Schweizerische Energie-Stiftung

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Schweizerische Energie-Stiftung Für eine menschen- und umweltgerechte Energiepolitik. Behauptungen aufstellst. Absolut irrelevante, mit dem Post überhaupt nicht zusammenhängende Information
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Das Parlament hat gerade die Vorlage zur Beschleunigung des Aus- und Umbaus der Stromnetze (den sogenannten «Netzexpress...
02/10/2026

Das Parlament hat gerade die Vorlage zur Beschleunigung des Aus- und Umbaus der Stromnetze (den sogenannten «Netzexpress») verabschiedet. Wir begrüssen diese Revision des Elektrizitätsgesetzes. Denn viele Stromleitungen sind veraltet und müssen erneuert werden. Gleichzeitig wird der Strombedarf durch die zunehmende Elektrifizierung und die Erreichung der Klimaziele steigen, während die Stromproduktion immer dezentraler wird. Die Netze müssen diesen Entwicklungen angepasst werden, damit sie den zusätzlichen Strom transportieren können und nicht zum Engpass für die Energiewende werden.

Besonders begrüssen wir folgende Neuerungen:
• Bestehende Infrastruktur nutzen: Beim Ersatz oder bei der Sanierung von Höchstspannungsleitungen auf dem bisherigen Trassee entfällt künftig das Sachplanverfahren.
• Infrastruktur bündeln: Netzausbauprojekte entlang von Bahnlinien und Nationalstrassen können von der Sachplanpflicht ausgenommen werden.
• Netzinfrastruktur erleichtert bauen: Unter klar definierten Bedingungen wird der Bau von Transformatoren und grossen Energiespeichern (für Strom und Wärme) ausserhalb der Bauzone vereinfacht.
• Bewilligungsverfahren beschleunigen: Der grundsätzliche Interessenvorrang für Stromleitungen kann Verfahren verkürzen. Kritisch sehen wir jedoch, dass dieser Vorrang angewendet wird, bevor seine Auslegung gerichtlich geklärt ist.

Die Energiestiftung hat den politischen Prozess von Anfang an begleitet. In der Vernehmlassung und bei der Anhörung in der Energiekommission des Nationalrats, wo Fabio Gassmann und Léonore Hälg für uns teilnahmen, haben wir uns unter anderem für die Berücksichtigung des Verteilnetzes, die Bündelung von Infrastrukturen und vereinfachte Bewilligungsverfahren für Grossspeicher eingesetzt. Wir freuen uns, dass mehrere unserer Anliegen in die Vorlage eingeflossen sind.

Kritisch beurteilen wir hingegen die Abstriche beim Naturschutz. So dürfen beim Versetzen von Strommasten künftig gesetzliche Wald- und Gewässerabstände unterschritten werden und die Berücksichtigung weiterer umweltrechtlicher Anliegen wird generell geschwächt. Damit werden empfindliche Lebensräume gefährdet, ohne dass dadurch zwingend eine wesentliche Beschleunigung der Verfahren erreicht wird. Erfreulich ist, dass immerhin der verfassungsrechtliche Moorschutz unangetastet bleibt.

Nun kommt es auf die Umsetzung an: Wir hoffen, dass der sogenannte Netzexpress tatsächlich zu kürzeren Verfahren führt und den Ausbau der erneuerbaren Energien voranbringt – ohne den Naturschutz unnötig zu schwächen.

29/09/2026

Der World Nuclear Industry Status Report 2026 (WNISR) belegt: Neue AKW sind der falsche Weg. Mit dem Atom-Gesetz würde die Schweiz auf eine gefährliche und teure Technologie setzen, die auch international an Boden verliert!

Hier ein paar Fakten aus dem Bericht:

🥶 Historischer Tiefstand: Der Anteil der Atomkraft an der weltweiten Stromproduktion ist auf 8,8% gesunken – In den letzten 30 Jahren hat sich dieser Anteil halbiert.
🥶 Unzuverlässig: Von den 16 Reaktoren, die 2023–2025 ans Netz gingen, wurde kein einziger pünktlich fertig. Von 13 Reaktoren, die letztes Jahr in Betrieb genommen werden sollten, haben es gerademal 4 geschafft.
🥶 Autokratisch: 95% aller Reaktoren, die derzeit gebaut werden, entstehen durch Atomwaffenstaaten oder deren Unternehmen im Ausland.
💚 Währenddessen: Erneuerbare boomen!

Hier zur Medienmitteilung: https://www.neue-akw-nein.ch/aktuelles/weltweiter-atomenergie-report-solarenergie-ueberholt-die-atomkraft

🥵 Dieser Sommer trieb uns den Schweiss auf die Stirn, nicht aber die Politik voran: immer intensivere und häufigere Hitz...
23/09/2026

🥵 Dieser Sommer trieb uns den Schweiss auf die Stirn, nicht aber die Politik voran: immer intensivere und häufigere Hitzewellen überrollen die Schweiz. Nicht irgendwann, sondern jetzt erleben wir, was der Klimawandel bedeutet und welche Herausforderungen Hitze und Trockenheit mit sich bringen.

Darum ruft die Energiestiftung zusammen mit vielen anderen Organisationen zu einem wirksamen Hitze- und Klimaschutz und zur Ursachenbekämpfung auf. Bereits in mehreren Städten gingen Menschen auf die Strasse.

📍 Diesen Freitag, 25. September, wieder unter anderem in: Zürich, Zug, Thun, Luzern, Chur, Biel, Bern, Basel, Baden, und Bellinzona

Gemeinsam machen wir Druck für wirksame Klima-Massnahmen: https://50degres.ch/de/keine-50-grad-sommer-demos/

15/09/2026

Während Europa brennt, diskutieren wir über Klimaanlagen, anstatt die Klimakrise zu bekämpfen.

Die Schweiz muss handeln, bevor es zu spät ist. Wir sind der Koalition „Keine 50-Grad-Sommer” beigetreten und rufen dich auf: Komm im September auch auf die Strasse!
📍 Zürich, Bern, Basel, Luzern, Thun, Baden, Chur, Biel, ...

Clip aus SRF Forum «Braucht die Schweiz mehr Klimaanlagen?» (27.08.26)

➡️ Infos zu den Demos in deiner Nähe: https://50degres.ch/de/keine-50-grad-sommer-demos/

Warum ist das Ölzeitalter noch nicht vorbei? Wie fand das Energiesparen den Weg in die Politik?Lies das und mehr im neue...
14/09/2026

Warum ist das Ölzeitalter noch nicht vorbei? Wie fand das Energiesparen den Weg in die Politik?

Lies das und mehr im neuen Energie & Umwelt-Magazin „Fatale Erdölabhängigkeit“ - als Printversion oder als PDF: https://energiestiftung.ch/2026-03-energie-umwelt

Das Magazin erscheint viermal jährlich.
Bleib informiert: E&U schon abonniert?

Warum das Ölzeitalter noch nicht vorbei ist, trotz Krisen und Kriegen, die das Erdöl verursacht.

Die Studie der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) zeigt: Neue AKW kämen die Bevölkerung teuer zu stehen – ...
21/08/2026

Die Studie der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) zeigt: Neue AKW kämen die Bevölkerung teuer zu stehen – viel zu teuer. Eine Aufhebung des AKW-Neubauverbots wäre gegenüber den Stromkunden und Steuerzahlenden unverantwortlich und ein Fass ohne Boden.

Unsere Medienmitteilung dazu: https://energiestiftung.ch/medienmitteilung/scnat-studie-neue-akw-wuerden-fuer-die-schweiz-zum-milliardenloch

📢 Bis zu 43 Milliarden Franken für ein neues AKW – und die Rechnung zahlen wir alle.

Bundesrat und Parlament wollen das AKW-Neubauverbot kippen. Eine heute veröffentlichte Studie der Akademien der Wissenschaften Schweiz (SCNAT) zeigt jetzt schwarz auf weiss, was das bedeuten könnte:

🔴 Bis zu 43 Milliarden Franken Baukosten – je nach Reaktortyp und Kostenentwicklung
🔴 Frühestens 2050 am Netz – nach einer Bauzeit, die bei bisherigen Projekten regelmässig beim Zwei- bis Dreifachen der ursprünglichen Planung lag
🔴 Ohne den Staat läuft nichts: Ein Neubau wäre laut Studie nur mit erheblicher staatlicher Unterstützung finanzierbar. Das Risiko landet am Ende bei Bund, Kantonen und uns Steuerzahlenden
🔴 Auch kleine modulare Reaktoren (SMR) sind keine Lösung – noch nicht marktreif

Und es geht auch ohne: Eine ETH-Studie zeigt, dass die Schweiz ihr Netto-Null-Ziel auch ohne neue AKW erreichen kann – mit Wasserkraft, Solarenergie, Speichern, Stromhandel und Windenergie.

43 Milliarden Franken für ein Kraftwerk, das frühestens in 24 Jahren Strom liefert? Nein danke.

👉 Jetzt das Referendum gegen neue AKW unterschreiben: https://www.neue-akw-nein.ch/unterschreiben

Die Hitzewellen haben eine öffentliche Debatte über Klimaanlagen ausgelöst und viele unserer Mitglieder haben uns gefrag...
28/07/2026

Die Hitzewellen haben eine öffentliche Debatte über Klimaanlagen ausgelöst und viele unserer Mitglieder haben uns gefragt, was wir davon halten. Wir haben deshalb das Positionspapier «Hitzeanpassung und Kühlung» erarbeitet.

Aus energiepolitischer Sicht sagen wir: Klimaanlagen sind in vielen Fällen sinnvoll oder gar notwendig für die kurzfristige Klimaanpassung, aber Klimaanlagen müssen (wie jede Technik) zweckmässig eingesetzt werden: dort, wo sie wirklich nötig sind, und dort, wo Alternativen nicht mehr genügen.

Problematisch ist die Verengung der Debatte auf die technische Lösung der Klimaanlagen, weil sie vieles ausblendet, nämlich:

→ die Notwendigkeit, die Treibhausgasemissionen schnellstmöglich zu senken, und die Notwendigkeit struktureller Hitzeanpassungen;
→ die soziale Dimension der Hitze;
→ alternative Möglichkeiten, mit Hitze umzugehen; sowie
→ den Umstand, dass die Praxis des Kühlens wiederum auf soziale Normen zurückwirkt (shifting baselines).

📖 Blogpost «Hitzeanpassung ist mehr als klimatisieren»: https://energiestiftung.ch/forumsbeitrag/hitzeanpassung-ist-mehr-als-klimatisieren

Bedroht: Tausende Arbeitsplätze in der SchweizStudie der ZHAW: Wird das AKW-Neubauverbot aufgehoben, wären in fünf Jahre...
20/07/2026

Bedroht: Tausende Arbeitsplätze in der Schweiz

Studie der ZHAW: Wird das AKW-Neubauverbot aufgehoben, wären in fünf Jahren bis zu 9500 KMU-Stellen in Gefahr, auch ohne AKW-Bauprojekt.
Wird ein neues AKW gebaut, könnten sogar bis zu 16’000 Arbeitsplätze in der Schweiz verloren gehen.

Aufträge verlieren: die Solarenergie-Branche, die Unternehmen für Haustechnik und das Gewerbe für energetische Gebäudesanierungen. Die KMU bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft, die viele Arbeitsplätze im ganzen Land schaffen.
Diese verlorenen Stellen würden durch neue Jobs eines AKW-Baus nicht annähernd kompensiert. Know-how und Technologie müssten zudem im Ausland eingekauft werden.

➡️ Die Studie macht deutlich: Wer die inländische Wirtschaft, das Gewerbe und die KMU stärken will, setzt auf den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien – nicht auf neue Atomkraftwerke.

Medienmitteilung mit Link zur Studie: https://energiestiftung.ch/medienmitteilung/studie-neues-akw-wuerde-tausende-arbeitsplaetze-in-der-schweiz-gefaehrden

Mehrere Drohnen flogen vor wenigen Tagen nachts über das AKW Gösgen – die Polizei ermittelt. Die Antwort des Betreibers:...
17/07/2026

Mehrere Drohnen flogen vor wenigen Tagen nachts über das AKW Gösgen – die Polizei ermittelt. Die Antwort des Betreibers: „Im Hinblick auf die nukleare Sicherheit vernachlässigbar.“ Punkt. Ist das alles?

Denn diese Antwort übersieht drei zentrale Probleme:

➡ Keine Abwehrfähigkeit: Die Schweiz ist aktuell nicht in der Lage, Drohnen verlässlich abzuwehren. Es fehlen die nötigen Mittel – und eine Besserung ist nicht in Sicht.

➡ Kein Einzelfall: Gösgen ist nur ein Beispiel. Ende Juni flogen Drohnen „in Formation“ über eine kritische Militärinfrastruktur. Im Februar wurden unbekannte Drohnenformationen über einer Schweizer Militäranlage gesichtet. Auch Energieinfrastrukturen – wie der europäische Stromknotenpunkt in Laufenburg (AG) – waren Ziel von Observationen. Ein Muster, kein Zufall. Selbst ohne militärische Erfahrung können sie Schwachstellen von AKW auskundschaften – etwa Anschlüsse ans Stromnetz, Fluchtwege oder Wachwechsel

➡ Ukraine als Warnung: Drohnen sind heute günstige, effektive Werkzeuge für Spionage und Sabotage. Selbst ohne militärische Erfahrung können sie Schwachstellen von AKW auskundschaften – etwa Fluchtwege oder Wachwechsel. Die Reaktionsfähigkeit darauf ist oft das wertvollste Ziel solcher Aufklärung. Die Antwort der Schweiz? Nichts.

„Vernachlässigbar“ ist keine Sicherheitsanalyse, sondern eine Beruhigungsformel. Gerade bei einem AKW, wo die Folgen eines Versagens irreversibel wären, braucht es mehr als ein Communiqué. Negieren ist keine Sicherheitsstrategie.

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