06/06/2026
Das Wichtigste liegt “Im Dazwischen” - Mit dieser künstlerischen Übung kannst du ein Gleichgewicht zwischen Wahrnehmung und Ausdruck finden. Nimm dazu ein handgroßes Objekt deiner Wahl – ich habe mich für einen Stein entschieden, den ich im Urlaub an einem Fluss gefunden habe. Vielleicht auch in Vorfreude auf den Sommerurlaub. 😊
Außerdem benötigst du ein Blatt Papier, einen Stift deiner Wahl und zehn Minuten Zeit, um dich ganz auf die künstlerische Übung einzulassen. Schon kann es losgehen.
Nimm das Objekt in eine Hand und den Stift in die andere. Spüre die unterschiedliche Gewichtung in beiden Händen, die Strukturen und vielleicht auch die Temperaturunterschiede. Du kannst den Stift und das Objekt gerne einmal tauschen und auch hierbei nachspüren. Der physische Kontakt kann dir dabei helfen, im Hier und Jetzt anzukommen, und ist eine gute Voraussetzung dafür, dass du diese künstlerische Übung als eine schöne Auszeit vom Alltag empfindest.
Während du das Objekt weiterhin ertastest, zeichne es mit dem Stift auf Papier: Versuche, mit dem Stift die Stelle zu zeichnen, die du zeitgleich ertastest, bis du sie vollständig erfasst hast. Es geht nicht darum, das Objekt so detailgetreu wie möglich darzustellen, sondern das, was du spürst, unmittelbar auf Papier zu bringen. So kannst du dein zeichnerisches Ausdrucksvermögen besser vermitteln, ohne dich während des Zeichnens zu bewerten.
Wenn du magst, kannst du die Übung auf demselben Papier mit demselben Objekt noch einmal wiederholen, um auch innerhalb deiner Zeichnung eine kompositorische Balance zu finden. Beachte dabei, dass die Zwischenräume, die zwischen deiner Zeichnung entstehen, genauso wichtig sind wie die Zeichnung selbst. In ihnen kann eine tiefe Ruhe und Kraft liegen.
Wenn dir diese Übung gefallen hat, freuen wir uns über deinen Kommentar oder dein Bild, wir freuen uns drauf!