Public Eye

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Public Eye Public Eye steht für eine gerechtere Welt ein und kämpft gegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltskandale, die ihren Ursprung in der Schweiz haben.

Wo Konzerne lieber im Verborgenen agieren und die Politik dies zulässt, da schaut Public Eye genau hin. Mit Recherchen und Kampagnen decken wir globale Ungerechtigkeiten auf, die ihren Ursprung in der Schweiz haben. Seit über 50 Jahren setzen wir uns gemeinsam mit unseren 27‘000 Mitgliedern für eine Schweiz ein, die weltweit verantwortungsvoll handelt. Denn globale Gerechtigkeit beginnt bei uns.

Das Mercosur-Abkommen senkt Zölle auf Schweizer Chemie- und Pharmaexporte sowie Maschinen und fördert im Gegenzug Fleisc...
16/10/2026

Das Mercosur-Abkommen senkt Zölle auf Schweizer Chemie- und Pharmaexporte sowie Maschinen und fördert im Gegenzug Fleisch- und Sojaimporte. Das Parlament hat es im September 2026 genehmigt.

Die Kehrseite: Das Abkommen schreibt keine griffigen Massnahmen gegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung vor. Bei Verstössen gegen das Nachhaltigkeitskapitel gibt es keinerlei Sanktionsmöglichkeiten. Selbst minimale Schutzmassnahmen gegen den Import von Produkten aus Entwaldung und Zwangsarbeit lehnte das Parlament ab.

Aus diesen Gründen hat Public Eye in einer breiten zivilgesellschaftlichen Allianz das Referendum ergriffen. Damit es zustande kommt, brauchen wir bis Ende Jahr 50'000 Unterschriften.

➡️ Argumente und Unterschriftenbogen: https://www.publiceye.ch/de/news/detail/mercosur-freihandelsabkommen-warum-public-eye-das-referendum-unterstuetzt

08/10/2026

👟 Roger Federer, 3 Milliarden Franken Umsatz und vor allem Swissness – das ist On. Der Schriftzug, das Schweizerkreuz und fast alles andere am Schuh wird allerdings in Indonesien von Arbeiter*innen aufgenäht, die dafür nur knapp 130 Franken im Monat verdienen. Als sich bei der Fabrik Yihong im Januar 2025 Arbeiter*innen gegen Schikanen und unbezahlte Überstunden wehrten, wurde kurzerhand die gesamte Belegschaft entlassen. Erst der Druck der Clean Clothes Campaign, deren Schweizer Vertretung Public Eye ist, brachte die Wende – und ein Happy End für die Arbeiter*innen in Cirebon.

Die ganze Reportage: https://stories.publiceye.ch/on-indonesien/

06/10/2026
🎧 Neuer Podcast: «10 Jahre ‹Dirty Diesel›: Wie Schweizer Rohstoffkonzerne in Afrika die Luft vergifteten» ▶️ https://you...
01/10/2026

🎧 Neuer Podcast: «10 Jahre ‹Dirty Diesel›: Wie Schweizer Rohstoffkonzerne in Afrika die Luft vergifteten» ▶️ https://youtu.be/SX9Z2uQHXM8

⛽ Vor 10 Jahren deckte Public Eye einen toxischen Doppelstandard auf: Schweizer Rohstoffhändler wie Trafigura verkauften in Westafrika Diesel und Benzin mit 378x höherem Schwefelgehalt als in der Schweiz oder Europa. Ein legales, aber illegitimes Geschäftsmodell. 😡

✅ Afrikanische Partnerorganisationen übten gemeinsam mit Public Eye Druck auf die Regierungen von Ghana, Nigeria oder Togo aus und erreichten eine deutliche Senkung der Maximalwerte.

🎙️ 10 Jahre später zieht Public Eye Mediensprecher Oliver Classen im Gespräch mit Nico Meier Bilanz: Wie reagierte Trafigura auf die Kritik? Welche Schlupflöcher bleiben offen? Und wo liegt die Verantwortung der Schweiz, die sich vor der Regulierung ihrer Rohstoffriesen drückt?

▶️ Jetzt Episode schauen: https://youtu.be/SX9Z2uQHXM8
🎧 In deiner Lieblings-App hören: https://peye.link/podcast-apps

🚨Das neue Public Eye Magazin ist da! https://www.publiceye.ch/de/publikationen/detail/gunvor-in-gabunWo Konzerne lieber ...
27/09/2026

🚨Das neue Public Eye Magazin ist da!

https://www.publiceye.ch/de/publikationen/detail/gunvor-in-gabun

Wo Konzerne lieber im Verborgenen agieren, da schaut Public Eye genau hin 👀
Unser Magazin bündelt unsere besten Recherchen, Reportagen und Publikationen.

🇬🇦 Der Schweizer Rohstoffhändler Gunvor soll ausländische Amtsträger bestochen haben, um in Gabun den Zuschlag für ein lukratives Ölgeschäft zu erhalten. Im Mai hat die Bundesanwaltschaft Gunvors Genfer Hauptsitz durchsucht. Unsere Recherche durchleuchtet den obskuren Deal – und gibt Einblick in ein System, in dem parallele Vergütungsstrukturen etabliert werden, um Mittelsmänner diskret zu bezahlen.

Weiter in diesem Magazin:

⛽ 10 Jahre Dirty Diesel: 2016 deckte Public Eye auf, dass Schweizer Konzerne in Westafrika hochgefährliche Treibstoffe verkaufen. Was hat sich seither getan?
🇲🇾 Zwangsarbeit in Malaysia: Wie Arbeiter*innen auf den Palmölplantagen ausgebeutet werden – und was das mit der Schweiz zu tun hat. Interview mit einem Experten vor Ort.

🗳️ Nein zur Neutralitätsinitiative: Die Welt wird weder friedlicher noch gerechter, wenn die Schweiz wegschaut. Die wichtigsten Argumente gegen Christoph Blochers Initiative.

24/09/2026

🍌Chiquita Basta! 🚨

Fünf Monate lang hat Chiquita zu unseren Enthüllungen über schwere Missstände auf Zulieferplantagen in Guatemala geschwiegen. Also sind wir am Mittwoch selbst nach Etoy (VD) gereist, wo der Konzern einen Hauptsitz hat, und haben dem Nachhaltigkeitsdirektor von Chiquita die 28'241 gesammelten Unterschriften übergeben – zusammen mit unseren Forderungen:

✊Die Bezahlung des nationalen Mindestlohns an die Bananenarbeiter*innen in Guatemala
✊Schutz vor gefährlichen Pestiziden
✊Das Recht, sich gewerkschaftlich zu organisieren.

Chiquita hat die Macht und die Pflicht, diese Forderungen umzusetzen. Jetzt müssen Taten folgen. Wir bleiben dran.

Vor fünf Monaten veröffentlichten wir eine Recherche über die Arbeitsbedingungen auf Zulieferplantagen von Chiquita in G...
23/09/2026

Vor fünf Monaten veröffentlichten wir eine Recherche über die Arbeitsbedingungen auf Zulieferplantagen von Chiquita in Guatemala. Arbeiter*innen schuften dort täglich bis zu zwölf Stunden in rasendem Tempo – für Löhne, die oft unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Bei drückender Hitze arbeiten sie ohne Schutz vor den Pestiziden, die aus Flugzeugen über ihnen versprüht werden. 🍌

Chiquita, der Multi mit gewalttätiger Vergangenheit und Hauptsitz in Etoy (Kanton Waadt) hat das nötige wirtschaftliche Gewicht, um die Arbeitsbedingungen dieser Menschen konkret zu verbessern. Aber er weigert sich nur schon, Stellung zu beziehen und findet es nicht mal nötig, auf unseren digitalen Protest mit 27'000 Menschen zu reagieren.

Wir sind das warten leid. Bald dürfen wir wieder über die Konzernverantwortungsinitiative abstimmen, welche Multis wie Chiquita zwingt, ihre minimalsten Verpflichtungen gegenüber Mensch und Umwelt wahrzunehmen. Aber bis dahin dürfen wir nicht wegschauen. Heute überbringen wir Chiquita lautstark die Forderung von 27'000 Menschen. Stay tuned!

Vor fünf Monaten veröffentlichten wir eine Recherche über die Arbeitsbedingungen auf Zulieferplantagen von Chiquita in G...
22/09/2026

Vor fünf Monaten veröffentlichten wir eine Recherche über die Arbeitsbedingungen auf Zulieferplantagen von Chiquita in Guatemala. Arbeiter*innen schuften dort täglich bis zu zwölf Stunden in rasendem Tempo – für Löhne, die oft unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Bei drückender Hitze arbeiten sie ohne Schutz vor den Pestiziden, die aus Flugzeugen über ihnen versprüht werden. 🍌

Chiquita, der Multi mit gewalttätiger Vergangenheit und Hauptsitz in Etoy (Kanton Waadt) hat das nötige wirtschaftliche Gewicht, um die Arbeitsbedingungen dieser Menschen konkret zu verbessern. Aber er weigert sich nur schon, Stellung zu beziehen und findet es nicht mal nötig, auf unseren digitalen Protest mit 27'000 Menschen zu reagieren.

Langsam haben wir genug gewartet. Wenn Unternehmen nicht mal ihre minimalste Verantwortung wahrnehmen, dürfen wir nicht zuschauen. Chiquita, wir kommen!

Vor fünf Monaten veröffentlichten wir eine Recherche über die Arbeitsbedingungen auf Zulieferplantagen von Chiquita in G...
21/09/2026

Vor fünf Monaten veröffentlichten wir eine Recherche über die Arbeitsbedingungen auf Zulieferplantagen von Chiquita in Guatemala. Arbeiter*innen schuften dort täglich bis zu zwölf Stunden in rasendem Tempo – für Löhne, die oft unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Bei drückender Hitze arbeiten sie ohne Schutz vor den Pestiziden, die aus Flugzeugen über ihnen versprüht werden. 🍌

Chiquita, der Multi mit gewalttätiger Vergangenheit und Hauptsitz in Etoy (Kanton Waadt) hat das nötige wirtschaftliche Gewicht, um die Arbeitsbedingungen dieser Menschen konkret zu verbessern. Aber er weigert sich nur schon, Stellung zu beziehen und findet es nicht mal nötig, auf unseren digitalen Protest mit 27'000 Menschen zu reagieren.

Nachdem wir monatelang vergeblich auf eine Antwort von Chiquita gewartet haben, geben wir dem Unternehmen nun 7 Tage Zeit, bevor wir andere Massnahmen ergreifen.

Adresse

DienerStr. 12
Zürich
8021

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