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Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass alle Pelzprodukte mit Tierquälerei verbunden sind und deshalb alle endgülti...
12/10/2026

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass alle Pelzprodukte mit Tierquälerei verbunden sind und deshalb alle endgültig verboten werden sollten. Rechtlich ist die Situation jedoch komplizierter.

Der Begriff Pelz, also die behaarte Haut eines Säugetiers, kann auch bestimmte Felle von Tieren umfassen, die zu anderen Zwecken gehalten werden, beispielsweise Schafe. Ein allgemeines Verbot könnte somit auch Produkte betreffen, die normalerweise nicht mit dem Pelzhandel in Verbindung gebracht werden.

Die Schweiz muss zudem ihre internationalen Handelsverpflichtungen einhalten. Diese erlauben Einfuhrbeschränkungen aus Gründen des Tierschutzes, insbesondere zum Schutz der öffentlichen Moral. Solche Beschränkungen müssen jedoch gerechtfertigt sein und bestimmte Bedingungen erfüllen, insbesondere das Diskriminierungsverbot.

In der Schweiz wird beispielsweise gejagt, und bestimmte Felle, insbesondere Fuchsfelle, werden vermarktet. Es wäre rechtlich schwierig, ein Verbot für importierte Pelzprodukte zu rechtfertigen, die durch Jagdmethoden gewonnen wurden, die mit den in der Schweiz erlaubten Methoden vergleichbar sind, während die Vermarktung von im Inland gewonnenen Fellen weiterhin zulässig wäre.

Aus diesen Gründen richten sich die Pelz-Initiative und ihr indirekter Gegenvorschlag gegen Pelzprodukte, die mit tierquälerischen Methoden gewonnen wurden, und nicht gegen sämtliche Pelzprodukte. Dieser Ansatz ermöglicht es, das Verbot auf Tierschutzkriterien zu stützen und den internationalen Handelsverpflichtungen der Schweiz besser Rechnung zu tragen.

À première vue, on pourrait penser que toutes les fourrures sont cruelles et que toutes devraient être définitivement in...
12/10/2026

À première vue, on pourrait penser que toutes les fourrures sont cruelles et que toutes devraient être définitivement interdites. Juridiquement, la situation est plus compliquée.

La notion de fourrure, qui est la peau d’un mammifère munie de ses poils, peut englober certaines peaux d’animaux élevés à d’autres fins, comme les moutons. Une interdiction générale pourrait ainsi concerner des produits qui ne sont pas habituellement associés au commerce de la fourrure.

La Suisse doit également respecter ses engagements commerciaux internationaux. Ceux-ci permettent des restrictions à l’importation pour des motifs de protection des animaux, notamment au titre de la morale publique, mais ces restrictions doivent être justifiées et respecter certaines conditions, en particulier le principe de non-discrimination.
Par exemple, la Suisse pratique la chasse et commercialise certaines peaux, notamment de renards. Il serait juridiquement difficile de justifier une interdiction visant des fourrures importées obtenues par des méthodes de chasse comparables à celles autorisées en Suisse, tout en permettant la commercialisation des peaux produites dans notre pays.

C’est pour ces raisons que l’initiative fourrure et son contre-projet indirect ciblent les fourrures obtenues par des méthodes cruelles pour les animaux, plutôt que l’ensemble des fourrures. Cette approche permet de fonder l’interdiction sur des critères de protection des animaux et de mieux tenir compte des obligations commerciales internationales de la Suisse.

Als zentrales Element des indirekten Gegenvorschlags zur Pelz-Initiative wurde der Inhalt des Zertifizierungsprogramms d...
11/10/2026

Als zentrales Element des indirekten Gegenvorschlags zur Pelz-Initiative wurde der Inhalt des Zertifizierungsprogramms des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Freitag, 9. Oktober, für drei Wochen in eine eingeschränkte Vernehmlassung gegeben. Die darin enthaltenen Bestimmungen entsprechen den Erwartungen, um die Einfuhr von Pelzprodukten aus tierquälerischer Produktion tatsächlich zu beenden.

Worum geht es? Der indirekte Gegenvorschlag zur Pelz-Initiative wurde am 2. Oktober 2026 von der Bundesversammlung in Form einer Änderung des Tierschutzgesetzes (TSchG) verabschiedet. Die neuen Bestimmungen zielen darauf ab, die Einfuhr, die Durchfuhr und den Handel mit Pelzprodukten zu verbieten, die mit tierquälerischen Methoden gewonnen wurden. Artikel 14a Absatz 2 TSchG legt jedoch fest, dass Methoden als tierquälerisch gelten, wenn sie das Wohlbefinden der Tiere «stark beeinträchtigen».

Artikel 14b Absatz 1 ermächtigt das BLV, ein Zertifizierungsprogramm zu erstellen. Dieses legt die Standards fest, anhand derer bestimmt wird, welche Haltungs-, Jagd- und Tötungsmethoden als nicht tierquälerisch gelten. Somit wird das Programm des BLV die Einfuhrbedingungen festlegen. Sollte es zu lasch oder unzureichend sein, würde das im TSchG vorgesehene Verbot seine gesamte Wirkung verlieren.

Die gute Nachricht ist, dass dies nicht der Fall ist. Und wenn das BLV sein Programm nach Abschluss der Vernehmlassung in der vorliegenden Form beibehält, wird die gewerbsmässige Einfuhr von Pelzprodukten aus tierquälerischer Produktion ab Juni 2029 tatsächlich beendet. Dies wäre nicht nur ein grosser Fortschritt für die Schweiz, sondern auch für unsere europäischen Nachbarn, die selbst über ein Ende der Pelztierzucht und der Vermarktung dieser Felle diskutieren.

Élément phare du contre-projet indirect à l’initiative fourrure, le contenu du programme de certification de l’Office fé...
11/10/2026

Élément phare du contre-projet indirect à l’initiative fourrure, le contenu du programme de certification de l’Office fédéral de la sécurité alimentaire et des affaires vétérinaires (OSAV) a été mis en consultation restreinte ce vendredi 9 octobre pour une durée de trois semaines. Et les dispositions qu’il contient sont conformes à ce qui était attendu pour obtenir réellement la fin des importations de fourrures provenant d’animaux maltraités.

De quoi s’agit-il ? Le contre-projet à l’initiative fourrure a été adopté par l’Assemblée fédérale le 2 octobre 2026 sous la forme d’une modification de la loi sur la protection des animaux (LPA). Si les nouvelles dispositions visent à interdire l’importation, le transit et le commerce de fourrures obtenues par des méthodes cruelles pour les animaux, l’article 14a, alinéa 2 LPA dispose que sont considérées comme cruelles pour les animaux les méthodes qui «altèrent fortement leur bien-être».

L’article 14b, alinéa 1 donne la compétence à l’OSAV d’établir un programme de certification, lequel fixe les normes établissant les conditions de détention, de chasse et de mise à mort considérées comme non cruelles envers les animaux. C’est donc bien le programme de l’OSAV qui fixera les conditions d’importation. Et si celui-ci devait être laxiste ou défaillant, l’interdiction prévue par la LPA perdrait toute sa portée.

La bonne nouvelle est que cela n’est pas le cas. Et que si l’OSAV maintient son programme en l’état à l’issue de la période de consultation, alors la fin des importations commerciales de fourrures provenant d’animaux maltraités sera vraiment effective dès juin 2029. Ce sera non seulement une grande avancée pour la Suisse, mais aussi pour nos voisins européens eux-mêmes en train de discuter de la fin des élevages à fourrure et de la commercialisation de ces peaux.

Am vergangenen 2. Oktober haben die eidgenössischen Räte den indirekten Gegenvorschlag zur Stopfleber-Initiative verabsc...
09/10/2026

Am vergangenen 2. Oktober haben die eidgenössischen Räte den indirekten Gegenvorschlag zur Stopfleber-Initiative verabschiedet. Dieser dürfte demnächst im Bundesblatt veröffentlicht werden und würde bei einer Ablehnung der Initiative durch die Bevölkerung umgesetzt.

Was sieht dieser ungenügende Gegenvorschlag also vor?

Die Bundesverwaltung wird beauftragt, die gewerbsmässigen Importe von Foie gras zu überwachen und alle 5 Jahre Berichte über die eingeführten Mengen zu veröffentlichen. Sollten diese nicht zurückgehen, wird die Verwaltung dem Bundesrat Massnahmen zu deren Reduktion «vorschlagen», worauf dieser die notwendigen Massnahmen «ergreifen» wird (Art. 14a Abs. 4 TSchG). Nach wie vielen Jahren? 5 Jahren, 10 Jahren, 20 Jahren? Dazu ist keine Bestimmung vorgesehen. Und in jedem Fall sieht der Gegenvorschlag vor, dass weiterhin eine Mindestimportmenge von 20 Tonnen Foie gras garantiert bleibt (Art. 14a Abs. 4 TSchG). Dies entspricht rund 10 % der derzeit gewerbsmässig importierten Mengen.

Selbst wenn hypothetisch tatsächlich Massnahmen zur Begrenzung der Foie-gras-Importe ergriffen würden, hätte die Garantie einer Mindestmenge von 20 Tonnen lediglich zur Folge, dass der Preis dieses Produkts steigen und es damit einer wohlhabenden Konsumentenschicht vorbehalten bliebe. Dies würde den Einkaufstourismus verstärken, da Privatpersonen Foie gras in den Grenzregionen kaufen könnten. Mit Ausnahme des Kantons Freiburg können alle Einwohnerinnen und Einwohner der Westschweizer Kantone und des Tessins Frankreich oder Italien in weniger als 30 Minuten erreichen.

Unsere Haltung bleibt unverändert: Was unseren Produzenten verboten ist, sollte auch nicht importiert werden dürfen.

Ein Rückzug der Initiative kommt selbstverständlich nicht infrage, und der Bundesrat dürfte in den nächsten Tagen bekannt geben, dass die Volksabstimmung über die Stopfleber-Initiative am 28. Februar 2027 stattfinden wird.

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*JA zur Stopfleber-Initiative*

Die Stopfleber-Initiative wurde am 28. Dezember 2023 mit 102’478 Unterschriften eingereicht.
Die Initiative fordert ein Verbot der Importe von Stopfleber aus Zwangsfütterung in die Schweiz. Gleichwertige Produkte, die ohne Stopfmast hergestellt werden, bleiben weiterhin erlaubt.
https://stopfleber-initiative.ch/verkostung-von-foie-gras-ohne-zwangsfutterung-im-parlament/

Weitere Informationen auf der Website der Stopfleber-Initiative:
https://stopfleber-initiative.ch

Unterstützen Sie unsere Kampagne mit einer Spende. Online-Zahlung oder IBAN-Angaben finden Sie auf der Seite «Spenden» unserer Website. Herzlichen Dank!
https://stopfleber-initiative.ch/spenden/

Le 2 octobre dernier, les Chambres fédérales ont adopté le contre-projet indirect à l’initiative foie gras. Celui-ci dev...
09/10/2026

Le 2 octobre dernier, les Chambres fédérales ont adopté le contre-projet indirect à l’initiative foie gras. Celui-ci devrait bientôt paraître dans la Feuille fédérale et serait mis en œuvre en cas de rejet de l’initiative par la population.

Que propose donc ce contre-projet médiocre ?

L’administration fédérale sera chargée de suivre les importations de foie gras à titre commercial et de publier des rapports tous les 5 ans sur les volumes importés. Si ceux-ci ne baissent pas, l’administration « proposera » des mesures pour les réduire au Conseil fédéral, qui « prendra » les mesures nécessaires (art. 14a, al. 4 LPA). Après combien d’années ? 5 ans, 10 ans, 20 ans ? Aucune disposition n’est prévue. Et dans tous les cas, le contre-projet prévoit qu’un minimum de 20 tonnes de foie gras restera toujours garanti à l’importation (art. 14a, al. 4 LPA), ce qui représente environ 10 % des volumes actuellement importés à titre commercial.

Même si, par hypothèse, des mesures étaient réellement prises pour limiter les importations de foie gras, le fait de garantir un minimum de 20 tonnes ne ferait que renchérir le prix de ce produit, le réservant à une catégorie aisée de consommateurs. Cela aurait pour effet d’amplifier le tourisme d’achat, afin que les particuliers puissent en acquérir dans les régions frontalières. À l’exception du canton de Fribourg, tous les habitants des cantons romands et du Tessin peuvent se rendre en moins de 30 minutes en France ou en Italie.

Notre position est toujours la même : ce qui est interdit à nos producteurs ne devrait pas pouvoir être importé.

Il est naturellement exclu que l’initiative soit retirée et le Conseil fédéral devrait annoncer ces prochains jours une votation sur l’initiative foie gras fixée au 28 février 2027.

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*OUI à l’initiative foie gras*

L’initiative foie gras a été déposée le 28 décembre 2023, munie de 102'478 signatures.
L’initiative demande l’interdiction des importations en Suisse du foie gras issu du gavage forcé des animaux. Les produits équivalents mais obtenus sans gavage resteront autorisés.
https://initiative-foie-gras.ch/degustation-de-foie-gras-sans-gavage-au-parlement/

Plus d’informations sur le site de l’initiative foie gras: https://initiative-foie-gras.ch

Soutenez notre campagne par un don. Paiement en ligne ou référence IBAN sur la page «faire un don» de notre site internet. Un immense merci!
https://initiative-foie-gras.ch/faire-un-don/

Das Parlament hat an diesem Freitag, 2. Oktober, den Bundesbeschluss zum indirekten Gegenvorschlag zur Pelzinitiative an...
02/10/2026

Das Parlament hat an diesem Freitag, 2. Oktober, den Bundesbeschluss zum indirekten Gegenvorschlag zur Pelzinitiative angenommen. Dieser sieht ein Verbot der Einfuhr, der Durchfuhr und des Handels mit Pelzen aus tierquälerischer Haltung vor.
Die private Einfuhr von Pelzen ist vom Verbot nicht betroffen.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ist mit der Ausarbeitung eines Zertifizierungsprogramms beauftragt, das die Kriterien festlegen wird, anhand deren bestimmt wird, welche Produkte von misshandelten Tieren stammen und welche nicht.

Die Alliance Animale Suisse (AAS), welche die Pelzinitiative am 26. Dezember 2023 eingereicht hat, zeigt sich mit der Annahme des Gegenvorschlags zufrieden, wartet jedoch darauf, das Zertifizierungsprogramm des BLV und vor allem dessen endgültige Fassung einsehen zu können.
Entspricht dieses den Bestimmungen des Gegenvorschlags, erklärt sich das Initiativkomitee bereit, die Pelzinitiative bedingt zurückzuziehen.

In der Praxis ist es möglich, dass eine Abstimmung dennoch stattfindet und auf den 28. Februar 2027 angesetzt wird. Aus wenig nachvollziehbaren Gründen scheint die Bundesverwaltung das Initiativkomitee dazu zwingen zu wollen, bereits vor dem kommenden 12. Oktober über einen Rückzug oder Nicht-Rückzug der Initiative zu entscheiden. Das heisst, ohne dass bekannt sein kann, wie das Zertifizierungsprogramm des BLV ausgestaltet sein wird.

Die Alliance Animale Suisse und die rund zwanzig Partnerorganisationen der Initiative sind bereit, am 28. Juni 2027 in die Volksabstimmung zu gehen, falls die Bundesverwaltung an ihrem Vorgehen festhält.
Die Pelzinitiative fordert ein Verbot sämtlicher Pelze von Tieren, die Misshandlungen ausgesetzt waren, einschliesslich der privaten Einfuhr. Die Einfuhrkriterien sollen nach den schweizerischen Tierschutzstandards festgelegt werden.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf: https://pelz-initiative.ch/neuer-schritt-hin-zum-kommerziellen-verbot-von-pelzen-aus-misshandelten-tieren-in-der-schweiz/

Le Parlement a adopté ce vendredi 2 octobre l’arrêté fédéral concernant le contre-projet indirect à l’initiative fourrur...
02/10/2026

Le Parlement a adopté ce vendredi 2 octobre l’arrêté fédéral concernant le contre-projet indirect à l’initiative fourrure. Celui-ci prévoit l’interdiction des importations, du transit et du commerce des fourrures provenant d’animaux ayant subi de mauvais traitements.
L’importation des fourrures à titre privé n’est pas visée par l’interdiction.

L’Office fédéral de la sécurité alimentaire et des affaires vétérinaires (OSAV) est chargé d’édicter un programme de certification, lequel établira les normes définissant quels sont les produits issus ou non d’animaux maltraités.

L’alliance animale suisse (AAS), qui a déposé l’initiative fourrure le 26 décembre 2023, se déclare satisfaite de l’adoption du contre-projet, mais attend de pouvoir prendre connaissance du programme de certification de l’OSAV et surtout de sa version finale.
Si celui-ci est conforme aux dispositions du contre-projet, le comité d’initiative se déclare prêt à retirer l’initiative fourrure de façon conditionnelle.

En pratique, il est possible qu’une votation soit maintenue et agendée pour le 28 février 2027. Pour des raisons peu compréhensibles, l’administration fédérale semble vouloir contraindre le comité d’initiative à prendre une décision de retrait ou non de l’initiative avant le 12 octobre prochain. C’est-à-dire sans qu’il soit possible de savoir comment sera rédigé le programme de l’OSAV.

L’alliance animale suisse et la vingtaine d’organisations partenaires de l’initiative sont prêtes à aller en votation le 28 juin 2027 si l’administration fédérale persiste dans sa démarche.
L’initiative fourrure demande l’interdiction de toutes les fourrures provenant d’animaux ayant subi de mauvais traitements, y compris pour les importations à titre privé. Les critères d’importation seront établis selon les normes suisses de protection des animaux.

Lire l’article en entier ici : https://initiative-fourrure.ch/nouvelle-etape-vers-linterdiction-commerciale-en-suisse-des-fourrures-provenant-danimaux-maltraites/

Nach Indien, das bereits 2014 die Einfuhr, die Herstellung und den Verkauf dieses Produkts verboten hat, ergreift nun au...
27/07/2026

Nach Indien, das bereits 2014 die Einfuhr, die Herstellung und den Verkauf dieses Produkts verboten hat, ergreift nun auch Brasilien aus Gründen des Tierschutzes eine vergleichbare Maßnahme.

Der brasilianische Präsident Lula da Silva hat am 24. Juli das Gesetz 90/2020 verkündet, das am 28. April 2026 von der Kommission für Verfassung und Justiz (CCJ) der Abgeordnetenkammer verabschiedet worden war. Begründet wurde dies damit, dass die für die Stopfleberproduktion eingesetzte Zwangsfütterung die Sterblichkeitsrate der Tiere im Vergleich zu anderen Haltungsformen um das 25-Fache erhöht.

Die brasilianischen Stopfleberproduzenten müssen ihre Tätigkeit einstellen, und gehobene Restaurants werden das Produkt von ihren Speisekarten streichen müssen. Verstöße gegen das Gesetz, das in sechs Monaten in Kraft tritt, können mit Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu einem Jahr sowie mit Geldbußen und weiteren Verwaltungssanktionen geahndet werden.

Diese Entscheidung hat den Unmut der französischen Produzenten hervorgerufen, die von einem «ersten Verstoß» gegen das kürzlich geschlossene Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten sprechen. Der Branchenverband der Produzenten, das Comité interprofessionnel des palmipèdes à foie gras (Cifog), hatte die Europäische Union vergeblich zu einem diplomatischen Eingreifen aufgefordert, um die Verkündung des Gesetzes durch Präsident Lula zu verhindern. Brasilien galt für die französischen Stopfleberproduzenten seit mehreren Jahren als Wachstumsmarkt mit einem jährlichen Umsatz von nahezu einer Million Euro. Nun verschließt das Land ihnen im Namen des Tierschutzes seine Türen.

*JA zur Stopfleber-Initiative*

Die Stopfleber-Initiative wurde am 28. Dezember 2023 mit 102’478 Unterschriften eingereicht.
Die Initiative fordert ein Verbot der Importe von Stopfleber aus Zwangsfütterung in die Schweiz. Gleichwertige Produkte, die ohne Stopfmast hergestellt werden, bleiben weiterhin erlaubt.
https://stopfleber-initiative.ch/verkostung-von-foie-gras-ohne-zwangsfutterung-im-parlament/

Weitere Informationen auf der Website der Stopfleber-Initiative:
https://stopfleber-initiative.ch

Unterstützen Sie unsere Kampagne mit einer Spende. Online-Zahlung oder IBAN-Angaben finden Sie auf der Seite «Spenden» unserer Website. Herzlichen Dank!
https://stopfleber-initiative.ch/spenden/

Après l’Inde, qui a banni en 2014 l’importation, la production et la commercialisation de ce produit, c’est au tour du B...
27/07/2026

Après l’Inde, qui a banni en 2014 l’importation, la production et la commercialisation de ce produit, c’est au tour du Brésil de prendre une mesure similaire, pour des questions de bien-être animal.

Le président brésilien Lula da Silva a promulgué, le 24 juillet, la loi 90/2020, approuvée le 28 avril 2026 par la Commission de constitution et de justice (CCJ) de la Chambre des députés, au motif que le gavage forcé utilisé pour la production de foie gras multipliait par 25 le taux de mortalité des animaux par rapport aux autres méthodes d'élevage.

Les producteurs locaux de foie gras au Brésil devront cesser leurs activités et les restaurants de luxe retirer ce produit de leurs cartes. Les contrevenants à la loi, qui entrera en vigueur dans six mois, s'exposeront à des peines de prison allant de trois mois à un an, ainsi qu'à des amendes et à d'autres sanctions administratives.

Cette décision a suscité l’ire des producteurs français, qui dénoncent « une première violation » du récent accord de libre-échange entre l'Union européenne et les pays du Mercosur. L'organisation professionnelle représentant les producteurs, le Comité interprofessionnel des palmipèdes à foie gras (Cifog), avait appelé à une intervention diplomatique européenne pour empêcher la promulgation de cette loi par le président Lula, sans succès. Identifié depuis plusieurs années par les producteurs français de foie gras comme un marché émergent, avec un volume d'affaires annuel de près d'un million d'euros, le Brésil leur ferme ses portes au nom du bien-être animal.

La Suisse se prononcera elle aussi bientôt sur l’interdiction des importations de foie gras. La votation populaire sur l’initiative devrait avoir lieu en février ou juin 2027.
Le gavage est déjà interdit en Suisse depuis plus de 40 ans pour des raisons de bien-être animal. L’initiative demande l’interdiction des importations de foie gras issu du gavage forcé des animaux.

*OUI à l’initiative foie gras*

L’initiative foie gras a été déposée le 28 décembre 2023, munie de 102'478 signatures.
L’initiative demande l’interdiction des importations en Suisse du foie gras issu du gavage forcé des animaux. Les produits équivalents mais obtenus sans gavage resteront autorisés.
https://initiative-foie-gras.ch/degustation-de-foie-gras-sans-gavage-au-parlement/

Plus d’informations sur le site de l’initiative foie gras: https://initiative-foie-gras.ch

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https://initiative-foie-gras.ch/faire-un-don/

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