16/10/2026
Eine häufig gestellte Frage: Fledermäuse und Mobilfunkantennen?🦇📡
Dank über 23’000 Mobilfunkantennen ist die mobile Kommunikation in der Schweiz fast überall gewährleistet. Diese Antennen erzeugen nichtionisierende Strahlung. Deren Auswirkungen auf die Fauna sind jedoch kaum erforscht.
Bisherige Studien, vorwiegend an Vö**ln, weisen auf mögliche Auswirkungen auf Wärmeregulierung, Orientierung und Zellstress hin. Unter natürlichen Bedingungen sind diese Effekte jedoch unzureichend geklärt.
Bei Fledermäusen wurde bislang kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Mobilfunkantennen und der Entwicklung von Kolonien nachgewiesen. Studien zeigen jedoch mögliche Beeinträchtigungen des Orientierungsverhaltens durch Strahlung in Frequenzbereichen, die nicht direkt mit Mobilfunk vergleichbar sind.
Die Stiftung Fledermausschutz setzt sich im Umgang mit Mobilfunkantennen für das Vorsorgeprinzip ein: Solange keine Kenntnisse über die Auswirkungen von Mobilfunkantennen auf Fledermäuse vorliegen, soll auf Mobilfunkantennen auf Gebäuden mit Fledermausquartieren verzichtet werden oder/und das Fledermausquartier und der zugehörige Flugkorridor (Flugweg vom Quartier ins Jagdgebiet) soll gut gegen eine allfällige Strahlung abgeschirmt werden. Die Bestandesentwicklung dieser Quartiere soll beobachtet werden, so dass bei einer negativen Entwicklung bei Bedarf Massnahmen ergriffen werden können.
🦇📡Unseren ausführlichen Beitrag dazu findest du auf unserer Webseite: www.fledermausschutz.ch/news oder in der Bio.