DGHT Stadtgruppe Zürich

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DGHT Stadtgruppe Zürich Regionalgruppe der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. (DGHT) aus Zürich (Schweiz)

Die DGHT-Stadtgruppe Zürich ist ein Verein, der sich mit der Haltung, dem Schutz und der Erforschung von Amphibien und Reptilien befasst. In der Regel am letzten Montag im Monat findet im Betriebsgebäude des Zoo Zürich eine herpetologische Weiterbildungsveranstaltung (Vortrag) statt.

Die DGHT Schweiz ist mit dem Bundesamt für Veterinärwesen in Kontakt, um das Lampenverbot in der Schweiz ebenfalls hinau...
08/09/2026

Die DGHT Schweiz ist mit dem Bundesamt für Veterinärwesen in Kontakt, um das Lampenverbot in der Schweiz ebenfalls hinauszuzögern.

💡🦎 UV-Lampen für Tierwohl und Artenschutz erhalten!

Hambrücken, 03.09.2026: Unter Federführung des BNA haben sich mehr als 45 nationale und internationale Organisationen aus Artenschutz, Tierärzteschaft, Zoogemeinschaft, Heimtierhaltung und Heimtierbranche für eine Verlängerung der bestehenden Ausnahmen für quecksilberhaltige UV-Lampen über das Jahr 2027 hinaus ausgesprochen.

Spezielle Beleuchtungssysteme sind für viele Reptilien, Amphibien, Vögel und Kleinsäuger eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit, Wohlbefinden und artgerechte Haltung. Besonders UV-B, UV-A und Infrarot-A übernehmen dabei wichtige biologische Funktionen. ☀️🦎

Nach Einschätzung des BNA und der unterzeichnenden Verbände sind technisch und biologisch gleichwertige Alternativen derzeit in vielen Bereichen nicht verfügbar. Ein Wegfall der Ausnahmen könnte daher die Haltung und Nachzucht zahlreicher geschützter Arten erschweren.

👉 Die Verbände fordern deshalb, die bestehenden Ausnahmen für UV-Lampen in der Tierhaltung für die maximal zulässige Dauer zu verlängern.

Mehr dazu auf unserer Website: https://vda-online.de/uv-lampen-ausnahmen-rohs-richtlinie-eu/

Die gesamte Stellungnahme ist unter folgendem Link abrufbar:https://rohs.exemptions.oeko.info/fileadmin/user_upload/RoHS_Pack_29/Consultation_responses/2_b__4_-II/1_f_-I___2_b__4_-II___4_f_-IV_-_Bundesverband_fuer_fachgerechten_Natur-.pdf

Bei Rückfragen bitte schreiben an: BNA e.V., Dr. Martin Singheiser; [email protected]

Dein VDA-Team 😊💚

Moore sind Feuchteinseln in einer immer mehr austrocknenden Steppenlandschaft. Und sie sind unverzichtbarer Lebensraum f...
08/08/2026

Moore sind Feuchteinseln in einer immer mehr austrocknenden Steppenlandschaft. Und sie sind unverzichtbarer Lebensraum für Eidechsen, Blindschleichen, Ringelnattern, Kreuzottern, diverse Amphibien und viele andere Tiere.

Seit Wochen glüht die Schweiz. Verdorrte Felder, ausgetrocknete Bäche, braune Wälder. Die Frage, die bleibt: Wie machen wir dieses Land widerstandsfähiger?

Beschattete Plätze und Raumkühlung helfen kurzfristig. Mittelfristig brauchen wir Ökosysteme, die Hitze und Trockenheit abpuffern. Und kaum eines kann das so gut wie das Moor: Es nimmt das Wasser wie ein Schwamm auf und gibt es in Trockenperioden wieder ab. Damit es diese Funktion erfüllen kann, muss das Moor intakt sein und eine genügend grosse Fläche haben.

Der Schutz unserer Natur und speziell unserer Moore ist eine essenzielle Massnahme, um uns alle vor solchen Hitzeperioden zu wappnen. In der Politik ist diese Botschaft aber noch nicht angekommen:

👉 Gelder für die Naturförderung sind chronisch zu tief. Ab kommendem Jahr möchte der Bund sie noch weiter kürzen (Entlastungspaket).
👉In der Praxis werden die gesetzlich vorgegebenen Schutzziele völlig ungenügend umgesetzt.
👉Neuster Streich: Das Parlament möchte im sogenannten Netzexpress den Schutz der Moore und Moorlandschaften aufweichen.

Die Gefahren durch Hitze und Trockenheit werden uns diesen Sommer schmerzlich bewusst. Es ist höchste Zeit, dass die Politik unsere Resilienz erhöht und unsere Ökosysteme schützt.

Dies ist Teil 1 unserer Serie zur Trockenheit und wie Ökosysteme uns vor Hitze schützen.

📷 Foto: Matthias Sorg

Neue Shinisaurus-Art
25/06/2026

Neue Shinisaurus-Art

🔓 • 2026 :: villeveyracensis • A New pan-shinisaur Lizard (Anguimorpha) from the lower of Villeveyrac (Hérault, )
novataxa.blogspot.com/2026/05/acutodon.html
DOI: doi.org/10.1080/02724634.2026.2636649 🔓

[[ Paleoartistic reconstruction of the new genus and species of pan-shinisaur lizard, Acutodon villeveyracensis, from the lower Campanian of Villeveyrac (Hérault, France).
artwork by Olivier Jansen ]]

The Chinese crocodile lizard ( , Pan-Shinisaurus crocodilurus) is an endangered species inhabiting the lowland rainforests of southeastern China and northern Vietnam. The evolutionary history of this clade remains poorly understood, as only five fossil species and a few fossil specimens are described from the Lower Cretaceous of China and the Cenozoic of Europe and North America, revealing a considerable gap in the fossil record. A new anguimorph, Acutodon villeveyracensis gen. et sp. nov., is described from the lower Campanian (Upper Cretaceous) locality of (Hérault, France), corresponding to a freshwater subtropical paleoenvironment. The species is attributed to a pan-shinisaur anguimorph based on a toothed maxilla sharing multiple characters with the extant Sh. crocodilurus and its fossil relatives, notably tall, tapered, and recurved teeth, with mesiodistally constricted tooth bases lacking basal infoldings but possessing medial resorption pits, and a posteromedially shifted anterior superior alveolar foramen. This Cretaceous record is the oldest in Europe for pan-shinisaur lizards. It pre-dates the occurrence of this clade in Europe by around 30 Myr, raising questions about the paleobiogeographic history of pan-shinisaur lizards.

ACUTODON gen. nov.

ACUTODON VILLEVEYRACENSIS, gen. et sp. nov.


Etymology—‘acutus’ (Latin), sharp, pointed, piercing, and thin; ‘ὀδόντος’ (Greek), teeth; the genus name refers to the tapered, sharp, and thin teeth of this new genus; ‘villeveyracensis’ (Latin) from the locality of Villeveyrac, department of Hérault, France, where this new lizard taxon has been found.



O. Jansen, M. Augé, et al. 2026. Journal of Vertebrate Paleontology.
DOI: doi.org/10.1080/02724634.2026.2636649 [20 May 2026]

01/06/2026
30/05/2026

Das gilt auch für die meisten tagaktiven Echsen.

06/03/2026

📣 : Auf den Spuren des Giftes – Erbgut von lebendem Fossil entschlüsselt 🦎🧬

Ein Senckenberg-Team hat erstmals das Genom des seltenen Borneo-Taubwarans entschlüsselt. Die nur auf Borneo vorkommende Echse gilt als „lebendes Fossil“ – und erweist sich auch genetisch als Schlüssel zum Verständnis der Reptilienevolution.

Die Ergebnisse zeigen, dass der Borneo-Taubwaran zur Verwandtschaftsgruppe der Toxicofera gehört – jener Linie, zu der unter anderem Schlangen, Schleichenverwandte und Leguane zählen und die mit der Entstehung von Giftsystemen in Verbindung gebracht wird. Wichtige Hinweise auf die frühen Ursprünge von Giftmechanismen bei Reptilien. 🧪

Gleichzeitig fanden die Forschenden Spuren adaptiver Veränderungen, etwa im Gen des Muskelproteins Titin, das für Elastizität verantwortlich ist – ein möglicher Schlüssel für extreme Beweglichkeit, wie sie etwa bei Schlangen vorkommt. 🐍

Gleichzeitig zeigt das Genom eine langfristig geringe genetische Vielfalt. Die Population des Borneo-Taubwarans scheint seit Zehntausenden von Jahren klein zu sein – ein Befund, der die evolutionsbiologische Bedeutung, aber auch die Schutzbedürftigkeit dieser bedrohten Inselart unterstreicht.

Mehr erfahren 👉 https://sgn.one/7g3

📷 Georg Stelzner/ Michael Zollweg

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