05/06/2026
Teilhabe beginnt nicht erst im Erwachsenenalter. Sie beginnt im Kindergarten. 💙
Lennox ist 5 Jahre alt. Er besucht unsere Kita Pusteblume – wie andere Kinder auch. Er spielt, lernt, entdeckt die Welt und wächst gemeinsam mit anderen Kindern auf.
Lennox hat das PQBP1-assoziierte Renpenning-Syndrom. Damit verbunden sind unter anderem eine geistige Behinderung, Kleinwuchs, Mikrozephalie, Sprachverzögerung, Autismus und eine muskuläre Hypotonie. Das bedeutet: Lennox braucht im Kita-Alltag deutlich mehr Unterstützung als andere Kinder.
Ohne Eingliederungshilfe könnte Lennox vieles nicht mehr so erleben, wie es für Kinder selbstverständlich sein sollte:
👣 am Kita-Alltag teilnehmen
🧩 gemeinsam mit anderen Kindern spielen und lernen
🗣️ in seiner Kommunikation unterstützt werden
🤝 soziale Kontakte aufbauen
🎨 an Angeboten, Ausflügen und Gruppenaktivitäten teilnehmen
🧒 ein Teil der Gemeinschaft sein
Eingliederungshilfe bedeutet für Lennox nicht „Extra“. Sie bedeutet, dass er überhaupt die Chance bekommt, mitten unter Kindern aufzuwachsen – mit der Unterstützung, die er braucht.
Und sie ist nicht nur für Lennox wichtig.
Auch die anderen Kinder profitieren davon. Sie erleben von klein auf, dass Menschen unterschiedlich sind. Dass manche Kinder anders sprechen, sich anders bewegen, anders reagieren oder mehr Hilfe brauchen. Sie lernen Rücksicht, Geduld, Hilfsbereitschaft und Offenheit – nicht aus einem Buch, sondern im gemeinsamen Alltag.
Inklusion macht Kinder stark.
Sie zeigt: Jeder Mensch gehört dazu.
Ohne Eingliederungshilfe verlieren Kinder wie Lennox nicht nur Unterstützung. Sie verlieren Teilhabe, Förderung, Freundschaften und wichtige Entwicklungsmöglichkeiten.
Eingliederungshilfe bedeutet:
Zugehörigkeit statt Ausschluss.
Miteinander statt Nebeneinander.
Kindheit mit Chancen statt Barrieren.
💙