Avanja Wir machen uns für mehr in der IT stark. Machst du mit? Avanja ist eine Initiative des Branchenverbands bremen digitalmedia.

Der 1997 gegründete Verein vertritt die Interessen und Anliegen seiner Mitglieder aus der Bremer Medien- und Digitalwirtschaft. Eine im Sommer 2020 vom Verband veröffentlichte IT-Standortstudie zeigt, dass die IT-Branche Bremens drittgrößten Wirtschaftscluster darstellt. Und die Branche wächst – natürlich nicht nur im Land Bremen. Entsprechend groß ist der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Doc

h die Studie hat noch etwas anderes gezeigt: lediglich 28 % der Beschäftigten in der Bremer Digitalwirtschaft sind Frauen. Wir sind davon überzeugt, dass wir das gemeinsam besser können! Deswegen haben wir als Branchenverband mit Unterstützung der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Avanja an den Start gebracht: eine interaktive Plattform, die ebenso informiert, wie konkrete Handreichungen und Tipps bereitstellt. Unsere Mitglieder und Interessierte aller Branchen sind eingeladen, die Impulse und Ideen auf Avanja für die eigene Arbeit zu nutzen. Das Ziel: Arbeitgeber:innen digitaler Berufe werden für einen breiteren Pool von Fachkräften attraktiv und vor allem mehr Frauen finden einen Weg in IT-Berufe. Mehr Zufriedenheit unter den Mitarbeitenden gibt es dazu noch on top. Diversität und Chancengleichheit stärken die Zukunftsfähigkeit und den Erfolg von Unternehmen, davon sind wir überzeugt! Überzeug du dich doch auch.

Annette Scheckmann ist Vorständin der Strabag AG Österreich, beschreibt sich selbst als hartnäckige Optimistin und bring...
15/04/2025

Annette Scheckmann ist Vorständin der Strabag AG Österreich, beschreibt sich selbst als hartnäckige Optimistin und bringt genau diesen Optimismus in die Diskussion über Frauen in der Arbeitswelt ein. In einem Interview mit DER STANDARD spricht sie über Herausforderungen, Chancen und notwendige Veränderungen für mehr Diversität und Flexibilität im Berufsleben.

💡 Warum viele Frauen in Teilzeit doch Vollzeit arbeiten
Viele Frauen reduzieren nach der Elternzeit ihre Stunden – aber nicht unbedingt ihre Arbeit. Teilzeit bedeutet für viele nicht weniger Aufgaben, sondern lediglich eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit. Tagsüber früher das Büro verlassen, um die Kinder zu betreuen und abends noch einmal den Laptop aufklappen – diese Realität betrifft viele, wird aber selten offen thematisiert. Scheckmann betont, dass Unternehmen hier genau hinschauen müssen: Wie viele Stunden arbeiten Frauen tatsächlich? Werden Teilzeitkräfte für dieselbe Verantwortung nur anders bezahlt?

⏳ Flexibilität als Schlüssel – für alle!
Flexible Arbeitsmodelle sind kein Frauenthema, sondern betreffen die gesamte Arbeitswelt. Führungskräfte haben die Verantwortung, neue Lösungen zu schaffen, die sowohl Karrierechancen als auch individuelle Lebensrealitäten berücksichtigen. Scheckmann selbst lebt diese Flexibilität: Wenn ihre Tochter sie braucht, nimmt sie sich die Zeit – und arbeitet danach weiter. Sie fordert diese Freiheit nicht nur für sich, sondern für alle Mitarbeitenden. Dabei können neue Technologien eine entscheidende Rolle spielen: In der Baubranche zum Beispiel könne Virtual Reality es ermöglichen, bestimmte Tätigkeiten ortsunabhängig auszuführen – ein Schritt hin zu mehr Flexibilität, selbst in klassischen Präsenzberufen.

🚀 Warum wir weiterhin über Frauen in Führungspositionen sprechen müssen
Die gläserne Decke ist noch nicht durchbrochen – und Scheckmann macht deutlich, warum: Menschen befördern Menschen, die ihnen ähnlich sind. Solange Führungsetagen überwiegend männlich besetzt sind, bleibt es für Frauen schwieriger, aufzusteigen. Die Lösung? Quoten sind notwendig, um Strukturen aufzubrechen. Auch wenn Veränderungen nicht über Nacht passieren, sieht Scheckmann die Gesellschaft an einem Wendepunkt – aber nur, wenn alle weiter Druck machen.

Das ganze Interview findet ihr hier 👉 https://www.derstandard.at/story/3000000250168/strabag-vorstaendin-scheckmann-fra

📢 Unsere Recruiting Challenge geht in die nächste Runde! 🫸🫷 Nach zwei erfolgreichen Durchläufen wollen wir es wieder wis...
10/04/2025

📢 Unsere Recruiting Challenge geht in die nächste Runde! 🫸🫷

Nach zwei erfolgreichen Durchläufen wollen wir es wieder wissen. Ab sofort können sich Unternehmen und Undercover-Bewerberinnen über unsere Website für eine Teilnahme registrieren: https://www.avanja.de/recruiting-challenge/

🤷‍♀️ Warum wir das tun?
Stellenanzeigen – insbesondere im IT-Bereich – sprechen Frauen* oft nicht ausreichend an. Das Ergebnis: Die Zahl der weiblichen Bewerbungen ist viel zu gering. Mit unserer Avanja Recruiting Challenge stellen die teilnehmenden Unternehmen ihren eigenen Recruiting-Prozess auf den Prüfstand und bekommen ein individuelles Feedback. Unser Ziel: Das Bewusstsein aller Teilnehmenden schärfen, um mehr Frauen* für digitale Berufe zu erreichen!

Teilnehmende Unternehmen…
📋 bekommen detailliertes und ehrliches Feedback, das sie für sich nutzen können.
🙍 begegnen ihren blinden Flecken und können sich dank dieser Erkenntnisse künftig für ein breiteren Bewerbungs-Pool aufstellen.
🔄 einen Perspektivwechsel aus Sicht der Bewerberinnen und können so gezielter auf deren Bedürfnisse eingehen.

‼️Mitmachen können Unternehmen aller Branchen, die IT-Jobs besetzen wollen!‼️

Für dich als Undercover-Bewerberin bedeutet eine Teilnahme vor allem, dass du...
💡 wertvolle Erkenntnisse über deinen gesamten Bewerbungs-Prozess sammelst und Feedback bekommst.
📌 von unserer Trainerin Katrin Kärner begleitet wirst, die dir von Anfang an mit fachlicher Expertise für alle Fragen zur Seite steht.
🌐 Zugang in die Digitalbranche erhältst und dein Netzwerk erweiterst.

Challenge accepted? Dann bewerbt euch schnell, denn die Plätze sind begrenzt.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier👉 https://www.avanja.de/recruiting-challenge/ (das Anmeldeformular befindet sich am Ende der Seite)

Morgen heißt es wieder: Zukunftstag. Einmal im Jahr haben Schüler:innen die Möglichkeit, in Berufe einzutauchen, die als...
02/04/2025

Morgen heißt es wieder: Zukunftstag. Einmal im Jahr haben Schüler:innen die Möglichkeit, in Berufe einzutauchen, die als geschlechteruntypisch gelten.

Warum ist das wichtig? Der Zukunftstag bietet nicht nur die Gelegenheit, Dinge auszuprobieren und zu entdecken, sondern ist auch ein Tag, an dem junge Menschen neue Perspektiven sammeln, ihre Interessen testen, sich mit Fachleuten aus der Branche austauschen oder ihren nächsten Praktikumsplatz klar machen können. 🚀

Auch in zahlreichen Bremer Unternehmen werden am Zukunftstag praktische Einblicke in Berufsfelder gegeben: Von Software-Entwickler:innen über Data Scientists bis hin zu IT-Sicherheitsexpert:innen – die Tech-Branche wartet mit einer Vielzahl an Berufen, die es zu entdecken gilt. 🌐

Auch bremen digitalmedia ist in Kooperation mit vomhörensehen mit dem Angebot „TandemPower Junior“ beim Zukunftstag dabei. Schüler:innen der Klassen 5 bis 7 können einen Tag lang in den Pusdorf Studios die Welt der Medien- und IT-Berufe entdecken.

Mehr Informationen zum Zukunftstag findest du hier 👉 https://www.bremen.de/bildung-und-beruf/zukunftstag-bremen



📸: Max Fischer, Pexels

Immer mehr Unternehmen haben sich das Ziel gesetzt, den Frauenanteil in IT- und Digitalberufen zu steigern. Dennoch zeig...
18/03/2025

Immer mehr Unternehmen haben sich das Ziel gesetzt, den Frauenanteil in IT- und Digitalberufen zu steigern. Dennoch zeigt sich, dass nach wie vor knapp 40 % der Unternehmen denken, dass Männer für diese Berufe besser geeignet sind. Das ist nicht nur ein Hindernis für die Gleichstellung, sondern auch für die Zukunft der digitalen Wirtschaft! 🤔

In einer aktuellen Studie der Bitkom wurden 605 Unternehmen der Gesamtwirtschaft und 198 Unternehmen der Digitalwirtschaft befragt. Das Ergebnis:

📊 64 % der deutschen Unternehmen sehen die Bedeutung von mehr Frauen in der IT als entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit.
📊 37 % der Unternehmen haben sich Ziele gesetzt, den Frauenanteil in IT-Berufen zu steigern.
📊 94 % der Unternehmen haben weniger Frauen als Männer in ihren IT- und Digitaljobs.

Was muss sich also ändern? Die Wirtschaft braucht klare Ziele und Strategien, um Frauen für IT- und Digitalberufe zu gewinnen. Wichtige Schritte sind mehr sichtbare Karrieremöglichkeiten und gezielte Recruiting-Maßnahmen, die Vielfalt und Inklusion betonen. Zudem sind bessere Unterstützungsstrukturen wie flexible Arbeitszeiten, Mentoring-Programme und Netzwerke wichtig. Auch die Unternehmenskultur muss sich verändern, indem bestehende Barrieren und Vorurteile abgebaut werden, um ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen von Unternehmen, Bildungseinrichtungen und politischen Institutionen kann eine nachhaltige Veränderung erreicht werden.

Die ganze Studie findest du hier 👉 https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/IT-Digitalberufe-Frauen-weiter-unterrepraesentiert

📸: Annie Spratt, Pexels

Seit Jahrzehnten wird Frauen in der Arbeitswelt geraten, sich „männlich“ zu verhalten, um erfolgreich zu sein. Härter au...
28/01/2025

Seit Jahrzehnten wird Frauen in der Arbeitswelt geraten, sich „männlich“ zu verhalten, um erfolgreich zu sein. Härter auftreten, keine Emotionen zeigen, keine Schwächen – ein Rezept, das oft zu Frust und Selbstzweifeln führt. Frauen wie Carin Pawlak (Executive Consultant), Laura Bornmann (New Work & Leadership Expert) oder Kosima Kovar kennen diesen Druck nur zu gut: Wer sich anpasst, wird als „zu taff“ abgestempelt, wer empathisch bleibt, gilt als „zu weich“. In einem Beitrag vom Handelsblatt sprechen sie über den Druck, sich in der männlich dominierten Arbeitswelt zu behaupten und erfolgreich zu sein. 👩‍💼

Die Ursache liegt in tief verwurzelten Geschlechterstereotypen. Männlichkeit wird mit Durchsetzungsvermögen und Führungsstärke verbunden, Weiblichkeit dagegen mit Empathie und Vertrauenswürdigkeit – Eigenschaften, die in männlich dominierten Chefetagen oft als Schwäche gelten. Doch immer mehr Frauen wollen sich diesen Erwartungen nicht mehr beugen. Sie fordern: Die Wirtschaft muss sich ändern, nicht die Frauen. „Wenn du etwas willst, aber die Tür dir nicht offen steht, dann warte nicht darauf, dass sie dir jemand öffnet, sondern trete sie ein“, sagt Kosima Kovar, CEO und Co-Founder des Unternehmens Viora. 💼

Das bedeutet, authentisch auftreten zu dürfen – ohne sich zu verstellen. Doch Authentizität braucht Platz. Studien zeigen, dass Frauen in Führungspositionen oft isoliert sind. Um wirklich etwas zu bewegen, braucht es mindestens 30 % Frauen in Top-Gremien, damit sie als Individuen und nicht als Stellvertreterinnen ihres Geschlechts wahrgenommen werden. Gleichzeitig rufen Frauen wie Kosima Kovar dazu auf, nicht darauf zu warten, bis sich die Strukturen ändern. Es braucht Mut, um Türen einzutreten, Selbstbewusstsein, um mit Klischees zu brechen, und die Bereitschaft, auch Konfrontationen nicht zu scheuen. 👏

Den ganzen Beitrag vom Handelsblatt findest du hier👉 https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/karriere-wieso-frauen-im-job-denken-mit-ihnen-stimme-etwas-nicht-01/100073475.html

📸: Sora Shimazaki, Pexels

Hattest du auch schon einmal mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass Technik „nichts für Frauen“ sei? Der Podcast des c't mag...
07/01/2025

Hattest du auch schon einmal mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass Technik „nichts für Frauen“ sei? Der Podcast des c't magazin „Frauen und Technik“ greift genau dieses Klischee auf, spielt auf humorvolle Art damit und beweist das Gegenteil: Hier dreht sich alles um spannende Tech-Themen und das aus einer neuen Perspektive. Die Journalistinnen Svea Eckert und Eva Wolfangel beleuchten alle zwei Wochen ein anderes Thema aus der Tech-Welt. Dabei kommen nicht nur inspirierende Frauen zu Wort, sondern auch investigative Recherchen der beiden Hosts. 🎙️

Als Claudia Eckert die Leitung eines Fraunhofer-Instituts übernehmen soll, schlägt ihr schnell Ernüchterung entgegen: „Ach, das soll eh abgewickelt werden.“ Doch anstatt sich davon entmutigen zu lassen, nimmt die Informatikerin die Herausforderung an und formt das Institut zu einem führenden Zentrum für IT-Sicherheitsforschung. Heute ist Claudia eine der renommiertesten Expertinnen in ihrem Feld. In der aktuellen Folge spricht sie über ihren Weg und darüber, welche Herausforderungen – von Hackerangriffen bis hin zu Sicherheitslücken – uns heute beschäftigen. 💡

Doch nicht nur große Forschungsthemen stehen im Fokus der Folge: Svea und Eva werfen auch einen humorvollen Blick auf die „KI-Oma“ von O2. Die Idee: Die KI-Oma soll Telefonbetrüger:innen austricksen, wie sie zum Beispiel beim „Microsoft Scam“ auftreten. Statt Menschen abzuzocken, landen Täter:innen bei einer Künstlichen Intelligenz, die sie mit absurden Gesprächen in Dauerschleifen hält. Eine Mischung aus Schutzmaßnahme und Marketing-Gag – ob das funktioniert? Im Podcast erfährst du mehr! 🚀

Die ganze Folge – bestehend aus zwei Teilen – findest du hier findest du hier 👉 https://frauen-technik.podigee.io/8-neue-episode

Foto: LeChatNoir, Canva

Wir wünschen allen einen großartigen Start ins neue Jahr – mit neuen Chancen, tollen Momenten und ganz viel Glück & Erfo...
31/12/2024

Wir wünschen allen einen großartigen Start ins neue Jahr – mit neuen Chancen, tollen Momenten und ganz viel Glück & Erfolg! 🍀🥂

Frohe Weihnachten! 🎄 Wir wünschen dir und deinen Lieben ein paar schöne freie Tage genau nach deinem Geschmack mit gutem...
23/12/2024

Frohe Weihnachten! 🎄

Wir wünschen dir und deinen Lieben ein paar schöne freie Tage genau nach deinem Geschmack mit gutem Essen und viel Zeit für die Menschen, die dir wichtig sind. ✨

Dr. Shruti Patel ist vieles: Physikerin, Mathematikerin, Teamleiterin, Expertin für Robotik und ein Vorbild für Frauen i...
10/12/2024

Dr. Shruti Patel ist vieles: Physikerin, Mathematikerin, Teamleiterin, Expertin für Robotik und ein Vorbild für Frauen in MINT-Berufen. Ihr Weg begann in Mumbai, Indien, wo sie in einem wissenschaftlich geprägten Umfeld aufwuchs. Nach ihrem Physikstudium und einer Spezialisierung auf Teilchenphysik führte sie ihr Weg nach Europa – zunächst nach Hamburg zum Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) und schließlich nach Bremen. 🌍

Heute leitet sie die Abteilung für autonome Systeme bei Topas Industriemathematik. In dieser Rolle arbeitet sie an unterschiedlichen Technologien, wie beispielsweise Sensorfusion und Mapping für Roboter in unstrukturierten Umgebungen. Besonders spannend: die Entwicklung eines Autonomie-Frameworks für Feuerwehrroboter. Neben ihrer fachlichen Arbeit trägt sie die Verantwortung für Projektakquise, Teamleitung und strategische Planung. 🤖

Shruti spricht im Interview mit der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH offen über Herausforderungen, Selbstzweifel oder das Imposter-Syndrom, mit dem sie zu kämpfen hatte. Doch sie hat gelernt, sich auf ihre Fähigkeiten zu besinnen und sich als Vorbild für andere zu positionieren: „Wir sind hier, weil jemand anders für uns den Weg bereitet hat, und es ist unsere Pflicht, dasselbe für andere zu tun.“

Für sie ist Bremen inzwischen ein Zuhause geworden, das sie besonders für seinen Charme und die Offenheit der Menschen schätzt. Sie ist überzeugt: Der Technologiesektor in Bremen wird oft unterschätzt, obwohl hier viele innovative Projekte realisiert werden. Shruti ist nicht nur ein Beispiel für beeindruckende Fachkompetenz, sondern auch für die Bedeutung von Diversität und Sichtbarkeit in der Technologiebranche. Mit ihrem Engagement zeigt sie nicht zuletzt, wie wichtig es ist, unterrepräsentierten Gruppen eine Stimme zu geben und Barrieren in MINT-Berufen abzubauen. 👏

Das ganze Interview der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH findest du hier 👉 https://www.wfb-bremen.de/de/page/stories/digitalisierung-industrie40/shruti-patel

Foto: Jann Raveling, WFB Bremen

In Deutschland liegt der Frauenanteil in der Informatik bei lediglich 18 %. Eine aktuelle Studie zum Internationalen Fra...
26/11/2024

In Deutschland liegt der Frauenanteil in der Informatik bei lediglich 18 %. Eine aktuelle Studie zum Internationalen Frauenstudiengang Informatik (IFI) an der Hochschule Bremen zeigt, dass monoedukative Modelle (also „trennende“ Modelle wie z.B. nach Geschlecht) eine entscheidende Rolle dabei spielen können, Frauen für Informatik-Berufe zu gewinnen und langfristig dort zu halten.

Die Ergebnisse sind vielversprechend: 91 % der Absolventinnen bewerten die Lernumgebung als sehr gut oder gut und fühlen sich in ihrer Rolle als Informatikerinnen sicher. Im Vergleich zu anderen Studiengängen geben 80 % der IFI-Absolventinnen an, dass sie wieder denselben Beruf wählen würden. Ein wichtiger Faktor ist die monoedukative Ausrichtung des Studiengangs, die für 42 % der Studentinnen bei ihrer Wahl eine entscheidende Rolle gespielt hat. Dennoch kämpfen viele Absolventinnen mit einem Rechtfertigungsdruck von außen, da die Gesellschaft oft die Wertigkeit solcher Angebote infrage stellt. 61 % der Befragten empfinden eben diesen Druck – ein deutliches Zeichen, dass stereotype Vorstellungen weiterhin stark ausgeprägt sind.

91 % der Befragten bleiben trotz allem in der IT-Branche und sind mit ihrem derzeitigen Job sehr zufrieden. Das Ergebnis unterstreicht also den positiven Einfluss eines geschützten Raumes, der gleichzeitig auch Selbstvertrauen und Fachkompetenz fördern kann. Das Fazit der Studie: Solange Geschlechterstereotype die Informatik prägen, sind Angebote wie der Internationale Frauenstudiengang an der Hochschule Bremen notwendig.

Die Studie wurde in Zusammenarbeit des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. und der Hochschule Bremen durchgeführt. Die ganze Studie und alle Ergebnisse findest du hier 👉 https://kompetenzz.de/aktivitaeten/monoedukation-und-beruflicher-erfolg

Foto: Zen Chung, Pexels

Gender Diversity in KMU. Senatorin Kristina Vogt startet Fördermaßnahme für eine zukunftsfähige und gerechte Arbeitswelt...
12/11/2024

Gender Diversity in KMU. Senatorin Kristina Vogt startet Fördermaßnahme für eine zukunftsfähige und gerechte Arbeitswelt. Unterstützt werden dabei kleine und mittlere Unternehmen in Bremen.

Die Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Kristina Vogt, startet die EFRE-Fördermaßnahme "Gender Diversity in KMU", die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Land Bremen hilft, gezielt Frauen für Fach- und Führungspositionen zu gewinnen und Diversity Management zu etablieren. Insbesondere soll so Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft unter die Arme gegriffen werden. Mit dieser Unterstützung können Unternehmen ihre Personalstrategien nachhaltiger und gerechter gestalten – ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in einer sich schnell wandelnden Arbeitswelt.

Das Förderprogramm gibt KMU die Möglichkeit, konkrete Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtervielfalt umzusetzen. Dazu zählen:

💼 Einführung neuer Führungsmodelle wie Job- und Top-Sharing sowie flexibler und agiler Arbeitsmethoden, um ein attraktives Umfeld für Fachkräfte zu schaffen.
🌍 Einführung eines Diversity Managements, das neben Geschlechterdiversität auch internationale und altersübergreifende Perspektiven fördert.
🤖 Nutzung moderner KI-Tools, die dabei helfen, den Gender Pay Gap im eigenen Unternehmen transparent zu machen und aktiv zu reduzieren.

Mit einem Gesamtbudget von knapp 2 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln ist die Maßnahme bis Ende 2027 angelegt. Die Unternehmen können bis zu 50 % ihrer Projektkosten fördern lassen, wobei pro Unternehmen eine maximale Fördersumme von 150.000 Euro möglich ist. So bietet sich insbesondere den Unternehmen eine Chance, die oft nicht die Kapazitäten für umfassende Diversity-Maßnahmen haben, gezielt Fachkräfte zu gewinnen und den eigenen Betrieb innovativ und zukunftssicher auszurichten.

Interessierte Unternehmen finden alle Informationen zur Beantragung der Fördermittel sowie individuelle Beratung auf der Website der Bremer Aufbaubank oder hier 👉 https://www.bab-bremen.de/de/page/programm/diversity-kmu

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons

Mehr Role Models in Technikberufen? Unbedingt! Mit der Beitragsserie „Frauen@Technik“ stellt die Deutsche Telekom AG reg...
05/11/2024

Mehr Role Models in Technikberufen? Unbedingt! Mit der Beitragsserie „Frauen@Technik“ stellt die Deutsche Telekom AG regelmäßig Mitarbeiterinnen vor, die ihren Platz in der Tech-Branche gefunden haben. So zum Beispiel auch Dilek Bayhan Bilgin, sie ist Senior Projektmanagerin im Digital Business bei der Telekom in Köln und spricht im Interview über ihren Job und ihre Erfahrungen in der Tech-Welt.

Dilek hat Elektrotechnik in Istanbul studiert, einen Executive MBA erworben und über 15 Jahre als Ingenieurin und Projektmanagerin in internationalen Projekten gearbeitet. In dieser Zeit hat sie in Mailand, Amsterdam und London Station gemacht und Erfahrungen gesammelt. Heute bringt Bilek ihr umfangreiches Wissen im Bereich Projektmanagement bei der Telekom ein, wo sie Projekte wie das Cloud Booster Programm und die 5G-Kapazitäts-Erweiterung leitet – Themen, die unsere digitale Zukunft mitgestalten! 🚀🌍

"Als Projektmanagerin möchte ich nicht nur technische Ziele erreichen, sondern auch ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem alle Teammitglieder respektiert und unterstützt werden“, sagt Dilek über ihre Arbeit, bei der sie die Balance zwischen Technik und Menschlichkeit liebt. Durch verschiedene Projekte gibt die Dilek ihre Erfahrungen an Kolleg:innen weiter. Der Weg in der Tech-Branche sei nicht immer einfach, insbesondere als Frau. Dilek sei überrascht gewesen, wie präsent das Thema "Frauen in Technik" auch in Deutschland ist. Doch mit ihrer technischen Expertise und klaren Kommunikation habe sich die Senior Projektmanagerin von Anfang an einen Platz im Team geschaffen.

Das ganze Interview der Telekom findest du hier 👉 https://www.telekom.com/de/blog/karriere/artikel/frauen-technik-ohne-zufall-ziele-erreichen-1076614

Adresse

Böttcherstraße 1
Altstadt
28195

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