17/06/2026
Ne***zi Sven Krüger aus Jamel wird sich demnächst vor Gericht verantworten müssen.
Das Amtsgericht Wismar hatte laut einem Bericht des NDR einen Strafbefehl gegen Sven Krüger ausgestellt – wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz über eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten. Der umtriebige Ne***zi hat dagegen jedoch Einspruch eingelegt, damit kommt es zu einer öffentlichen Verhandlung. Wann diese terminiert wird, stünde laut Gericht jedoch noch nicht fest.
Im September 2023 hatte das Bundesinnenministerium die rechtsextreme Gruppe „Hammerskins“ verboten – im Zuge dessen kam es auch zu einer Razzia auf dem Grundstück von Krüger in der kleinen Gemeinde Jamel in Mecklenburg-Vorpommern. Ein LKW transportierte zahlreiche Kisten mit sichergestelltem Material ab.
Zu sehen war, wie die vor Ort eingesetzten Polizeikräfte auch mehrere Waffen aus dem Haus Krügers trugen. Eigentlich hätte er diese jedoch gar nicht besitzen dürfen, denn gegen ihn wurde ein rechtskräftiges Waffenbesitzverbot ausgesprochen. Laut NDR seien bei der Hausdurchsuchung „zahlreiche Patronen, Waffen, Sprengkapseln und Stichwaffen“ gefunden worden.
Bereits 2011 war Krüger wegen illegalen Waffenbesitzes und Hehlerei zu einer Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Damals war der Bauunternehmer noch Kreistags- und Landesvorstandsmitglied der NPD. Mittlerweile ist er zusammen mit weiteren Ne***zis Teil der Wählergemeinschaft „Heimatliebe“. Zur Kommunalwahl 2024 konnte Krüger in Gägelow die meisten Stimmen aller Kandidaten einfahren und sitzt dort seitdem mit einem weiteren Rechtsextremisten in der Gemeindevertretung.
Das Foto zeigt Sven Krüger und seinen Sohn Wilhelm während der Hausdurchsuchung 2023.