Genossenschaft NeNa1

Genossenschaft NeNa1 Bau- & Wohngenossenschaft NeNa1: Wir bauen eine multifunktionale Nachbarschaft, schonen den Planeten, sparen Geld, leben gut und unterhalten uns bestens.

«Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen ist politisch. Wohnen ist Beziehung. Wohnen ist die Frage, wie wir z...
17/04/2026

«Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen ist politisch. Wohnen ist Beziehung. Wohnen ist die Frage, wie wir zusammenleben wollen.»

Mit «Wie wir wohnen» widmet das Stattkino Luzern dem Thema eine Reihe und fragt: Was bedeutet lebenswertes Wohnen? Es sind Filme mit Menschen im Fokus: Nachbarn, eine visionäre Architektin, Stadt- und Dorfbewohner.

Die Mieter:innen der Sugus-Häuser haben nun drei Jahre Kündigungsschutz. Das Zürcher Mietgericht hat die Kündigungen der...
22/01/2026

Die Mieter:innen der Sugus-Häuser haben nun drei Jahre Kündigungsschutz. Das Zürcher Mietgericht hat die Kündigungen der Sugus-Mieter:innen für ungültig erklärt.«Das Urteil bedeutet, dass der Vorschlag der Schlichtungsbehörde nun in Kraft tritt und wir einen dreijährigen Kündigungsschutz haben. Aber in dieser Zeit leben wir weiterhin in Ungewissheit. Wir können trotz des Urteils nicht einfach entspannt drei Jahre lang hier wohnen bleiben. In der aktuellen Wohnungskrise in Zürich müssen wir uns eigentlich ab sofort wieder auf die Suche machen. Ein grosser Teil der ursprünglichen Mietenden ist bereits ausgezogen. Für diejenigen, die noch hier sind, ist es nur eine kurze Entspannung.»

Der Sugus-Fall wurde zum Symbol für das Problem der Leerkündigungen in Zürich. Was ist nun die Forderung an die Politik: Reicht das aktuelle Mietrecht aus, um Mietende in Ihrer Lage zu schützen? Das Fazit ist klar: Der Mieterschutz in der Schweiz ist nicht gut genug ausgebaut. Wir brauchen Gesetze, die offensichtlich missbräuchlichen Strategien von Anfang an unterbinden.

WO-WO-WOHNUNGSNOT – DAS ZÜRCHER MONOPOLYDok-Film von Karin Bauer auf SRF1 am Donnerstag, 22.01.2026, 20:10 UhrLeerkündig...
20/01/2026

WO-WO-WOHNUNGSNOT – DAS ZÜRCHER MONOPOLY
Dok-Film von Karin Bauer auf SRF1 am Donnerstag, 22.01.2026, 20:10 Uhr

Leerkündigungen, Ersatzneubauten und Verdrängung von Langzeitmietenden, die sich Marktpreise nicht leisten können: Alltag im Hotspot Zürich. Wohnen als Grundbedürfnis versus Betongold als rentable Anlage. Was tun?
Julia Schramm hat die Kündigung bekommen – zusammen mit rund 730 anderen Mietenden. Ihre Siedlung in Zürich-Altstetten wird abgerissen, um einem Neubau Platz zu machen. Die Marketingberaterin weiss: Statt wie bisher 1500 Franken wird sie vermutlich mehr als doppelt so viel Miete zahlen müssen, wenn sie im Quartier bleiben will. Nirgendwo in der Stadt Zürich wurden zwischen 2013 und 2022 mehr Mieterinnen und Mieter verdrängt als im Quartier Altstetten, laut einer Studie der ETH Zürich. Julia Schramms Vermieterin ist die Halter AG. Die Erben von Bauunternehmer Wilhelm Halter besitzen mehrere dutzend Liegenschaften in Altstetten. Sie profitieren von in den letzten Jahrzehnten stark gestiegenen Bodenpreisen. Im Stadtparlament wird über preiswerte Wohnungen gestritten, die Immobilienkonzerne als Gegenleistung schaffen sollen.

Dieses Wochenende stimmt die Zürcher Stimmbevölkerung über den Gestaltungsplan der Seebahn-Höfe ab. Knapp davor aber noc...
30/11/2025

Dieses Wochenende stimmt die Zürcher Stimmbevölkerung über den Gestaltungsplan der Seebahn-Höfe ab. Knapp davor aber noch rechtzeitig hat unser Hans Widmer aka P.M. mit Beihilfe von Manuel Süess eine alternative Vision verfasst, in der eine - nein, sogar zwei! - Klimagenossenschaften wunderbar Platz finden würden:
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PROJEKT FÜR 2 KLIMAGENOSSENSCHAFTEN
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Das PALAIS BEAULIEU und BELAIR PALACE ermöglichen eine Lebensweise, die mit einem Earth Overshoot Day vom 31. Dezember und den planetarischen Grenzen gemäss Johan Rockström (und dem Umweltbericht der Stadt Zürich) kompatibel ist. Sie erfüllt also alle Vorgaben für Klimagenossenschaften gemäss der Motion des Zürcher Gemeinderates von 2023.
Sie sind selbstverwaltete Genossenschaften.

Das PALAIS BEAULIEU beherbergt 521, BELAIR PALACE 609 Personen. Die Bewohnerschaft ist demographisch gemischt. Jedes Mitglied richtet sein Leben im Rahmen eines ökologischen Budgets ein. Die Einhaltung dieses Budgets wird mit geeigneten Algorithmen überwacht. Die Nichteinhaltung wird sanktioniert (Jäten, Handy-Entzug, Zalando-Unterbruch, Protokolle schreiben…).

Die beiden Proletarierpaläste (gemäss Karl Bürkli, Volksrecht, 1898) funktionieren wie Hotels. Im Schnitt stehen jedem Mitglied 20m2 Wohnfläche (zwischen 10m2 und 40m2) zur Verfügung. Möbel müssen nicht mitgebracht werden. Durch Verbindungstüren können die Zimmer zu Zweierstudios, WGs aller Grössen, Familienwohnungen usw. kombiniert werden. Es gibt nur Duschen, dafür im Untergeschoss Bäder im japanischen Sento-Stil (so wie in «Perfect Days»). Die meisten Dach- und geeigneten Fassadenflächen sind mit photovoltaischen Panels versehen. Die Heizung wird mit Geothermie, Photovoltaik und Fernwärme betrieben. Der Stromüberfluss wird als Wasserstoff gespeichert, mit dem hauseigenen Generator umgewandelt, oder in das Netz gespiesen. Die Lebensmittelversorgung erfolgt zum grössten Teil durch einen oder mehrere angeschlossene, regionale Landwirtschaftsbetriebe im Umfang von je ca. 60 ha.

Die Lebensmittel werden in den Mikrozentrum lagerfähig gemacht oder zu Mahlzeiten verarbeitet. Diese können dort geholt oder eingenommen werden. Eine weitgehend vegetarische oder vegane Ernährung wird unterstützt (tierische Produkte können jedoch im Rahmen des Ökobudgets konsumiert werden). Der grösste Teil der Kleider, Möbel, Medien, Geräte usw. kann in einem Materialdepot ausgeliehen werden. Die Mobilität wird durch Lifte, Fahrräder, einige E-Autos (ausleihbar), Busse und andere öffentliche Verkehrsmittel ermöglicht. Die Umgebung ist fussgängerfreundlich. Menschen mit Behinderungen kommen
überallhin. Der Wasser- und Nährstoffkreislauf wird, wo es technisch praktizierbar ist, lokal geschlossen. Nährstoffe werden in den angeschlossenen Landwirtschaftsbetrieben eingesetzt. Die zwei Mikrozentren von ca. 2000m2 Fläche im Erdgeschoss bilden die ökonomischen, sozialen und kulturellen Zentren. Sie werden von der Genossenschaft verwaltet, sind jedoch öffentlich zugänglich. Möglichst viele bezahlte und unbezahlte Täatigkeiten werden an Ort und Stelle ermöglicht. Die beiden Paläste betreiben zusammen eine interne IT-Plattform für deren Vermittlung und für diverse Verleihdepots.

Generell gilt Tempolimit: 15kmh (auch für Jogger) Alle Erdgeschosse dienen gemeinschaftlichen Nutzungen und allerlei Tätigkeiten. Die Erismannstrasse und die Seitenstrassen werden zu einem Flanier- und Aktivitätsbereich. Es verkehren Omnibusse (lat. omnis; Dativ omnibus = für alle), verschiedenster Grössen. Zur Bahn hin wird eine Schallschutzwand installiert, wie auf der Ostseite. Die beiden Paläste werden intern durch Arkaden so verbunden, dass die Bewohner:innen überallhin trockenen Fusses gelangen können (Pantoffelgängigkeit).

Die Höfe sind öffentlich zugänglich.

Ich habe viel Gold verwendet, weil es Licht reflektiert. Goldleisten können auch im Inneren verwendet werden, so kann man Strom für die Beleuchtung sparen. Gold hilft Sparen und schafft trotzdem eine feierliche, luxuriöse Ambiance. (Siehe: Junichiro Tanizaki, «Lob des Schattens», Manesse).

UMBAUEN statt ABREISSEN! Für eine GOLDENE ZUKUNFT!

Gemeinschaft - erfüllende Tätigkeit - Liebe (Alfred Adler, 1870-1937)

Hans Widmer, 17.11.2025

Ein Kurzfilmprogramm des Filmpodiums präsentiert vier Filme zu den Themen Stadtentwicklung, Mobilität und Wohnen (Do., 2...
12/11/2025

Ein Kurzfilmprogramm des Filmpodiums präsentiert vier Filme zu den Themen Stadtentwicklung, Mobilität und Wohnen (Do., 20.11.2025, 20:45 Uhr).
- Die beschleunigten Bilder in der kurzen Wochenschau «Zürich. Tempo, Tempo! ... Zeit ist Geld» symbolisieren 1932 die Dynamik und den Rhythmus der wachsenden Stadt.
- Der experimentelle Tourismusfilm «… Via Zürich» (1967) von Alexander J. Seiler, Rob Gnant und June Kovach ironisiert die formale Gestaltung die ökonomisch geprägte Darstellung der Stadt.
- «Beton-Fluss» von Hans-Ulrich Schlumpf prangert 1974 das später gescheiterte Bauprojekt Expressstrassen-Y und damit die Idee der autogerechten Stadt an.
- In «Zur Wohnungsfrage» (1972) analysieren Nina und Hans Stürm – anknüpfend an Friedrich Engels’ gleichnamige Schrift – den Wohnungsbau als Ware im kapitalistischen System.

Filmpodium Zürich - Das Filmpodium ist ein Kulturangebot des Präsidialdepartements der Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque suisse in Lausanne.

Mi. 5. November, 20:15 auf TV 3sat: Sind Genossenschaften das Wirtschaftsmodell der Zukunft? Eine Reise durch die Schwei...
03/11/2025

Mi. 5. November, 20:15 auf TV 3sat: Sind Genossenschaften das Wirtschaftsmodell der Zukunft? Eine Reise durch die Schweiz im Zeichen des UNO-Jahrs der Genossenschaften.
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Die Eidgenossenschaft - ein Land mit zwei Gesichtern. Exemplarisch zeigt sich das im Kampf um den Boden: Kapitalgesellschaften, die mit Immobilien den hohen Gewinn suchen versus gemeinnützige Wohnbauträger, die ohne Gewinnabsicht wirtschaften. Es ist ein Verteilkampf um das Volksvermögen.
«Genossenschaften bilden eine bessere Welt.» Unter diesem Motto hat die UNO das Jahr 2025 zum «Jahr der Genossenschaften» ausgerufen. Hintergrund ist die immer stärkere Dominanz der Finanzmärkte, die die soziale Marktwirtschaft zunehmend bedroht. Können Genossenschaften dieser Dynamik entgegenwirken?
Der Film fokussiert dabei ganz auf die Schweiz, denn die Alpenrepublik trägt die Idee ja schon im Namen: Eidgenossenschaft. Es ist ein Land mit zwei Gesichtern: Führendes Finanzzentrum mit der viertgrössten Börse Europas, weltgrösster Rohstoffhandelsplatz und Steueroase – und gleichzeitig ein Land, in dem Genossenschaften eine wichtige Rolle spielen. Gemessen an der Einwohnerzahl zählt die Schweiz – nach Italien, Norwegen und Finnland – zu den Ländern mit der höchsten Dichte an Genossenschaften weltweit.
Die Genossenschaften haben hier nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch und kulturell einen sehr hohen Stellenwert: Das Modell der direkten Demokratie entstand auf der Grundlage der basisdemokratischen Allmende-Gemeinden. Noch heute existieren über 1600 dieser sogenannten Korporationen. Die meisten Wälder und Alpweiden in der Schweiz sind in kollektivem Besitz. Genossenschaftliche Unternehmen haben sich aber auch längst in anderen Wirtschaftsbereichen etabliert und sind zu gewichtigen, zum Teil dominierenden Playern geworden – vor allem dort, wo es um lebenswichtige Güter geht: Im Wohnungsbau, im Detailhandel, in der Landwirtschaft.
In diesen Bereichen schaut der Film genauer hin. Er zeigt, wie manche Gross-Genossenschaft durch ihr Wachstum ihre genossenschaftlichen Grundlagen verloren hat. Und er macht sichtbar, wie in einem Kampf um Boden zwei Modelle aufeinanderprallen: Kapitalgesellschaften investieren verstärkt in Immobilien, um damit möglichst hohen Profit zu erzielen. Gemeinnützige Wohnbauträgern, insbesondere Genossenschaften, wirtschaften ohne Gewinnabsicht und setzen auf Kostenmiete.
Und hier zeigt sich: ohne entsprechende Gesetze ziehen Genossenschaften meist den Kürzeren. Genossenschaften nutzen darum die direktdemokratischen Mittel, die in der Schweiz zur Verfügung stehen. Mit Volksinitiativen versuchen sie, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um handlungsfähig zu bleiben und um den Anteil an gemeinnützig verwendetem Boden wieder erhöhen zu können.

Zur heutigen Wohndemo:
24/10/2025

Zur heutigen Wohndemo:

Das Bündnis erklärt, warum es keine Bewilligung für die Wohndemo am kommenden Samstag beantragt. Und beteuert: Alle sollen sich an der Demo wohlfühlen, auch Familien mit Kindern.

24/10/2025
UBS: Rausschmiss mit Provision - mal was Neues in der Mieterpolitik ...... Allerdings keine Lösung der Zürcher Wohnungsm...
27/05/2025

UBS: Rausschmiss mit Provision - mal was Neues in der Mieterpolitik ...... Allerdings keine Lösung der Zürcher Wohnungsmisere

An der Brahmsstrasse im Sihlfeld will die Grossbank UBS zwei Liegenschaften durch einen Neubau ersetzen. Dabei bietet sie der gekündigten Mieterschaft einen ungewöhnlichen Deal an.

08/05/2025

Der Schriftsteller und Visionär Hans Widmer berichtet von einem inspirierenden Besuch in Genf, wo die ökologisch nachhaltige und soziale Umgestaltung eines Quartiers konkrete Formen annimmt. Ein Beispiel, das auch anderswo Schule machen könnte.

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Zürich
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