Als junger Gläubiger sah er ein Bild mit Wolkenkratzern und hörte, er wird nach Deutschland gehen und später als Missionar nach Simbabwe zurückkehren. Aber als Flüchtling im Busch von Botswana fand er im Gebüsch ein glänzendes Papier schwarz/ rot/ gold mit der Aufschrift „happy days in Germany“. Wenige Monate später befand Lucky sich durch ein Stipendium zur Ausbildung am Elektroausbildungszentru
m in Aalen. Im April 1981 wurde hier der Teekeller EDEN eröffnet, wo Lucky unter anderem seine „happy days“ erlebte. Gleichzeitig pflegte er Kontakt zu unterschiedlichen christlichen Gruppen in Süddeutschland.
1984 kehrte Lucky, ohne finanzielle Zusagen einer Organisation, in seine Heimat zurück. Unter, manchmal lebensbedrohlichen Umständen, begann er eine Pionierarbeit unter der Landbevölkerung, wo die Missionare der großen Missionsgesellschaften nie das Evangelium verkündigt hatten. Im November 1985 gründeten 12 Gläubige unterschiedlichen Alters und geistlicher Heimat aus dem Schwabenland den „Verein zur Förderung der Agape Missions in Simbabwe“
Im Jahre 2001 war es dann an der Zeit, den Förderverein in einen gemeinnützigen e. umzuwandeln. Die Gemeinden werden durch ca. 30 Vollzeit- Mitarbeiter betreut, die ihre Ausbildung, finanziert durch den deutschen Freundeskreis, vorwiegend in Südafrika erhielten. Regelmäßige Weiterbildung der Leiter, auch im administrativen Bereich, ist ein wichtiges Prinzip der Mission. Lucky Moyo erhielt nach einem Jura-Fernstudium 1994 den Titel Bachelor of Law und ist Mitglied im Vorstand der Evangelischen Allianz im District Bulawayo. laufende Projekte:
• Gründung und Betreuung christlicher Gemeinden in Simbabwe
• Ausbildung von Leitern und Mitarbeitern
• Schreiner-, Näh- und Designausbildung
• Gemeindegründungen in Mosambik
• Hilfe zur Selbsthilfe in Landwirtschaft
• Gesundheitsvorsorge, Armenspeisung, Obdachlosenhilfe
Eigene staatlich anerkannte Grund- und Hauptschule auf Missionsgelände