Biovision Foundation

Biovision Foundation Für einen gesunden Planeten dank nachhaltiger Ernährung und ökologischer Entwicklung Dabei setzen wir auf Agrarökologie.

Biovision setzt sich für nachhaltige Ernährungssysteme ein – vom Feld bis zum Teller. Wir fördern agrarökologische Ansätze, soziale und faire Wertschöpfungsketten und Ernährungssicherheit im Einklang mit der Natur. Durch die Unterstützung gezielter Forschung und praxisnaher Projekte in Subsahara-Afrika und in der Schweiz entwickeln wir selbst und gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen Lösunge

n für die Zukunft. Biovision wurde 1998 vom Schweizer Insektenforscher und Träger des Alternativen Nobelpreises Hans Rudolf Herren gegründet. Unsere Projekte und Initiativen tragen dazu bei, das Leben von Bauernfamilien zu verbessern und die Umwelt zu schützen. Dieser ganzheitliche Ansatz umfasst neben nachhaltigen Anbaumethoden und sozialverträglichem Wirtschaften auch den Dialog auf politischer Ebene. So begegnen wir den globalen Herausforderungen wie Hunger, Klimawandel und Biodiversitätsverlust. Unser Ziel: Ein Ernährungssystem mit Zukunft.

𝗗𝗮𝘀 𝗪𝗶𝗿 𝗴𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻𝘁: Im Norden Malawis war Tabak lange Zeit eine gute Quelle für ein stabiles Einkommen. Doch sinkende Verka...
04/06/2026

𝗗𝗮𝘀 𝗪𝗶𝗿 𝗴𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻𝘁: Im Norden Malawis war Tabak lange Zeit eine gute Quelle für ein stabiles Einkommen. Doch sinkende Verkaufspreise, ausgelaugte Böden und eine wachsende Abhängigkeit von synthetischen Dünger haben viele Bauernfamilien in eine prekäre Lage gebracht.

Im Dorf Edundu probiert eine Gruppe junger Landwirt:innen einen anderen Weg aus. Darunter die 23-jährige Monica Ngoma. Sie setzt zusammen mit ihrem Mann und anderen jungen Bäuerinnen und Bauern auf Zusammenarbeit, agrarökologische Methoden und lokale Wertschöpfung statt Abhängigkeit von Chemie, Tabak und der Willkür des Weltmarkts.

Seite an Seite bewirtschaftet sie mit Menschen aus ihrem Dorf ein Stück Land. Tabak-Monokulturen wurden dort durch diversifizierte Anbausysteme ersetzt, die Gemüse, Hülsenfrüchte und andere Grundnahrungsmittel wie Mais kombinieren. werden durch und bodenverbessernde Maßnahmen ersetzt. Produktion, Arbeit und Verkauf werden gemeinsam geplant, statt individuell auf fragmentierten Parzellen.

Mit Unterstützung unseres Projektpartners , Food and Healthy Communities (SFHC) und können die Mitglieder an Schulungen zur teilnehmen. Dort lernten die Teilnehmer:innen, welche Massnahmen die Bodengesundheit verbessern, wie diverse Pflanzen angebaut werden und wie sich ein Marktzugang gestalten lässt.

Die Ergebnisse?
🌾 Die Gruppe verkauft nun überschüssige Erzeugnisse auf regionalen Märkten und hat eine einfache Verarbeitung eingeführt. Mais und Soja werden zu Mehl gemahlen, und Erdnüsse werden mit einfachen Maschinen zu Butter verarbeitet.

💰 Die Einkommen sind zwar weiterhin bescheiden, aber regelmäßig und nicht mehr von den schwankenden Tabakpreisen abhängig.

🤝 Wissen wird innerhalb der Gruppe und darüber hinaus weitergegeben. Aufgaben und Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.

🌱 Junge Menschen, die einst wenig Zukunft in der Landwirtschaft sahen, entscheiden sich nun wieder dafür, in diesen Sektor zu investieren.

Schön zu sehen, dass ein Wandel möglich ist.

𝗝𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗹𝘁𝘄𝗲𝗶𝘁 𝗿𝘂𝗻𝗱 𝟭𝟬 𝗠𝗶𝗹𝗹𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗛𝗲𝗸𝘁𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗳𝗿𝘂𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿𝗲𝗿 𝗕𝗼𝗱𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗼𝗿𝗲𝗻. Das wollen wir ändern. Mit dem   rücken...
03/06/2026

𝗝𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗹𝘁𝘄𝗲𝗶𝘁 𝗿𝘂𝗻𝗱 𝟭𝟬 𝗠𝗶𝗹𝗹𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗛𝗲𝗸𝘁𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗳𝗿𝘂𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿𝗲𝗿 𝗕𝗼𝗱𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗼𝗿𝗲𝗻. Das wollen wir ändern. Mit dem rücken wir die Ressource in den Fokus. So auch vergangene Woche, als der Parc Louis Bourget in Lausanne voller Leben war.

Mitten drin stehen Claire Le Bayon von der Universität Neuenburg, die seit Jahren zu Regenwürmern forscht, Géraldine Bullinger von der Hochschule für Ingenieurwesen und Architektur Freiburg mit ihrem Fokus auf städtische Böden und Marie Coudène, Doktorandin im Bereich Bodenökologie. Sie erklären, zeigen, beantworten Fragen.

Auch Biovision ist vor Ort. Am Stand greifen Besucherinnen und Besucher in die Tastboxen. Erde fühlt sich plötzlich anders an, wenn Wasser dazukommt. Es wird gelacht. Manchmal auch kurz aufgeschrien. Besonders viele bleiben stehen, weil sie die Geräusche des Bodens aus dem Park mit den Kopfhörern hören möchten.

Am Abend wird es ruhiger. Ein Spaziergang führt rund um den Teich von Bourget. Pflanzen, Tiere und ihre Lebensräume stehen im Mittelpunkt. Zum Schluss lädt die Ville de Lausanne zum Apéro ein.

Der Tag zeigt, warum solche Anlässe wichtig sind. Denn hier wird Boden greifbar und hörbar.
Komm an unser nächstes Event und erfahre mehr über den Boden.

𝐃𝐚𝐬 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐁ä𝐮𝐞𝐫:𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧, 𝐰𝐢𝐞 𝐢𝐡𝐫 𝐄𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐩𝐫𝐨𝐝𝐮𝐳𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝!Piera und Séverine von Biovision waren zu B...
01/06/2026

𝐃𝐚𝐬 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐁ä𝐮𝐞𝐫:𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧, 𝐰𝐢𝐞 𝐢𝐡𝐫 𝐄𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐩𝐫𝐨𝐝𝐮𝐳𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝!
Piera und Séverine von Biovision waren zu Besuch in Uganda. Dort haben sie mit verschiedenen Menschen aus unseren Projekten gesprochen und haben sich auf Feldbesuchen ein Bild gemacht.

Was Piera und Séverine besonders beeindruckt hat, war die Breite des Engagements. Auf den Feldern, in den Gemeinschaften und in den Gesprächen wurde deutlich, dass viele Menschen einen agrarökologischen Wandel vorantreiben und mitgestalten.

Auf den Feldern zeigte sich, was Agrarökologie im Alltag der Menschen bedeutet. Böden werden gezielt aufgebaut, eigenes Saatgut bleibt in den Händen der Gemeinschaften, Mischkulturen schützen vor Ausfällen und helfen, Wasser im Boden zu halten. Diese Praktiken entstehen dort, wo Menschen ihr Land kennen, es langfristig bewirtschaften und Verantwortung dafür tragen.

Ein wichtiger Ort für diesen Austausch war das Food Parliament im Distrikt Rukiga. Dort kamen Bäuerinnen und Bauern, lokale Behörden, Frauen, Jugendliche und Medien zusammen. Sie sprachen über traditionelle Lebensmittel, über ausgelaugte Böden und darüber, wie Kinder besser ernährt werden können. Solche Gespräche schaffen Verständnis und gemeinsame Lösungen über einzelne Höfe hinaus.

Danke an alle, die die Reise so angenehm gestaltet haben und an unsere Partner vor Ort.
Danke für die Fotos: Ronald Ariinda.

𝗚𝗿𝗮𝘁𝗶𝘀 𝗟𝘂𝗽𝗶𝗻𝗲𝗻-𝗣𝗹𝗮𝗸𝗮𝘁 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻Die Lupine liefert viel pflanzliches Protein, ist gut für das Bodenleben und ein beliebte...
31/05/2026

𝗚𝗿𝗮𝘁𝗶𝘀 𝗟𝘂𝗽𝗶𝗻𝗲𝗻-𝗣𝗹𝗮𝗸𝗮𝘁 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻
Die Lupine liefert viel pflanzliches Protein, ist gut für das Bodenleben und ein beliebter Sommersnack bei Bienen und Hummeln. Leider landet das Superfood in der Schweiz noch kaum auf unseren Tellern. Das wollen wir ändern.
Bestell dir jetzt das gratis Lupinen-Plakat für dein Zuhause, fürs Büro oder als Geschenk. Illustriert mit viel Liebe von Isabel Jakob.

Versand in der Schweiz und in Liechtenstein, solange der Vorrat reicht.
Bestell dir jetzt dein Plakat: https://www.biovision.ch/unterstuetzen/plakat/

Ernährungsforum Zürich Terra Verde / Bio Delikatessen und Weine New Roots - Vegan Creamery KernGrün

Die aktuelle weltpolitische Situation zeigt einmal mehr, dass sich die Abhängigkeit von Öl für Mensch und Umwelt nicht a...
29/05/2026

Die aktuelle weltpolitische Situation zeigt einmal mehr, dass sich die Abhängigkeit von Öl für Mensch und Umwelt nicht auszahlt. Während viele Menschen, vor allem auch im Globalen Süden, direkt von den Auswirkungen des Iran-Kriegs betroffen sind und die steigenden Ölpreise nicht mehr stemmen können, profitieren Ölkonzerne und Autokraten von der Krise.

Der Ausstieg aus fossiler Energie läuft viel zu langsam; auch die reiche Schweiz investiert viel zu wenig in die Energiewende. Falls Sie etwas dagegen unternehmen möchten, unterzeichnen Sie den Appell «Raus aus der Ölpreis-Falle!», den Alliance Sud gemeinsam mit anderen Organisationen lanciert hat: https://packen-wirs-an.ch/de/appell

𝗪𝗼 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗘𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄ä𝗰𝗵𝘀𝘁, 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱.Auf dem Grüthof säen Beatrice Peter und Jorge Vásquez Lupinen. Dafür muss...
26/05/2026

𝗪𝗼 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗘𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄ä𝗰𝗵𝘀𝘁, 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱.
Auf dem Grüthof säen Beatrice Peter und Jorge Vásquez Lupinen. Dafür muss der Boden trocken sein.
Gesät wird mit Köpfchen. Lupinen zusammen mit Leindotter. Der deckt den Boden ab, bremst Unkraut und hilft der Kultur, sich durchzusetzen. Chemie braucht es dafür keine.

Lupinen holen Stickstoff aus der Luft, verbessern den Boden und stärken das Bodenleben. Genau deshalb hat Biovision die Lupine zum des Jahres 2026 gewählt.
Und trotzdem sieht man sie kaum auf unseren Tellern.
Der Grüthof zeigt, dass es anders geht: Das Paar setzt auf eine lange Fruchtfolge, Platz für Hecken, Blumen, Insekten und Vögel. Ihre Produkte, wie etwa den Lupinen-Kaffee verkaufen sie direkt ab Hof.

Was denkst du: Sollten wir mehr solcher Höfe unterstützen?
Ernährungsforum Zürich New Roots - Vegan Creamery Slow Food Schweiz

𝗕𝗮𝗻𝗮𝗻𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗠𝗼𝗻𝗼𝗸𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿 — 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗱𝗮𝘀?Im Südwesten Ugandas sind Bananen für viele Menschen essenziell: Für ihre eigene Ernä...
21/05/2026

𝗕𝗮𝗻𝗮𝗻𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗠𝗼𝗻𝗼𝗸𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿 — 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗱𝗮𝘀?
Im Südwesten Ugandas sind Bananen für viele Menschen essenziell: Für ihre eigene Ernährung, aber auch als Einkommensquelle. Weil sie oft in Monokulturen angebaut werden, können durch Schädlinge oder Wetterextreme die Ernten ausfallen. Auch Mangelernährung ist ein Problem, denn wenn nur eine Kultur angebaut wird, fehlt es häufig an abwechslungsreicher Ernährung.

Séverine & Piera von Biovision haben in Uganda, ein Projekt besucht, das den Umstieg auf Mischkulturen testet – Bananen werden dort zusammen mit Bäumen und weiteren Pflanzen angebaut.

𝗗𝗶𝗲 𝗽𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝘃𝗲𝗻 𝗘𝗳𝗳𝗲𝗸𝘁𝗲 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘀𝗽ü𝗿𝗯𝗮𝗿:
🥦 Durch die Kombination verschiedener Pflanzen entstehen mehrere Einkommensquellen. Das reduziert Risiken für die Familien, wenn eine Ernte ausfällt.
🥦 In einer Region mit hoher Mangelernährung ist mehr Vielfalt auf dem Teller ein wichtiger Schritt hin zu ausgewogenerer Ernährung.
🥦 Das Projekt arbeitet eng mit lokalen Behörden und landwirtschaftlichen Beratungsdiensten zusammen. Diese Zusammenarbeit ist eine wichtige Grundlage, um erfolgreiche Ansätze weiterzugeben und auszuweiten.

Danke an unsere Partner z. B. Alliance of Bioversity International and CIAT TPH. Wir hoffen, das Projekt ab 2027 weiterzuführen.

🌱 Regional? Nicht immer einfach.In der Schweiz kann sehr vielfältig angebaut werden. Doch ohne Möglichkeit zur Verarbeit...
16/05/2026

🌱 Regional? Nicht immer einfach.
In der Schweiz kann sehr vielfältig angebaut werden. Doch ohne Möglichkeit zur Verarbeitung wird der Anbau von Spezialkulturen unattraktiv.
🔧 Genau hier setzt die Transformation an.
In der Tiefenmühle im Thurgau trennen Marc und Marlene Nyffenegger die Lupine von ihrer harten, weissen Schale. Ein Angebot, das es in der Schweiz nur selten gibt – aber entscheidend ist, damit aus der Ernte auch Lebensmittel werden.
🌾 Die Lösung: regionale Verarbeitung.
Mit ihrer Spezialmühle schaffen die Nyffeneggers die Grundlage dafür, dass Schweizer Lupinen und andere Spezialkulturen in der Region weiterverarbeitet werden können. Das eröffnet neue Perspektiven – für Landwirt:innen, für Konsument:innen und für Kulturen, die Mensch und Natur stärken.
👉 Sei Teil davon.
Rede mit deinen Freund:innen über Agrarökologie.
Hinterfrage dein Essen.
Und mach sichtbar, was es braucht für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem.



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Zürich
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