09/05/2025
Ostertriduum 2025
Demut und Nächstenliebe in der Fußwaschung, Wertschätzung & Dankbarkeit in der gegenseitigen Mahlbereitung.
Sich auseinandersetzen mit Tristesse und Industriewüsten, doch auch mit den Möglichkeiten von Umkehr und Hoffnung inmitten aller Verelendung und düsteren Vergeblichkeit.
Gemeinsam Trauer und eindringliche Stille am Kreuz aushalten, während Flöten- und Klavierklänge mitten ins Herz treffen.
Dem Wind trotzen, der Kälte standhalten – schweigend verbunden im stetigen Schritt.
Unter dem Himmelszelt, zwischen Sternenglanz und flüchtigem Dunkel, wuchs eine stille Kraft:
Ein Licht, das in der Finsternis scheint – unangetastet, unberührt. Es knisterte im Osterfeuer, flackerte in den wegweisenden Laternen, blinzelte im pastellfarbenen Morgengrauen – und strahlte in unseren Herzen. Immer war es da.
Begleitet von der Melodie: «So wie die Nacht flieht vor dem Morgen…», getragen von der Gemeinschaft, geborgen in der Hoffnung, wanderten wir durch die Nacht – dem Leben entgegen.
Ein Weg, der nicht nur durch die Dunkelheit führte – sondern auch ein Stück näher zueinander.
Danke Euch allen.