Public Eye

Public Eye Public Eye steht für eine gerechtere Welt ein und kämpft gegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltskandale, die ihren Ursprung in der Schweiz haben.

Wo Konzerne lieber im Verborgenen agieren und die Politik dies zulässt, da schaut Public Eye genau hin. Mit Recherchen und Kampagnen decken wir globale Ungerechtigkeiten auf, die ihren Ursprung in der Schweiz haben. Seit über 50 Jahren setzen wir uns gemeinsam mit unseren 27‘000 Mitgliedern für eine Schweiz ein, die weltweit verantwortungsvoll handelt. Denn globale Gerechtigkeit beginnt bei uns.

🎧 Neuer Podcast: «Holcim auf der Anklagebank: Eine Fischerinsel kämpft für Klimagerechtigkeit» ▶️ https://youtu.be/En-a7...
03/06/2026

🎧 Neuer Podcast: «Holcim auf der Anklagebank: Eine Fischerinsel kämpft für Klimagerechtigkeit» ▶️ https://youtu.be/En-a7yQ_MHk

👩‍⚖️ Am Zuger Gericht stehen sich David und Goliath gegenüber: Vier Fischer*innen von der winzigen indonesischen Insel Pari klagen den Schweizer Zementgiganten Holcim an. Wegen der Klimakrise droht Pari im Meer zu versinken. 🌊

Johannes Wendland von HEKS - Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz spricht in unserem Podcast über die Klimaklage und erklärt, weshalb ein Urteil zugunsten der Klagenden ein globaler Präzedenzfall wäre.

▶️ Jetzt Episode schauen: https://youtu.be/En-a7yQ_MHk

🎧 In deiner Lieblings-App hören: https://peye.link/podcast-apps

🍌 Ein riesiges Dankeschön an die Public-Eye-Regionalgruppen!Von Genf bis in die Ostschweiz, von Basel bis in die Zentral...
28/05/2026

🍌 Ein riesiges Dankeschön an die Public-Eye-Regionalgruppen!

Von Genf bis in die Ostschweiz, von Basel bis in die Zentralschweiz tragen Freiwillige die Kampagne gegen Chiquita in die Öffentlichkeit. Mit Filmabenden, Quiz, Glücksrädern, Dosenwerfen oder Unterschriftensammlungen bauen die Regionalgruppen Druck auf Chiquita auf.

Chiquita hat seinen Sitz in der Schweiz und profitiert vom hiesigen Standort. Auf den Plantagen, die für Chiquita produzieren, zahlen Arbeiter*innen in Guatemala den Preis: Hungerlöhne, giftige Pestizide, die in der Schweiz seit Jahren verboten sind, und massive Einschränkungen der Gewerkschaftsrechte. 🌿

Danke an alle, die dabei sind. Und an alle, die dabei sein wollen, wenn wir Chiquita zur Verantwortung ziehen: Jetzt unterschreiben und an der digitalen Demo mitmachen!✊

👉 stopp-chiquita.ch

Auf Chiquita-Zulieferplantagen in Guatemala reicht die Teilnahme an einer Gewerkschaftssitzung, um den Job zu verlieren ...
19/05/2026

Auf Chiquita-Zulieferplantagen in Guatemala reicht die Teilnahme an einer Gewerkschaftssitzung, um den Job zu verlieren und auf der «roten Liste» zu landen. Wer hier erfasst ist, findet in der Branche kaum mehr Arbeit.

Das geschieht vor einem historisch belasteten Hintergrund. In Guatemala erinnert sich die Arbeiterbewegung noch immer an den Plan Sacapa: ein geheimes Programm, das am Ende des Bürgerkriegs (1960-1996) entwickelt wurde, um Gewerkschaften in strategisch wichtigen Sektoren zu zerschlagen – erarbeitet in enger Zusammenarbeit zwischen Armee, Geheimdienst und bestimmten Unternehmen. Von 2004 bis 2024 wurden 110 Gewerkschafter*innen ermordet, oft bei gezielten Angriffen durch bewaffnete Männer auf Motorrädern. Die meisten dieser Verbrechen werden nie aufgeklärt.

Trotz dieses Kontexts und trotz immer wieder festgestellter Missstände kommt Chiquita, das einen operativen Sitz in der Schweiz hat, seinen Sorgfaltspflichten entlang der Produktionskette nicht wirksam nach. Soziale, gesundheitliche und menschliche Risiken werden an Subunternehmen ausgelagert. Es gibt keine glaubwürdigen Mechanismen zur Prävention, keine unabhängigen Kontrollen oder Entschädigungen für betroffene Arbeitnehmende.

Chiquita kann und muss die Situation sofort verbessern! Mach mit bei der digitalen Demo: stopp-chiquita.ch ✊ 📢

🎧 Neuer Podcast: «Wer zahlt den Preis für billige Bananen?» ▶️ https://youtu.be/k2Sv20-FjMcEine Banane für 60 Rappen – d...
13/05/2026

🎧 Neuer Podcast: «Wer zahlt den Preis für billige Bananen?»
▶️ https://youtu.be/k2Sv20-FjMc

Eine Banane für 60 Rappen – doch auf den Plantagen, die für Chiquita in Guatemala produzieren, zahlen Arbeiter*innen einen weit höheren Preis:

⏱️ 10–12 Stunden harte körperliche Arbeit unter extremem Zeitdruck
☠️ Währenddessen werden hochgiftige Pestizide aus der Luft versprüht
💊 Viele halten das Tempo nur mit gefährlichen Medikamentencocktails durch
💸 All das für einen Hungerlohn, teilweise unter dem nationalen Mindestlohn
🎙️ Nico Meier spricht mit Agrarrohstoffexpertin Silvie Lang über Chiquitas Verantwortung, die Grenzen von Labels wie Rainforest Alliance – und was sich politisch ändern muss.

▶️ Jetzt Episode schauen: https://youtu.be/k2Sv20-FjMc
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Eine Banane für 60 Rappen – doch wer zahlt den wahren Preis? Public Eye hat mit Plantagenarbeiter*innen gesprochen, die für Chiquita in Guatemala unter unmen...

Auf Chiquita-Zulieferplantagen in Guatemala arbeiten Menschen ohne Schutz vor hochgefährlichen Pestiziden, die von Flugz...
08/05/2026

Auf Chiquita-Zulieferplantagen in Guatemala arbeiten Menschen ohne Schutz vor hochgefährlichen Pestiziden, die von Flugzeugen teilweise während der Arbeitszeit über ihren Köpfen versprüht werden. Die Mittel lösen Hautreizungen aus, können zu Fehlgeburten führen und sind vermutlich krebserregend. ⁠

Chiquita kann und muss die Situation sofort verbessern! ⁠

⁠Machen wir Druck auf das Unternehmen: Protestiere mit uns vor dem – virtuellen – Hauptsitz des multinationalen Konzerns 👉 stopp-chiquita.ch!⁠⁠

🌴 Palmöl und Rindfleisch gehören zu den Haupttreibern der Regenwald-Abholzung. Mit zwei neuen Freihandelsabkommen – mit ...
07/05/2026

🌴 Palmöl und Rindfleisch gehören zu den Haupttreibern der Regenwald-Abholzung. Mit zwei neuen Freihandelsabkommen – mit Malaysia und den Mercosur-Staaten – will der Bundesrat genau diese Importe zollmässig erleichtern.

Für den Regenwald und das Klima wäre das ein Rückschritt. 😔 Für die Schweizer Landwirtschaft auch: Hiesige Produzent*innen sehen sich mit Billigimporten aus Ländern konfrontiert, wo weniger strenge Umwelt- und Tierschutzregeln gelten.

In der Sommersession entscheidet der Nationalrat. Unterschreibe jetzt die Petition der Allianz gegen Regenwaldabholzung. Je mehr Unterschriften, desto grösser der Druck auf das Parlament!

✍️

Jetzt Petition unterschreiben!

KI als Waffe gegen kritische Stimmen? Das ist keine Dystopie. Das passiert gerade. Objection.ai, ein vom rechtslibertäre...
06/05/2026

KI als Waffe gegen kritische Stimmen? Das ist keine Dystopie. Das passiert gerade.

Objection.ai, ein vom rechtslibertären Peter Thiel finanzierter Webservice macht es einfacher denn je, Journalist*innen und investigative NGOs mit Klagen einzuschüchtern – schnell, billig, automatisiert.

«Scary sh*t» nennt Oliver Classen diesen Frontalangriff auf die Pressefreiheit im Blog 👉 https://www.publiceye.ch/de/standpunkte/eine-ki-basierte-slapp-maschine-aus-dem-silicon-valley

Am 1. Mai erinnern wir uns daran, wofür Generationen von Arbeiter*innen gekämpft haben: Mindestlohn, Achtstundentag, das...
01/05/2026

Am 1. Mai erinnern wir uns daran, wofür Generationen von Arbeiter*innen gekämpft haben: Mindestlohn, Achtstundentag, das Recht auf gewerkschaftliche Organisation. Auf Chiquitas Zulieferplantagen in Guatemala gilt das alles nicht. Arbeiter*innen werden im Akkord bezahlt: Wer krank ist, bei Regen nicht ernten kann oder das Pensum nicht schafft, verdient einen Hungerlohn.

Wer sich gewerkschaftlich organisiert, riskiert Diskriminierung und Kündigung. Von 2004 bis 2024 wurden in Guatemala 110 Gewerkschafter*innen ermordet.

Chiquita sitzt seit 2008 in Etoy (VD) und profitiert vom Schweizer Steuerdumping. Deshalb solidarisieren wir uns am 1. Mai mit den Arbeiter*innen in Guatemala und fordern die Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns, Schutz vor giftigen Pestiziden und garantierte Gewerkschaftsfreiheit.

Mach mit bei der digitalen Demo: 👉 https://stopp-chiquita.ch

Foto: Tomás Ayuso/Panos

Mit seinen Recherchen und seiner Advocacy-Arbeit prangert Public Eye regelmässig Verstösse gegen das Arbeitsrecht an. In...
30/04/2026

Mit seinen Recherchen und seiner Advocacy-Arbeit prangert Public Eye regelmässig Verstösse gegen das Arbeitsrecht an. In Solidarität mit allen Arbeiter*innen weltweit fordern wir an diesem 1. Mai faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. ✊

Zur Einstimmung auf morgen: Fünf Podcast-Episoden über Ausbeutung und Arbeitskämpfe.

👜 «Skandal bei Montblanc: «Made in Italy»-Luxustaschen für 3 Euro pro Stunde» https://youtu.be/wv5V9O05RYk
☕ «Moderne Sklaverei: Ausgebeutet bei Nestlés Kaffeelieferanten» https://youtu.be/NFeP9vUPtDk
🍓 «Orangen, Oliven, Erdbeeren: Wie Europas Landwirtschaft Menschen ausbeutet» https://youtu.be/aPI9MGvrr5Y mit
👗 «Fast Fashion: Was bei Shein (immer noch) schief läuft» https://youtu.be/EgPRFHZB5bQ
⚽ «WM in Katar: Zwangsarbeit, Ausbeutung und Todesfälle» https://youtu.be/OYYzatB5rEc mit Amnesty International Schweiz

Im November 2025 ist Public-Eye-Rechercheur Adrià Budry Carbó an die Südküste Guatemalas gereist, auf die Zulieferplanta...
28/04/2026

Im November 2025 ist Public-Eye-Rechercheur Adrià Budry Carbó an die Südküste Guatemalas gereist, auf die Zulieferplantagen des Bananenkonzerns Chiquita. Was er dokumentiert hat, ist erschreckend: Arbeiter*innen schuften zehn bis zwölf Stunden täglich für Löhne unter dem gesetzlichen Mindestlohn. Flugzeuge versprühen Pestizide über ihren Köpfen – auch wenn sie gerade arbeiten oder essen. Und wer sich gewerkschaftlich organisiert, riskiert die Kündigung.

Chiquita hat seit 2008 einen Hauptsitz im Kanton Waadt. Deshalb finden wir: Es ist Zeit, den Konzern zur Verantwortung zu ziehen!

👉 Die ganze Reportage findest du hier: https://stories.publiceye.ch/toxische-bananen/

Adresse

DienerStr. 12
Zürich
8021

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