastung...

Extremer Druck, "einfach miteinander auszukommen"
mit dem Täter `in...
Um sich mit den Krümeln "Kontakt" zufrieden zu geben...
angeboten durch die andere Partei, Gerichte...
Von deinen Kindern entfremdet sein...
https://www.facebook.com/dadsagainstdiscriminationsupport/photos/a.1469208106525163/4951791864933419/

Don’t let the system break you. Stay strong, both physically and mentally.

Remember more often then not, the process is a marathon, not a sprint.

And remember your babies are counting on you. 🙏🏼

Dad's Against Discrimination Support                                                                                    ...
21/05/2022

Dad's Against Discrimination Support


Bild-Text-Übersetzung:
Du hast die Kinder belogen, damit sie mich hassen - ich habe die Kinder belogen, damit sie nicht aufhören, dich zu lieben...

Übersetzung weiter unten lesen:                                                                                         ...
21/05/2022

Übersetzung weiter unten lesen: Dad's Against Discrimination Support

Sadly this the reality for so many parents, and children who are in no uncertain terms, silenced. And their views, wishes, feelings are ignored, dismissed, and twisted. For those struggling, please know your not alone.
Not Your Right …
- - --> Ü: Papas gegen Diskriminierung Unterstützung

Leider ist dies die Realität für so viele Eltern und Kinder, die in unmissverständlichen Worten zum Schweigen gebracht werden. Und ihre Ansichten, Wünsche, Gefühle werden ignoriert, abgelehnt und verdreht. Für diejenigen, die kämpfen, wissen Sie bitte, dass Sie nicht alleine sind.
----------------------------------------------------------
Bild-Text-Übersetzung:
Als Kind, ich träume immer, dass ich um Hilfe schrie, kein Ton kam heraus und niemand konnte mich als Erwachsener hören, dies wurde zu einer Realität im Familiengericht

Bilder sagen mehr als Worte...
17/05/2022

Bilder sagen mehr als Worte...

Thomas Fischer, ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof, räumt mit einem Mythos auf. Jede einzelne Zeile ist lesenswert....
08/05/2022

Thomas Fischer, ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof, räumt mit einem Mythos auf. Jede einzelne Zeile ist lesenswert.

Das Erstaunlichste daran: Der Artikel ist bereits drei Jahre alt. Dennoch hat sich an den pauschalen Schuldzuweisungen seitens einer gewissen Gruppe nicht geändert. Fakten interessieren halt nicht, wenn man die Opferrolle gepachtet hat.

"Skrupellose Väter" haben, so las man, Deutschland in die jüngste Krise gestürzt: Die Eintreibung des sogenannten Unterhaltsvorschusses lasse zu wünschen übrig. Eine Nachschau führt zu gewissen Zweifeln.

Gefunden nicht irgendwo, bei einem Männerkomitee, sondern auf der offiziellen Internetseite des Landes Nordrhein-Westfal...
23/04/2022

Gefunden nicht irgendwo, bei einem Männerkomitee, sondern auf der offiziellen Internetseite des Landes Nordrhein-Westfalen. ein weiterer Femimythos zerbröselt. Die Schweizer wussten es schon lange.

Im April 2020 starteten die Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Bayern ein bundesweit bisher einmaliges gemeinsames Projekt: Unterstützung und Hilfe für von Gewalt betroffene Männer. Im Jahr 2021 wurde das Männerhilfetelefon auf Baden-Württemberg ausgeweitet. Die Bilanz nach zwei Jahr...

Es war zu erwarten: Kaum haben wir eine radikal-grüne Familienministerin, schon kursieren derartige Studien:https://www....
15/04/2022

Es war zu erwarten: Kaum haben wir eine radikal-grüne Familienministerin, schon kursieren derartige Studien:

https://www.shz.de/deutschland-welt/xl/Studie-zu-Maengel-im-Familienrecht-Wie-Gerichte-Kinder-gefaehrden-id36891577.html

Der Artikel ist - wen wundert es? - von einer Frau verfasst.
Allerdings hat die Neue Richtervereinigung die Studie unter die Lupe genommen und zahlreiche systematische Fehler gefunden - angefangen bei einer viel zu kleinen Stichprobengröße. Selbst wenn man unterstellt, die Fälle seien neutral ausgewählt worden, lässt die Zahl von 92 Fällen nach den Regeln der mathematischen Statistik keinerlei Rückschlüsse zu.

https://www.deutscherpresseindex.de/2022/04/13/die-bestandsaufnahme-von-dr-hammer-stimmt-nicht/

Leider wird der Rücktritt von Frau Spiegel nichts daran ändern, dass Väter in den kommenden 4 Jahren von der Politik verteufelt werden. Da nimmt man schon mal gerne eine verbogene Statistik in Kauf. Es ist übrigens nicht die erste - bei weitem nicht..

Die Fachgruppe Familienrecht der NRV hat sich in den letzten Tagen intensiv mit der Studie „Familienrecht in Deutschland – Eine Bestandsaufnahme“ von Dr. Wolfgang Hammer aus dem April 2022 beschäftigt. Leider ist die Ausarbeitung kein

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