Unser Ziel ist es, die an Leukämie oder Krebs erkrankten Kinder und Jugendlichen auf Station Peiper am Universitätsklinikum Gießen sowie deren Familien in allen Belangen zu unterstützen. "Wir können die Kinder nicht heilen, aber wir können das Umfeld so gestalten, dass sie sich wohl fühlen." Krebskranke Kinder und Jugendliche leiden stark unter der lebensnotwendigen Isolation im Krankenzimmer, in
der die Eltern Kittel und Mundschutz tragen müssen vor Sorge Keime und Bakterien zu übertragen. Damit Kinder und Jugendliche eine Umgebung vorfinden, in der sie sich wohl fühlen können, wird neben Spielsachen, Computern und Möbeln auch ein Spielzimmer mit BetreuerInnen aus Spendenmitteln finanziert. Die regelmäßig stattfindende Erlebnispädagogik zielt darauf ab, die vorhandenen Stärken und Fähigkeiten eines jeden Kindes zu fördern, um sein Selbstvertrauen zu stärken. Zu den Aktivitäten zählen die "Visite" von Clown Ichmael, ein Geschwisterkind-Treffen sowie vielfältige musikalische und kreative Angebote auf der Station Peiper. Mit unbürokratischer Hilfe unterstützen wir die betroffenen Familien. Alle Beteiligten belastet eine Krebserkrankung, im Vordergrund steht das Gesundwerden. Familienleben, Schulunterricht, Freunde und das Erwachsenwerden stehen an zweiter Stelle. Wir unterstützen die jungen PatientInnen und ihre Angehörigen, auch zu Hause, durch eine psychosoziale Begleitung, einen Ambulanzdienst sowie durch unbürokratische Unterstützung. Zudem schaffen wir mit unserer Öffentlichkeitsarbeit ein verbessertes Verständnis für die Belange krebskranker Kinder und ihrer Familien. In unserer Elternküche auf der Station Peiper findet wöchentlich eine Gesprächsrunde der Eltern und einem ehrenamtlichen Vorstandsmitglied unseres Vereines statt. Darüber hinaus dient die Elternküche als Rückzugsmöglichkeit. Denn ohne die Eltern kann man sich eine optimale Betreuung im Klinkalltag nicht mehr vorstellen. Für viele Familien ist das Behandlungszentrum in Gießen weit von ihrem Wohnort entfernt. Deshalb wurde im Jahr 1986 in Zusammenarbeit mit großen Firmen ein Haus für Eltern krebskranker Kinder eröffnet, das mit betroffenen Familen während der stationären Bahandlungsphase ihrer Kinder ein Zuhaus auf Zeit bietet. Darüber hinaus liegt uns die kliniknahe Forschung besonders am Herzen. Vor ca. 50 Jahren starb noch fast jedes an Krebs erkrankte Kind. Heute können dank intensiver Forschung und erheblicher Fortschritte in der Medizn 60 bis 90 % aller Patienten geheilt werden. Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen können von einer Erkrankung an Krebs plötzlich betroffen werden, ohne dass vorherige "Warnzeichen" auftreten. Sie erkranken meist an anderen Krebsarten als Erwachsene. Deshalb setizen wir uns besonders für die Förderung und Finanzierung von kliniknaher und patientenorientierter Forschungsarbeti ein. Unser Elternverein hat im Jahr 1984 mit Spendenmitteln ein Chormosomenlabor mit eingerichtet. Ziel ist es, Chromosomen der Knochenmarkzellen von an Leukämie erkrankten Kinder zu untersuchen im Hinblick auf Einflüsse, die Veränderungen auf den Verlauf der Erkrankung haben. Diese Forschungsarbeit ist mittlerweile etabliert. In den letzten Jahren wurde auf der Station Peiper die Methode der Stammzellen-Transplantation eingeführt. Hiermit soll Patienten geholfen werden, deren eigenes blutbildende System zerstört ist. Ein Umbau zum Schutz dieser besonders abwehrgeschwächten Patienten war zwingend erforderlich. Hierfür konnten wir ebenfalls erhebliche Mittel zur Verfügung stellen. Jährlich erkranken in Deutschland rund 160 Kinder und Jugendliche an einem Hodgkin-Lymphom. Die Bemühungen der Behandlung des Hodgkin-Lymphoms beruhen darauf, möglichst viele Patienten gesund zu machen und Spätfolgen zu vermeiden. Unser Elternverein unterstützt mit seinen Spenden dieses Forschungsprojket der personalisierten Medizin bei Non-Hodgkin und Hodgkin-Lymphom. Wie Sie sehen konnten wir in fast 40 Jahren bereits vieles erreichen, aber vieles gilt es noch zu tun und zuletzt zu erhalten. Auch Forschungsvorhaben gedeihen schneller, wenn sie unbürokratisch gefördert werden. Spendenkonto:
Sparkasse Gießen
IBAN: DE70 5135 0025 0200 5500 55
BIC: SKGIDE5F
Mit dem DZI-Spenden-Siegel
Sie möchten spenden? Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto mit dem Stichwort "Spende" und geben Sie unter "Zweck" Ihre Adresse an, damit wir die Spende richtig zuordnen können. Ab 300 € erhalten Sie eine steuerlich wirksame Spendenquittung. Bis 300 € genügt als Spendennachweis dem Finanzamt der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung der Bank (Kontoauszug, Lastschrifteinzugsbeleg oder der PC-Ausdruck bei Onlinebanking), wenn darauf Name und Kontonummer von Auftraggeber und Empfänger sowie Betrag und Buchungstag ersichtlich sind.