BirdLife Schweiz

BirdLife Schweiz BirdLife Schweiz engagiert sich für mehr Natur auf allen Ebenen. 72’000 Mitglieder, 430 Sektionen

Vögel beflügeln uns: mit ihrem Gesang, ihrer Eleganz, ihrer Allgegenwart. Jetzt kannst du sie zurück beflügeln.Im Rahmen...
15/06/2026

Vögel beflügeln uns: mit ihrem Gesang, ihrer Eleganz, ihrer Allgegenwart. Jetzt kannst du sie zurück beflügeln.

Im Rahmen des EuroBirdwatch, der europaweiten Vogelzug-Aktion, suchen wir mit dem Fotowettbewerb «Natur beflügelt – beflügelte Natur» gemeinsam mit Sony Schweiz die eindrücklichsten Bilder von Vogelarten, die in der Schweiz vorkommen. Aufnehmen darfst du sie überall auf der Welt, Hauptsache, sie zeigen die Magie unserer Vogelwelt.

📸 Was es zu gewinnen gibt:

1. Preis: Sony α7V Body mit FE 400–800 mm F6.3-8 G OSS (Wert CHF 5'400)

2. und 3. Preis: Workshop mit Sony Imaging Ambassador und Naturfotograf .fitze in einem BirdLife-Naturzentrum

4. Preis: Kiste feinste Bio-Orangen von , direkt vom Hof in Griechenland

5. und 6. Preis: Jahresabo der Naturzeitschrift Ornis

Über die Gewinnerbilder entscheidet eine hochkarätige Jury:
– .fitze Levi Fitze, Sony Imaging Ambassador und Naturfotograf
– Lukas Moesch, Natur- und Landschaftsfotgraf
– .ch Lukas Badertscher, Graphic Art
– Stefan Bachmann, Redaktor «Ornis»
– Roland Bruderer, Vorstandsmitglied Naturfotografen Schweiz

Einreichen kannst du vom 15. Juni bis 30. Juli 2026.
Alle Teilnahmebedingungen und der Foto-Upload findest du unter https://ebw.birdlife.ch/de/wettbewerb

Wir freuen uns auf deinen Blick auf die Vogelwelt 🪶

Foto: Adrian Schmid

Wer erkennt den heutigen Rätselvogel?
13/06/2026

Wer erkennt den heutigen Rätselvogel?

Das neue Ornis ist da! 🌾Im Zentrum: der Wachtelkönig. Seit 30 Jahren setzt sich BirdLife für den scheuen Wiesenvogel ein...
12/06/2026

Das neue Ornis ist da! 🌾

Im Zentrum: der Wachtelkönig. Seit 30 Jahren setzt sich BirdLife für den scheuen Wiesenvogel ein – schweizweit, gemeinsam mit engagierten Landwirtinnen und Landwirten. Die aktuelle Ausgabe wirft einen Blick zurück auf drei Jahrzehnte Pionierarbeit – und nach vorn.

Undas dich sonst erwartet:
– Die Blauracken kommen: ein Vogel kehrt zurück
– Lauerzersee: Naturperle am Fusse der Rigi
– Verschollene Vogelarten neu entdeckt
– Schlupfwespen im Porträt
– Neues Leben in der Kiesgrube «Chis»
… und vieles mehr.

Jetzt Probe-Abo bestellen oder Heft kaufen: ornis.ch 👈

🦩 Vjosa-Narta: Einmaliges Schutzgebiet in Albanien soll Luxusresorts und Flughafen weichenUralte Kiefernwälder, weite Sa...
11/06/2026

🦩 Vjosa-Narta: Einmaliges Schutzgebiet in Albanien soll Luxusresorts und Flughafen weichen

Uralte Kiefernwälder, weite Sanddünen und ökologisch wertvolle Lebensräume sind akut gefährdet. Die Küstenregion Vjosa-Narta mit ihren Feuchtgebieten und Lagunen beheimatet über 200 Vogelarten und 70 gefährdete Tier- und Pflanzenarten, darunter den Rosapelikan, die Unechte Karettschildkröte und die Mönchsrobbe.

Vjosa-Narta ist nicht nur Albaniens Naturerbe. Es ist Teil einer gemeinsamen europäischen und globalen Verantwortung. Millionen Zugvögel sind jedes Jahr auf diese Lebensräume angewiesen. Sogar aus der Schweiz zieht ein Teil der Zugvögel via Albanien nach Afrika. Einmal zerstört, lassen sich solche Ökosysteme nicht wiederherstellen.

Die Zerstörung geschieht zudem auf höchst fragwürdige Weise: Illegaler Baubeginn, mangelnde Konsultation und fehlende Transparenz untergraben die Rechtsstaatlichkeit und demokratische Grundsätze.

BirdLife Schweiz steht gemeinsam mit der BirdLife-Familie an der Seite von Protection and Preservation of Natural Environment in Albania/BirdLife Albanien. Wir fordern die albanische Regierung auf, die laufende Zerstörung unverzüglich zu stoppen.

👉 Eine Petition richtet sich an die albanische Regierung und die EU mit derselben Forderung – jetzt unterzeichnen und teilen:
https://www.change.org/p/protect-vjosa-narta-stop-construction-in-protected-natural-areas

Fotos: ppnea/BirdLife Albanien

Ständerat missachtet Verfassung bei MoorschutzHeute Morgen hat der Ständerat über den beschleunigten Ausbau des Stromnet...
10/06/2026

Ständerat missachtet Verfassung bei Moorschutz

Heute Morgen hat der Ständerat über den beschleunigten Ausbau des Stromnetzes beraten (25.057) – und schiesst dabei völlig übers Ziel hinaus. So möchte er den wichtigen Schutz der stark bedrohten Schweizer Moore grundlos beschneiden!

Künftig könnten Leitungen in gewissen Fällen auch in Mooren ersetzt und saniert werden. Dazu gehörten auch neue Eingriffe durch die Versetzung von Strommasten. Diese Änderung wäre verfassungswidrig: Moore sind seit der Annahme der Rothenthurm-Initiative per Verfassung geschützt. Die Folge wären erhebliche Eingriffe in diese empfindlichen Lebensräume. Dabei wurden bereits rund 90% der Schweizer Moore zerstört.

Anstatt neue Eingriffe in den Mooren zu erlauben, sollten vielmehr die bestehenden Beeinträchtigungen entfernt werden. Schliesslich sind wir auf intakte Moore angewiesen: Sie sind Lebensraum für zahlreiche gefährdete Arten, speichern grosse Wassermengen und sind wichtige, natürliche CO2-Senken. Der Nationalrat muss diese unnötige und riskante Schutzaufweichung unbedingt korrigieren.

Hier gehts zur Medienmitteilung von BirdLife Schweiz, Pro Natura und WWF: https://www.birdlife.ch/de/content/der-staenderat-gefaehrdet-historischen-moorschutz

Foto: Matthias Sorg

Parlament schwächt den Schutz vor gefährlichen Pestiziden Gestern hat das Parlament die Parlamentarische Initiative Breg...
10/06/2026

Parlament schwächt den Schutz vor gefährlichen Pestiziden

Gestern hat das Parlament die Parlamentarische Initiative Bregy (22.441) endgültig verabschiedet. Der Entscheid hat weitreichende Folgen für Umwelt, Trinkwasser und Gesundheit. Künftig übernimmt die Schweiz Pestizidzulassungen aus der EU weitgehend automatisch.

Besonders problematisch:
Notfallzulassungen, die eigentlich für Ausnahmesituationen gedacht sind, gelten künftig automatisch auch in der Schweiz – ohne vertiefte Prüfung der Umwelt- und Gesundheitsrisiken. Damit ist die Schweiz das einzige Land Europas, das solche Bewilligungen pauschal aus anderen Staaten übernimmt. Bundesrat, Kantone, Trinkwasserversorger*innen, Umweltorganisationen und die Wissenschaft warnten vor dieser Vorlage – vergeblich.

Statt auf hochgiftige Pestizide zu setzen, soll die Schweizer Landwirtschaft auf biologische Pflanzenschutzmittel mit geringem Risiko sowie robuste Sorten setzen. Das aktuelle Parlament verweigert sich jedoch einer zukunftsfähigen Landwirtschaftspolitik.

Hier gehts zur Medienmitteilung von BirdLife Schweiz, Pro Natura und WWF: https://www.birdlife.ch/de/content/parlament-schwaecht-den-schutz-vor-gefaehrlichen-pestiziden

Foto: André Ducry

Was 86'451 Franken im Schlipf bewirkt haben – ein Zwischenbericht. 👍Dank dem grossartigen Crowdfunding-Erfolg von 540 Sp...
08/06/2026

Was 86'451 Franken im Schlipf bewirkt haben – ein Zwischenbericht. 👍

Dank dem grossartigen Crowdfunding-Erfolg von 540 Spendenden konnten wir Ende 2025 die Parzelle im Rebberg Schlipf kaufen. Seit dem Frühling läuft die Renaturierung in vollem Gang.

Was bisher gemacht wurde:
- Pflegeschnitt der Obstbäume
- Stufenweise, insektenfreundliche Mahd
- Exotische Gehölze und Neophyten entfernt
- Trockensteinmauer im bestehenden Garten

Und: Die Vögel sagen schon Danke. Gartenrotschwanz, Neuntöter, Zaunammer, Wendehals und Wiedehopf haben sich bereits blicken lassen. Dieser Frühling hat das ganze Potenzial des Lebensraums gezeigt. 🐦

Wer das Crowdfunding verpasst hat, kann hier mehr dazu nachlesen:
👉 lokalhelden.ch/unterschlupf-im-schlipf

🌿 Am 5. Juni ist Internationaler Tag der Umwelt – mit dem Motto «climate action». Was dabei oft vergessen wird: Die Klim...
05/06/2026

🌿 Am 5. Juni ist Internationaler Tag der Umwelt – mit dem Motto «climate action». Was dabei oft vergessen wird: Die Klimakrise lässt sich nicht ohne die Biodiversitätskrise lösen. Beide bedingen sich gegenseitig.

Intakte Ökosysteme – Moore, Feuchtgebiete, artenreiche Wälder – binden riesige Mengen CO₂. Sie puffern Starkregen ab, speichern Wasser für trockene Perioden und mildern Dürren wie Hochwasser. Geschädigte Ökosysteme machen das Gegenteil: Entwässerte Moore zum Beispiel setzen CO₂ frei und beschleunigen den Klimawandel.

Wie es geht, zeigen konkrete Projekte: die Wiedervernässung im Neeracherried, die Kulturlandaufwertung im Grossen Moos mit der ersten «Kiebitz-Insel» der Schweiz, und viele mehr. Was es jetzt braucht, ist die Bereitschaft, diese Lösungen im grossen Stil zu denken und umzusetzen.

Heute, am Tag der Umwelt, lohnt es sich, beide Krisen gemeinsam anzugehen.

👉 Mehr dazu hier: birdlife.ch/link

Foto: Nicolas Stettler

04/06/2026

540 Spenderinnen und Spender. 86'451 Franken. Eine Parzelle im Rebberg Schlipf. 🌿

Was im letzten Winter eure Vision war, ist diesen Frühling Realität geworden: Die Erweiterungsparzelle zum Wiedehopfgarten in Riehen konnten wir Ende 2025 dank eurer Unterstützung kaufen. Gemeinsam mit der Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Riehen läuft seither die Renaturierung in vollem Gang.

Was bisher passiert ist: Die Obstbäume haben einen Pflegeschnitt bekommen und sind für die nächsten Jahre gestärkt. Wir haben exotische Gehölze und Neophyten entfernt. Die Wiese mähen wir stufenweise und insektenfreundlich. Und die Trockensteinmauer aus dem bestehenden Garten steht bereit, um nahtlos an die neue Parzelle angeschlossen zu werden.

Das Schönste aber: Die Vögel sagen schon Danke. Der Gartenrotschwanz singt regelmässig. Neuntöter sind da. Zaunammer sind zu hören. Und sogar Wendehals und Wiedehopf haben sich blicken lassen – ein Versprechen für das, was hier möglich werden kann. 🐦

Jetzt geht's weiter, und wir brauchen Hände, die mit anpacken. 👍

Wer das Crowdfunding verpasst hat, kann hier mehr dazu nachlesen:
👉 lokalhelden.ch/unterschlupf-im-schlipf

Adresse

WiedingStr. 78
Zürich
8036

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:00
Dienstag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
13:30 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:00
Freitag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:00

Telefon

+41444577020

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von BirdLife Schweiz erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen