04/06/2026
𝗗𝗮𝘀 𝗪𝗶𝗿 𝗴𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻𝘁: Im Norden Malawis war Tabak lange Zeit eine gute Quelle für ein stabiles Einkommen. Doch sinkende Verkaufspreise, ausgelaugte Böden und eine wachsende Abhängigkeit von synthetischen Dünger haben viele Bauernfamilien in eine prekäre Lage gebracht.
Im Dorf Edundu probiert eine Gruppe junger Landwirt:innen einen anderen Weg aus. Darunter die 23-jährige Monica Ngoma. Sie setzt zusammen mit ihrem Mann und anderen jungen Bäuerinnen und Bauern auf Zusammenarbeit, agrarökologische Methoden und lokale Wertschöpfung statt Abhängigkeit von Chemie, Tabak und der Willkür des Weltmarkts.
Seite an Seite bewirtschaftet sie mit Menschen aus ihrem Dorf ein Stück Land. Tabak-Monokulturen wurden dort durch diversifizierte Anbausysteme ersetzt, die Gemüse, Hülsenfrüchte und andere Grundnahrungsmittel wie Mais kombinieren. werden durch und bodenverbessernde Maßnahmen ersetzt. Produktion, Arbeit und Verkauf werden gemeinsam geplant, statt individuell auf fragmentierten Parzellen.
Mit Unterstützung unseres Projektpartners , Food and Healthy Communities (SFHC) und können die Mitglieder an Schulungen zur teilnehmen. Dort lernten die Teilnehmer:innen, welche Massnahmen die Bodengesundheit verbessern, wie diverse Pflanzen angebaut werden und wie sich ein Marktzugang gestalten lässt.
Die Ergebnisse?
🌾 Die Gruppe verkauft nun überschüssige Erzeugnisse auf regionalen Märkten und hat eine einfache Verarbeitung eingeführt. Mais und Soja werden zu Mehl gemahlen, und Erdnüsse werden mit einfachen Maschinen zu Butter verarbeitet.
💰 Die Einkommen sind zwar weiterhin bescheiden, aber regelmäßig und nicht mehr von den schwankenden Tabakpreisen abhängig.
🤝 Wissen wird innerhalb der Gruppe und darüber hinaus weitergegeben. Aufgaben und Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.
🌱 Junge Menschen, die einst wenig Zukunft in der Landwirtschaft sahen, entscheiden sich nun wieder dafür, in diesen Sektor zu investieren.
Schön zu sehen, dass ein Wandel möglich ist.