12/03/2026
Am 2. September 2005 wurde die Büste zu Ehren von Salvador Allende im Donaupark im 22. Wiener Gemeindebezirk (Donaustadt) offiziell eingeweiht. Die Skulptur befindet sich an einem Ende des nach dem in Erinnerung gebliebenen Staatschef der Unidad Popular benannten Weges, während sich am anderen Ende der berühmte Donauturm befindet. Dieses Denkmal vereint eine lange Geschichte der Zusammenarbeit zwischen der chilenischen Gemeinschaft in Wien, verschiedenen Personen und lokalen Initiativen, die den Kampf für Demokratie in Chile und die Stadt Wien unterstützten.
Danke an das Wien Museum für diesen tollen Beitrag im Wien Museum Magazin.
https://www.vienachilena.org/
https://www.mapasparlantes.org/
https://www.vienalatina.org/
EIN STÜCK CHILE IM DONAUPARK. 1973 wurde der Politiker Salvador Allende und seine sozialistische Regierung in Chile aus dem Amt geputscht. Zehntausende Menschen mussten vor dem neuen Militräregime fliehen. Nicht wenige kamen so nach Wien. Bis heute trifft sich die Community jährlich an der Büste Allendes im Donaupark zum gemeinsamen Gedenken an den gewaltsamen politischen Umsturz und daran, wie dieser ihr eigenes Leben beeinflusst hat. Im Magazin-Interview erzählt Marcela Torres Heredia, warum der Sozialismus eine starke Verbindung zwischen Chilen:innen und Wien bildete und welche surrealen Assoziationen Simmering bei ihnen weckte: https://magazin.wienmuseum.at/flucht-von-chile-nach-wien
Mehr über die rund 20.000 Menschen aus Lateinamerika und der Karibik, die heute in Wien leben, gibt es in der Ausstellung „Viena Latina. Leben zwischen den Welten“ zu sehen. Sie läuft bis zum 31. Mai 2026 in Community Gallery im Wien Museum, Eintritt frei. https://www.wienmuseum.at/viena_latina
[Alejandro und Andrés Peña bei der Errichtung der Büste Salvador Allendes im Donaupark, 2005, Foto: privat, Verein zur Förderung der österreichisch-chilenischen Erinnerungskultur]