Wie kam es zu Essen für Alle?
Schon vor Corona war Nahrungsmittelsicherheit auch in der Schweiz ein Thema. Die Vereine, die diese gesichert hatten, wurden allerdings oft von älteren Menschen dominiert, was dazu geführt hat, dass die meisten während Corona geschlossen sind. Das führt dazu, dass die Problematik tiefer Einkommen präsenter wird und gerade vulnerable Gruppen wie Sans-Papiers und Prostituierte leiden besonders darunter. Denn ohne Einkommen und mit illegalem Aufenthalt lässt es sich schlecht einkaufen. Diese Problematik führte dazu, dass Amine Conde schon früh in Zürich mit Essensverteilungen begann. Das Ein-Mann-Projekt wuchs sich zu einem 125 Freiwilligenprojekt allein im Raum Zürich aus, dass durch Lebensmittelspenden und Geldspenden zum Einkaufen finanziert wird. Von Zürich aus wird in die Asylzentren von sechs weiteren Kantonen geliefert. Essen für Alle möchte Menschen in Armut erreichen. Wir arbeiten nicht mit Kontingenten und haben kein Interesse daran nach den Gründen zu fragen. Denn unser Wunsch ist es ausschliesslich dafür zu sorgen, dass niemand Hunger leiden muss.