Forum RGOW - Religion & Gesellschaft in Ost und West

Forum RGOW - Religion & Gesellschaft in Ost und West Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Forum RGOW - Religion & Gesellschaft in Ost und West, Gemeinnützige Organisation, Bederstrasse 76, Zürich.

Forum RGOW - Religion & Gesellschaft in Ost und West vermittelt Wissen über das östliche Europa und setzt sich für sozial benachteiligte Gruppen und Personen in der Region ein.

Der Ressourcenreichtum der Ukraine stand immer im Fokus von äußeren Mächten. Das Zarenreich und die Sowjetunion waren au...
13/04/2026

Der Ressourcenreichtum der Ukraine stand immer im Fokus von äußeren Mächten. Das Zarenreich und die Sowjetunion waren auf ukrainisches Getreide und Rohstoffe angewiesen. Diese Abhängigkeit ermöglichte jedoch auch lokalen ukrainischen Akteuren im Austausch für Ressourcen eine größere Handlungsmacht. Nach der Unabhängigkeit 1991 nutzten oligarchische Netzwerke die Ressourcen in einer Weise, die die Abhängigkeit von Moskau verstärkte.

Volodymyr Kulikov

Nach über vier Jahren Angriffskrieg leisten die Ukrainer – zwar zunehmend ermüdet und erschöpft, aber weiterhin hartnäck...
07/04/2026

Nach über vier Jahren Angriffskrieg leisten die Ukrainer – zwar zunehmend ermüdet und erschöpft, aber weiterhin hartnäckig – Widerstand. Trotz der ständigen Luftangriffe und der gezielten Zerstörung der kritischen Infrastruktur des Landes reformieren die Ukrainer weiterhin Institutionen, planen den Wiederaufbau und formulieren Zukunftsvisionen – nicht nach dem Krieg, sondern inmitten all des Grauens. Die neueste RGOW-Ausgabe, die in Kooperation mit URIS Ukrainian Research in Switzerland entstanden ist, nimmt politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in der Ukraine seit dem späten 19. Jahrhundert in den Blick und untersucht, wie diese die heutigen ukrainischen Reaktionen auf die russische Aggression prägen. Mehr dazu: https://rgow.eu/zeitschrift/2026/3-4

Nach langer, schwerer Krankheit ist Katholikos-Patriarch Ilia von Georgien verstorben. Während seiner langen Amtszeit, d...
27/03/2026

Nach langer, schwerer Krankheit ist Katholikos-Patriarch Ilia von Georgien verstorben. Während seiner langen Amtszeit, die in der Sowjetunion begann, entwickelte er sich zu einer Autorität des öffentlichen Lebens, deren Erbe die Zukunft seiner Kirche weiter prägen wird.

Am 17. März ist im Alter von 93 Jahren und im 49. Jahr seit seiner Inthronisation Ilia II., Katholikos-Patriarch von ganz Georgien, Erzbischof von Mzcheta-Tbilissi und Metropolit von Bitschwinta und Zchum-Abchasien verstorben.

Patriarch Filaret von der Ukrainischen Orthodoxen Kirche – Kyjiwer Patriarchat ist in hohem Alter gestorben. Er war eine...
26/03/2026

Patriarch Filaret von der Ukrainischen Orthodoxen Kirche – Kyjiwer Patriarchat ist in hohem Alter gestorben. Er war eine prägende religiöse Persönlichkeit mit unbestrittenen Verdiensten, aber auch vielen Ambivalenzen.

Am 20. März 2026 ist Filaret (Denysenko), Oberhaupt der Ukrainischen Orthodoxen Kirche – Kyjiwer Patriarchat (UOK–KP) im Alter von 97 Jahren gestorben.

Zentralasiatische Arbeitsmigranten in Russland und Bürger zentralasiatischer Staaten werden von der russischen Armee gez...
02/03/2026

Zentralasiatische Arbeitsmigranten in Russland und Bürger zentralasiatischer Staaten werden von der russischen Armee gezielt für den Einsatz im Krieg gegen die Ukraine angeworben. Dabei kommt manchmal Zwang zur Anwendung, häufig locken auch das Angebot einer Haftentlassung, ein attraktives Gehalt sowie ein russischer Pass. Aufgrund des Söldnerverbots in ihrer Heimat droht jedoch vielen eine mehrjährige Haftstrafe, was die russische Propaganda empört.

Kirill Buketov

Zentralasien nimmt in mehrfacher Hinsicht eine Brückenfunktion in einer polarisierten Welt ein, wobei die Region keinesw...
27/02/2026

Zentralasien nimmt in mehrfacher Hinsicht eine Brückenfunktion in einer polarisierten Welt ein, wobei die Region keineswegs nur ein passiver Schauplatz für den Wettbewerb der Großmächte ist. Vielmehr loten die fünf zentralasiatischen Länder ihre internationalen Handlungsmöglichkeiten aus, wozu eine neue regionale Zusammenarbeit beiträgt, erleichtert durch die Angleichung der politischen Systeme: In allen Ländern haben sich personenbezogene autokratische Regime etabliert. Mehr dazu: https://rgow.eu/zeitschrift/2026/2

Die häufigen Stromausfälle als Folge der russischen Angriffe wirken sich auch erschwerend auf die Arbeit der ukrainische...
24/02/2026

Die häufigen Stromausfälle als Folge der russischen Angriffe wirken sich auch erschwerend auf die Arbeit der ukrainischen NGO „Wings of Victory“ aus. Dennoch organisiert sie weiterhin täglich kostenlose Krankentransporte zu Rehabilitationseinrichtungen. Die Anfragen von Kliniken für Einzeltransporte nehmen stetig zu. Die von „Wings of Victory“ angebotene Reittherapie steht nun auch kriegstraumatisierten Kindern offen. Besonders dringend ist der Bedarf nach einer alternativen Stromversorgung während der häufigen Blackouts.

Forum RGOW - Religion & Gesellschaft in Ost und West vermittelt Wissen über das östliche Europa und setzt sich für sozial benachteiligte Gruppen ein

Polen sieht sich zunehmend hybriden Angriffen seitens Russlands ausgesetzt. Angesichts dessen sind sich die wichtigsten ...
27/01/2026

Polen sieht sich zunehmend hybriden Angriffen seitens Russlands ausgesetzt. Angesichts dessen sind sich die wichtigsten politischen Akteure einig, die Verteidigung und Abschreckung Polens wie auch der gesamten NATO-Ostflanke zu stärken. Deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch im Verhältnis zur EU, im Umgang mit der Ukraine und in der Reaktion auf die US-Außenpolitik unter Donald Trump.

Justyna Zając

Die jüngsten Wahlen in Polen und Tschechien haben zu Gewichtsverlagerungen in den politischen Landschaften beider Länder...
23/01/2026

Die jüngsten Wahlen in Polen und Tschechien haben zu Gewichtsverlagerungen in den politischen Landschaften beider Länder geführt. Der Wahlausgang weckt Befürchtungen vor einer Blockade bzw. eines Umbaus des politischen Systems und einer außenpolitischen Neuorientierung beider Länder, insbesondere in Bezug auf die Ukraine. In welche Richtung sich die politischen Gewichte verlagern, ist jedoch keineswegs entschieden. Mehr dazu: https://rgow.eu/zeitschrift/2026/1

Über eine Million Menschen in Kyjiw sind bei eisigen Temperaturen ohne Strom. Die Lage ist dramatisch, wie uns alle unse...
21/01/2026

Über eine Million Menschen in Kyjiw sind bei eisigen Temperaturen ohne Strom. Die Lage ist dramatisch, wie uns alle unseren ukrainischen Projektpartner berichten. Anna Matyushkina von der NGO "Kinder der Hoffnung", die Flüchtlingsfamilien in und um Kyjiw unterstützt, schrieb uns gestern: "Die Lage ist kritisch. Kyjiw hat keinen Strom, keine Heizung und kein Wasser. Kinder werden aus der Stadt gebracht. Die Schulen sind geschlossen. Wir haben alle Kurse bis zum 1. Februar abgesagt, da es derzeit nicht möglich ist, Treffen abzuhalten. Die Familien sind mit dem Überleben beschäftigt und können bei dieser Kälte nicht zu unseren Räumlichkeiten kommen, da keine der von unserer NGO betreuten Familien ein Auto besitzt.
Heute gab es einen erneuten Beschuss, der die ohnehin schon schwierige Lage in Kyjiw noch verschlimmert hat. Das ist ein sehr schwerwiegender Völkermord, der darauf abzielt, in Kyjiw Bedingungen zu schaffen, unter denen es unmöglich ist zu leben. Es ist schade, dass es kaum Reaktionen von Partnern und internationalen Politikern gibt. Die Menschen sind allein mit den brutalen Überlebensbedingungen. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir versuchen, älteren Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität mit Essen und Wasser zu helfen. Die kriegstraumatisierten Kinder setzen mit Unterstützung unserer NGO ihre Ferntherapie mit einer Psychologin fort."
Auch wir werden die Unterstützung unserer ukrainischen Projektpartner fortsetzen und sind dankbar für jede Hilfe!

Seit Monaten spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen dem Katholikos der Armenischen Apostolischen Kirche und dem arm...
16/01/2026

Seit Monaten spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen dem Katholikos der Armenischen Apostolischen Kirche und dem armenischen Ministerpräsidenten zu, die sich gegenseitig zum Rücktritt auffordern. Inzwischen fordern aber auch Geistliche Kirchenreformen und ein neues Oberhaupt, wie Harutyun G. Harutyunyan ausführt.

Seit Monaten spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen dem Katholikos der Armenischen Apostolischen Kirche und dem armenischen Ministerpräsidenten zu, die sich gegenseitig zum Rücktritt auffordern. Inzwischen fordern aber auch Geistliche Kirchenreformen und ein neues Oberhaupt, wie Harutyun G. H...

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